Saison 2012

Ein Jahresrückblick in Bildern




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See you 2013
Jenny & Thorsten
31.12.2012
40. Silvesterlauf in Kottweiler-Schwanden

Nachdem Jenny gestern zusammen mit Andrea noch den Schnupperlauf beim Silvesterlauf in Saarbrücken gelaufen ist, fahren wir heute nach Kottweiler-Schwanden zum dortigen Silvesterlauf. Im Übrigen hat Nick am Vortag ebenfalls den Schnupperlauf (4,4 Km) in beachtlichen 23 Minuten bewältigt.

In besagtem Kottweiler-Schwanden hat der heutige Lauf eine lange Tradition. Dies wird spätestens bei der Parkplatzsuche klar. Auf ca. 1200 Einwohner kommen 800 Läufer/innen. In der Festhalle wird mit allerlei ausgestellten Laufutensilien und einer langen Siegerliste die Tradition belegt.

Nachdem wir ein paar Bekannte getroffen haben, reihen wir uns in das Läuferfeld ein. Auch hier treffen wir wieder etliche Saarländer, die den Weg hierhin gefunden haben. Nicht nur der Saarbrücker Silvesterlauf am Vortag hat somit eine große Anziehungskraft auf die laufende Masse der Großregion. Gut so!!!

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Ganz schön was los vor dem Start

Kurz darauf knallt es auch schon und wir bewegen uns erst einmal langsam vom Start weg. Der Ort ist relativ klein, somit ergeben sich auch kaum Möglichkeiten, zügig weg zukommen. Dies ist auch am letzten Lauf des Jahres nicht mehr nötig. Zumindest in meinem Bereich sehen die Läufer die Veranstaltung eher locker. Es wird viel gelacht, außerdem scheinen die 1200 Einwohner alle in der Hauptstraße zu stehen. Wir werden mit einem tollen Applaus aus dem Ort begleitet. Irgendwie ist  es so ähnlich wie beim Silvesterlauf von Werl nach Soest, an dem wir die letzten beiden Jahre teilgenommen haben.

Bis zum ersten Nachbarort Steinwenden geht es ständig bergab. Auch hier sind die Straßen vollgestopft mit Zuschauern. Und es wird fleißig angefeuert. Mir schwant bei dem Streckenprofil aber nix Gutes. Irgendwann muss es wieder hochgehen und dann hätten wir die aufmunternden Worte doch nötiger, denke ich noch so vor mit hin und bemerke nicht einmal, dass sich die erste kleine Steigung nach Kilometer 3,6 vor mir aufbaut.

Hinter dieser Kuppe kommt schon die ebenfalls stimmungsvolle Stadt Ramstein. Bis hierhin hat man das Gefühl, jemand ganz besonderes zu sein. Zumindest vermitteln auch die Ramsteiner, dass sie die Leistung jedes einzelnen Läufers  bejubeln.

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Am Start

Hinter Ramstein folgt in Miesenbach das Meisterstück des heutigen Tages. Um es mit den Worten einer Läuferin in Jennys Bereich zu sagen:
Only Mountains...
Shit…
Fuck you…
This is the hell…
Never again…
The last run…

In dieser Region sind viele Amerikaner angesiedelt, die zur Air Base etc. gehören. Außerdem ist in Landstuhl ein amerikanisches Militärkrankenhaus. Von daher die englischen Kommentare, wobei es so krass dann auch wieder nicht war. Denn zu unserem Erstaunen sind gerade an diesen Anstiegen auf den letzten 2,5 Kilometern noch mehr Zuschauer, die umso stärker anfeuern. Also um es deutlich zu sagen, der Silvesterlauf von Kottweiler – Schwanden steht dem größten deutschen Silvesterlauf von Werl nach Soest, was die Stimmung angeht, in nichts nach. Nebenbei sei erwähnt, dass in Werl die Einnahmen gespendet werden. Aber auch da steht der heutige Lauf in nichts nach. Ein Euro des Startgeldes wird garantiert für einen guten Zweck gespendet.

Bis zum Zielort Kottweiler steigt die Strecke weiterhin an. Zwar gab es in Miesenbach noch eine kleine Bergabpassage, doch reicht die nicht aus, um groß für Erholung zu sorgen. Etwa 800 Meter vor dem Ziel überquert man dann den letzten großen Buckel, um nach einem weiteren abfallenden Stück dem Ziel leicht ansteigend entgegen zu stürmen.

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Jenny ganz locker in Saarbrücken am Vortag

Wirklich vorbildlich wie dieser Lauf organisiert ist... Jenny ist stolz, diese anspruchsvolle Strecke gemeistert zu haben und hat das Bad in der Menge genossen. Mit 64 Minuten für Jenny und 51 Minuten für mich kann der Silvesterabend kommen. Genauso wie wir gern wieder nach Kottweiler – Schwanden kommen. Ein angenehmes Laufjahr mit wenig Höhen, was die Zeiten betrifft, geht nun zu Ende. Dafür durften wir aber wirklich schöne Läufe erleben. Auch hatten  wir dabei sehr schöne Momente mit Freunden. Vielleicht kommen ja in der neuen Saison auch noch Bestzeitenerfolge. Aber am wichtigsten ist für uns, verletzungsfrei zu bleiben und den Spaß an unserm schönen Sport nicht zu verlieren. Genau dies wünschen wir auch allen, die gelegentlich unsere Texte hier lesen. Habt Spaß, nehmt das Laufen an sich nicht ganz so bierernst, dann klappt es auch mit der neuen Saison.


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Nick mit dem Sieger des Silvesterlaufes in SB(Patrick Ereng aus Kenia)

Wettbewerb:
10 Kilometer

Start/Ziel:
Vor der Sulzbachhalle in der Ortsmitte

Wetter:
8°C Grad, leicht windig. Ab und an zeigte sich sogar die Sonne.

Strecke:
Straßenlauf von Kottweiler über Steinwenden, Ramstein und Miesenbach zurück nach Kottweiler

Verpflegung:
Auf der Strecke und im Ziel

Wertungen:
5er Altersklassenwertung.

Auszeichnungen:
Sachpreise, Urkunden

Startgeld:
6€ Hauptlauf

Duschen:
Sulzbachhalle

Zuschauer:
Sehr viele Zuschauer an der Strecke und im Start-/Zielbereich

 

Internet:
www.sv-kottweiler-schwanden.de

Besonderes:
Sehr stimmungsvoller Lauf. Auf der kompletten Strecke gibt es eine tolle Unterstützung durch die Anwohner. Ein schöner Start vor dem Silvesterabend.

24.12.2012
11. Heiligabend Bärenfelslauf

Vor dem Heiligabend hat sich seit wenigen Jahren eine schöne Tradition bei uns eingespielt. Dann nämliche fahren wir am Morgen zur Familie Feller nach Nohfelden / Neubrücke zum Bärenfelslauf. Zwar absolvieren wir nur den Hauptlauf von 8,5 Kilometern, doch hat dieser schon genügend Höhenprofil für ein bevorstehendes Fest wie Weihnachten. Die hartgesottenen Teilnehmer gehen  zum Jahresende noch einmal auf 5 Runden über die komplette Marathondistanz.

Begleitet werden wir von den Fribi´s Petra, Andrea und Klaus. Start/Ziel und Anmeldung des Laufes befinden sich in der Autobahnunterführung von Neubrücke. In den Vorjahren war es hier schon recht kühl im Schatten. Heute ist jedoch das Gegenteil der Fall. Bei fast frühlingshaften Temperaturen um die 12°C Grad sind bei den meisten Läufern kurze Kleider angesagt.

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Nach dem Start ist jeder auf sich allein gestellt. Auf knackigen 3 Kilometern laufen wir stetig bergauf bis unter den Bärenfels. Die Stimmung  unter dem Feld ist sehr locker. Alle sind bereits auf die Feierlichkeiten am Abend eingestimmt. Ich weiß zwar nicht wie es an der Spitze ist, aber in meinem Bereich kann man den Bärenfelslauf nicht mit den normalen Waldläufen oder Volksläufen vergleichen. Selbst hier am Berg hält man ein kurzes Schwätzchen und feuert sich gegenseitig an.

Die komplette Strecke ist  in ein riesiges Waldgebiet eingebettet. Dieses Gebiet ist so groß, dass die Familie Feller noch zwei Ultraläufe im Laufe des Jahres anbietet, bei denen sich die Strecken jedes Mal etwas zum Vorjahr unterscheiden. So kommt keine Langeweile auf. Teilweise sind die Startfelder auch etwas kleiner, sodass ein familiärer Charakter erhalten bleibt.

Nach dem Bärenfels geht es bis auf einen kleinen Anstieg bei etwa Kilometer 4 nur noch bergab. Leider haben wir in diesem Jahr nach dem Zieleinlauf kein Lebkuchenherz mehr bekommen. Dies ist die eigentliche Medaille beim Bärenfelslauf. Dafür stimmt die Weihnachtliche Streckenverpflegung mit Plätzchen, Schokoladen, warmen Getränken usw. umso mehr.


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Jenny ist den Lauf zusammen mit Andrea gelaufen. So wie ihre Gesichter aussehen, hatten sie auch viel Spaß auf der Strecke und so soll es hier auch sein, mit einem Lächeln im Gesicht ins Ziel zu kommen. Wie das ganze bei den Marathonläufern aussieht weiß ich nicht, da diese noch einige Runden zu kreisen haben, doch sind es meist sehr erfahrene Läufer, die sich die über 1200 Höhenmeter zumuten und wissen, was sie sich antun. Von daher bin ich überzeugt, dass auch sie Spaß an der Veranstaltung haben.

Da wir heute nicht allein sind, können wir nicht die immer sehr schön organisierte Siegerehrung im Kinocenter besuchen. Allein diese ist schon die Anreise wert. Wenn man einen Kritikpunkt finden möchte, sind es die gestiegenen Startgelder, die aber unserer Meinung nach gerade  noch so in den Rahmen passen. Außerdem wird die Veranstaltung seit Jahren allein aus Familienhand gestemmt, was es zu erwähnen gilt.

Nächste Woche steht noch der Silvesterlauf in Kottweiler – Schwanden an bzw. wird Jenny auf der kleinen Runde in Saarbrücken am Tag davor noch Andrea begleiten. So schnell geht wieder ein Laufjahr zu ende.

Wettbewerb:
Hauptlauf über 8,5 Kilometer + Marathon

Start/Ziel:
Autobahnunterführung Neubrücke

Wetter:
12°C Grad bedeckt, windig

Strecke:
Waldstrecke mit sehr viel Profil auf einer 8,5 Kilometer Runde

Verpflegung:
Weihnachtliche Versorgung im Ziel und auf der Strecke

Wertungen:
5er Altersklassenwertung.

Auszeichnungen:
Sachpreise, Urkunden, Lebkuchenherzen(?)

Startgeld:
7€ Hauptlauf

Duschen:
Gemeindezentrum ca. 5 Km

Zuschauer:
Keine

Internet:
www.baerenfelslauf.de

Besonderes:
Familiäre Organisation in einem tollen Waldgebiet. Gute Stimmung unter den Läufern.

24.12.2012
11. Heiligabend Bärenfelslauf

Vor dem Heiligabend hat sich seit wenigen Jahren eine schöne Tradition bei uns eingespielt. Dann nämliche fahren wir am Morgen zur Familie Feller nach Nohfelden / Neubrücke zum Bärenfelslauf. Zwar absolvieren wir nur den Hauptlauf von 8,5 Kilometern, doch hat dieser schon genügend Höhenprofil für ein bevorstehendes Fest wie Weihnachten. Die hartgesottenen Teilnehmer gehen  zum Jahresende noch einmal auf 5 Runden über die komplette Marathondistanz.

Begleitet werden wir von den Fribi´s Petra, Andrea und Klaus. Start/Ziel und Anmeldung des Laufes befinden sich in der Autobahnunterführung von Neubrücke. In den Vorjahren war es hier schon recht kühl im Schatten. Heute ist jedoch das Gegenteil der Fall. Bei fast frühlingshaften Temperaturen um die 12°C Grad sind bei den meisten Läufern kurze Kleider angesagt.

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Nach dem Start ist jeder auf sich allein gestellt. Auf knackigen 3 Kilometern laufen wir stetig bergauf bis unter den Bärenfels. Die Stimmung  unter dem Feld ist sehr locker. Alle sind bereits auf die Feierlichkeiten am Abend eingestimmt. Ich weiß zwar nicht wie es an der Spitze ist, aber in meinem Bereich kann man den Bärenfelslauf nicht mit den normalen Waldläufen oder Volksläufen vergleichen. Selbst hier am Berg hält man ein kurzes Schwätzchen und feuert sich gegenseitig an.

Die komplette Strecke ist  in ein riesiges Waldgebiet eingebettet. Dieses Gebiet ist so groß, dass die Familie Feller noch zwei Ultraläufe im Laufe des Jahres anbietet, bei denen sich die Strecken jedes Mal etwas zum Vorjahr unterscheiden. So kommt keine Langeweile auf. Teilweise sind die Startfelder auch etwas kleiner, sodass ein familiärer Charakter erhalten bleibt.

Nach dem Bärenfels geht es bis auf einen kleinen Anstieg bei etwa Kilometer 4 nur noch bergab. Leider haben wir in diesem Jahr nach dem Zieleinlauf kein Lebkuchenherz mehr bekommen. Dies ist die eigentliche Medaille beim Bärenfelslauf. Dafür stimmt die Weihnachtliche Streckenverpflegung mit Plätzchen, Schokoladen, warmen Getränken usw. umso mehr.


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Jenny ist den Lauf zusammen mit Andrea gelaufen. So wie ihre Gesichter aussehen, hatten sie auch viel Spaß auf der Strecke und so soll es hier auch sein, mit einem Lächeln im Gesicht ins Ziel zu kommen. Wie das ganze bei den Marathonläufern aussieht weiß ich nicht, da diese noch einige Runden zu kreisen haben, doch sind es meist sehr erfahrene Läufer, die sich die über 1200 Höhenmeter zumuten und wissen, was sie sich antun. Von daher bin ich überzeugt, dass auch sie Spaß an der Veranstaltung haben.

Da wir heute nicht allein sind, können wir nicht die immer sehr schön organisierte Siegerehrung im Kinocenter besuchen. Allein diese ist schon die Anreise wert. Wenn man einen Kritikpunkt finden möchte, sind es die gestiegenen Startgelder, die aber unserer Meinung nach gerade  noch so in den Rahmen passen. Außerdem wird die Veranstaltung seit Jahren allein aus Familienhand gestemmt, was es zu erwähnen gilt.

