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31.12.2016
29. Forchheimer Silvesterlauf

 

Schade, in diesem Jahr wurde es nichts mit der traditionellen Fahrt zum Silvesterlauf nach Werl. Wenn Silvester so knapp auf das Wochenende fällt, ist die Anfahrt doch zu lang. Von daher haben wir uns für die nahe Pfalz entschieden. Wir übernachten am südlichen Ende der Pfälzer Weinstraße in Schweigen-Rechtenbach. Das ist direkt an der französischen Grenze zu Weißenburg. Hier steht auch das südliche Weinstraßentor.

Etwa 30 Kilometer sind es dann noch bis nach Rheinstetten/Forchheim. Dort gibt es den Silvesterlauf der Sportfreunde Forchheim. Auch hier lebt man Tradition und feiert bereits die 29. Ausgabe. Mit zwischen 500 und 700 Teilnehmer/innen pro Jahr wird der Lauf genauso gut angenommen wie die meisten Silvesterläufe im Land.

Wir sind zwar gut gelaunt, doch ist beim heutigen Lauf etwas Wehmut dabei. Der diesjährige Winter bekommt Jenny nicht sehr gut. Außer den Heiligabendlauf war in diesem Jahr seit November nicht viel drin mit Wettkampflaufen. So gehe ich allein an den Start. Eigentlich wollten wir nach dem Marathon letzte Woche zusammen laufen. Nun bin ich gespannt, was die Beine eine Woche später so hergeben.

In diesem Jahr stehen dann tatsächlich über 600 Teilnehmer/innen auf der Karlsruher Straße, um auf den Startschuss zu warten. Es ist sehr frostig. Zwar zeigt das Thermometer -3°C Grad an, doch ist es gefühlt wesentlich kälter. Na warten wir mal ab. Die Strecke verläuft durch das Naturschutzgebiet Rheinauenwald. Dieses beginnt nach Kilometer 1. Relativ überrascht bin ich, dass an diesem Tag an 2, 3 Punkten im Wald eine gute Zahl an Zuschauern steht. Diese heizen schon gleich bei Kilometer 1 mächtig ein. Gut so denke ich, denn die Beine machen wieder gut mit. Es geht auf langen Geraden durch den Wald am Rhein. Die Bäume sehen in ihrem frostigen Kleid verdammt kalt aus. So fühle ich mich auch. Zwar gebe ich für meine Verhältnisse richtig Gas, trotzdem zieht die Kälte in jede Ritze.

Im Fritschlach laufen wir ein kurzes Stück an Schrebergärten vorbei, ehe es gleich wieder in den Wald zurück geht. Bei etwa der Streckenhälfte merke ich langsam, dass die Beine müde werden. Wen wundert es. Es läuft wohl auf eine 53er Zeit hinaus, was mich nach dem Bärenfelslauf sehr freuen würde. So kommt es, dass ich einen kleinen Bootshafen durchquere, über den Rheindamm bis hin zum Saubuckel prima durchkomme. Nur die Kälte macht mir bis dahin zu schaffen. An dieser Stelle kommt der einzig nennenswerte Anstieg. Es ist kein wirklicher Anstieg, eben halt ein 40 Meter langer Buckel, der richtig in die Muskeln geht. Oben angekommen, läuft man wieder nach Forchheim hinein und genau wie hochgerechnet habe ich kurz vor dem Einlaufen in Richtung Stadion der Sportfreunde 53 Minuten auf der Uhr. Das Ziel selbst befindet sich direkt vor dem Clubhaus, wo schon Jenny auf mich wartet. Ich freue mich sehr auf diesen Zieleinlauf, da die Silvesterläufe ein gemeinsames Laufjahr mit meiner Frau für mich abrunden.

Nach dem Lauf wartet ein Tee, der heute mehr angesagt ist als sonst und jeder Teilnehmer/in bekommt eine Neujahrsbrezel. Eine schöne Idee, ein gut organisierter Lauf, doch freuen wir uns schon jetzt, im nächsten Jahr wieder nach Werl zu fahren. Das ist einfach unsere Tradition, wenn wir in Westfahlen das Jahr beenden können. In diesem Jahr nehmen wir mit einem kurzen Abstecher nach Speyer auf dem Weihnachtsmarkt(JA WEIHNACHTSMARKT!!! Der geht dort bis zum 8. Januar) und einem Silvesteressen in Bad Bergzabern Abschied vom Laufjahr 2016. Wir sehen uns alle wieder im neuen Jahr beim Laufen, bis dahin wünschen wir allein einen guten Start 2017.


Am Weintor


Im Startbereich


Vor dem Lauf
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Unser Jahresrückblick in Bildern


Saisonstart in Rheinzabern(20km) an Fasching

Donnersberg im Februar
Im April ging es wieder auf den Donnersberg hinauf

1. Mai in Lemberg beim 10er

Am Geburtstag ging es rund um die Eiche im Odenwald
Schnelle Beine im Juni(Frankenstein)

Urlaub im Juli beim Friesen-Cross

Urlaub in der Eifel geht auch ohne Laufen

Einen Monat später sind wir eh zurück in der Eifel beim Maare-Mosel-Lauf

Mit allen nach Siersburg zur Auto-Reiter-Meile

Kobern Gondorf im Oktober

Im November folgt der Kalmit Berglauf

Und dann ist das Jahr schon vorbei

Finale in Forschheim beim Silvesterlauf
 

24.12.2016
15. Bärenfels Heiligabendlauf

Heute fällt Weihnachten und Ostern auf einen Tag. Nee, Weihnachten und mein Jubiläumslauf fallen auf einen Tag. Das heißt, heute steht mein 300. Wettkampf und Heiligabend in der Familie auf dem Plan. Da muss man mal was Besonderes machen, denke ich mir. Deshalb fahre ich schon eineinhalb Stunden vor Jenny & Elisabeth nach Nohfelden/Neubrücke. Nicht nur, dass der Bärenfels die einzige Laufveranstaltung an Heiligabend(morgen) ist, nein man bietet neben dem 8,5 km Hauptlauf einen Marathon an. Dieser hat es wirklich in sich. Auf 5 Runden geht es durch den Naturpark Saar-Hunsrück. Das bedeutet 5 Mal zum Bärenfels hoch, was insgesamt 1.200 Höhenmeter für den Marathon bedeutet. Und genau diesen Marathon möchte ich bei meinem 300. Wettkampf laufen. Ob ich ihn wirklich finishen kann, wird sich noch zeigen.

Ich bin nicht sicher, ob dies heute klappen wird, denn die vergangenen Wochen waren vom Training her sehr dürftig. Ich denke mir, Runde 1 und 2 sollten kein Problem werden. Von daher bin ich recht entspannt am Start, denn man kann ja jede Runde aussteigen, was beim Jubiläumslauf echt schade wäre. Wenn also nicht heute einen Marathon finishen, wann dann? Zumal der eine oder andere lange Lauf natürlich auf meinem Vorbereitungsplan gestanden hat. Trotzdem möchte ich mir nicht zu viel Druck machen. Wer weiß, wie der Körper nach 35 Kilometern reagiert.

In Runde 1 erwacht der Wald und es läuft wirklich locker. Bei Runde 2 kommt teilweise sogar die Sonne raus, nachdem es zuvor bei ca. 5°C Grad leicht regnete. Auf jeder Runde treffe ich im Ziel Jenny und Elisabeth, was mich sehr freut. Zwischenzeitig kommen sie mir dann noch gut gelaunt auf der Strecke entgegen. Ihr Lauf startete um 9:45 Uhr. Vielleicht begleiten sie mich ja noch, wenn es ihnen nicht zu kalt ist auf der vierten Runde. Doch so viel Unterstützung brauche ich heute nicht. Alle auf der Strecke sind gut gelaunt und motivieren sich gegenseitig. Nach der 3. Runde merke ich, dass ich etwas zu wenig gegessen habe und verpflege mich mir Honigkuchen, Cola und Wasser.

Im Ziel stehen wieder die beiden Mädels und lügen mir vor wie gut ich noch aussehen würde. Mir selbst sind zu dem Zeitpunkt schon zwei Anfängerfehler bewusst geworden. Zum einen habe ich wie erwähnt zu wenig zu mir genommen, was ich jetzt bei den Verpflegungsstellen im Ziel bzw. auf der Strecke jedes Mal nachhole. Zum anderen war ich die drei Runden viel zu schnell. Mit deutlich unter einer Stunde pro 8km-Runde wird das Tempo jetzt wohl erheblich langsamer. Genau dies bestätigt sich dann am ersten Anstieg in der 4. Runde. Es geht vom Start etwa 2,5 bis 3 Kilometer fast nur bergauf zum Bärenfels. Bis dahin ist kaum noch Laufen möglich. Glücklicherweise treffe ich auf jeder Runde Manni & Marco von der LLG Wustweiler. Die beiden erfahrenen Ultras geben sich gut gelaunt, was wirklich abfärbt. So entscheide ich mich ohne großes Überlegen nach der 4. Runde die finale 5. Runde wenigstens zu versuchen. Auf Anraten von Marco nehme ich mir hierfür viel Zeit. Nach Erreichen des Bärenfelses ist es eigentlich klar, heute wird Marathon gefinisht. Was denn auch sonst, denn nach der Hälfte aufgeben ist auch blöd. Wie soll ich sonst ins Ziel kommen?!?!?