Nächste Woche steht noch der Silvesterlauf in Kottweiler – Schwanden an bzw. wird Jenny auf der kleinen Runde in Saarbrücken am Tag davor noch Andrea begleiten. So schnell geht wieder ein Laufjahr zu ende.

Wettbewerb:
Hauptlauf über 8,5 Kilometer + Marathon

Start/Ziel:
Autobahnunterführung Neubrücke

Wetter:
12°C Grad bedeckt, windig

Strecke:
Waldstrecke mit sehr viel Profil auf einer 8,5 Kilometer Runde

Verpflegung:
Weihnachtliche Versorgung im Ziel und auf der Strecke

Wertungen:
5er Altersklassenwertung.

Auszeichnungen:
Sachpreise, Urkunden, Lebkuchenherzen(?)

Startgeld:
7€ Hauptlauf

Duschen:
Gemeindezentrum ca. 5 Km

Zuschauer:
Keine

Internet:
www.baerenfelslauf.de

Besonderes:
Familiäre Organisation in einem tollen Waldgebiet. Gute Stimmung unter den Läufern.

15.12.2012
20. Weihnachtsmarktlauf Offenbach / Hundheim

Der letzte Lauf des Laufladen-Cup 2012 steht an. Aus diesem Grund geht es tief hinein in die Pfalz. Genauer gesagt nach Offenbach / Hundheim. In diesem kleinen Ort findet der Jubiläumslauf zum 20. Weihnachtsmarktlauf statt. Jenny und ich freuen uns auf den Lauf, da wir vor zwei Jahren schon einmal am Start waren und wissen, wie toll dieser Lauf organisiert ist. Außerdem gibt es einen kleinen,  aber sehr liebevollen Weihnachtsmarkt mit Handwerkerbuden, leckeren Getränkeständen, uvm. Sehr urig sind die Garagenstände von den Anwohnern selbst.

Relativ spät kommen wir zur Anmeldung im Gemeindehaus. Wie in den Jahren zuvor, pendelt sich die Teilnehmerzahl bei etwa 150 ein. Damit können die Veranstalter gut leben. Im Vorfeld sehen wir uns noch den Kinder- und Schülerlauf an. Dieser führt direkt über den vorweihnachtlich geschmückten Markt. Da der Markt nur durch eine schmale Gasse führt, kann man hier nicht einfach mehrere Runden drehen lassen wie z.B. beim Weihnachtsmarktlauf in Landstuhl. Die Veranstalter schicken die Hauptläufer viel mehr nach einer kleinen Einführungsrunde hinaus in die Felder von Offenbach / Hundheim, um sie nach einem knackigen Anstieg hinter der Ortsgrenze auf die Höhen über dem Glantal zu führen. Von dort geht es auf einer 7,5 Kilometer  langen Schleife wieder zurück zum Ausgangspunkt.

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Wir sind natürlich über das stramme Profil vorgewarnt, da wir nach 2010 zum zweiten Mal hier starten. Bei den sehr milden Temperaturen von +8°C Grad müssen wir ohnehin erst den Unterschied von 16°C Grad zum vergangenen Wochenende beim Lauf in Ottweiler verdauen. Nach kurzer Ansprache mit Startschuss geht es auch schon los. Hinter dem Weihnachtsmarkt laufen wir durch die Brückenstraße zum Ortsausgang. Hier wartet bereits der gefürchtete Anstieg. Von weitem sehe ich schon über mir die ersten Läufer an der zweiten Serpentine dem Sauerberg (110 Höhenmeter) entgegen stürmen. Ich laufe den Berg eher locker bzw. langsam hinauf. Kurz vor dem höchsten Punkt verwandelt sich die Asphaltstrecke in einen tiefen matschigen Feldweg. Dies erschwert das Laufen zusätzlich.

Oben angekommen, bin ich schon sehr zufrieden mit mir. Wenn ich so um mich  herumschaue oder viel mehr höre, dann ist das Schnaufen in meinem Bereich recht heftig. So laufe ich den steilen Berg hinab in Richtung Aschbacher Weiher. Wenig vor mir sehe ich dann plötzlich ein kleines Mädchen. Die Gedanken von Selbstzufriedenheit verabschieden sich von jetzt auf gleich als ich bemerke wer das ist. Es ist die erst 10 Jahre alte Elisa vom Bärenfelsteam. Die kann doch nicht schneller laufen als ich!? Also reiße ich mich zusammen um das Tempo anzuziehen. Als ich fast auf ihrer Höhe bin, fängt die junge Dame  zu springen und zu tanzen an ( während  dem Laufen!). Irgendwie demoralisiert mich das schon etwas. Auf der anderen Seite denke ich wie gut es ist, dass die Kleine so viel Spaß am Laufen hat. Auch wenn ich hier am Anschlag laufe und sie schon etwas gelangweilt ist. Eins ist klar, sollte sie die Lust am Laufen beibehalten, wird sie in einem halben Jahr vor mir im Ziel ankommen. Um die Freude am Laufen nicht zu verlieren ist sie ja in ihrer Familie bestens aufgehoben. Dort laufen fast alle Familienmitglieder und leben das Laufen.

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Nach dem ich sie überholt habe, steigt die Strecke ein letztes Mal an. Auf der Kuppe angekommen biegt der Weg in Richtung Offenbach-Hundheim ab. Auf dem Boden der Tatsachen sicher gelandet fällt mir auch auf, dass ich ein gutes Stück langsamer als noch vor zwei Jahren unterwegs bin. So ist das halt im Leben, wenn man nicht aufs gut Essen verzichtet. Ich lasse mir die Lust am Laufen aber auch nicht nehmen und biege am Ortseingang hinter einer kleinen Siedlung wieder in die Brückenstraße ein, um an deren Ende wieder die Glan zu überlaufen. Hinder der Brücke biege ich auf den Weihnachtsmarkt ab, wo die Läufer von einigen Zuschauern empfangen werden. Diese feuern auf den 300 Metern in der schmalen Gasse, zwischen den Weihnachtsbuden hindurch noch mal richtig an. Eine gelungene Überraschung im Ziel sind mit Sicherheit für jeden die goldenen Medaillen. Außerdem gibt es für jeden ein Tombola- Los und einen Getränkegutschein für den Weihnachtsmarkt.

Den dortigen Apfelpunsch werde ich mir nicht entgehen lassen. Doch zunächst laufe ich Jenny entgegen. Etwa in Höhe der Glanbrücke kommt mir der ACDC – Weihnachtsmann entgegen, was genau nach meinem Geschmack ist. Anstatt Päckchen hat er eine Soundanlage mit TNT im Sack. Knapp dahinter folgt auch schon mein Schatz. Anscheinend haben die Rhythmen von Bon Scott sie beflügelt, denn genau wie die Ratten beim Rattenfänger von Hameln folgt sie dem ACDC – Weihnachtsmann in flottem Schritt. Mit 51 Minuten kommt sie genauso schnell wie vor zwei Jahren ins Ziel. Der Unterschied ist aber der, dass sie im Training keine Rücksicht auf den Volkslauf genommen hat. Somit dürfte sie zum Jahresende einen Tick weiter sein. Bleibt abzuwarten, was sie im nächsten Jahr leisten kann. Wir freuen uns schon jetzt auf die Vorbereitung im Januar mit der anschließenden neuen Saison.

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Auf dem Weihnachtsmarkt lassen wir den Mittag ausklingen. Eigentlich  war der Hauptgrund für unsere heutige Teilnahme der letzte Lauf des Laufladen-Cups. Aber einen weiteren Start werden wir hiervon nicht abhängig machen. Dieser Lauf passt auch ohne Laufladen-Cup hervorragend unsere Vorweihnachtssaison.


Wettbewerb:
Hauptlauf über 7,5 Kilometer (ca. 200HM)  + Schülerlauf

Start/Ziel:
Evangelisches Gemeindehaus

Wetter:
8°C Grad bedeckt, windig

Strecke:
Überwiegend Asphalt, stark profiliert. Durch die Felder um Offenbach/Hundheim.

Verpflegung:
Getränke im Zielbereich

Wertungen:
5er Altersklassenwertung.

Auszeichnungen:
Sachpreise, Urkunden, Medaillen

Startgeld:
5€ Hauptlauf

Duschen:
Sporthalle (Etwas entfernt vom Zielbereich)

Zuschauer:
Am Weihnachtsmarkt und vereinzelnd auf der Strecke

Internet:
http://tvoh1891laufen.zweipage.de/index.html

Besonderes:
Viele schöne Kleinigkeiten wie freundliche Atmosphäre, tolle Unterstützung der Zuschauer, Medaillen bei so einem “kleinen“ Lauf, Freilos für Tombola bzw.  ein Gutschein für einen leckeren Apfelpunsch auf dem Weihnachtsmarkt.

08.12.2012
8. Nachtwächterlauf in Ottweiler

Bei keinem Lauf im Jahr trifft man so viele bekannte Läufer als beim Nachtwächterlauf. Auch in diesem Jahr werden die Veranstalter von der saarländischen Läuferszene nicht enttäuscht. Bei kühlen Temperaturen um die -5° Grad und Schnee sind allein für den Hauptlauf 300 Läufer/innen gemeldet. Dazu kommen nochmals 121 Starter/innen beim 5 Kilometer Jedermannslauf. Mit Petra, Felix, Andrea, Bärbel, Nick, Jenny, Bernd und mir sind dieses Jahr auch 8 Fribi´s unter dem Läufervolk.

Gestartet wird der Lauf wie gewohnt am Schlossplatz. Nach wenigen Metern kommt man direkt auf die 2,5 Kilometer lange Runde, die uns viermal durch Ottweiler führen wird. Ein bestens gelauntes Feld geht dann auch pünktlich unter tosendem Beifall der vielen Zuschauer auf die erste Runde.Und die zahlreichen Fackelträger, die uns den Weg ausleuchten, verstärken die weihnachtliche Stimmung.


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Die Fribi´s


Da wir zu dieser Jahreszeit schon eine geschlossene Schneedecke im Saarland haben, finde ich es umso erstaunlicher wie die Stadt Ottweiler die Straßen weitestgehend eisfrei halten konnte. Trotz aller Bemühungen ist es in der ersten Straße “am alten Weiher“ schon relativ schmierig. Auf Bestzeiten sollte somit lieber keiner aus sein. Am Sportplatz von Ottweiler wartet schon der nächste Stimmungsbereich auf die Läufer. Hier wird die Straße selbstverständlich auch mit Fackeln ausgeleuchtet. Außerdem heizt laute Musik mit Kerzen und Lichterketten die Läufer weiterhin ein.

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Die Spitze mit Olympia - Triathlet Steffen Justus

Die zweite Rundenhälfte bringt uns durch die Illinger Straße. Hier gibt es einen kurzen Wendepunkt, an dem man wieder hellwach sein sollte um nicht bei der 360° Grad – Biegung den Adler zu machen. An diesem Punkt werden die Läufer mit lauter Rockmusik ein weiteres Mal gepusht. Dies passt zwar nicht zur Vorweihnachtszeit, doch erfüllt es zumindest bei mir seinen Zweck. Somit nehme ich den kleinen Anstieg bis zur Abbiegung, die uns wieder auf zum Schlossplatz bringt, mit links.

Überraschenderweise hält meine Wade wieder vortrefflich. Da ich es nicht übertreiben will und eher froh bin schmerzfrei laufen zu können, gehe ich die nächste Runde eher locker an. Am Schlossplatz stehen im Übrigen etliche Bekannte und Verwandte, bei denen man viermal einen lockeren Eindruck hinterlassen muss. Von daher nichts überstürzen. Die zweite und dritte Runde nehme ich jeweils mit Klaus von der LG Ohmbachsee bzw. mit Ralph von den Grojos. Nach jeder Runde nehme ich von unseren Fans den verdienten Applaus entgegen, um dann ein weiteres Mal durch die Straße am alten Weiher zu schlittern bzw. auf der gegenüberliegenden Seite durch die Illinger Straße zu rutschen.

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Der VanMan von Runnerspoint war auch wieder in OTW

In bester Vorweihnachtslaune laufe ich dann nach 52 Minuten dem Ziel auf dem Schlossplatz entgegen. Viel Spaß, aber vor allem ein verletzungsfreier Nachtwächterlauf liegt hinter mir. Es war nicht mein schnellster Lauf in Ottweiler, dafür aber einer der stimmungsvollsten. Jetzt, wo die Vorweihnachtsläufe auf ihren Höhepunkt zusteuern, bin ich sehr gespannt, was meine beiden Schützlinge zustande gebracht haben. Nick steht bereits im Ziel mit einem warmen Tee für mich. Er ist zu Recht stolz auf sich, denn mit einer 28er Zeit über die 5 Kilometer hat er seine Bestzeit auf dieser Strecke um 4 Minuten steigern können. Ok, er hat lange keinen Lauf mehr bestritten und ist ein gutes Stück  gewachsen, aber so eine Verbesserung hätte ich ihm nicht zugetraut. Wie schon oft erwähnt, warte ich schon seit Jahren auf meinen nächsten Wachstumsschub. Er will und will nicht kommen.
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Eiskalt und Jenny kann trotzdem noch lachen

Jenny lässt sich heute auch nicht lumpen! Nachdem wir bereits Plätze beim Italiener in Ottweiler reserviert haben, hatte sie anscheinend schon auf der Strecke Hunger bekommen, denn wie sonst sollen wir die 63 Minuten erklären, die sie auf der heute schweren Strecke gelaufen hat. Sie wollte nur einen lockeren Lauf machen und vor allem ohne Sturz über die vereisten Wege kommen, dafür ist die Zeit mehr als beachtlich. Es geht weiter aufwärts.

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Nach zwei Runden sieht es noch locker aus

Alle anderen Fribi´s sind auch gesund im Ziel eingelaufen. Womit sich der Kreis schließt. Ein schöner Samstagabend lassen wir im Anschluss mit Freunden und der Familie ausklingen. 
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Wenn der kleine Hunger kommt

 


Wettbewerb:
Hauptlauf 10 km, Jedermannslauf 5 Km

Start/Ziel:
Schlossplatz
 
Strecke:
Straßenlauf auf 2,5 Kilometerrunde

Wertungen:
5er Altersklassenwertung

Auszeichnungen:
Sachpreise und Urkunden.

Startgeld:
6€ Hauptlauf

Zuschauer:
Tolle Adventsatmosphäre. Strecke durch Fackelträger ausgeleuchtet.

Internet

www.lauftreff-tvottweiler.de

02.12.2012
24. Weihnachtsmarktlauf in Landstuhl

Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Das heißt für uns, in die Pfalz zu fahren, um beim Weihnachtsmarktlauf in Landstuhl an den Start zu gehen. Zuvor hatten wir noch einen kleinen Zwischenstopp in Neunkirchen / Furpach beim dortigen Straßenlauf eingelegt, um Flyer für den Osterlauf unter das Läufervolk zu bringen.