Im Ziel selbst bleibt die Uhr auf 5:06 Std. stehen. Aufgrund der wenigen Wettkampferfahrung bei dieser Distanz, mit beschriebenen Höhenmetern ist dies für mich eine klasse Zeit. Nach 7 Teilnahmen am Heiligabendlauf bekomme ich in diesem Jahr zum ersten Mal die Finishermedaille in Form einer Marathonmedaille. Wobei man sagen muss, die Medaillen am Bärenfels sehen anders als die normalen aus. Hier sind es Lebkuchenbären. Eine tolle Veranstaltung, die wirklich entschleunigt. Kein hektisches Gehabe unter den Läufern, alle sind entspannt und wollen sich vor den Festtagen noch etwas bewegen. So macht der Jahresabschluss Spaß. Ernsthaft wird im nächsten Jahr wieder schnell genug gelaufen. An Silvester werde ich mit Jenny zusammen den Silvesterlauf in Forchheim laufen. Dieser ist unser Ersatz zum Silvesterlauf in Werl. In diesem Jahr klappt das vom Termin für uns nicht. Deshalb übernachten wir in der nahen Pfalz. Allen Anderen, die wir nicht mehr sehen, wünschen wir schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir sehen uns beim Laufen.


10.12.2016
24. Weihnachtsmarktlauf Offenbach-Hundheim

Das Jahr ist gelaufen! Nicht ganz, ein paar Läufe gibt es noch und da suchen wir uns Jahr für Jahr ein paar Exoten raus, wenn die Wettkämpfe im Kasten sind. Und wir nur noch aus Spaß laufen oder wie in diesem Jahr der 24. Weihnachtsmarktlauf von Offenbach-Hundheim zur Laufserie des Laufladen-Cups zählen. Übrigens ist dies eine sehr gut organisierte Serie über die komplette Laufsaison. Von 10 Läufen muss man bei 6 gestartet sein. In diesem Jahr sind es ausnahmsweise mal 5 von 9 Läufen. Die große Siegerehrung findet jedes Jahr an der Uni in Kaiserslautern statt. Im nächsten Jahr führt Dieter Baumann dort sein Kabarettprogramm auf. Allein an den Namen sieht man, welch großer Aufwand in der Westpfalz mit dieser Serie betrieben wird.

Offenbach-Hundheim ist ein kleines Dorf im Kuseler Land mit knapp über 1.000 Einwohnern. Wenn der Laufladen-Cup hier residiert, dann kommen um die 160 Teilnehmer/innen zum Lauf. Ansonsten sind es etwa die Hälfte an Läufern. Beim TV 1891 Offenbach-Hundheim interessieren die Teilnehmerzahlen niemanden. Wichtig ist nur, dass die Tradition lebt und der Weihnachtsmarkt mit dem Lauf eingeläutet wird. Wir sind zum vierten Mal am Start und haben den Weihnachtsmarkt selbst als einen mit Herz organisierten Markt kennengelernt. Aus diesem Grund haben wir in diesem Jahr die Weihnachtsmarkt-Experten Manni und Moni dabei, die sich selbst ein Bild über die zum Teil in Garagen errichteten Stände machen möchten.

Doch vor dem Vergnügen steht die Arbeit. Diese beginnt mit dem für Samstag frühen Startschuss um 10:15 Uhr. Der Weihnachtsmarkt ist somit eröffnet und die Läufer/innen drehen ihre Eröffnungsrunde über den Markt. Nach nur 600 Metern geht es rechts in den Ortskern von Offenbach-Hundheim, um danach durch die Brückenstraße zu laufen. Am Ende der Siedlung kommt man in die Wiesen außerhalb des Ortes. Dort wartet bei Kilometer 1,8 ein heftiger Anstieg. 100 Höhenmeter gilt es auf etwas mehr als einem Kilometer zu bewältigen. Danach kann man es rollen lassen. Wir sind wie gesagt nicht mehr im Stress zum Jahresende, doch lassen es Jenny und ich schon für unsere Verhältnisse an diesem Stück krachen. Vorbei am Fischweiher des Aschbachs geht es den letzten kleinen Anstieg zum Bauernhof kurz vor Offenbach-Hundheim hinauf. Oben angekommen knickt der Feldweg wieder vom Ort ab. Es geht allerdings nur noch 2 Kilometer bergab um wieder in den Ortskern selbst zu gelangen. Hier gilt es noch einmal aufzupassen, denn die Wege sind bei knapp unter 0°C Grad leicht eisig.

Nach dem erneuten Siedlungsdurchlaufen warten noch 250 Meter Weihnachtsmarkt auf uns. Dort stehen bereits einige Besucher, die den Läufern nochmals fleißig Beifall bescheren. Es ist halt Weihnachtszeit, da spart man nicht mit Applaus. So soll es auch sein. Das Ziel befindet sich am Gemeindehaus direkt neben dem Glandom. Für so ein kleines Dorf ist es ein wirklich beachtlicher Bau.  Belohnt werden alle Finisher mit einer Flasche Rotwein. Jenny und ich sind recht zufrieden mit 51 bzw. 41 Minuten auf der Stoppuhr. Danach lassen wir es mit unserem Anhang bei Glühwein, Waffeln oder Pilzen ausklingen. Dieses Jahr stehen nur noch der Weihnachtsmarktlauf und der Silvesterlauf in Forcheim auf dem Programm. Vielleicht sehen wir uns noch bei einem dieser Läufe. Ansonsten wünschen wir allen anderen schon eine tolle Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir sehen uns spätestens 2017 beim Laufen.


Der war auch dabei

Geschafft

Fast im Ziel

Foto
Man sollte ein Motto haben

19.11.2016
25. Kalmit-Berglauf

Zum Finale der Berglaufsaison geht es in größerer Runde zum Kalmit-Berglauf. Wir nutzen vom Lauftreff das Wochenende und quartieren uns im Immenhof von Maikammer ein. Los geht es am Freitagabend. Spätestens gegen 19 Uhr treffen die Letzten ein. Das sind in diesem Jahr wieder wir, da wir als einzige noch zur der arbeitenden Bevölkerung gehören. Unsere sonstigen jüngeren Vereinsmitglieder/innen sind verhindert, krank oder anderweitig beschäftigt.

Nach einem reichhaltigen Abendessen in schöner Atmosphäre geht es noch etwas in die City von Maikammer. Teilweise herrscht schon vorweihnachtliche Stimmung. Nach einem Bier an der Hotelbar geht es in die Koje. Am Samstagmorgen folgt eine Erkundungstour nach St. Martin. Danach steht der eigentliche Grund unseres Besuches in der Vorderpfalz an, der Kalmit-Berglauf. Nach 6 Läufen gilt es hier den verdienten Lohn abzuholen. Für unsere Ambitionen heißt das, ein T-Shirt in Empfang nehmen und danach mit den Lauffreunden Spaß zu haben. Die ambitionierten Läuferinnen und Läufer sahnen gleichzeitig mit der Siegerehrung des Pfälzer Berglauf Pokals eine Unzahl an tollen Preisen ab. Es sei ihnen gegönnt, wenn man bedenkt, dass sie teilweise mit einem 3er Schnitt den Kalmit, den Donnersberg, den Nanstein und wie die Berge in der Pfalz alle heißen, hinauf stürmen.  

Stürmen ist bei mir heute absolut nicht drin. Schon am Ortsausgang spüre ich wie lange die aktuelle Saison war. Die Beine sind einfach nur müde. Ich muss schon am Anfang des Anstieges rausnehmen. Am Ende werde ich 4 Minuten langsamer sein als im Vorjahr. Was solls? Es geht nicht immer wie man will. Jetzt heißt es Trainingspause. Bis zum Jahresende versuche ich die Wettkämpfe nur noch mitzunehmen. Neue Ziele gibt es für die Saison 2017 genug. Genau diese Gedanken gehen mir durch den Kopf bis Kilometer 2,5. Dort geht der Berglauf in Maikammer richtig los. Gerade, wenn man nicht so gut drauf ist heißt es mehr denn je seinen Rhythmus zu finden um gleichmäßig durchzulaufen. Teilweise scheint an dieser Stelle die Sonne durch die Bäume, welche noch immer ihre bunten Herbstblätter tragen. Im vergangenen Jahr waren sie zu dieser Zeit schon alle ab. Bein nächsten Kilometer  ändert sich das Wetter und es regnet wieder leicht. Bei einem Anstieg von 500 Höhenmetern muss man mit kälterem Wetter rechnen, doch ist es heute extrem. Einmal ist es fast mild, im nächsten Moment ist es kalt. Wie auch immer, der Kalmitlauf geht immer nur bergan. Es gibt nur ein kleines Stück bei Kilometer 6 bei dem es mal etwas flach wird. Danach folgt die letzte steilere Rampe. Im Vergleich zum Vorjahr sind in diesem Jahr trotz Schmuddelwetter relativ viele Wanderer unterwegs, die kräftig anfeuern.  

Am Ziel unterhalb der Kalmit-Hütte mischt sich sogar Schnee unter den Regen. Der Ausblick entlohnt aber für die Strapazen. Da wir schnell auskühlen laufen Bernhard und ich gleich zurück. Leider war außer uns keiner zum aktuellen Saisonzeitpunkt fit um mitzulaufen. Bei Kilometer 6 warten Manni und Erwin, die uns zurück nach Maikammer bringen. Dort gönnen wir uns eine heiße Dusche, das weltberühmte Kalmitbrot und feinste Getränke aus Weintrauben. Danach geht es zurück zum Immenhof, wo ein Abschlussessen auf uns wartet.

Eine sportlich durchwachsene Berglaufsaison geht zu Ende. Am Jahresanfang lief es noch ganz rund. Danach war Sand im Getriebe. Jenny konnte verletzungsbedingt nur drei Bergläufe mitmachen. Jetzt heißt es regenerieren, um im nächsten Jahr durchzustarten. Die Bergläufe selbst waren wieder vorbildlich organisiert. Es lohnt sich wirklich bei allen Läufen teilzunehmen. Unsere Berglauf-Tour 2016 sah wie folgt aus:

27.2.

24. Donnersberglauf

12.3.

19. Nanstein-Berglauf

2.4.

7. Rockie-Mountain-Lauf

10.9.

22. Rietburg-Berglauf

12.11.

33. Potzberg-Berglauf

 


Vor dem Start

Die Runde am Abend

12.11.2016
33. Int. Potzberglauf

Heute geht es in den westlichen Teil des Nordpfälzer Berglandes. Das Ziel heißt Gimsbach und immer wenn das Ziel Gimsbach heißt, nähern wir uns dem Jahresende. Noch einmal auf den Potzberg laufen und eine Woche später auf den Kalmit, dann ist die Berglaufsaison 2016 leider schon Geschichte. Das Gute daran, es sind zwei sehr schöne Bergläufe. Da sie auf Asphalt zu laufen sind, muss man sich nur auf das Streckenprofil konzentrieren. Gerade deshalb ist der Lauf ideal für Neueinsteiger. So eine Neueinsteigerein am Berg haben wir heute mit im Gepäck. Elisabeth geht zum ersten Mal beim Berglauf an den Start. Bernhard wird sie hierbei begleiten. Leider sind alle anderen aus unserem Team krank, verletzt oder müssen wie Nick Fußball spielen.

Die Bedingungen sind eigentlich ideal. Mit knapp 3°C Grad für mich ein Tick zu kühl. Doch was will man machen, es ist, wie schon erwähnt, fast Winter. Von Gimsbach geht es die ersten drei Kilometer moderat über die Landstraße dem Gipfel entgegen. Vor Neunkirchen am Potzberg wartet die erste kleine Rampe. Überraschenderweise warten in diesem Jahr sogar Zuschauer in Neunkirchen auf uns. In den letzten Jahren war es da eher dürftig mit Anfeuerung. Das trocken kalte Wetter treibt die Leute noch an die frische Luft. Wer weiß, wie lange es noch so angenehm draußen ist.

Das nächste Etappenziel ist Föckelberg, unterhalb des Potzberges. In diesem Ort fängt der eigentliche Potzberglauf an. Eine heftige Rampe zieht sich bis zum Ortsausgang und auch hier sind in diesem Jahr viele Leute auf der Straße. Das macht schon was aus, wenn man nicht allein gegen den Berg kämpfen muss. Hinter Föckelberg biegt die Straße in Richtung Potzbergturm ab. Bis etwa 500 Meter vor dem Ziel bleibt die Strecke sehr schwer. Erst dann wird es wieder flacher und man kann dem Ziel entgegen laufen. In diesem Jahr kommen seit drei Jahren wieder über 300 Läufer/innen im Ziel an. Dies liegt wohl auch an den pfälzischen Berglaufmeisterschaften. Ich bin froh, dass ich heute gut durchkomme. Zwar habe ich keine neue Bestzeit hier, doch kann ich mit 52 Minuten gut leben. Im Ziel gibt es dann Tee und jede Menge verschiedener Sorten Schnäpse. In diesem Jahr versuche ich mal einen. Vielleicht bringt es ja was. Ich entscheide mich für einen Schnaps von der Insel Norderney. Wir waren ja im Sommer an der Nordsee. Also kann ein Schnaps von dort nur gut sein. Nachdem ich das Teil runter gewürgt habe ändert sich meine Meinung schlagartig...

Danach kommen Elisabeth und Bernhard im Ziel an. Beide sind zufrieden und hatten einen tollen Lauf. Als Neueinsteigerin steht die Zeit im Hintergrund, trotzdem können sich 62 Minuten am Potzberg sehen lassen. Wie ich Elisabeth kenne, ist das Feuer für den Berglauf gerade erst angegangen. Mal schauen, welche Läufe bei ihr noch auf dem Plan stehen. Bernhard, Erwin, Jenny, ich + Anhang jedenfalls treffen uns am nächsten Freitag in Maikammer zum Berglauffinale 2016. Genau wie im letzten Jahr lassen wir die Saison das ganze Wochenende über beim Kalmit-Berglauf ausklingen. Wir freuen uns darauf…   


Vor dem Start

Fast im Ziel

Darauf ein Schnaps

Elisabeth & Berhnhard kurz vor dem Ziel

31.10.2016
Halloweenlauf Kobern-Gondorf


Heute sind wir in Kobern-Gondorf unterwegs. Bis Anfang der 2000er Jahre war Kobern-Gondorf ein bekanntes Ausflugsziel für Leute, die einfach feiern wollten. Firmenausflüge, Kegelvereine, Freundeskreise oder was auch immer wurden in Zügen, Bussen usw. in den kleinen Ort an der Mosel, kurz vor Koblenz gekarrt. Bei Bier und vor allem Wein wurde kräftig das Tanzbein geschwungen. Berühmt berüchtigt war hier die Mosella Tanzburg. Manch heiße Nacht wurde hier durchgefeiert und wer weiß schon, was alles in dem riesigen Gebäude so abgegangen ist.

Nun ja, heute steht das Haus leer. So richtig viel los ist im Ort auch nicht mehr. Da kommt der Halloweenlauf gerade recht. Um die 600 Teilnehmer/innen sind es die jedes Jahr an der Veranstaltung teilnehmen. Seit ein paar Jahren hat der kommerzielle Anbieter Münz den Lauf übernommen. Die LT Untermosel konnte den Lauf nicht mehr alleine bewerkstelligen. Nur noch bei der Halloweenparty, bei der auch die Siegerehrung in der Schlossberghalle durchgeführt wird, hat der Verein die Bewirtung inne. Lobenswert ist hier zu erwähnen, dass der Unternehmer Münz sich dem Verband angepasst hat und mit diesem bei vielen weiteren Veranstaltungen gut zusammenarbeitet. Es ist also schon möglich, dass Verband und Kommerzielle zueinander finden.  Nicht Jeder ist halt auf den reinen Reibach aus. Man honoriert die Vorarbeit des Verbände und abreitet dann mit ihm zusammen. So kann eine gelungene Zusammenarbeit zwischen LV und Unternehmer dann aussehen.

Zum Lauf selbst: Der Ortskern, welcher aus herrlichen Fachwerkhäusern besteht, unter anderem auch das älteste Fachwerkhaus Deutschlands, ist prächtig mit Halloweendeco  geschmückt. Die alten Häuser selbst werden zum Teil mit bunten Lichtern angestrahlt, was zwar kein Grusel, dafür aber einen mystischen Effekt hat.  Die Strecke verläuft vom Ortskern auf einem 1,7 Kilometer Rundkurs um das Zentrum von Kobern-Gondorf. Es gibt zwei leichte Anstiege. Zwar sind die Häuser in allen Straßen zum Teil geschmückt, doch gibt es insgesamt zwei  Punkte, an denen Zuschauer kräftig einheizen. Da ist bei unserem saarländischen Halloweenlauf eine heißere Atmosphäre. Aber was nicht ist, kann ja in den nächsten Jahren noch werden. Z.B. gibt es an der Mosel den Kröver Mitternachtslauf. Da könnte die Stimmung ja mal überschwappen oder die alte Tanzburg öffnet wieder ihre Pforten, dann wäre auch hier die Hölle los. Insgesamt ist es trotzdem ein schöner Lauf. Jenny und ich wollten es zudem langsam angehen, da wir die Woche viele Kilometer gemacht hatten. Trotzdem läuft es auf den drei Runden beim 5 Kilometerlauf sehr gut für uns. Die Uhren bleiben im Ziel bei 31 Minuten für Jenny und 26 Minuten für mich stehen. Wenn man bedenkt, dass die Strecke gute 200 Meter zu lange ist, kann man auf eine reine 5 Kilometerzeit von 30 bzw. 25 Minuten auf leicht profilierter Strecke zurückrechnen. Kurz vor dem Finale der Berglaufsaison eine ansprechende Zeit für uns beide. Im nächsten Jahr fahren wir an Halloween wieder zum heimischen Halloweenlauf. Da freuen wir uns schon jetzt drauf.


Zieleinlauf Jenny

Im Ziel

Nach dem Lauf

Am Tag danach. Auf dem Rückweg in der Eifel(Ulmener Maar)

15.10.2016
11. Benin Benefizlauf

 

Heute Heimspiel in Hirzweiler. Jenny platt, Nick und ich auch irgendwie. Das heißt, wir laufen nur die 5km. Man soll es ja nicht übertreiben, denn ab nächster Woche beginnen die letzten Bergläufe des Jahres. Da soll man nichts riskieren.