Nach der Arbeit folgt also das Vergnügen. In Landstuhl angekommen stellen wir fest, dass es heute noch längere Wege als sonst gibt. Denn die eigentliche Halle mit Startnummernausgabe und Duschen ist wegen Umbau geschlossen. Da bleibt eben mehr Zeit zum Auszulaufen...

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Der Lauf in Landstuhl steht eigentlich in jedem Jahr auf unserem Plan. Dieses Jahr ist er für Jenny und mich aber auch der vorletzte Lauf zur Laufladen – Cup – Serie. Eine ganze Reihe schöner Läufe konnten wir in diesem Jahr damit verbinden. Die vorangegangenen Läufe wurden noch in den warmen Monaten ausgetragen. Bekanntlich gibt es ja kein schlechtes Wetter für harte Läufer. Aus diesem Grund stehen wir jetzt bei 0° C Grad vor der Sickingensporthalle und warten auf den Startschuss, der heute aus einer Kanone von Burg Nanstein kommt. Die Burg liegt oberhalb der Stadt im Wald und ist Zielort des Nansteinberglaufes im Frühjahr. Eine geschlossene Schneedecke haben wir übrigens auch schon pünktlich zum 1. Advent.

Wir starten um 13 Uhr auf eine 1,6 Kilometer lange Einführungsrunde bis zum Weihnachtsmarkt. Dort warten jede Menge Zuschauer auf die Läufer. Unter großem Beifall schicken Sie uns auf die erste richtige Weihnachtsmarktrunde. Im Zielbereich heizt zudem der VanMan von Runnerspoint nach allen Regeln der Sprecherkunst an.


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Für mich ist nach der ersten Runde auch schon Schluss mit schnellem Laufen. Nicht nur, dass mir zum Jahresende das Benzin auszugehen scheint, nein auch die Wade macht sich immer wieder leicht bemerkbar. Man muss ja nichts erzwingen. So belasse ich es nach zwei weiteren langsamen Runden bei einer immer noch passablen 38er Zeit. Die tolle Stimmung im Zielbereich kann ich somit auch viel intensiver genießen. In den Jahren zuvor habe ich davon nicht immer so viel mitbekommen.

Kurze Zeit später erreicht auch Jenny mit zufriedenem Gesichtsausdruck den Zielkanal. Trotz Eiseskälte, was ihr das Laufen sehr schwer macht, kann sie ihre Zeiten zum Jahresende weiterhin leicht verbessern. In 14 Tagen sehen wir in Offenbach – Hundheim ob dem wirklich so ist. Dann nämlich endet die Laufserie bei dem dortigen Weihnachtsmarktlauf. Vor zwei Jahren waren wir schon einmal dort und können die Zeiten vergleichen.
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Jetzt machen wir uns aber zuerst auf den Rückweg zur Sporthalle, um nach dem Duschen in aller Ruhe über den Weihnachtsmarkt zu schlendern. Denn im Laufschritt bekommt man von den Weihnachtsmarkbuden so wenig mit.

Landstuhl hat trotz weiter Wege in diesem Jahr wieder sehr viel Spaß gemacht. Spätestens in drei Monaten sind wir wieder hier, wenn es heißt die Burg Nanstein zu erobern.

Wettbewerb:
Hauptlauf 7,6 km, Schülerlauf

Start/Ziel:
Sickingensporthalle

 

Strecke:
Straßenlauf


Wertungen:
5er Altersklassenwertung


Auszeichnungen:
Sachpreise und Urkunden.


Startgeld:
6€ Hauptlauf, Schülerlauf 4€


Zuschauer:
Tolle Adventatmosphäre im Bereich des Weihnachtsmarktes. Großes Teilnehmerfeld

Internet
www.llg-landstuhl.de

24.11.2012
8. Glühweinlauf in Hemmersdorf

Der Glühweinlauf soll laut Veranstalter Oliver ein Bindeglied zwischen Freundschaftslauf und Volkslauf sein. Dies hat sich zumindest der Lauftreff Hemmersdorf so auf die Fahnen geschrieben. Soll heißen, dass man den unentschlossenen Hobbyläufern ein wenig die Angst vor Wettkämpfen nehmen möchte.

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Auf dem Rückweg

Und das funktioniert folgendermaßen. Nach der kostenlosen(!) Startnummernausgabe trägt sich jeder Teilnehmer in eine große Liste ein. Ob 5 Kilometer oder  9,2 Kilometer oder Walking spielt dabei keine Rolle. Danach geht es zum Start an der idyllisch gelegenen Nied. Die Strecke verläuft auf schönen Naturpfaden durch die Niedauen bis zum Nachbarort Siersburg. Nach einer kleinen Schleife vor dem Ort geht es auf gleicher Strecke wieder zurück. Die Zeit nimmt jeder Teilnehmer selbst. In der Halle wird danach die Zeit eingetragen. Sofern man dies möchte. Die Startnummer wird zum guten Schluss noch für eine Tombola in eine Kiste geworfen. Man bedenke, die Lauftrefffreunde stellen dies alles kostenlos bereit.

Jenny und ich gehen den Lauf heute zusammen an. Schließlich ist es ja ein Freundschaftslauf. Trotzdem versuchen wir ein relativ flottes Tempo anzugehen, um für meine bessere Hälfte den optimalen Schnitt zu finden, denn nächste Woche steht der Landstuhler Weihnachtsmarktlauf an. Bei dem möchte Jenny auf Zeit laufen. Überraschenderweise kann sie für ihre Verhältnisse einen flotten Schnitt über die gesamte Distanz halten. Die abwechslungsreiche Fluss- und Wiesenlandschaft, gemischt mit der tollen Stimmung unter dem Teilnehmerfeld machen den Lauf für uns aber auch extrem kurzweilig.

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Fußgängerbrücke an der Grenzlandhalle in Hemmersdorf

Gut gelaunt nehmen wir die Einladung zum gemütlichen Beisammensein in der Grenzlandhalle an. Lediglich die Lust auf Glühwein hält sich bei milden 13° Grad in Grenzen. Auch die Plätzchen verlocken leider noch nicht wirklich. Hoffen wir, dass in Landstuhl beim Weihnachtsmarktlauf die vorweihnachtliche Lust wachgerüttelt wird. Nachdem wir uns bestens verpflegt haben, wird Jenny bei der Tombola noch mit dem Preis des Ortsvorstehers überrascht. Dies sei ein ganz edler Tropfen wie  uns gesagt wurde. Auch wenn die besten Pokale die sind, welche man austrinken kann, so müssen wir doch zu unserer Schande gestehen, dass wir keine Weinliebhaber sind. Den Weinfreunden sei aber versichert, dass die Flasche im Familienclan einen geeigneten Abnehmer finden wird.

Laut Organisator gab es mit 200 Starter/innen einen neuen Teilnehmerrekord. Mit Sicherheit würde man sich im nächsten Jahr über weitere Gäste freuen. Verdient hat man es sich allemal, denn die Idee, Hobbyläufer an den Wettkampfsport zu gewöhnen, hat was.  Für uns beginnt jetzt die Weihnachtssaison mit vielen schönen Läufen, die wir eher aus Spaß laufen möchten. Die Bestzeitenjagt beginnt dann wieder im nächsten Frühjahr.

Auf LaudfatenSaar.de haben wir einen kleinen Vorgeschmack von den Saarländischen Advents- und Weihnachtsläufen eingestellt: http://www.laufdatensaar.de/home/index.php?men=15

Viel Spaß beim Lesen bzw. Laufen.

11.11.2012
24. Int. Martinslauf

 

Leicht verspätet kommen wir in Losheim zum 24. Internationalen Martinslauf an. Der Jedermannslauf über 5 Kilometer ist bereits auf dem ersten Kilometer unterwegs. Außer einem etwas entfernten Parkplatz von der Dr. Röder Halle, hat dies aber keine weiteren Auswirkungen auf unseren anstehenden Lauf. Bis zu Halle können wir außerdem noch etwas einlaufen.

Nach der Anmeldung vertreiben wir uns die Zeit bis zum Start recht schnell mit dem Begrüßen bekannter Gesichter. Den Start des Hauptlaufes hat man heute der Narrenzeit entsprechend auf 11:11 Uhr angepasst. Sonst ist der Start schon etwas früher. Mit guter Stimmung schickt der Veranstalter das wieder einmal große Starterfeld auf die Strecke. Zuerst ist eine Einführungsrunde durch den Ort, dann zum Losheimer Stausee zu laufen. Und das Ganze zweimal, da es eine 5 Kilometer Runde ist. Ich empfinde diese als relativ schwierig, da es bis zum See ständig den Berg hinauf geht. Kurz vor dem höchsten Punkt folgt hinter der Seepromenade noch ein kurzer aber giftiger Anstieg bis zum Brauhaus.

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Dort angekommen habe ich zum ersten Mal ein Stechen in der Wade. Doch noch denk ich mir nichts dabei. Von hieraus geht es wie jedes Jahr nur noch bergab bis zum Ortskern. Dort werden die Läufer mit einem tosenden Applaus von vielen Zuschauern empfangen. Zur Hälfte liege ich mit einem 5:04er Schnitt optimal im Rennen. Meine Bestzeit vom letzten Jahr müsste eigentlich drin sein. Aber irgendwas stimmt nicht. Kurz vor dem See ist es dann soweit, es zieht höllisch in der Wade. An ein Weiterlaufen ist nicht zu denken. Ich wandere langsam zurück um dann mit Jenny zusammen ins Ziel zu laufen. Mehr humpelnd als laufend versteht sich.

Da ich bisher meistens von Verletzungen verschont geblieben bin, mache ich mir nicht allzu viel aus dem heutigen Dilemma. Nach ein paar Tagen Pause sollte die leichte Zerrung wieder weg sein. Mit dem gemeinsamen Zieldurchlauf hat die Verletzung auch was halbwegs Schönes. Trotzdem meinen es die 10 Kilometer – Volksläufe in diesem Jahr nicht ganz so gut mit mir. Irgendwie ist da der Wurm drin. Zwei stehen noch auf dem Plan mit Ottweiler bzw. Kottweiler – Schwanden. Ich werde mir hierbei keinen Stress mehr machen. Vielmehr laufe ich diese aus Spaß. Am Ende wird man sehen, was dabei raus kommt.  

Für Jenny sind solche Strecken wie in Losheim noch keine Selbstverständlichkeit. Darum kann sie mit 67 Minuten auch relativ gut leben. Sie würde natürlich gern etwas schneller laufen können, aber bei der einen oder anderen Leckerei in der Dr. Röder Halle ist die leichte Missstimmung bei ihr auch verflogen. In Losheim lohnt sich ein Start immer. Von daher können wir die Zeiten in den nächsten Jahren noch verbessern. Zur Belohnung gibt es in jedem Jahr eine Martinsbrezel für jeden Teilnehmer.

Auf der Heimfahrt muss ich viel Spott von den weiblichen Fribi Läuferinnen über mich ergehen lassen. Ich hätte auf dem Hinweg den Mund nicht zu voll nehmen sollen, denn meistens kommt es anders und zweitens als man denkt….

Wettbewerb:
Hauptlauf 10 Km, Jedermannslauf 5 Km, Schülerlauf 2 Km

Ausrichter:
TV Losheim

Start/Ziel:
Dr. Röder Halle

Stre>Wertungen:
Klasseneinteilung nach DLO

Auszeichnungen:
Sachpreise und Urkunden

Startgeld:
5,00 Euro Hauptlauf

Zuschauer:
Aufmunterndes Anfeuern im Ortskern und vereinzelt auf der Strecke

Internet
www.tv-losheim.de
 

Sonstiges
Martinsbrezel für alle Teilnehmer

03.11.2012
33. Fackellauf in Rodenbach

 

Schlechtes Wetter gibt es nicht für richtige Läufer, auch wenn es seit dem Aufstehen heute Morgen ununterbrochen regnet. Da der Fackellauf erst um 18 Uhr startet, hat es sich schon so richtig schön eingeregnet. Auf der A6 in Richtung Kaiserslautern herrscht geradezu Land unter, da wird wohl eh nicht viel Betrieb bei der Anmeldung sein.

In Rodenbach angekommen, werden wir eines Besseren belehrt. 341 Läufer werden an den Start gehen und in der Halle herrscht reges Treiben. Von jetzt auf gleich kommt doch etwas Stress bei Jenny und mir auf. Da es wirklich s… kalt ist, gehen wir erst wenige Minuten vor dem Start aus der Halle zum Startblock. Überraschenderweise stehen sogar einige Rodenbacher an der Strecke zum anfeuern bereit. Dieser Umstand lässt uns das Wetter schnell vergessen. Nach der herzlichen Anfeuerung auf den ersten Metern bis zum Ortsausgang kommen wir auch relativ schnell auf Betriebstemperatur, denn ähnlich wie in Hirzweiler vor zwei Wochen, geht es auch heute von Beginn an bergauf. Erst bei Kilometer 3 haben wir den höchsten Punkt erreicht.

Im Stockdunkeln befinden wir uns an diesem Punkt mitten in den Feldern zwischen Rodenbach, Katzenbach und Erfenbach. Ab hier kann man es den Berg hinab  richtig krachen lassen. Bis ins Ziel kommen nämlich auf 4 Kilometer keine nennenswerten Anstiege mehr. Das Laufen im Dunkeln ist sehr ungewöhnlich. Es dauert eine Weile bis man die Hemmungen verliert, um wirklich frei laufen zu können. Man hat zu Beginn ständig das Gefühl, man könnte irgendwo umknicken oder stürzen. Auf der anderen Seite ist es ein tolles Bild, wenn man vor sich in der dunklen Nacht die Fackeln sieht, die den Weg in der Ferne ausleuchten. An jeder Ecke stehen zur Absicherung freundliche Helfer, die trotz Dauerregen bemüht sind die Läufer weiter zu motivieren. Ich selbst habe heute kaum Motivationsprobleme. Es flutscht förmlich beim Bergablaufen. Dieses Jahr hatte ich selten so ein angenehmes Laufgefühl.