Der Lauf in Hirzweiler ist eine Klasse für sich. Es ist ein kleiner Lauf, bei dem in dem Schüler-, Jedermanns- und Hauptlauf immer so zwischen 100 bis 200 Läufer/innen an den Start gehen. Die Intention des Laufes ist alljährlich ein Spendenbetrag für lebenswichtige Güter wie Wasser und Nahrung zur Gesundheitssicherung der Menschen/Kinder in Benin. Initiator ist die AG-Benin des Illtal Gymnasiums, Aktion Palca. Ein eigenes Flair hat der Lauf durch das eher kleine Teilnehmerfeld, welches vom schönen Dorfkern von Hirzweiler an der Dorfwaldhalle auf die 2, 5 oder 10 Kilometerstrecke geht.

Von hier an steigt die Strecke stetig aus dem Ort hinaus an. Man muss sich seine Kräfte schon einteilen. Hinter den vielen schönen alten Häusern bzw. auch Bauernhäusern geht es durch die Felder bis zum Weber-Bauernhof, oberhalb von Hirzweiler. Von dort an laufen die Jedermannsläufer und die Hauptläufer noch etwa 800 Meter zusammen, bis zu einem kleinen Wäldchen zwischen Hirzweiler und Urexweiler. Dort ist die Wechselzone für Nick, mich und eine Handvoll weiterer Lauftreffläufer/innen. Erwin, Anette und Sarah laufen weiterhin auf hügeliger Strecke, die stetig ansteigt bis zum Hundeplatz in Urexweiler. Von dort geht es noch für ca. einen Kilometer in den Wald zwischen Urexweiler und Marpingen, bevor sie an ihren Wendepunkt kommen. Die Strecke ist bei jedem Wetter gut zu laufen, da man zu 90% auf asphaltiertem Boden läuft.

Der Rückweg ist für beide Felder leichter, denn es geht mehr bergab als hinauf. Von daher ist es wohl einer der wenigen Läufe im Saarland, bei denen die Läufer/innen auf der zweiten Streckenhälfte eine schnellere Zeit als auf der ersten Hälfte erzielen. Für Nick stehen an der Dorfwaldhalle 23 Minuten. Mit einem leichten Ziehen in der Wade komme ich zwei Minuten später an der Halle an. Ein Glück, dass ich auf mein Gefühl gehört habe und nicht die 10 gelaufen bin. Bis zum Hoxberglauf heißt es jetzt regenerieren. Ich merke so langsam, dass es eine lange Saison war. Doch möchte ich die schönen Läufe zum Jahresende auf jeden Fall mitnehmen.  

09.10.2016
18. Litermont - Berglauf

Berglauf im Saarland gibt es schon lange. Der Litermont- Berglauf ist der älteste davon. Daneben gibt es noch den Berglauf auf am Schaumberg vom TuS Tholey und neu im Programm ist seit 4 Jahren der Hoxberg – Berglauf der LTF Theeltal. Leider hat sich in den ganzen Jahren nur eine kleine Berglaufszene im Saarland entwickelt. So kommt es, dass man mit 113 Teilnehmer/innen beim heutigen Litermont – Berglauf recht zufrieden sein darf. Die Berglaufmeisterschaften müssen sich mit rund 50 Teilnehmer/innen begnügen.

Die Kurzbeschreibung der Strecke wäre wie folgt: Ein Waldlauf rund um den Litermont, mit vier steilen Anstiegen, den Rest der Strecke kann man als profiliert beschreiben.

In der Praxis starten wir am Litermont-Einstieg unterhalb der Tennisplätze. Hier beginnt gleich der erste Anstieg. Dieser zieht sich fast einen Kilometer in den Berg hinein, danach kann man in Ruhe durchatmen und sich auf den heftigsten Anstieg nach Kilometer 3 vorbereiten. Dieser ist so steil, dass ihn nur die Besten durchlaufen können. Nick ist so einer. Zumindest denkt er das und wundert sich danach, dass beim Schlussanstieg nur noch wenig Luft übrig ist um ins Ziel zu stürmen. Was er auf den flachen 10 Kilometerstrecken gelernt hat, fehlt ihm am Berg noch an Erfahrung. Trotzdem kann er den Lauf durch den schönen Litermontwald genauso wie Jenny und ich genießen.

Nach diesem heftigen Anstieg geht es auf eine Runde um den Litermont. Diese Passage kann man fast im absoluten Tempo durchziehen, denn es geht flach, bergab und die Waldwege sind hier sehr gut zu laufen. Das Finale Stück kommt dann nach Kilometer 7. Steil geht es auf 400 Metern dem Gipfel entgegen. Danach bekommt man eine erneute Verschnaufpause von wieder 400 Metern. Dieses Bergabstück bringt uns zum finalen Anstieg. Dort warten die Serpentinen unterhalb des Gipfelkreuzes. Der steinige Boden lässt ein Laufen nur bei den Wenigsten zu. Es erfordert viel Kraft und Konzentration, nicht zu stürzen. Oben angekommen befindet man sich eigentlich am Ziel. Doch gibt es noch eine 150 Meter lange Wende den Gipfelberg hinab und wieder in Ziel zurück. Dieses Stück kann man, wenn man noch Kraft hat, als Ehrenrunde betrachten. Im Normalfall macht sie wirklich viel Spaß, denn dann stehen noch viel mehr Zuschauer an dieser Stelle, doch bei den zur Zeit kühlen 9°C Grad und bedecktem Himmel verirren sich nicht sehr viele Zuschauer an diese Stelle.

Vom Lauftreff ist außer Jenny, Nick und mir noch Bernhard sicher im Ziel angekommen. Fotograph Manni stand sich dort schon seit über einer Stunde die Beine in den Bauch und hat fleißig Fotos gemacht. Die Bilder findet ihr in Kürze unter laufdatensaar.de. Hoffen wir, dass es im nächsten Jahr zum 19. Litermont-Berglauf kommt. Die Läufer sind wieder da und mit 113 kann man noch auf weitere Finisher am Litermont-Kreuz hoffen. Genügend Gründels steht bereit. Beim nächsten Berglauf am Potzberg erwarten uns als Zielverpflegung diverse Sorten Obstschnäpse. Jeder Jeck bzw. jeder Lauf ist halt anders.



02.10.2016
37. Saaraltarmlauf

Heute mal rein aus Veranstaltungssicht. Bei kühlen11°C Grad, aber sehr guten Laufbedingungen, veranstaltet die LSG Saarlouis zum 37. Mal den traditionellen Saaraltarmalauf. Zu diesem Lauf werden gleichzeitig die 17. saarländischen 10 Kilometer – Straßenlauf – Meisterschaften ausgetragen. Von daher ist im Vergleich zum Vorjahr mit einem höheren Hauptfeld zu rechnen. Von unserem Lauftreff sind gleich 6 Läufer/innen gemeldet(Margit, Elisabeth, Erwin, Nick, Bernhard und ich).

Die Strecke um den Saaraltarm ist zweimal zu laufen und hat ihren Startpunkt schon knapp einen Kilometer vor dem Rundkurs, auf der St. Nazairer Alee. Ein schönes Bild, wenn mal wieder 250 Teilnehmer im Hauptlauf in Richtung Stadtgartenhalle stürmen. Hinter der Halle geht es dann nach ein paar hundert Metern auf den bereits angekündigten Rundkurs.

Ein klassischer Straßenlauf ist die vermessene Strecke nicht. Es sind asphaltierte Wege im Park hinter der Halle und um den Altarm. Insgesamt ist die Strecke zudem fast tellereben. Für Bestzeiten also absolut geeignet. Man könnte eher sagen, es ist ein landschaftlich vermessener Lauf mitten in der Festungsstadt Saarlouis. Zwar gibt es nur an ein paar Punkten Zuschauer, aber trotzdem ist die Strecke kurzweilig. Einen ausführlicheren Bericht haben wir bereits im letzten Jahr geschrieben. Diesen findet man unter dem Reiter 2015.

Die Saarlandmeisterschaften entschied der Favorit Patrick Zwicker vom LC Rehlingen in guten 32:18 Minuten für sich. Es folgten Philipp Stief(LC Rehlingen) nach 32:35 und Sammy Schu (LTF Marpingen) in 33:27 Minuten. Bei den Frauen siegte bereits zum 5. Mal Heike Kohler von den Grojos aus Elversberg in 37:09 Minuten. Die Meisterschaftsrekordzeiten von Raphael Schäfer (30:48 Minuten) und Julia Brengel (36:34 Minuten) blieben unangetastet. Auf Platz 2 folgte bei den Frauen Nicole Woysch (LAZ Saar 05 Saarbrücken) in 38:10 Minuten und Katharina Rausch (LA Team Saar) in 39:15 Minuten.

Unser eigener Lauftreff konnte zum ersten Mal 5 Teilnehmer/innen bei Meisterschaften stellen. Margit lief „nur“ den Volkslauf, in starken 62 Minuten. Alle anderen durften sich außer mir auf dem Treppchen der jeweiligen Altersklassen feiern lassen. Bernhard und Elisabeth dürfen sich sogar im nächsten Lauftreff als Vize-Saarlandmeister/innen feiern lassen. Allen einen ganz herzlichen Glückwunsch hierzu. Jenny und ich bereiten uns jetzt auf den Berglauf-Herbst vor. Hier folgt am nächsten Wochenende schon die saarländische Berglaufmeisterschaft in Nalbach und danach gibt es für uns noch die Läufe in Lebach, Gimsbach und Maikammer.



18. & 19.09.2016
31. Altstadtlauf Ottweiler & 15. Auto-Reiter-Meile

WETTEN DASS…?

Wenn man schon wettet, dann sollte man sicher sein, dass man gewinnt. So ist es bei mir heute in Ottweiler. Nachdem mich mein Patenkind in Saarlouis mit dem sterbenden Schwan getäuscht hat, musste was passieren.  Wir haben eine private Wette laufen. Diese sieht so aus, dass Derjenige gewinnt, der als erstes im Ziel ankommt. Da ich nur die 7,5 Kilometer laufen werde, kann er als 10 Kilometerläufer eigentlich nicht gewinnen. So wartet Manni mit der Kamera im Ziel um den erstaunten Moment zu dokumentieren(siehe Bild unten).

In Ottweiler müssen zwei, drei oder vier Runden gelaufen werden. Die erste Runde laufe ich noch mit Nick zusammen. Auf der zweiten läuft er schon locker schneller als ich. Die Strecke selbst ist nicht ganz einfach. Teilweise geht es über Kopfsteinpflaster. Außerdem geht es zweimal leicht bergan durch die Altstadt. Die Strecke ist nicht wirklich auf Bestzeiten ausgelegt.

Auf der letzten Runde lacht Nick und winkt noch freudig an der Wende. Leider weiß er nicht, was ihn im Ziel erwartet. Dort angekommen warten bereits Manni und ich auf unseren Kleinen. Ok, ok, das war schon etwas mies, doch belohnt er sich heute selbst mit seiner neuen Bestzeit. Von daher hat sich die Wette doch gelohnt. Eine tolle 51er Zeit ist für ihn sehr gut, da er nur wenig zum Trainieren kommt und er eigentlich Fußball spielt. In Saarlouis bei den Saarlandmeisterschaften könnte dann auf flacher Strecke zumindest die 51 fallen, vielleicht auch mehr. Wer weiß das schon bei den jungen Leuten...

18.9.

Einen Tag später ging es dann  für unseren  Lauftreff, mit recht großer Gruppe nach Siersburg zur Auto-Reiter-Meile. Die Strecke verläuft durch das herrliche Niedtal. Mit dabei waren Erwin, Margit, Elisabeth, Nick, Jenny und ich. Nick und ich wollen Jenny begleiten und den Lauf somit eher zum Auslaufen nutzen, doch Jenny hat sich kurzfristig entschlossen, doch noch einmal in diesem Jahr die 60Min  zu unterbieten. So kommt es, dass wir gleich einen 6:00er Schnitt anschlagen. Von Anfang an versuchen wir immer unter dieser Marke zu bleiben. Ich lasse mich von meinem Ex-Kumpel Olli nicht irritieren, als er mir an der Abbiegeweiche der Jedermänner zuruft, ob ich mir wirklich die vollen 10 Kilometer zutraue. Wer solche Freunde hat, der …… EGAL! Jedenfalls klappt das mit dem 6:00 laufen vorzüglich.

Wir sind bei Kilometer 5 knapp unter 30 Minuten. Was genau passen würde, um die Zielzeit zu erreichen. Zwar muss Jenny auf die Zähne beißen, doch wird sie eher noch schneller ab diesem Zeitpunkt. Selbst Nick ist nicht mehr zu sehen. Sein Lauf gestern ging ihm wohl doch mehr bei als er dachte.  Die Wette hat er zumindest verdaut. Heute Morgen hat es gut abgekühlt. Bis auf den leichten Nebel ist die Witterung optimal zum Laufen. Von daher müsste es doch drin sein unter 60 Minuten zu laufen und es kommt wie es kommen soll. Wenn man mal locker an die Sache rangeht, dann klappt es auch. Jenny legt sich so ins Zeug, dass Kilometer für Kilometer deutlich unter einem 6:00er Schnitt bleibt. Auf dem letzten Kilometer kommt auch der regenerierte Nick zu uns und wir laufen zu dritt ins Ziel ein. Eine 59:15 ist eine klasse Zeit. Jenny war bisher nur ein Mal überhaupt schneller. Der Lauf durch das Niedtal hat was. Eine tolle Strecke, die trotz kleinerer Steigungen recht flott zu laufen ist. Für Bestzeiten aber auch nicht 100% ideal, also ähnlich wie in Ottweiler. Hoffen wir, dass die Teilnehmerzahlen hier wieder anziehen. Es wäre schade, wenn es diesen Lauf nicht mehr geben würde. Nächste Woche ist dann mal Laufpause. Danach geht es zu den Saarlandmeisterschaften in Saarlouis bzw. Nalbach.  



10.09.2016
22. Rietburg - Berglauf

30°C Grad und es wird noch heißer.  Jedenfalls war es in Edenkoben bei unseren Teilnahmen noch nie so warm wie heute. Im Gegenteil, im letzten Jahr warteten im Ziel dicke Hagelkörner auf uns.

Um es kurz zu machen. Heute kann ich mich nicht wirklich motivieren und laufe eher gemächlich den Berg hoch. Der Halbmarathon vom letzten Wochenende hab ich noch immer in den Beinen. So muss ich auf meine eigentliche Bestzeit von 54 Minuten 4 weitere Minuten draufpacken. Unsere Überraschungskiste Jenny läuft bei den harten Bedingungen eine Minute schneller als im Vorjahr und kommt nach 66 Minuten ins Ziel an der Rietburg.

Der Wald ist staubig und trocken. Wer hätte noch mit so einem tollen Spätsommer gerechnet. Von daher wollen wir mal nicht meckern. Heute lassen wir zudem den Shuttle-Bus aus. Wir nehmen die Seilbahn um dann zur Turnhalle am Stadion zurückzulaufen. Danach geht es traditionell zum Italiener nach Annweiler.

Noch kurz zur Strecke. Die ersten 2 Kilometer verlaufen durch Edenkoben. Bis zum Ortsausgang ist der leichte Anstieg noch gut zu laufen. Danach geht es für weitere vier Kilometer durch die Weinberge. Hier ist es bei der prallen Sonneneinstrahlung schon hart zu laufen. Ab der Sportschule wird es dann schattig, aber wesentlich steiler. Erst ein Kilometer vor Schluss wird der Anstieg wieder weniger steil und man kann noch einmal Gas geben. Ein Lauf, der sich immer lohnt, gerade wenn es noch zum Italiener geht. Leider waren wir für die Keschde – Zeit eine Woche zu früh, dann müssen wir wohl bald wieder zurück in die Pfalz, denn die Keschde gibt es nur kurz.

(Keschde sind auf pälzisch Kastanien)


Edenkoben von der Seilbahn aus

Im Ziel

Zieleinlauf

04.09.2016
17. Bleialfer Tunnellauf & 6. Eifel-Ardennen-Halbmarathon

Sightseeing ist heute angesagt. Jenny möchte den 17. Bleialfer Tunnellauf genießen und ich möchte mir bei der gleichen Veranstaltung den 6. Eifel-Ardennen-Halbmarathon als Trainingslauf in herrlicher Landschaft gönnen. Doch zuerst heißt es BACK TO THE ROOTS, denn in den 70zigern ist der väterliche Teil von Jennys Familie aus der Schneifel (gehört zur Schnee-Eifel) ins Saarland gezogen. Etwa ein Kilometer von Bleialf entfernt befindet sich der namensgleiche Himmesberg, mit dem Haus der Familie. Genau dies wollten wir uns schon seit längerem mal ansehen. Was passt da besser als ein Besuch des Laufes in Bleialf. Auf den Himmesberg kommen wir dann gleich noch mal zurück, denn dieser wird durch einen Tunnel bei beiden Läufen unterlaufen.

Nachdem wir den Himmesberg besucht haben, fahren wir gleich zum Start-/Zielbereich an der Schule. Jenny kann sich Zeit lassen, denn ihr Lauf beginnt und endet hier. Ich muss noch mit dem Bus nach St. Vith fahren. St. Vith ist die Schnittstelle zwischen den Ardennen und der Eifel. Die 9.600 Einwohner leben in der Provinz Lüttich. Dies ist der deutschsprachige Teil Belgiens. Diese enge Verbundenheit schlägt gleichzeitig eine Brücke, denn der Eifel-Ardennen-Halbmarathon ist in diesem Jahr der Auftakt zur Europäischen Woche des Sports. Unsere Nachbarn aus Belgien versuchen mit dieser Aktion, die Menschen zum Sportreiben zu bewegen. Einen besseren Slogan kann es für eine Laufveranstaltung nicht geben.

Wo wir schon bei der Bewegung sind. Für mich heißt es heute nur locker durchlaufen. Ich möchte einen langen Trainingslauf unter Wettkampfbedingungen angehen. Der Start befindet sich ebenfalls an einer Schule. Der Halbmarathon beginnt 30 Minuten später als der 10er in Bleialf. Von daher ist Jenny bereits eine halbe Stunde auf der Strecke, als in Belgien der Startschuss fällt.