Kurz vor Kilometer 5 geht es ein zweites Mal über die L367. Der asphaltierte und auch im Dunkeln bestens zu laufende Feldweg führt direkt zurück nach Rodenbach. Im letzten Jahr standen am Ortseingang, bei angenehmem Herbstwetter, noch jede Menge Zuschauer, die fleißig anfeuerten. Wer soll es ihnen verübeln, dass heute nur wenige vor Ort sind. Die Wenigen, welche heute da sind, geben ihr Bestes um ihre gute Laune auf uns zu übertragen. Ich bedanke mich im Vorbeilaufen bei jedem einzelnen ehe ich auf meine Uhr schaue. Unglaublich, ich liege leicht unter der Zeit vom Vorjahr. Darum nehme ich noch einmal meine Beine in die Hand, um mit einer leicht verbesserten persönlichen Bestzeit(35:15 Minuten) für mich den Fackellauf zu beenden. Netto sind es sogar noch unter 35 Minuten. Monatelang hadert man mit sich, warum man nicht in der Lage ist 2 oder 3 Kilo abzuspecken, um dann festzustellen, dass man auch so seine Zeiten verbessern kann. Abnehmen ist eben nur was für Leute, die zu faul sind sich im Training zu quälen. Wobei diese Meinung nur von meinem inneren Schweinehund kommen kann…
 
Jenny kommt 10 Minuten später auf die Zielgerade eingebogen. Auch sie ist der Waschmaschine von Rodenbach nicht entkommen. Trotzdem macht sie einen sehr zufriedenen Eindruck. Ab Kilometer 2 hat sie permanent Läufer überholt, die sich am Anstieg überschätzt haben. Eine gewisse Lauferfahrung mit einem neugewonnen Körpergefühl zahlen sich für Jenny aus.

Ich glaube es war nicht die letzte Teilnahme von uns beim TV Rodenbach. Die Finisherzahl spricht heute für sich und sagt alles über diesen schönen Lauf aus. Das Einzige was nicht funktioniert hat, waren die Kilometer anzeigenden Fackeln. Diese wurden vom Wind/Regen ausgeblasen. Im April wird der TVR einen neuen Trailrun ins Leben rufen. Alle Infos hierzu werden in Kürze auf der Vereinshomepage bekannt gegeben. Dann geht es durch die umliegenden Wälder des Ortes.

Wettbewerb:
Hauptlauf 7 Km, Walking, Schülerlauf

Ausrichter:
TV Rodenbach

Start/Ziel:
Vor der Vereinshalle des TV Rodenbach

Stre>Wertungen:
Klasseneinteilung nach DLO

Auszeichnungen:
Sachpreise und Urkunden

Startgeld:
6,00 Euro für Erwachsene

Zuschauer:
Im Zielbereich und vereinzelt im Ort.

Internet
www.tv-rodenbach.de
 

Sonstiges
Strecke wird auch außerhalb des Ortes komplett durch Fackeln ausgeleuchtet.

31.05.2012

Heute haben wir den Saarland Radweg beendet. Eine tolle Zeit mit sehr schönen Wochenendläufen ist nun vorbei. Einige Bilder seit unserem Start im Frühjahr 2011 sind unten aufgeführt. In den nächsten Wochen werden wir die einzelnen Etappen ich Schriftform zusammenfassen.

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Das ganze Jahr laufent auf dem Saarland Radweg(Hier in der nähe von Primstal)

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Viadukt in Haupersweiler

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Wälder von Mettlach in unmittelbare des Schloss Saareck

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Rapsfelder oberhalb der Moselhänge von Perl

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Steine an der Grenze

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Im tiefsten Warndtwald

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Warndtweiher

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Blieskanal

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Durch alle Jahreszeiten auf dem Radweg(Bei Bliesbruck)
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24.05.2012
Vorankündigung


Am 31.10. laufen wir die 24. und somit letzte Etappe auf dem Saarland - Radweg. Die Strecke führt von Bliesbruck in Frankreich zu unserem Ausgangspunkt nach Blieskastel / Lautzkirchen. Die 1.Etappe sind wir am 21.01.2011 von Bliekastel / Lautzkirchen zum Johannishof nach Homburg gelaufen. Nach und nach haben wir dann an jedem freien Wochenende eine weitere Etappe um unser schönes Bundeland hinzugefügt. Viele Bilder mit kleinen Berichten werden wir in den kommenden Monaten einstellen.

2. Etappe beim Lauf auf den Höcher Berg(12.02.2011)

27.10.2012
22. Lemberg Berglauf in Duchroth


Eigentlich sollte es noch herbstlich sein. Der hinweg ins ferne Duchroth an der Nahe belehrt uns dabei eines Besseren. Zum einen klettert unser Thermometer im Auto nicht über 2° Grad und zum anderen liegt auf den Höhen zum Teil eine geschlossene Schneedecke. In Duchroth angekommen, können wir nur ganz oben auf dem Lemberg ein wenig Schnee ausmachen. Von daher wird es wohl nicht so schlimm werden. Wobei ich den Temperaturabfall als willkommene Abwechslung empfinde. Ein Berglauf im Matsch macht doch viel mehr Spaß als ein sauberer Straßenlauf.

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Winterlich im Oktober(Zielbereich)

Vor dem Start melden wir uns in Duchroth für den 22. Lemberg Berglauf an. Dieser Lauf hat uns im letzten Jahr durch seine herzliche, liebevolle Art mehr als begeistert. Aus diesem Grund haben wir die fast 100 Kilometer gern wieder in Kauf genommen. Zumal die Strecke mit 6,7 Kilometer sehr kurz ist. Genau wie im letzten Jahr werden wir mit offenen Armen empfangen. Mit Michael vom TuS Glan Münchweiler, seinem Mannschaftskollegen Rainer und Bernhard vom LT Hirzweiler entdecken wir im fernen Naheland gleich mehrere bekannte Gesichter aus unserer Kante.

Nach der Anmeldung werfen uns die treuen Begleiter Tina und Christian im Nachbarort Oberhausen raus. Hier befindet sich der Start in der Ortsmitte. Eine alte Lohre erinnert hier an den längst vergangenen Bergbau der Region. An dieser Stelle befindest sich auch der Start. Nach dem Warmlaufen übergeben wir unsere Utensilien an den Kleider - Shuttle, der im ersten Moment einen vertrauenswürdigen Eindruck auf uns macht. Nach dem wir etwas außer Sicht sind, verunsichert uns der freundliche Helfer mit dem Ausruf: “Billige Second Hand Kleider zu verkaufen“ ein wenig.

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Zieleinlauf an der Lemberghütte

Im Prinzip ist es auch egal was er damit meint. Da wir selbst kein Auto dabei haben, müssen wir so oder so auf den Berg laufen um unsere Begleiter zu finden. Nach kurzem Begrüßen geht es dann auch kompromisslos auf die ersten Kilometer. Entlang der Nahe schlängelt sich der weg leicht ansteigend um den Berg auf Wiesen oder eben am Waldrand entlang. Nach etwa 2,5 Kilometern geht es dann auf einem steilen Anstieg in den Wald hinein. Bis Kilometer 5,5 wird es auch nicht mehr flach. Auch bleiben wir bis auf ein kleines Stück durch einen Weinberg im Wald. Überraschenderweise wird aber der  braune, matschige Untergrund von Höhenmeter zu Höhenmeter weißer. Spätestens nach 4 Kilometern liegt selbst im tiefsten Wald eine 5cm Schneedecke.

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Der obere Teil des Lemberg mit Schnee(Bild von der Römerbrücke, nähe Start)

Ab Kilometer 5,5 laufe ich durch den vielen Schnee mit einem bereits fast weihnachtlichen Gefühl dem Ziel entgegen. Das Einzige, was dieses Gefühl nicht komplett über mich kommen lässt, sind die Kraniche, die in Richtung Süden ziehen. Anscheinend wurden auch sie heute Morgen wach und dachten sich, dass sie auf den Schnee verzichten könnten. Daraufhin zogen alle gefiederten Kumpels los, um über den Lemberg in Richtung Urlaub zu fliegen. Dabei lachen sie hämisch mit ihren Rufen über das kleine Läuferfeld. Die letzten Wochen waren es noch die Schafe, heute sind es die Vögel die sich lustig machen…
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Herbstkleid mit Schnee

Kurz vor dem Ziel stehen die eingeschneiten Tina und Christian, die zum letzten Sprint anfeuern. Im Ziel selbst warten warmer Tee und eine Zielzeit von 41 Minuten auf mich. Somit habe ich fast die gleiche Zeit vom Vorjahr erreicht. Status Quo bedeutet aber nicht unbedingt Stillstand für mich. Wenn man die durchwachsene Saison verfolgt, habe ich heute wieder ein kleines Stück nach vorne gemacht. Jenny kommt einen Tick später als dritte der AK20  ins Ziel. Sie hat ihre Vorjahreszeit um über 2 Minuten nach unten drücken können. Es gibt Altersklassen, bei denen durchkommen alles ist. Denn mit ihrem Platz auf dem Treppchen ist sie in der Gesamtwertung zwar ganz hinten, aber bei der Siegerehrung wird sie im Gegensatz zu mir oben auf der Bühne gefeiert werden. Ich gönne es ihr von Herzen. Vielmehr freue ich mich schon auf die anschließende Feier in der Turnhalle des TuS Duchroth, wo jeder Teilnehmer herzlich willkommen ist. Selbst ich darf mit einem 6. Platz in der AK doch auf die Bühne um ein Los mit meiner Urkunde in Empfang zu nehmen. Jeder Starter erhält ein kostenloses Tombolalos, welches gleich nach dem Empfang auf der Bühne ausgegeben wird. Es sind keine großen Preise, aber es ist eine schöne Geste jedes Jahr, die viel Spaß bereitet. Wir werden wohl noch öfter die Reise ins Nahetal antreten. Das überschaubare Teilnehmerfeld mit 64 Läufer/innen könnte gut und gerne mehr Teilnehmer vertragen. Der Veranstalter hat uns zugesagt, dass ein kleines Starterfeld für ihn kein Grund zur Aufgabe ist. Hier legt man das Augenmerk nicht auf den Gewinn, sondern vielmehr auf das Miteinander.
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Stolze Lemberg - Bezwingerin

Am Rande sei noch erwähnt, dass sich unrühmliche Ereignisse ohne fremdes oder freiwilliges Tun wiederholen. Genau wie 2011 habe ich auch 2012 meine Jeanshose im Hotel liegen lassen. Zum Glück hatte ich dieses Jahr wenigstens die verschwitzte Warmlaufhose in der Tasche. So konnte ich nach dem Duschen mit langer Hose auf die Bühne gehen. Mein letztjähriger Auftritt in kurzer, gebrauchter Laufhose mit frisch gebügeltem Hemd ist jedem Durchrother  in (lustiger) Erinnerung.
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Zwei Pokale für die 3. der AK - W20

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Nach der Siegerehrung kommt sogar die Sonne raus

Wettbewerb:
Berglauf 6,7Km / 278Hm

Ausrichter:
TuS Duchroth

Start/Ziel:
In Oberhausen/Nahe
Ziel an der Lemberghütte
Siegerehrung in der Turnhalle “TuS Duchroth“

Stre>Wald, Wiese und Weinberge bis auf den Gipfel des Lembergs

Wertungen:
Klasseneinteilung nach DLO

Auszeichnungen:
Sachpreise und Urkunden

Startgeld:
4,50€ (3,50€ für Schüler und Jugendliche)

Zuschauer:
Einige wenige am Start bzw. im Ziel

Internet
www.leichtahtletik-tusduchroth.de
 

Sonstiges
Ganz tolle Siegerehrung im familiären Rahmen mit kleiner “kostenloser“ Tombola für alle Finisher

20.10.2012
7. Benin - Lauf in Hirzweiler


Hirzweiler heißt in erster Linie laufen für den guten Zweck. Hierzu lädt die AG Benin ein. Zu dieser AG haben sich die Aktion Palka, der Gewerbeverein Uchtelfangen, der Arbeiter Samariter – Bund (ASB), die Kath. Kirchengemeinde „St. Josef“ Uchtelfangen und das THW-Illingen zusammengeschlossen. All denen gilt es für die tolle Arbeit zu danken. Als Ausrichter steht die LLG Wustweiler zur Verfügung. Die LLG lässt sich nicht lumpen und ruft gleichzeitig zu einer Cupwertung auf. Diese besteht aus dem Illinger Citylauf, dem Benin – Lauf und dem Freundschaftslauf in Wustweiler, welcher am 3.11. noch ausgetragen wird. Tolle Preise werden dann unter allen anwesenden Teilnehmern beim Freundschaftslauf verlost. Dieses Jahr ist der Hauptpreis ein Wochenende in Paris.

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Den heutigen Lauf muss Jenny krankheitsbedingt absagen. Sie betätigt sich als Fotografin in der Nähe des Sportplatzes. Erfreulicherweise sind auch viele Mannschaftskammeraden und Kameradinnen der Fribi´s nach Hirzweiler gekommen. Dies deutet auf eine feucht fröhliche Feier nach dem Lauf in der Dorfwaldhalle hin. Nach dem die Bambinis bzw. die Schüler wohlbehalten im Ziel angekommen sind, startet auch umgehend der Hauptlauf mit den Jedermännern/frauen. Nach wenigen hundert Metern kommen wir gleich zum ersten längeren Anstieg. Bis zum Waldhof sind es etwa 2 Kilometer, auf denen man sich schon gleich gut einteilen sollte. Ich kenne die Strecke bestens, da diese auch eines meiner Trainingsreviere ist. Trotzdem bin ich schon ziemlich am Anschlag, als ich oben ankomme. Bis zum Wendepunkt im Urexweiler Wald geht es auf sehr welligem Untergrund mehr bergauf als umgekehrt. Unterwegs verabschieden wir noch am 2,5 Kilometer – Wendepunkt die Jedermänner. Von hier an lichtet sich das Feld.

Der 5 Kilometer - Wechselpunkt liegt wie schon erwähnt in einem kleinen Waldstück hinter dem Urexweiler - Hundeplatz. Von dort an sollte man in der Lage sein, ein wenig aufs Tempo zu drücken, da es jetzt überwiegend den Berg wieder hinunter geht. Normalerweise stehe ich ganz und gar nicht auf Wechselpunktstrecken. Doch das Unterschiedliche Profil hier ist jedes Mal eine neue Herausforderung für mich und  der Lauf kommt mir dadurch auch sehr kurzweilig  vor. Zwar bilden sich beim kleinen Teilnehmerfeld kaum noch Laufgruppen aber eine Läuferin ist ständig auf meiner Höhe. Wir wechseln uns mit dem Tempo ab und erreichen bei Kilometer 8,2 den Hügel am Waldhof. Von hier sollte es ein leichtes sein, bis ins Ziel die Zeit noch zu verbessern. Doch von wegen. Nach über 8 Kilometern in den Knochen geht es zwar zügig voran, doch kann man auch nicht mehr zusetzen. Der Bergablauf wird regelrecht zur Qual. Meine Mitstreiterin muss ich ebenfalls ziehen lassen.



Etwa 600 Meter vor dem Ziel entdecke ich Jenny hinter einer Hecke mit dem Fotoapparat. Ich mache also böse Miene zur guten Fotografin, um mich noch einmal zu einem lockeren Laufstil  mit Easy – Gesichtsausdruck zu überwinden. Im Nachhinein gelingt mir dies auch recht gut. Doch nach der vorletzten Kurve ist Schluss mit Lustig. Am liebsten würde ich mich auf den Asphalt werfen und ausruhen. Zum Glück sind es nur noch wenige hundert Meter bis ins Ziel, wo ich mich in diesem Jahr mit 53 Minuten begnügen muss. Der Benin – Lauf sollte eh als schöner Landschaftslauf mit besonderem Hintergrund gesehen werden.


Der heutige Benin – Lauf war mit Abstand der wärmste an dem ich teilgenommen habe. Bei über 20° Grad konnten wir regelrecht einen goldenen Herbsttag in den Feldern zwischen Hirzweiler und Urexweiler genießen. Mit ziemlicher Sicherheit war es auch der letzte warme Lauf  2012 mit solch tollem Wetter. Im Anschluss lassen wir den Samstagmittag bei traditionell kalten Duschen in der Dorfwaldhalle ausklingen. Traditionen wollen eben gepflegt sein. So trinken wir noch gemütlich das eine oder andere kalte Getränk unter Freunden, um bei einer reibungslosen Siegerehrung die besten Fribi´s des heutigen Tages zu feiern. Es gibt übrigens keine Preise in Hirzweiler. Die Kosten hierzu gehen alle den Kindern aus Benin zugute. Vielleicht kommen auch deshalb so viele Läufer, die wie wir den reinen Spaß am Laufen suchen. Viele ambitionierte Läufer trifft man hier nicht unbedingt. Ich freue mich bereits jetzt auf die nächste Veranstaltung in 2013.

Wettbewerb:
Hauptlauf 10 Km, Jedermannslauf 5 Km, Schülerlauf 2 Km, Bambinilauf, Walking

 

Start/Ziel:
Direkt an der Dorfwaldhalle in Hirzweiler

Strecke:
Wiesen zwischen Hirzweiler & Urexweiler, kleines Stück im Wald am Wechselpunkt
(Asphalt 95%, Wald 5%)

Wertungen:
Klasseneinteilung nach DLO

Auszeichnungen:
Nur Urkunden. Der komplette Erlös geht zu Gunsten der Benin - Hilfe

Startgeld:
6€(Hauptlauf)

Zuschauer:
Zuschauer nur im Ziel. Dort aber lautstark.

Internet
www.llgwustweiler.de
 

Sonstiges
Kompletter Erlös geht an die Benin – Hilfe. Hierzu haben sich viele Sponsoren aus der Umgebung bereit erklärt für jeden Teilnehmer einen gewissen Geldbetrag zusätzlich zu spenden.

14.10.2012
6. Tholeyer Schaumberglauf


06.10.2012 am frühen Samstagmorgen laufe ich mit Jenny den Schaumberg in Tholey hinauf. Nächste Woche findet hier der 6. Schaumberglauf mit 570 Höhenmetern auf knapp 9 Kilometer statt. Toller Weise bietet der TuS Tholey zwei eigene Termine an, um die Strecke vorzustellen, doch leider haben wir dieses Jahr an beiden Tagen schon andere Verpflichtungen. Es ist ein herrlicher Landschaftslauf vom Sportplatz in Sotzweiler bis hinauf zum Schaumbergturm. Trotz großer Anstrengung ist die Strecke sehr kurzweilig für unseren Geschmack. Jenny ist noch nie so gut durch den Sommer gekommen wie in diesem. Darum dürfte ihrem heiß ersehnten Start am saarländischen Hausberg nichts mehr im Wege stehen. Letztes Jahr wurde sie noch von einer Grippe ausgebremst.

14.10.2012: Die gute Vorbereitung von Jenny wurde in der folgenden Woche durch keinerlei Krankheiten unterbrochen. Vielmehr hat es mich etwas angeschlagen. Von meinem vierten Start beim 6. Schaumberglauf lasse ich mich aber nicht abbringen. Eine neue Bestzeit wäre bei der momentanen Form eh nicht drin gewesen. Deshalb werde ich es locker angehen lassen. Wenn ich es unter einer Stunde auf den Berg schaffe, wäre ich ziemlich zufrieden.

Die Ergebnisse stehen
hier
Zum Vergrößern bitte Foto anklicken.
Fribi - Dream - Team

 

Mit Petra vom Lauftreff haben wir noch eine weitere Debütantin an Board. Recht zeitig treffen wir an der Heldenrechhalle ein, wo ich mich zunächst über die vielen Pressemitteilungen und Bilder freue. Auf einer Seite entdecke ich sogar einen Bericht vom Fribi-Mayer aus Wemmetsweiler, was mir natürlich besonders gut gefällt. In der Halle treffen wir viele bekannte Gesichter mit denen man die Zeit bis zum Start schnell überbrückt. Eine gewisse Nervosität können jedoch die Wenigsten verbergen, da man bei einem Berglauf nie genau weiß, was auf einen zukommtl. Durch den Regen der vergangenen Stunden wird der Wald zumindest herrlich matschig sein. Also genau mein Ding.

Der Start befindet sich neben dem Sportplatz des TSV Sotzweiler-Bergweiler. Nach kurzem Warmlaufen schickt uns der Veranstalter mit lautem Knall auf die Reise. Durch das ganze Gequatsche mit andern Läufern verpasse ich fast den Start. Der Schuss war aber nicht zu überhören. Vor dem ersten Anstieg, der bereits nach wenigen hundert Metern im Ort selbst beginnt, überhole ich Jenny und wünsche noch einmal viel Glück bei ihrer Erstbesteigung des Mount-Schaumberg. Sie hat sich sehr auf diesen Tag gefreut.

Die erste Hürde zum Wortsegel nehme ich relativ locker. Dann laufe ich auf welligem Untergrund weiter in Richtung Mühle. Bevor wir an der Mühle ankommen, steht auf einer Wiese ein einsames Schaf, das sich über jede Läufer-Gruppe kaputt lacht, die um die Ecke kommt. Genau wie beim Heggestorzerlauf!! Die schon angesprochene Mühle befindet sich am Fuße des Schaumbergs. Der eigentliche Berglauf beginnt hier. Aus Testzwecken habe ich heute mal meinen virtuellen Trainingspartner auf der Garmin eingeschaltet. Dieser soll mir einen Schnitt von genau einer Stunde auf 9,1 Kilometern anzeigen. Hier am schwierigsten Abschnitt des Laufes zeigt die Uhr einen Vorsprung von über 500 Metern an. Klar verliere ich gleich am Berg noch einige Meter. Aber so viel, dass ich wieder hinter meinen virtuellen Partner falle, wohl nicht.


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Direkt nach dem Start am Sportplatz

Bei Kilometer 6 trifft mich fast der Schlag. Vom sicher geglaubten Vorsprung sind noch kümmerliche 100 Meter übrig. Wie macht der Junge das? Ok, er muss nur im flachen laufen aber so konstant muss das doch wirklich nicht sein. Bis zu den Serpentinen laufe ich wieder einen sicheren Vorsprung heraus, sodass wirklich nichts mehr passieren kann. Einen Kilometer vor dem Ziel steht unter einem roten Teufelslappen, ähnlich wie bei der Tour de France ein TuSler. Dieser läutet die Läufer auf den Endspurt unter dem Schaumberg ein. Als alter Tour-Fan bin ich von dieser Geste natürlich total begeistert und bedanke mich gleich bei ihm. Doch bei meinem Vorsprung kann mir der Endspurt gestohlen bleiben. Am Schlussanstieg angelangt, belehrt mich der Blick auf die Uhr wieder eines besseren. Bis zu den Albhornbläsern, die 250 Meter vor dem Ziel stehen, hab ich doch etwas zu viel gebummelt. Mir bleibt also nur der Sprint am Berg um meine Zielzeit zu erreichen. Mit 7 Sekunden unter einer Stunde erreiche ich diese dann gerade noch so. Ich bin zufrieden, frage mich aber warum es bei mir immer so verdammt eng werden muss.

Nach kurzer Zeit kommt auch schon Petra im Ziel an. Sie hat ebenfalls große Freude am diesjährigen Lauf. Auch wenn es kein goldener Herbsttag ist. Vielmehr liegt eine dichte Nebelglocke über dem Schaumberg, bei einstelligen Temperaturen. Auf dem Berg merkt man erst, wie kalt es eigentlich ist. Beim Laufen selbst sind die Werte optimal. Wir warten noch auf Jenny, um dann gemeinsam nach Sotzweiler zurück zu laufen. Doch sie kommt und kommt nicht. Die Organisatoren geben uns zu verstehen, man könne sich hier nicht verlaufen. Die im Ziel liegenden Kleiderbeutel sprechen nach über 1,5 Stunden meiner Meinung nach eine andere Sprache. Viele Bodenmarkierungen sind durch den Regen weggespült worden. Spätestens jetzt müsste jedem klar sein, was passiert ist. Nach einer halben Ewigkeit wird uns mitgeteilt, dass Jenny bereits in der Halle ist.

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Im Hintergrund steht unser neuer Osterlauf-Roll-Up mit dem Pumpenhaus

Da wir sehr kalt haben und uns Sorgen machen, fahren wir mit dem letzten Shutle – Bus zurück. Wir  finden Jenny unverletzt aber sehr verärgert vor. Nach eigener Erklärung müssen sich mindestens 7 Läufer/innen etwa zwischen Kilometer 5 – 6 verlaufen haben. Den Veranstalter hat das nicht interessiert. Vielmehr hat er ihnen ähnliches zu verstehen gegeben wie mir die Helfer im Zielbereich. Es  hat sich noch niemand verlaufen und wenn sich jemand verläuft, sollte er sich mal Gedanken machen. Dies ist natürlich bitter, denn Jenny wollte nur, dass man im Ziel Bescheid gibt und wir zurück kommen können ohne dass wir uns Sorgen machen, dass sie vielleicht gestürzt oder ähnliches ist. Keiner macht dem Veranstalter einen Vorwurf, wenn durch starken Regen die Streckenmarkierungen verloren gehen oder man sich wie jetzt passiert, verläuft. Aber solch eine Aussage ist nicht ok. Der Ton macht bekanntlich die Musik !!! Darum wird sich Jenny wirklich ihre Gedanken machen und den Lauf wohl nicht mehr auf den Terminplan schreiben, was ich äußerst schade finde. Bisher war es einer meiner Lieblingsläufe. Doch die Priorität hat sich von jetzt auf gleich verschoben.

Am 27.10.2012 folgt für uns der letzte Berglauf der Saison 2012 in Duchroth. Hoffentlich hat Jenny dort mehr Glück. Sie hätte es sich mit dem vielen Berglauftraining verdient.

Fribi – Mayer –Berglaufsaison 2012:
17.3. Nanstein Berglauf (Landstuhl)
01.04. Haldenlauf (Landsweiler/Reden)
14.04. Litermont Berglauf (Nalbach)
14.10. Schaumberglauf (Tholey)
27.10. Lemberg Berglauf (Duchroth)

Wettbewerb:
Nur Hauptlauf 9,2Km / 570Hm

Start/Ziel:
Sportplatz Sotzweiler / Schaumbergturm(Mit Rücktransport)

Strecke:
Wald und Wiese(Teilweise Asphalt)

Wertungen:
Klasseneinteilung nach DLO
Berglaufcup

Auszeichnungen:
Sachpreise und Urkunden. Finisher-Shirt im Startgeld enthalten

Startgeld:
6€(Jugend 3€)

Zuschauer:
Kaum. Nur am Start in Sotzweiler und einige am Turm

Internet
www.tus-tholey.de

Sonstiges
Schöne Shirts für kleines Startgeld. Netter Zieleinlauf mit Kinder die fleißig anfeuern und ein Teufelslappen bei dem in diesem Jahr zum ersten Mal der letzte Kilometer wie bei Radrennen eingeläutet wird.

 

30.10.2012
2. Heggestorzelauf


Auch wenn wir Fribi´s keine Crosslauf – Tradition, geschweige denn Crosslauf-Erfahrung haben, ist es für Petra, Jörg, Jenny und mich Ehrensache nach Heckendalheim zum Heggestorze - Eventcrosslauf zu fahren. Jeder Läufer zählt hier, denn es heißt die Heggestorzer zu unterstützen. Am Rande sei erwähnt, dass wir Jörg mit einer kleinen Notlüge zum Laufen motivieren mussten. Petra hat unserem eigentlich schnellsten Fribi das Streckenprofil als flach beschrieben. Somit war er dann auch einverstanden bei bestem Läuferwetter mit herrlichem Sonnenschein und milden Temperaturen an den Start zu gehen.
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Die zweite Auflage des Laufes soll laut Ausschreibung um einige Hindernisse erweitert worden sein. Insgesamt ist der Lauf an den Strongman Run vom Nürburgring angelegt, der im Frühjahr ausgetragen wird. Nur hier eben auf Heggestorzer- Art.  Leider waren bei der Premiere im letzten Jahr nur 62 Starter und Starinnen in Heckendalheim(ohne Bambinilauf). Umso toller sind die rund 170 Teilnehmer, die heute von der Orga-Chefin Michaela vor dem Start begrüßt werden können. Der Lauf hat sicher noch weiteres Potenzial. Auch die Strecke könnte noch mehr Läufer aushalten.

Der Start befindet sich in der Mitte des Sportplatzes vom SV Heckendalheim. Für die Jedermänner gibt es eine 5,5 Kilometer lange Runde, die vom Hauptlauf entsprechend zweimal zu bewältigen ist. Ein gut gelauntes Feld macht sich leicht verspätet auf die Reise durch die Heggestorzerlandschaft. An der nordwestlichen Ecke verlassen wir den Sportplatz unter viel Beifall der zahlreichen Zuschauer und laufen hinaus in die Wildnis von Heckendalheim. Bereits nach wenigen hundert Metern kommen wir auch schon an das erste Schlammloch, in dem sich die 170 Läufer und Läuferinnen geradezu austoben können. Obligatorisch werden die Teilnehmer mit einer 30 Sekunden Strafe belegt wenn sie den Umweg über die Pussy-Lane nehmen. Dies sind aber nur Wenige. Die meisten Läufer wollen einfach  nur ihren Spaß.