Zuerst geht es etwa einen Kilometer durch die Straßen von St. Vith. Immer den Berg hinunter. Dann geht es über eine kleine Brücke in den Wald. Es geht weiter im Wechsel von Wald und Straße. Immer wieder kommen kleine Ortschaften, bis wir irgendwann auf den Eifel-Ardennen-Radweg gelangen. Dieser Radweg verläuft von St. Vith bis zum Nürburgring. Insgesamt sprechen wir von 112 Kilometer. Ein Glück, dass wir bei den heutigen Temperaturen von knapp unter 30°C Grad nur die Halbmarathondistanz vor uns haben. Den Radweg kann man übrigens mit vielen anderen Radwegen in der Eifel kombinieren. Unter anderem Vulkan-Rad-Tour Eifel, Mineralquellen-Route, Maare-Mosel-Radweg usw.

Nach 9 Kilometern macht die Strecke einen Schlenker. Am oberen Ende der etwa 3 Kilometer langen Schleife überlaufen wir eine kleine Brücke, der Our. Hier wartet ein Blitzlichtgewitter auf die Läufer/innen. Es sind 4 Fotografen, welche aus allen Rohren feuern. Es hat was, wenn man Teil dieser länderübergreifenden Veranstaltung ist. Ein paar hundert Meter zuvor hatten wir zudem schon eine schöne Begebenheit, als wir am elterlichen Hoof des mehrfachen Halbmarathonsiegers Christoph Gallo (AC Eifel) vorbeiliefen. Die Familie könnte es sich einfach machen, denn der Junge gewinnt eh jedes Jahr und läuft etwa nach knapp über 30 Minuten am Hoof vorbei. Also kurz anfeuern und privat weiterfeiern, aber so ist man hier nicht drauf. Alle  klatschen weiter bis auch die letzten Läufer vorbei sind. Gleichzeitig wird fleißig mit Getränken oder Schwämmen unterstützt.

Nach der beschriebenen Schleife geht es wieder auf den schattigen Radweg. Hier wird es einsamer, aber nicht einfacher. Das merke ich spätestens bei Kilometer 16. Ein kleiner Anstieg zieht mir irgendwie den Stecker raus. Ok, von Trainingslauf kann keine Rede sein. Nachdem ich bei der Streckenhälfte auf unter 2 Stunden- Kurs lag, dachte ich noch, gib mal Gas. Das war jedoch ein Fehler. Denn nach diesem kleinen Anstieg folgt ein 3 Kilometer langer Anstieg, der zwar gut zu laufen ist, aber vom Kopf und der Kraft alles fordert. Ich weiß nicht, wie ich mich von Wasserstelle zu Wasserstelle schleppe, aber ich bin fix und fertig. Wann kommt endlich der Tunnel unter dem Himmesberg denke ich noch bei mir, als die letzte Getränkestelle vor dem Tunnel folgt. Gefühlt sind wir direkt über den Berg gelaufen. Ich frage mich wie viele Höhenmeter wir wirklich mit dem Tunnel überhaupt noch gespart haben. Egal, die Versorgung ist vorbildlich und alle Streckenposten bauen einen auf, egal wie hart der Eifel-Ardennen-Halbmarathon auch ist.

Der Tunnel selbst ist gelegentlich für Radfahrer, Fußgänger oder Läufer gesperrt. Das ist immer dann der Fall, wenn die Fledermäuse hier zu Tausenden brüten. Heute ist von Fledermäusen keine Spur. Vielmehr hat man den Tunnel mit kleinen Teelichtern geschmückt. Irgendwie finde ich es auch verdammt kalt hier. Teilweise sieht man sogar die Atemluft beim ausatmen. Naja, ist mal was anderes. Am Ende des Tunnels ist heute wirklich Licht. Es ist nämlich fast geschafft. Das Tunnelende ist direkt am Ortseingang von Bleialf. Leicht wellig sind es nur noch 2 Kilometer bis ins Ziel, wo bereits Jenny auf mich wartet. Sie hat die 10 Kilometer in 63 Minuten gelaufen, was auf ebenfalls schwerem Terrain sehr gut für sie ist. Außerdem hat sie ein Brot für den 3. Platz in der AK abgestaubt. Ich selbst brauche 2:14 Stunden für 21 Kilometer. Am Ende ist es also doch ein Trainingslauf, bei dem ich mich ziemlich kaputt gelaufen habe, aber das war es heute wert. Man sollte sich hier nicht verleiteten lassen, denn das letzte Streckenviertel hat es echt in sich.

Den Abend lassen wir dann im Gasthaus “Zum Zwicker“ ausklingen. Leider war dies der letzte Lauf in der Eifel für dieses Jahr. Nun beginnt die Berglaufsaison für uns. Wir freuen uns auf einen heißen Herbst.










27.08.2016
19. Maare-Mosel-Volkslauf

Und schon wieder sind deutlich über 30°C Grad für den Maare-Mosel-Lauf vorhergesagt. Wir nehmen es wie es kommt und fahren einen Tag vorher in die Eifel. Zunächst machen wir einen Stopp in Manderscheid, danach geht es zum Abendessen nach Landkern, um dann den Abend beim Weinfest in Cochem ausklingen zu lassen.

Das Gute an dem heißen Wetter ist, dass wir in den herrlichen Maaren der Vulkaneifel schwimmen können. Und genau das machen wir. Den ganzen Tag liegen wir faul am Pulvermaar von Gillenfeld und genießen den Samstag. Spätestens um 16:00 Uhr wird es dann aber ernst. Von Gillenfeld aus werden die Läufer/innen nach Schalkenmeeren kutschiert. Am dortigen Maar erfrischen wir bzw. ich mich erneut, mit einem Sprung in die Fluten. Merkwürdig nur, dass dieses Maar deutlich wärmer ist als das in Gillenfeld.

Trotzdem tut die Erfrischung sehr gut und macht den Start vor dem Heimwebermuseum leichter. Zuerst folgt die Schleife um das Schalkenmeerener Maar. Es ist ein  verdammt heißer Sommerabend. Außer den rund 300 Teilnehmer/innen kommt es in der Eifel niemandem in den Sinn zu laufen. Viel mehr gehen sie schwimmen, sitzen im Schatten oder spielen Frisbee. Für uns ist dieser Lauf landschaftlich so schön, dass wir es trotzdem genießen hier mitlaufen zu können.

Hinter dem schönen Maar folgt ein kurzer Straßenabschnitt. An dessen Ende der Maare-Mosel-Radweg folgt. Am alten Bahnhof von Schalkenmehren laufen wir über eine kleinen Anstieg zur besagten Trasse hinauf. Hier befindet sich der erste Verpflegungspunkt. Gerade bei dem Wetter ist es wichtig, an allen V-Punkten zu trinken. Die Zeit ist völlig egal. Denke ich noch so und gebe gleich unter praller Sonneneinstrahlung Gas. Verrückt, was man so denkt bzw. dann in Wirklichkeit macht. Ich muss mich mehrfach bremsen, um nicht zu übertreiben, denn die Bahntrasse ist ganz leicht abfallend in Richtung Ziel, was geradezu verleitet.

Es fällt nicht auf den ersten Blick auf, aber der die Trassen-Passage führt durch das Naturschutzgebiet Sangweiher. Diese entdeckt man hinter einer Geländemulde. Man muss auch mal genauer hinschauen, um die Reize der Landschaft zu entdecken. Spätestens bei Kilometer 6 wird es dann lauter. Laute Schlagermusik schlägt uns über die Wiesen entgegen. Ob man es gut findet oder nicht, es macht den Lauf verdammt kurzweilig. Zwar steht der eigentliche Lärmmacher erst nach einem weiteren Kilometer, doch sagt der Kopf, dass es insgesamt nicht mehr weit ist bis ins Ziel und die Leute an dem Beschallungsort sind ebenfalls gut gelaunt oder einfach nur besoffen. Die Temperaturen beschleunigen dies bei Zweitem.

Ein Kilometer weiter kommen wir dann schon an die Ortsgrenze von Gillenfeld. Ich bin froh, denn so richtig habe ich mich nicht zurückgehalten. An der Schule in Gillenfeld werden alle Läufer/innen unter großem Applaus empfangen. Als Highlight wartet eine großes Obst- und Getränke-Buffet auf alle. Vielleicht ist es das Obst-Buffet weshalb Jenny schon nach 64 Minuten ins Ziel kommt. Ich weiß es nicht, denn diese Zeit ist bei 30°C Grad sehr gut für sie. Ich selbst war nur 8 Minuten früher da und bin fix und fertig. Den Abend lassen wir mit Irma und Robert von der LG HSC Gamlen-RSC Untermosel ausklingen. Die beiden hatten wir auf der Rückreise von der Nordsee kennengelernt. Durch Zufall saßen wir damals beim Italiener in  Landkern nebeneinander und Läufer kommen ja gleich ins Gespräch. Danach geht es zurück in unser Saarland. Da der Herbst vor der Tür steht, geht es so langsam in die zweite Hälfte der Berglaufsaison. Vielleicht sieht man sich dann wieder beim Laufen. Wir sind auf jeden Fall am Start!