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Seit dem Start verläuft die Strecke stetig bergab, was den Neustartern sicher in weiser Voraussicht kein gutes Gefühl bereitet. Ich kenne die Strecke und weiß was in der sogenannten Dalemer Höllen – Tal – Klamm auf mich wartet. Hier laufen wir am oberen Teil in ein kleines Waldgebiet ein. Auf Single – Trail - Pfaden, ähnlich wie beim Bärenfelslauf geht es dort durch das Unterholz.Hinzu kommt, dass um diese relativ früher Uhrzeit einige Abschnitte sehr glitschig sind. Hier und da liegen Äste im Weg oder hängen so von den Bäumen, dass man bei Unachtsamkeit mit der Birne direkt dagegen rennt. Für den Waldliebhaber also ein absoluter Laufgenuss. Nachdem man die längste Zeit auf den beschriebenen Pfaden bleibt, kommt das dicke Ende zum Schluss. Bevor wir glauben aus dem Wald zu kommen, laufen wir noch etwa 500 Meter steil den Berg hinauf, dann aber geht es rechts einen steilen, matschigen Abhang hinunter zu einem Bachbett. Vom Bachbett aus heißt es sich an einem Seil den matschigen Berg hinauf hangeln. Ein dreifacher Dank an den Spender des Seiles…

Aus dem Wald raus laufen wir jetzt über die Wiesen von Heckendalheim. Dieser Teil heißt Heuhupser. Es geht über verschiedene Strohballen mit teilweise weiteren Matschlöschern. Bei etwa Kilometer 3 fällt die Strecke wieder leicht ab. Hier laufen wir an Streuobstwiesen vorbei bis zum Ortsrand. Kurz davor liegt eine weitere Streuobstwiese mit einem Schafstall. Nachdem wir unter einem Gitter auf Knien watscheln mussten, habe ich  ein lautes Blöcken in den Ohren. Es hat den Anschein, dass die Schafe uns geradezu auslachen. Es kann aber auch sein, dass sie sich nur über meinen steifen Watschelgang lustig machen. Denn Jenny und Petra müssten hier ihre beste Prüfung als pilateserfahrene Frauen gefunden haben. Wie dem auch sei, die Strecke geht nach dem Hindernis zum Berglauf über.

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Der sehr steile Anstieg wird wohl nur von den Wenigsten ganz bis zum Schluss durchgelaufen. Oben angekommen wartet die zweite Verpflegung schon nach 4,5 Kilometern auf uns.Hier oben befindet man sich auf dem Plateau, auf dem sich auch der Sportplatz befindet. Es sind dann nur noch wenige hundert Meter bis zum Sportplatz. Dazwischen liegen noch eine doppelte Strohballenwand, ein kleiner Sandhaufen und der "Herr der Ringe", was in "heggestorzerrisch" so viel heißt wie Autoreifen.

Am Sportplatz angekommen trennt sich die Spreu vom Weizen. Nur die Wenigsten gehen auf eine weitere Runde. Alle vier Fribi´s haben sich im Vorfeld natürlich für die volle Distanz entschieden. Hier wo wir vor einer guten halben Stunde noch mit den Hufen gescharrt haben, sind jetzt alle Läufer eher zurückhaltend. Das ändert sich spätestens dann, wenn die Moderatorin die Läufer an den Startnummern identifiziert. Sobald sie die Namen verliest gibt es lauten Beifall von den bestens versorgten Zuschauern am Clubheim.

Dieses Pushen reicht zumindest bis zum Ende des Sportplatzes bzw. bis zur nächsten Hecke. Dort falle ich sofort in einen leichteren Laufstil zurück um meinen Atem zu kontrollieren. Bis zur übernächsten Biegung klappt das auch ganz gut, doch dann wird der Atem wieder schneller weil ich mich halb totlachen muss. Ich wusste ja immer, dass die Grojos aus Elversberg speziell sind, aber in der Schlammsuhle haben sie ihr eigentliches Lebenswerk gefunden. Sie suhlen und aalen sich darin, dass es nur so kracht. Wer nicht ins Schlammbad will, wird eingefangen und reingeworfen! Soll ja auch gut für die Haut sein hab ich mir sagen lassen….

Nachdem ich relativ unbeschadet über die erste Runde gekommen bin, lasse ich es in der zweiten Runde etwas langsamer angehen um gut gelaunt nach 68 Minuten am Sportplatz ins Ziel zu laufen. Die Grojos haben es sich nicht nehmen lassen, ihre Mannschaftskameraden, die schneller unterwegs waren auch im Ziel noch mit Schlamm einzuseifen. Wie da wohl eine Trainingseinheit bei denen im heimischen Wald aussieht.... :-)

Zum Vergrößern bitte Foto anklicken.

 

Der erste Fribi steht mit Jörg schon seit einiger Zeit im Ziel. Mit dem 10. Gesamtplatz hat er einen starken Lauf hinter sich gebracht. Doch sieht er für eine “flache“ Strecke arg gebeutelt aus. Nach kurzer Zeit folgen Petra und Jenny, die wirklich stolz auf sich sein können, dass sie diese Strecke hinter sich gebracht haben. Eigentlich beschreibt die Aussage eines Mitläufers von Jenny die Situation. Dieser durchtrainierte einheimische Läufer umschreibt die Situation nach dem ersten durchlaufen des Start-/ Zielbereiches wie folgt: Wie du laaaafschd noch e Runde? Entweder bisch du fidda wie du aussischd oder du bisch äääänfach beklobbt.

Was davon  Jenny wirklich ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber was ich sagen kann, ist das der Lauf verdammt viel Spaß macht. Die Orga des Heggestorzerlaufes hat wirklich alles gegeben. Es gibt eigentlich keinen Punkt zum meckern. Auch das Helferteam war zu jederzeit bei bester Laune. Nach dem Lauf wurde von den Heckendalheimern ein Mittagstisch gezaubert, den es so nur auf großen Läufen oder halt gar nicht gibt. Vom Vegetarier über Kuchenliebhaber bis zum Fleischliebhaber wurden alle für wenig Geld verwöhnt.

Mit über 100 Teilnehmern mehr sollte einer weiteren Auflage nichts im Wege stehen. Wir hoffen es zumindest. Bei der Jahresplanung für 2013 steht der Heggestorzerlauf für uns ganz weit oben!

Wettbewerbe:
Schüler-, Bambini-, Jedermannslauf über 5,5 Km und der Hauptlauf mit 11 Km

Start/Ziel:
Sportplatz SV Heckendalheim

Strecke
Wald, Wiese, Asphalt von allem etwas auf sehr hügeligem Terrain. Mehrere Hindernisse wie Strohballen und Schlammlöscher.

Verpflegung:
Wasser, Tee, Iso, Bananen, Äpfel alles was das Herz begehrt.

Wertungen:
5er Jahreswertung

Auszeichnungen:
Urkunden und hochwertige Gutscheine für die ersten Drei.

Startgeld:
6€ Hauptlauf.

Zuschauer:
Nur am Sportplatz und vereinzelte Spaziergänger. Gute Stimmung im Start-/ Zielbereich.

Duschen:
Clubheim des SV Heckendalheim.

Internet:
www.heggenstorzelauf.de

Sonstiges:
Ein Crosslauf mit ganz besonderem Flair. Die liebevolle Orga mit dem sympathischen Helferteam machen den Lauf aus. Ganz toll sind auch die kulinarischen Genüsse.

23.09.2012
30. Baden – Marathon in Karlsruhe

Am Samstagmittag checken wir zuerst im Hotel ein. Danach besuchen wir den Zoologischen Garten von Karlsruhe, um dann endlich die Startunterlagen zum Baden – Marathon in der Europahalle abzuholen. Selbstverständlich lassen wir es uns nicht nehmen die Marathon- Messe zu besuchen. Zum samstäglichen Abschluss nehmen wir ein Angebot des Baden – Marathons wahr. In fünf verschiedenen Restaurants der Stadt werden spezielle Marathon- Gerichte angeboten. Wir haben uns für einen Italiener entschieden. Mit vollen Kohlehydratspeichern und guter Laune kann der morgige Tag kommen. 

Durch die frühe Startzeit von 9:00 Uhr klingelt der Wecker schon zur unchristlichen Zeit von 6:30 Uhr an diesem Sonntagmorgen.



Um keinen Stress zu haben, fahren wir nach einem kleinen Frühstück völlig entspannt zur Europahalle.  Für Jenny soll es heute der erste Halbmarathon ohne Begleitung werden. Eine kleine Nervosität kann sie nicht verbergen. Für mich soll es einfach wieder nach dem Kandel- Halbmarathon im Frühjahr ein weiterer Halbmarathon unter Wettkampfbedingungen werden.


Nach kleinem Stau und kurzer Parkplatzsuche vertreiben wir uns die Wartezeit in der Halle. Es ist doch schon recht frisch zu dieser Jahreszeit. Zum Laufen sollten die Temperaturen, die am Vormittag noch bis zu 15°Grad ansteigen(laut Wetterbericht) aber ideal sein. So stehen wir dann auch in der Startreihe und lauschen einem Sprecher, der zuerst relativ locker über die heutige Veranstaltung plaudert. Je näher aber der Startschuss rückt, umso aufgeregter wird seine Stimme. Dieser Sprecher verdient hier eine Sondererwähnung, denn jegliche Aufregung scheint von Jenny zu verschwinden. Bis wir zur Startlinie vordringen lachen wir uns halb schlapp über diesen lustigen Vogel, der teilweise die Gesänge von ACDC bei Highway to Hell nachahmt. Am Start können wir den Moderator zum ersten Mal sehen. Wir klatschen ab, um perfekt gepusht auf die Strecke zu gehen.

Jenny und ich laufen wie besprochen jeder für sich. Vom Start weg geht es auf breiten Wegen durch die Südwest- bzw. Südstadt von Karlsruhe. Das Feld umfasst laut Veranstalter in allen Wettbewerben insgesamt über 10.000 Teilnehmer. Entsprechend groß ist der Pulk in dem ich mich befinde. Bis Kilometer 7 laufen wir ausschließlich auf der B10. Eintönigkeit ist aber trotz der geraden und langen Straßen nicht gegeben. An vielen Stellen stehen verschiedene Tanzgruppen oder Zuschauer, die fleißig anfeuern. Vor Karlsruhe - Durlach überqueren wir eine Brücke um danach im nächsten Stadtteil einzulaufen. Auch hier sind viele Menschen unterwegs um den Marathon zu verfolgen.

Am Ende von Durlach, zwischen den Kilometern 8 und 9, wartet die zweite Verpflegungsstelle auf mich. Ich merke, dass ich eigentlich noch auf Bestzeitenkurs bin. Zurzeit fehlt mir aber leider die Tempohärte um so einen Schnitt zu halten. Darum nehme ich spätestens nach 10 Kilometern Tempo raus, um wenigstens die tolle Stimmung zu genießen. Gleichzeitig hoffe ich, dass Jenny gut durch kommt und wenigstens sie ihr Ziel erreicht.

Für etwa 2 Kilometer wies der Baden – Marathon sogar grün. Hier geht es weiterhin auf fast ebenem Terrain am Tierpark Oberwald vorbei. Spätestens hinter den Schrebergärten von Rüppurr ist es mit der grünen Lunge aber vorbei.  Dann wird es wieder ein Citylauf, der mir von Kilometer zu Kilometer schwerer fällt. Die vielen Zuschauer, die an unterschiedlichen Stellen auch am Stadtrand auf die Läufer warten, geben einem immer wieder eine tolle Unterstützung und so schleppe ich mich Rüppurr nach Weiherfeld bei Kilometer 15,5. Von Weiherfeld nach Bulach, wo im Ortskern der Vanman von Runnerspoint steht um ein weiteres Mal die Herde anzutreiben. Nach Bulach kommt endlich der Stadtteil Beiertheim mit dem Ziel im Beiertheimer Stadion des SV Karlsruhe – Beiertsheim. Zuerst durchquere ich aber noch die Günter – Klotz – Anlage, die vor dem Stadion liegt und auch mit vielen hunderten von sonntäglichen Besuchern bestückt ist. Da ich mir bewusst bin, dass die Endzeit über zwei Stunden liegen wird, habe ich jede Wasserstelle mitgenommen und mit jedem Zuschauer, der eine aufblasbare Mega - Hand hingehalten hat, abgeklatscht.

Nach dem Park laufe ich nichts ahnend in das Stadion von Beiertheim ein. Ich bin sehr froh gleich ins Ziel zu kommen. Wenn man keine Form hat, fällt es einem schwer solche Zeiten zu verdauen. Ich bin zwar leider kein ambitionierter Läufer, trotzdem möchte man doch seinen alten Leistungsstand zumindest halten, was mir  2012 nur selten gelingt. Dafür erlebe ich beim Einlaufen ins Stadion aber etwas ganz besonderes. Ich weiß zwar nicht wie die Karlsruher das hinbekommen, aber die Haupttribüne im Stadion ist proppenvoll besetzt. Und das nach zwei Stunden und einer Minute. Nicht nur, dass die Leute da sind, nein sie machen auch einen Lärm, dass man von sich selbst glaubt einer von den Hailes oder Usains zu sein.



Mit diesen stimmungsvollen Momenten kann ich schon beim Zieleinlauf für mich eine positive Bilanz über den drittgrößten Stadtmarathon Deutschlands ziehen. Und zwar darf man sich auch mal über wenig freuen. Ich konnte zwar keine Wunschzeit erreichen, dafür aber einen sehr stimmungsvollen Lauf kennenlernen. Nachdem ich die Taschen aus dem Auto herangeschleift habe, kommt auch schon meine Teuerste um die Ecke. Ich frag mich wirklich, ob sie abgebrochen hat, aber sie hat eine Medaille zwischen Trinkbecher, Bananen, Äpfeln und anderen guten Dingen an sich hängen. Irgendwie geht sie schief, ist aber am grinsen. Am Ende ist sie sehr stolz auf eine Zeit von 2:26 Stunden. Das hat sie wirklich klasse “ALLEIN“ hinbekommen. Was sie aber nicht hinbekommen hat, fällt uns nach Betrachtung der Garmin auf. Sie hat rund 700 Meter mehr gelaufen. Anscheinend hat sie die Ideallinie nur selten getroffen, denn bei mir waren die Kilometerangaben leider exakt(so kann ich mir die Zeit nicht schön reden). Dann wissen wir ja, wo wir noch Zeit rausholen können bzw. was wir trainieren müssen.


Der Baden – Marathon war ein verlängertes Wochenende wert. Die Strecke ist ähnlich wie die in Mannheim. Nur gibt es hier einen Zieleinlauf der seines gleichen sucht. Das war absolut Weltklasse. Einziger Wehrmutstropfen sind die Chipleihgebühren. Das werde ich wohl nie verstehen, warum man dafür 5 Euro verlangt. Ansonsten gibt es absolut nichts zu meckern.    

Damit ist die Sommersaison abgeschlosse. Es geht weiter mit dem Heggestorzelauf in Heckendalheim.

Wettbewerbe:

Marathon, Halbmarathon, Minimarathon

Start/Ziel:
Start vor der Europahalle, Ziel im Beiertheimer Stadion

Strecke
Asphaltierte Strecke durch Karlsruhe und Vororte.