Vor der Unterburg von Manderscheid

In Cochem beim Weinfest

Vor dem Start in Schalkenmeeren

Vorbei am Schalkenmeerener Maar

Noch immer am Maar

Blick zurück

Auf der Bahntrasse

Ab ins Ziel

Noch 200 Meter

Hat Spaß gemacht

27.08.2016
19. Maare-Mosel-Volkslauf

Und schon wieder sind deutlich über 30°C Grad für den Maare-Mosel-Lauf vorhergesagt. Wir nehmen es wie es kommt und fahren einen Tag vorher in die Eifel. Zunächst machen wir einen Stopp in Manderscheid, danach geht es zum Abendessen nach Landkern, um dann den Abend beim Weinfest in Cochem ausklingen zu lassen.

Das Gute an dem heißen Wetter ist, dass wir in den herrlichen Maaren der Vulkaneifel schwimmen können. Und genau das machen wir. Den ganzen Tag liegen wir faul am Pulvermaar von Gillenfeld und genießen den Samstag. Spätestens um 16:00 Uhr wird es dann aber ernst. Von Gillenfeld aus werden die Läufer/innen nach Schalkenmeeren kutschiert. Am dortigen Maar erfrischen wir bzw. ich mich erneut, mit einem Sprung in die Fluten. Merkwürdig nur, dass dieses Maar deutlich wärmer ist als das in Gillenfeld.

Trotzdem tut die Erfrischung sehr gut und macht den Start vor dem Heimwebermuseum leichter. Zuerst folgt die Schleife um das Schalkenmeerener Maar. Es ist ein  verdammt heißer Sommerabend. Außer den rund 300 Teilnehmer/innen kommt es in der Eifel niemandem in den Sinn zu laufen. Viel mehr gehen sie schwimmen, sitzen im Schatten oder spielen Frisbee. Für uns ist dieser Lauf landschaftlich so schön, dass wir es trotzdem genießen hier mitlaufen zu können.

Hinter dem schönen Maar folgt ein kurzer Straßenabschnitt. An dessen Ende der Maare-Mosel-Radweg folgt. Am alten Bahnhof von Schalkenmehren laufen wir über eine kleinen Anstieg zur besagten Trasse hinauf. Hier befindet sich der erste Verpflegungspunkt. Gerade bei dem Wetter ist es wichtig, an allen V-Punkten zu trinken. Die Zeit ist völlig egal. Denke ich noch so und gebe gleich unter praller Sonneneinstrahlung Gas. Verrückt, was man so denkt bzw. dann in Wirklichkeit macht. Ich muss mich mehrfach bremsen, um nicht zu übertreiben, denn die Bahntrasse ist ganz leicht abfallend in Richtung Ziel, was geradezu verleitet.

Es fällt nicht auf den ersten Blick auf, aber der die Trassen-Passage führt durch das Naturschutzgebiet Sangweiher. Diese entdeckt man hinter einer Geländemulde. Man muss auch mal genauer hinschauen, um die Reize der Landschaft zu entdecken. Spätestens bei Kilometer 6 wird es dann lauter. Laute Schlagermusik schlägt uns über die Wiesen entgegen. Ob man es gut findet oder nicht, es macht den Lauf verdammt kurzweilig. Zwar steht der eigentliche Lärmmacher erst nach einem weiteren Kilometer, doch sagt der Kopf, dass es insgesamt nicht mehr weit ist bis ins Ziel und die Leute an dem Beschallungsort sind ebenfalls gut gelaunt oder einfach nur besoffen. Die Temperaturen beschleunigen dies bei Zweitem.

Ein Kilometer weiter kommen wir dann schon an die Ortsgrenze von Gillenfeld. Ich bin froh, denn so richtig habe ich mich nicht zurückgehalten. An der Schule in Gillenfeld werden alle Läufer/innen unter großem Applaus empfangen. Als Highlight wartet eine großes Obst- und Getränke-Buffet auf alle. Vielleicht ist es das Obst-Buffet weshalb Jenny schon nach 64 Minuten ins Ziel kommt. Ich weiß es nicht, denn diese Zeit ist bei 30°C Grad sehr gut für sie. Ich selbst war nur 8 Minuten früher da und bin fix und fertig. Den Abend lassen wir mit Irma und Robert von der LG HSC Gamlen-RSC Untermosel ausklingen. Die beiden hatten wir auf der Rückreise von der Nordsee kennengelernt. Durch Zufall saßen wir damals beim Italiener in  Landkern nebeneinander und Läufer kommen ja gleich ins Gespräch. Danach geht es zurück in unser Saarland. Da der Herbst vor der Tür steht, geht es so langsam in die zweite Hälfte der Berglaufsaison. Vielleicht sieht man sich dann wieder beim Laufen. Wir sind auf jeden Fall am Start!


Vor der Unterburg von Manderscheid

In Cochem beim Weinfest

Vor dem Start in Schalkenmeeren

Vorbei am Schalkenmeerener Maar

Noch immer am Maar

Blick zurück

Auf der Bahntrasse

Ab ins Ziel

Noch 200 Meter

Hat Spaß gemacht

21.08.2016
3. Bostalseelauf des Lauftreff Hirzweiler

Heute laufen wir mit dem Lauftreff zum Bostalsee. Start ist um 15:30 Uhr an der Marpinger “Kubb“. Gelaufen wird in einer Gruppe. Das bedeutet, dass der langsamste Läufer/in das Tempo bestimmt. In Marpingen laufen wir zuerst am Härtelwald vorbei, um dann über die Römerstraße in Richtung Bostalsee zu laufen. Es geht lange über Wiesen und Felder. Oberhalb von Winterbach folgt dann eine längere Waldpassage. Diese endet erst in den Wiesen von Oberthal. Die Strecke ist landschaftlich sehr reizvoll. Hier in Oberthal kommt noch der ein oder andere Teich bzw. Weiher hinzu.   

In Oberthal selbst warten bereits Monika und Erwin mit der ersehnten Trinkpause auf uns. Bis hierhin haben wir knapp über 11 Kilometer abgespult. Es fehlen also noch 9. Diese haben es dann in sich, denn nun wartet ein 1,5 Kilometer langer Anstieg auf uns. Nach dem sogenannten Scheurerberg folgt dann das Naturschutzgebiet Oberthaler Bruch. Von hier an sind es nur noch wenige Kilometer bis zum See. Man hat jede Menge zu gucken und gequasselt wird unter Läufer/innen eh. So verfliegt die Zeit und plötzlich stehen wir am Campingplatz, wo die Duschen und der Italiener warten, bei dem wir es uns in kleiner Runde gut gehen lassen wollen.

Insgesamt haben wir mit dem Wetter echt Glück gehabt. Sommerlich ist anders, doch sind alle froh darüber, dass es nur 17° Grad waren. Auch der kurze Regen unterwegs hat eher gut getan, wenn man bedenkt, dass zu dieser Jahreszeit locker um 30° Grad auf der Tagesordnung stehen können. Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Bostalseelauf. Mit dem Rad wäre dies auch mal eine Option von zu Hause aus.






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15.08.2016
20. Altstadtlauf Saarlouis

Zum Jubiläumslauf geht es heute nach Saarlouis und was soll ich sagen? Es ist wie immer verdammt warm beim Saarlouiser Altstadtlauf. Gerade in diesem Jahr ist es noch schwieriger, denn wir sind eigentlich die Sonne nicht mehr gewohnt. Letzte Woche dachte ich noch, dass es nach unserem Sommerurlaub an der Nordsee direkt in den Herbst übergeht.

Der Lauf ist ein schneller, vermessener Stadtkurs. Das Einzige, was die Bestzeitenjagt beeinflusst, sind normalerweise die kleinen verwinkelten Kurven in der Stadt. Bei den aktuellen Temperaturen wird es für alle schwer, die sich wirklich was vorgenommen haben. Für uns soll es eher eine flotte Bewegungsrunde werden und so gehen Nick und ich recht locker an den Start.

Bei Kilometer 6 lerne ich mein Patenkind dann von einer ganz anderen Seite kennen. Er hat Wadenschmerzen und kann nicht mehr richtig laufen. Als gewissenhafter Onkel drücke ich ihm die Verspannung aus den Waden. Durch die Hitze sind wir recht geschafft, weshalb wir die nächsten zwei Kilometer zusammen eher gemütlich laufen. Außerdem hat der Junge ja “Schmerzen“. Bei Kilometer 8 jedoch entschließt sich dann mein sterbender Schwan durchzustarten. Ohne Rücksicht auf den alten Onkel zieht er unten an der Saar an, um mit einer noch respektablen Zeit von 53 Minuten ins Ziel zu laufen. Ich komme nicht mehr auf Tempo und muss mich mit einer Minute Verspätung begnügen. Da muss ich die Kandarre in Zukunft wohl härter anziehen.

Insgesamt war es echt hart heute. Genauso hart war es auch für Elisabeth, Margit und Erwin vom Lauftreff. Alle sind froh, den Lauf durchgezogen zu haben. So etwas ist nicht selbstverständlich und ohne ausreichende Vorbereitung macht es keinen Sinn, unter diesen Umständen zu laufen. Der Altstadtlauf selbst ist eine Institution im saarländischen Laufkalender. Die routinierte Organisation garantiert für alle schnellen Rennpferde eine DLV vermessene Strecke aber auch die vielen Freizeitläufer sind in Saarlouis gern gesehen, was mit einem großen Starterfeld von über 300 Teilnehmer/innen belohnt wird. Straßenlauf ist also nicht out!!!