Verpflegung:
Wasser, Tee, Iso, Bananen, Äpfel etc.

Wertungen:
5er Jahreswertung

Auszeichnungen:
Sachpreise, Geldpreise und Urkunden.

Startgeld:
Unterschiedliche je nach Anmeldung.

Zuschauer:
Tolle Unterstützung entlang der Strecke. Vor allem im Ziel!!!!

Duschen:
Frauen in der Europahalle. Männer in Duschzelten.


Internet:
www.baden-marathon.de


Sonstiges:
Drittgrößter Stadtmarathon Deutschland.
Beim Jubiläum gab es für jeden vorangemeldeten Läufer einen Rucksack.

16.09.2012
Gourmet – Marathon Saarbrücken

Wie gestern schon erwähnt, ist der Lauf heute ein Staffellauf. Ohne die  Anfrage von meinem Vereinskollegen wäre ich in Saarbrücken wohl nicht an den Start gegangen und dies nicht ohne Grund. In Saarbrücken fängt das Chaos beim Ankommen mit der Parkplatzsuche an und hört mit der Abfahrt auf. Ich mache das Beste daraus und treffe mich mit meinen vier Mitstreitern vor dem Start des Hauptlaufes(Marathon, Halbmarathon) am Saarländischen Staatstheater. Hier sind auch die Stände des Gourmet – Marathons aufgebaut. Ein buntes Treiben macht nach der Parkplatzsuche schon wieder Lust aufs laufen.


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Mit Jörg, Heidi und Markus, der für den erkrankten Toni eingesprungen ist, stehe ich schon etwas unter Druck. Alle drei sind wirklich flotte Läufer. Da bin doch gespannt, was am Ende rauskommen wird. Doch zunächst schauen wir den Marathon- Start. Danach wechseln wir auf die andere Saarseite, um die Jungs und Mädels aus dem Stadtkern hinaus zu applaudieren. Jede Menge Fribis sind unter dem großen Hauptfeld zu finden, die wir mit einem Extra- Applaus aus der Stadt pushen.

Die Strecke ist ein 10,6 Kilometer langer Rundkurs. Dieser verläuft vom Start auf die sogenannte andere Saarseite zum Saarbrücker Schloss hinüber. Oberhalb der Saar verläuft die Strecke bis zur Bismarckbrücke. Ab hier geht es an der Saar entlang. Nach wenigen Kilometern biegt das Feld ab zur Koßmannstraße hinauf und dann geht es wieder zurück in die City. Über Westspange und Bahnhofstraße  kommt man zum Start-/ Zielbereich um eine letzte Schleife um den Staden zu drehen. Am Staden ist auch der einzige Teil der Strecke, wo Schatten zu finden ist. Unterhalb des Stadens an der Saar fällt die Sonne dann wieder auf die Läufer ein.

Ich stelle mir gerade vor, wie schwierig es ist, diese Strecke vier Mal zu bewältigen. Dazu gehört sicher ein enormer Wille, egal wie fit man sein mag, doch da kommt schon Jörg um die Ecke geflogen. Die Staffel- Starter sind eine halbe Stunde später gestartet. Für uns macht Jörg den Startläufer. So wie es aussieht, liegt er schon auf Platz vier. Wie soll ich das bloß halten? Um ihn nicht zu verpassen, trabe ich zurück zum Start- / Zielbereich, wo sich auch die Wechselzone befindet. Viele bekannte Gesichter treffe ich unterwegs. Die Zeit vergeht schnell und Jörg kommt schon nach 44 Minuten als immer noch Vierter um die Ecke.

Die Wilhelm – Heinrich – Brücke und den ersten Kilometer nehme ich noch spielend in 4:45 Minuten. Mir ist aber bewusst, dass ich so ein Tempo zurzeit nicht mal annähernd halten kann. Bis Kilometer 4 bleibe ich unter einem 5er Schnitt was für mich momentan echt ein Erfolg ist. Bei Kilometer 5 habe ich mit 25:29 Minuten exakt meine Bestzeit über diese Distanz von 2012 erreicht. Dies war beim Stadtlauf in Lebach und zeigt wie durchwachsen die aktuelle Saison ist. Ab hier nehme ich etwas an Tempo raus, da es nicht machbar wäre die Zeit zu halten. Auch wird es für den Spätsommer wieder ein richtig schöner bzw. leider auch warmer Tag. Zum Laufen für meinen Geschmack also nicht ideal. Beim zweiten Streckenabschnitt muss ich dann die eine oder andere Staffel an mir vorbei ziehen lassen. Leider sind selbst in der Bahnhofstraße kaum Zuschauer auszumachen. Auch am St. Johanner Markt sind nur wenige Leute unterwegs. Saarbrücken hat zwar viele Läufe, dafür aber nur wenig begeisterungsfähiges Publikum. Peinlicherweise räume ich zum Schluss noch die letzte Wasserstation komplett ab. Da ich ein Staffelläufer bin und somit eigentlich noch fit sein müsste, laufe ich ohne mich noch mal umzudrehen einfach weiter. Es ist nicht zu fassen, wie einen die paar Kilometer fertig machen können. Ich war nicht in der Lage bei den Bechern zuzugreifen.  Ich ziehe somit meinen Hut vor jedem einzelnen Läufer, der hier die Marathondistanz bewältigt und entschuldige mich gleichzeitig für die armen Jungs/Mädels die hinter mir Wasser wollten. Nach 56 Minuten endet der Lauf vor meinem Kollegen Markus, der direkt abdüst wie die Feuerwehr.

Nachdem Heidi als letzte auf die Strecke gegangen ist, empfangen wir sie im Ziel. Gleichzeitig erhalten wir als 8. Platzierte mit ihrem Einlauf unsere wohlverdienten Finisher - Medaillen. Unsere Staffel legte folgende Ergebnisse hin: Jörg 44 Minuten, Heidi 53 Minuten, Markus 53 Minuten und ich lande bei 56 Minuten.

Von dem bisschen Stimmung im Start-/ Zielbereich war für die beiden letzten Läufer unserer Staffel  nichts mehr übrig. Spätestens Heidi war die ganze Strecke nach ihren Aussagen allein auf weiter Flur. Wie gesagt es ist schade, dass hier kein Läuferpublikum auszumachen ist. Das ist bei den anderen Läufen in Saarbrücken nicht anders. Ansonsten muss jeder selbst wissen, ob er bei einem Marathon vier Runden auf dieser Strecke zurücklegen möchte.

Die Orga an sich ist nicht verkehrt doch stimmt das Preis-/ Leistungsverhältnis absolut nicht!!!! Der Staffelstart kostet pro Läufer 20€. Außerdem bekommt man wie bei anderen Läufen auch hier die Parkplatzsituation nicht in den Griff. Am Ende stand ich wie schon im Frühjahr beim DAK-Halbmarathon in einem Saarbrücker Parkhaus wo ich 7,50€ auf den Tisch legen darf. Es ist klar, dass hierfür auch die Stadt verantwortlich ist. Ich frag mich immer wieder wie die Saarbrücker auf ein solches Preisniveau  kommen. Wie dem auch sei, es wird ja niemand zum Start in Saarbrücken gezwungen und das Staffelerlebnis mit Freunden macht immer wieder großen Spaß. Von daher wird es wohl nicht mein letzter Start gewesen sein aber Landschaftsläufe liegen mir mehr...

Eine Auflistung erspare ich mir heute. Was die Duschen angeht, da kann man seine Sporttasche einmal quer durch die Stadt schleppen etc.

 

15.09.2012
27. Altstaftlauf in Ottweiler

Eigentlich sollte heute mein großer Tag anstehen, mit einem Triumphzug durch die schöne Altstadt von Ottweiler. Nach einer Crash-Diät von – 20kg, einer Kilometerleistungssteigerung von mindestens 100 Kilometern mehr die Woche, unzähligem Tempotraining und einem schwarzen Kostüm (mit Maske), sollte dem Sieg bei der 27. Auflage des Altstadtlaufes nichts mehr im Wege stehen. Als schwarzer Rächer, ähnlich wie Batman wollte ich in die Geschichte der traditionsreichen Veranstaltung eingehen.


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Doch vor wenigen Wochen kam (Gott sei Dank) alles anders. Damals war ich im Lauftreff am Hoferkopf und mein guter Laufkumpel Toni fragte mich, ob ich nicht am 16.9. beim Saarbrücken-Marathon in seiner Staffel starten möchte. Dies konnte ich selbstredend nicht ablehnen. So kommt es, dass der gute Toni morgen krank ist, ein anderer für ihn in der Staffel starten muss und ich heute zur Unterstützung in Ottweiler stehe um Jenny anzufeuern. Und bereits jetzt warten zwei wunderschöne Hähnchenbrustfilets im Speckmantel beim “letzten Ritter“ in der Enggas 6 auf mich. Dort lassen wir es ja bekanntlich gern ausklingen, wenn wir bei einem der Ottweiler Läufe an den Start gehen. Mit dem leichten Laufen deutlich unter 40 Minuten wird es wohl in nächster Zeit doch nichts mehr, aber was macht man nicht alles für gute Freunde.

Zum Altstadtlauf sei gesagt, dass es auf vier Runden durch die Innenstadt geht. Hierbei sind zwei 360° Grad-Kurven zu bewältigen, die es den Läufern nicht einfacher machen. Außerdem geht es über Kopfsteinpflaster mit vielen kleinen Buckeln. Jenny würde gerne bei den 10 Kilometern mal unter einer Stunde bleiben. Doch machen ihr heute die für den Spätsommer immer noch  20° Grad zu schaffen. Mit den kleinen giftigen Buckeln ist nichts zu machen. Nach der ersten Runde liegt sie schon deutlich hinter ihrer Traumzeit. Trotzdem schafft sie es in der letzten der vier Runden wieder auf Läuferinnen aufzuschließen. Mit 66 Minuten bei einer 10,35 Kilometer (Laut Garmin) langen Strecke schafft sie doch noch eine zufriedenstellende Zeit.

Zwar mag die 4 malige Umrundung der Altstadt relativ eintönig rüberkommen, doch macht die Stimmung um den Rathausplatz einiges wett. Definitiv ist nach meiner Meinung durch die etwas längere Strecke und die kleinen Buckel eine Bestzeit nur schwer zu erreichen. Es ist ein lohnenswerter kleiner Lauf mit ganz viel Tradition und Routine bei der Orga des ortsansässigen TVO´s. Auch zu empfehlen sind natürlich die Hähnchenbrustfilets im Ritterlichen Ambiente der Gaststätte “Zum letzten Ritter“, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen…

Ach so, der Nachtwächterlauf welcher immer in der Vorweihnachtszeit ausgetragen wird, verläuft über eine ähnliche Strecke. Hier ist ein großes Läuferfeld und Top-Stimmung garantiert. Die Strecke wird durch Fackeln ausgeleuchtet. Mit viel Musik wird den Läufern dann eingeheizt in der kalten Jahreszeit.

Wettbewerbe:
1,5Km Schüler, 2,5Km Jugend, 5Km, 7,5Km, 10Km

Start/Ziel:
Schlossplatz

Strecke
Asphaltierte Strecke. Eine kleine + zwei große Runden

Verpflegung:
Wasser, Tee

Wertungen:
5er Jahreswertung

Auszeichnungen:
Sachpreise, Geldpreise und Urkunden

Startgeld:
10 Km: 6,00 €

Zuschauer:
Gute Stimmung am Rathausplatz garantiert. Diese wird nur noch beim Nachtwächterlauf in Ottweiler getoppt.

Duschen:
In der etwas vom Start-/Zielbereich entfernten Sporthalle. Über den Gässling aber gut zu erreichen.

Internet:

www.tvo-leichtathletik.de

Sonstiges:
Stimmungsvoller Läufe in der historischen Altstadt sind immer garantiert. Kurze Wege. Als Läufer kann man an den richtigen Stellen seine Liebsten bis zu 8 Mal anfeuern.

11.09.2012
Dritter Saisonabschnitt: Herbst


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Die Tage werden kürzer, die Sonne scheint viel intensiver und der Wald wird bunter. Spätestens dann ist es endlich soweit und der dritte Saisonabschnitt steht vor der Tür.

Die Herbstsaison ist für Jenny und mich die schönste Jahreszeit. Man erlebt den Wald im Training viel intensiver bzw. werden in dieser Zeit die schönsten Volksläufe des Jahres ausgetragen. Nachdem im September noch der Altstadtlauf für Jenny, der Staffellauf in Saarbrücken für mich beim Marathon und als gemeinsamen Event der Halbmarathon beim Baden – Marathon ansteht, freuen wir uns auf folgende Läufe im Herbst:

31.09. Heggestorze Eventcrosslauf in Heckendalheim über ca. 11 Kilometer
(Laufen auf profiliertem Untergrund über Strohballen und verschiedene Hindernisse)

14.10. Schaumberglauf in Tholey 9,2 Kilometer bei 450 Höhenmeter
(Perfekte Lauflandschaft durch den Wald um Tholey, bis hinauf zum Schaumbergturm. Spätestens hier ist wirklich Herbst angesagt)

20.10. Benin- Lauf in Hirzweiler 10 Kilometer
(Laufen für den guten Zweck von Hirzweiler über die Felder nach Urexweiler und zurück)

27.10. Lemberg Berglauf 6,7 Kilometer auf 278 Höhenmeter
(Kleiner Lauf der relativ weit weg ist vom Saarland. Trotzdem lohnt der Besuch. Familiäre Atmosphäre bei ebenfalls genialer Landschaft. Überwiegend durch den Wald bzw. ein kleines Stück  durch einen Nahe-Weinberg)

03.11. Fackellauf in Rodenbach 7 Kilometer
(Diesen Lauf in Rodenbach bei Kaiserslautern haben wir im letzten Jahr entdeckt. Es geht über “nur“ 7 Kilometer durch das nächtliche Rodenbach und die umliegenden Felder. Keine Angst vor Stürzen! Die Strecke ist komplett mit Fackeln ausgeleuchtet. Ein relativ großes Teilnehmerfeld ist garantiert)

11.11. Martinslauf in Losheim 10 Kilometer
(Klassiker und gerade noch so ein Herbstlauf. Strecke nicht ganz so spektakulär. Dafür eine super Orga, gute Stimmung im Teilnehmerfeld und das Beste gibt es am Schluss, die traditionelle Martinsbrezel)

Eine lange Terminliste, die wir gerne in Kauf nehmen, da jeder einzelne Lauf aus unserer Sicht die Reise wert ist. Wir wünschen allen eine Gesunde und erfolgreiche Restsaison. Danach wartet wie in jedem Jahr die Vorweihnachtszeit mit ihren Reizen/Läufen.

 

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Lemberg von der Nahe-Brücke in Duchroth (Herbst 2011)
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Schaumberglauf 2010
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Martinslauf 2010




19.08.2012
41. Holzland Volkslauf in Schopp

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Durch einen Tunnel kommen wir am frühen Sonntag Morgen direkt in das Eichwaldstadion von Schopp. Hier befindet sich neben dem eigentlichen Rasenplatz die 1953 erbaute Radrennbahn. Im Laufe der Zeit wurde diese mehrfach erneuert. Die 450 Meter lange  Magadan-Bahn hat eine Breite von 6 Metern . Auf diesem Belag drehten schon Fahrer wie Udo Bölts, Hartmut Bölts, Bastian Böffel, Johan-Paul Fürus oder Bernhard Mang ihre Runden. Udo Bölts steht sogar als Sieger(2009) in der langen Siegerliste des Holzlandlaufes.

Eigentlich sind die Schopper durch ihre Radgeschichte in ganz Deutschland bekannt. Unter anderem mit ihrem Mountainbike Park, auf dem 1998 die deutschen Meisterschaften ausgetragen wurden. Der Holzlandlauf  wird bereits zum 41. Mal ausgetragen und hat  seine ganz eigene Geschichte. Wir sind schon die ganze Woche auf die Strecke gespannt. Aus diesem Grund treibt uns nicht nur eine weitere Etappe des Laufladen – Cups in das Herz des Pfälzer Waldes (zumindest bezeichnen sich die Schopper so).

Als wir aus dem Tunnel in das Stadioninnere kommen, herrschen bereits weit über 20° Grad und dies eine dreiviertel Stunde vor dem eigentlichen Start. Es ist also mit noch höheren Temperaturen zu rechnen. Bleibt also nichts anderes übrig als viel zu trinken und auf ankommen zu laufen. Meine Beine sind wegen der Trainingskilometer unter der Woche eh recht start strapaziert.

Der Start befindet sich auf der Laufbahn des Stadions und führt nach 350 Metern aus diesem hinaus in den Pfälzer Wald. Das Teilnehmerfeld macht bei den heißen Temperaturen einen gelassenen Eindruck. Niemand macht wirklich den Anschein sich übernehmen zu wollen. Das ist gut so und so geht es ganz leicht verspätet auf die Strecke. Nachdem wir die kleine Steilkurve der Radrennbahn erklommen haben geht es direkt in den kühlen Wald. Dieser ist sehr dicht aber extrem profiliert. So geht es auf den ersten 1,5 bis 2 Kilometern  steil bergauf. Die Sonnenstrahlen dringen vereinzelt durch das grüne Blätterdach. Der schöne Anblick birkt aber auch seine Gefahren. Man muss sich höllisch konzentrieren um auf dem unebenen Waldweg nicht zu stolpern.

Die Landschaft des Pfälzer Waldes ist wirklich perfekt. Das konnten wir ja auch schon auf vielen anderen Strecken hier in der Nähe erleben. Ich erinnere nur an Mölschbach, Höheinöd, Hochspeyer, Landstuhl(Berglauf), Hermersberg usw. Nach Kilometer 2 verabschieden sich die 3,5 Kilometer-Läufer vom Hauptlauf. Für uns geht es erst einmal erholsam den Berg hinab bis Kilometer 4. Hier freue ich mich schon bei dem extremen Wetter auf die Verpflegungsstelle, die nach Kilometer 5 kommen soll. Doch was ist das? Ein Anstieg bäumt sich vor uns auf. Ich denke noch, so, das kann ja nicht bis zur Verpflegungsstelle so steil hinauf gehen. Zumal wir ja schon viele Höhenmeter hinter uns haben. Doch weit gefehlt. Exakt bis Kilometer 5 schleppe ich mich mit meinen Mitstreitern bis zum Wasserloch hinauf. Oben angekommen bleibt so gut wie jeder stehen und kippt das Wasser nur so über bzw. in sich.

Gut gekühlt geht es auf die zweite Hälfte. Der Wald macht die Strecke sehr kurzweilig aber auch die letzten Kilometer bleiben extrem wellig. Hier gibt es so gut wie keinen geraden Kilometer mehr. Gerade dies macht die Strecke aber meines Erachtens so besonders. Bei Kilometer 9 wird es noch einmal brutal. Von hier an kommt offenes Wiesengelände. Die Temperaturen gehen außerhalb des Waldes schon in Richtung 30°Grad, was die Sache nicht einfacher macht. Aber am brutalsten sind die Aussichten. Etwa einen halben Kilometer vor sich sieht man das Eichwaldstadion, welches auch noch mit seinen 350 Metern Laufbahn geradezu auf die ausgedörrten Läufer lauert. Außerdem sieht man einen 200 Meter langen Anstieg zum oberen Stadion - Ring. Hier heißt es alle Kräfte bündeln um bei diesem Wetter nicht schlapp machen zu müssen.

Auf der Kuppe angekommen muss ich mich wirklich motivieren, die Steilkurve hinunter zu laufen, um auf der Laubahn noch eine dreiviertel Stadionrunde zurückzulegen bis ins Ziel. Die wenigen Zuschauer geben aber ihr Bestes um uns Läufer anzufeuern. So kommt es, dass ich 300 Meter vor dem Ziel noch einmal auf einen Läufer vor mir aufschließen kann. Ich denke nicht wirklich daran ihn zu überholen, doch muss es ein lustiges Bild sein. Hier wo normal die Fahrräder einem um die Ohren sausen würden. Da liefern sich jetzt zwei müde Krieger einen erbitterten Kampf. Man könnte es vergleichen mit der Formel 1. Nur, dass auf dem Hockenheimring kein Ferrari gegen einen Mercedes fährt. Sondern ein kleiner Peugeot 106 gegen einen kleinen Nissan Micra.

Doch auch diese peinlichen 300 Metern gehen irgendwann einmal mit dem besseren Ende für den gegnerischen Nissan Micra zu Ende. Nach vielen Litern Wasser kommt auch Jenny ins Ziel. Sie macht einen zufriedenen Eindruck, den sie auch haben darf. Sie hat auf den letzten Metern sogar noch einige Läufer eingesammelt. Wer bei diesem Wetter gesund ins Ziel kommt, ist ohnehin schon ein Held. So freuen wir uns über normalerweise indiskutable 70 bzw. 56 Minuten. Dass uns die Strecke sogar mit 300 Metern weniger entgegenkommen ist, werden wir nach teaminterner Absprache niemandem verraten. Eine gute Nachricht ist auch diese, dass sich kein Teilnehmer übernommen hat. Das DRK erlebte bei heißen Temperaturen einen gemütlichen Sonntagmorgen.

Schopp, wir kommen gerne wieder. Eine tolle profilierte Waldstrecke mit freundlicher Orga, die Lust auf mehr macht. Wir drücken die Daumen, dass der Holzlandlauf noch weitere 41 Auflagen erleben darf.

Achso, auf der Rückfahrt ins Saarland können wir noch das Eiscafe in der Hauptstraße von Landstuhl empfehlen ;O). SEHR, SEHR LECKER!!!! Gespannt sein dürfen wir, ob das Eis eine positive Wirkung auf die nächsten Aufgaben hat. Dann sind wir in Limbach beim Limlauf am Start. Aus Trainingsgründen jedoch nur auf der kurzen Distanz von 5 Kilometern. Die Wochen danach füllen wir mit dem Altstadtlauf in Ottweiler und dem Halbmarathon des Badenmarathons in Karlsruhe.

 


15.08.2012
16. Int. Saarlouiser Altstadtlauf

Tradition pur gibt es bei der 16. Auflage des Saarlouiser Altstadtlaufes zu erleben. Für Jenny, die als Genusswaldläufer bekannt ist, hat der Lauf natürlich nur einen bedingten Reiz. Die schwülen 30°Grad führen dann zu ihrer Entscheidung, lieber für unsere neu ins Leben gerufene Seite LaufdatenSaar.de als Fotografin zu fungieren.

Wie es sich für einen Stadtlauf gehört, befindet sich der Start auf dem kleinen Markt im Herzen der Altstadt. Am heutigen Feiertag platzt dieser geradezu aus allen Nähten. Viele Besucher der alten Festungsstadt lassen es sich in Eiscafes  oder in  Biergärten gut gehen. Im Anschluss an die leiblichen Genüsse feuern sie dann kräftig bei Schüler- und Jedermannslauf an.

2010 bin ich mit Jenny die Strecke noch zusammen gelaufen. Damals völlig Zuschauer frei. Dies lag aber am strömenden Regen, der uns bis zum Schluss begleitete. Trotz Vorfreude und toller Kulisse habe ich ein ungutes Gefühl. 30°C Grad sind halt nicht mein Ding. Ich wünsche mir wenigstens etwas Regen zurück, doch dieser wird wohl ausbleiben. So kommt es, dass ich bereits nach drei Kilometern richtig Tempo rausnehmen muss, um mich nicht völlig zu übernehmen. Den Rest der Strecke werde ich als Trainingslauf nehmen müssen. Am Ende steht eine 56er Zeit auf der Uhr. Keine Ahnung, wann ich zuletzt bei einer komplett flachen Strecke so lange gebraucht habe. Man muss auch mal einen Lauf einfach Lauf sein lassen und vernünftig sein. Gerade wenn es so heiß ist.

Die Strecke in Saarlouis wird auf einer kleinen Runde durch die Stadt gestartet. Nach etwa 1 bis 2 Kilometern geht es dann auf zwei weitere Runden von etwas über 4 Kilometern. Diese Runden geben einem nicht immer das Gefühl in der Stadt zu laufen. Am Saaraltarm hat man eher ein Parkfeeling, das sich mit dem Innenstadtflair abwechselt. Wie schon erwähnt, pushen im Stadtkern bei schönem Wetter die vielen Zuschauer auf jeder Runde von neuem. Wer also ein Wechsel von Landschafts-, City- und Stimmungslauf sucht, ist hier genau richtig. Bei etwas harmloseren Temperaturen kann man zudem auf Bestzeitenjagd gehen.

Am Wochenende werden bereits jetzt bis zu 40° Grad vorausorakelt. Dann wartet der Holzlandlauf in Schopp auf uns. Bleibt abzuwarten, ob es wirklich so schlimm für Jenny und mich kommt. Da der Lauf zum Laufladen – Cup gehört, wollen wir uns diesen nicht entgehen lassen. Sollte es wirklich so heiß bleiben, wird es wohl eher ein Trainingslauf unter Wettkampfbedingungen. Schön wäre es auch, wenn bis dorthin mein Auspuff der sich auf der Rückfahrt von Saarlouis verabschiedet hat wieder unter meinem Auto hängen würde. Wie man also sieht hatte es der Altstadtlauf wirklich in sich dieses Jahr.......

 

Wettbewerbe:
5 & 10 Kilometer + Schülerlauf

Start/Ziel:
Kleiner Markt Saarlouis

Strecke
Asphaltierte Strecke. Eine kleine + zwei große Runden

Verpflegung:
Wasser, Tee

Wertungen:
5er Jahreswertung

Auszeichnungen:
Sachpreise, Geldpreise und Urkunden

Startgeld:
10 Km: 5,00 €
5 Km: 3,50 €

Zuschauer:
Im Stadtzentrum ist eine tolle Stimmung, außerhalb eher ruhig.

Duschen:
In den umliegenden Schulen.


Internet:
www.altstadlauf-saarlouis.de


Sonstiges:
Bestzeitentaugliche Strecke inmitten der alten Festungsstadt.



12.09.2012
9.  Ruhbachtallauf in Schnappach

Zum 14. Mal lädt der SV Schnappach an diesem Wochenende zum Ruhbachtalfest ein und zum 9. Mal laden einige Sponsoren mit besagtem SVS zum Rubachtal - Lauf am Sportplatz ein.

Zuerst starten die Kinder auf einer kleinen Sportplatz- Runde beim Schnupperlauf. Danach sind die Alten an der Reihe. Von uns Fribi´s stehen die Lauf-Asse Petra, Jenny und ich am Start. Ganz unspektakulär und locker geht es auf eine schöne drei Kilometerrunde um das Ruhbachtal zur Sache. Diese kann jeder so oft Laufen wie er möchte.

Laufveranstaltungen dieser Art liegen uns ja besonders, da es keinen Wettkampfstress gibt und man im Anschluss bestens mit warmen Mahlzeiten versorgt wird.

Das eigentliche Highlight dieser Veranstaltung bieten die Sponsoren. Denn  alle Teilnehmer starten umsonst und die Sponsoren spenden pro gelaufenen Kilometer einen bestimmten Betrag für wohltätige Zwecke. Außerdem erhält jeder Läufer, der selbst einen kleinen Obolus gibt, ein Ruhbachtal – Lauf – Shirt. Nicht nur deshalb sollte man hier vorbeischauen, denn der komplette Erlös wird jedes Jahr einem guten Zweck zur Verfügung gestellt.

Nach vier Runden, erfrischendem Duschen und Getränkehaushalt auffüllen verlassen wir den Sportplatz ohne den Genuss der vielen Möglichkeiten zum Mittagessen. Uns ist es hierzu noch etwas zu früh, außerdem möchten wir noch den letzten Olympiatag mit dem Marathon der Herren in London verfolgen. Eine gelungene Veranstaltung geht zu Ende, die wir mit Sicherheit wieder besuchen werden.



04.08.2012
LaufdatenSaar


Seit dem 04.08.2012 ist unsere neue Internetseite online:
www.laufdatensaar.de

Wir möchten damit eine Plattform bieten, auf der die Ergebnislisten von Saarländischen Volksläufen (auch aus vergangenen Jahren) veröffentlicht werden. Diese Seite wird keinerlei kommerzielle Interessen verfolgen. Vielmehr stemmen wir die Kosten aus privaten Mitteln und bieten den Service kostenfrei für unsere Besucher der Seite an.

Aktuell stehen einige der letzten Veranstaltungen online. Nach und nach werden wir die Seite erweitern und nicht nur mit aktuellen Listen füttern. Wir würden uns über die Zusendung alter Ergebnislisten freuen (gerne auch in Papierform), auch von Läufen, die nicht mehr stattfinden. Wir sehen uns als ein Laufdaten- Archiv. Das Augenmerk liegt jedoch nur auf Läufen, die im Saarland veranstaltet werden bzw. wurden.

Im Voraus bedanken wir uns bereits jetzt für eure Mithilfe. Sollte eine Veröffentlichung nicht gewünscht werden, bitten wir um kurze Rückmeldung des jeweiligen Veranstalters.

Wir sind auf eure Meinung und Anregungen gespannt.

Thorstenmayer80@aol.com

 



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