31.07.2016
34. Sander Straßenlauf

Die schnelle Elite trifft sich im Juli, beim Straßenlauf auf dem Einsiedlerhof. Wir gehören nicht zur Laufelite. Trotzdem nutzen wir gern die Gelegenheit, auf der schnellen Wendepunktstrecke unsere Jahresform zu überprüfen. Jenny ist es sogar gelungen, einen Trainingsplan abzuarbeiten. Bisher ist hier immer etwas dazwischen gekommen. Sei es krank, verletzt oder sonst etwas. Umso mehr ist es schade, dass es mit einer neuen Bestzeit nicht gereicht hat. Drei Wochen Urlaub hinterlassen wohl doch ihre Spuren, was man eigentlich ja nicht meint. Wie auch immer, sie nimmt es sportlich und 61 Minuten sind auch nicht schlecht.

Bei mir bestätigt sich der Leistungstest vom letzten Wochenende. Mit 51 Minuten bin ich leider ebenfalls weit weg von einer Bestzeit. Wenigstens konnte ich den Lauf konstant durchlaufen. Mein Laufgefühl bescheißt mich also nicht, da ich letzte Woche schon mit dieser Zeit gerechnet habe. Jetzt kommen die Spätsommer- bzw. Herbstläufe. Diese sind meist mehr Spaßläufe für uns. Von daher freuen wir uns bereits jetzt auf eine schöne zweite Laufjahreshälfte.

Ebenfalls heute am Start waren Nick(52 Minuten) und Elisabeth(63 Minuten). Beide konnten ihre Bestzeiten unterbieten, was sehr erfreulich ist. Als Fünfter vom Lauftreff ging Bernhard(ebenfalls 52 Minuten) an den Start. Bernhard gab beim Straßenlauf auf dem Einsiedlerhof nach sage und schreibe 29 Jahren sein Comeback. Damals lief unser Pfälzer Freund in starken 38 Minuten durch das Ziel. Unglaublich, wie lange er schon dabei ist.

Übrigens, die Strecke in Kaiserslautern ist absolut bestzeitenfähig. Jedoch ist sie nicht wirklich schön. Die langen Geraden durch den Wald bieten nicht viel Abwechslung. Am besten handhabt man es wie wir. Will man Spaß, dann fährt man in der Pfalz zu Waldläufen. Will man mal an seine Grenzen gehen, dann ab zum Einsiedlerhof.

Wir sehn uns beim Laufen…


Vor dem Lauf

Nick nach der Wende

Jenny an gleicher Stelle

09.07.2016 bis 01.08.2016
Sommerurlaub 2016

Der Sommerurlaub 2016 verläuft in Etappen. Wir verabschieden uns aus dem Saarland mit der Teilnahmer am 9. Habacher Mittelpunktlauf und dem 31. Freundschaftslauf in Marpingen. Danach geht es direkt zur ersten Urlaubswoche nach Schillig/Wangerland(Ostfriesland). Dort wartet der 13. Friesencross auf uns. Nach einem Abstecher in Holland, folgt der Brückenlauf von Düren. Hier findet ihr regelmäßigen Abständen Bilder von unserer Urlaubstour 2016:
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23.07.16
28. Rur 3-Brückenlauf


Auf dem Heimweg vom Sommerurlaub geht es heute um die Formüberprüfung. Kein Spaß, nur knallharte 5 Kilometer gilt es am Limit zu laufen. Wir möchten wissen, was nächste Woche beim alljährlichen 10-Kilometer-Leistungscheck in Kaiserslautern geht. Um es vorweg zu nehmen, bei schwülen 23° C Grad benötigt Jenny 28 Minuten. Meine Uhr zeigt bei Kilometer fünf 25:09 Minuten an. Die Strecke in Birkesdorf ist etwas länger als 5 Kilometer. Trotzdem sind die Zeiten sehr realistisch. Bis auf einen längeren Schotterabschnitt und die kleinen Anstiege an den Brücken ist die Strecke durchaus bestzeitenfähig. Für Jenny sind beim Straßenlauf nächste Woche in Kaiserslautern bei normaler Tagesform 59 Minuten drin. Mein Jahresziel von unter 50 Minuten muss ich auch dieses Jahr hinten anstellen. Mit 25 Minuten, kann ich maximal 51 auf 10 km Laufen.  

Kurz noch zum Lauf in Birkesdorf. Der traditionsreiche Lauf ist zwar für saarländische Verhältnisse recht teuer, doch ist es normal, dass man in NRW bis zu 10€ Startgeld zahlen muss. Die Strecke selbst führt durch den Rur-Park, wo sich der Start-Zielbereich befindet. Es gibt alles, was die/den Volksläufer/in zufrieden stellt. Kuchen, Salate, gutgelaunte Helfer/innen usw. Hinter dem Park läuft man durch Waldstücke. Alle paar Kilometer überquert man die Rur über alte Brücken. Diese Brücken dienten als Eisenbahnbrücken, da in der nahen Umgebung viele Industriefirmen angesiedelt sind bzw. waren. So wenig schön die Umgebung von Biersdorf bei der Anreise war, umso schöner ist hier die Flusslandschaft der Rur. Man merkt wenig von der umliegenden Stadt und des Industriegebietes. Ein wenig schade, dass wir nur eine Runde laufen. Die Hauptläufer dürfen die Strecke zweimal in Angriff nehmen.

Wir verabschieden uns jetzt für drei Tage in die Eifel. Danach geht es nach langer Urlaubsreise zurück in unser Lieblingsbundesland. Dann folgt, wie erwähnt, der absolute Leistungscheck in Kaiserslautern. Danach wird wieder hauptsächlich aus Spaß gelaufen. Bis dahin…

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19.07. bis 22.07.16
Zwischenstopp in Holland


Sehr viele Eindrücke in vier Tagen. Vor Giethorn in Holland über Zevenaar, Düren ging es zum Abschluss in die Eifel. Hier ein paar Fotos von diesen Tagen:


Bootsfahr in Giethorn

Sieht aus wie letztes Jahr im Spreewald

Kratersee in Bettenfeld

Oberhalb des Kratersee

Im Hintergrund das Meerfelder Maar

Das war der letzte Urlaubstag

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18.07.16
Letzter Tag an der Nordsee


Den letzten Tag haben wir am Strand von Schillig verbracht


Letzter Blick vom Deich auf das Meer

Auch das Meer zieht sich zurück. Bleibt die Erinnerung an eine schöne Zeit im Norden. Wir kommen wieder!!!

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17.07.16
Seehundauffangstation-Greetsiel-Pilsum-Aurich


Heute quer durch Friesland.


Diese Seehunde werden wieder ausgewildert

Leuchtturm von Pilsum(Bekannt aus den Otto-Filmen)

Nur Quatsch im Kopf

Pub am Hafen

Der Hafen von Greetsiel

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16.07.16
13. Friesencross in Schillig


Moin, moin(sagt man hier übrigens den ganzen Tag und nicht nur am Morgen) von der Nordseeküste. Jenny und ich sind hier im wohlverdienten Sommerurlaub. Wobei Sommer übertrieben ist. Es geht wie immer an der Küste ein strammer Wind, aber das Quecksilber schafft es sehr selten auf 20°C Grad.  Heute sind es bei wieder mal bedecktem Himmel windige 19°C Grad.


Vorher

Zum Laufen ideal und auf diesen Lauf freuen wir uns schon das ganze Jahr. Auf uns wartet der 13. Friesencross. Als Untergrund hat dieser Crosslauf Asphaltplatten, Wiesen, Strand und als Höhepunkt einen 5 Kilometerabschnitt quer durch das Weltnaturerbe Wattenmeer. Wir wissen nicht wirklich, was auf uns wartet, obwohl wir bereits gestern eine 12 Kilometer Wattwanderung hatten.

Am Start in Schillig stehen rund 270 Teilnehmer/innen. Darunter sind auch viele Touri´s. Nach dem Start geht es zuerst mal an der Strandpromenade in Richtung Homersiel. Nach einem Kilometer folgt die Wende. Zurück am Start-/Zielbereich stehen viele Zuschauer, die fleißig anfeuern, denn heute ist gleichzeitig das Strandfest. Bereits jetzt habe ich beste Laune zum Laufen. Ok, die hab ich meistens. Heute ist es trotzdem irgendwie anders. 800 Meter hinter dem Start-/Zielbereich laufen wir quer in die Dünen hinein. Es kann nicht mehr weit sein, bis es endlich ins Watt geht, denke ich noch für mich. Doch zuerst wartet noch ein Strandabschnitt auf die Teilnehmer/innen. Die vielen Streckenposten leiten uns mit ihren roten Fahnen sicher um jede Ecke. Es läuft wie am Schnürchen. Ich suche mir auf jedem Streckenabschnitt die festeste Passage. So kommt es, dass ich bis zum Watt bei Kilometer 5 nur wenig Zeit verliere.

Im Watt bin ich zwar langsamer als gewohnt, trotzdem bleibe ich noch immer unter einem 6er Schnitt. Der Sprecher hatte schon informiert, dass das Watt hier relativ gut zu belaufen ist. Deshalb gibt es nur diesen einen Crosslauf an der Nordsee. In allen anderen Bereichen ist das Watt zu tief. Wobei es noch einen Abschnitt zwischen Neuwert und Cuxhaven gibt. Dieser wurde mal beim Nordseelauf, einem Etappenlauf an der Küste gelaufen. Heute sind wir aber hier und ich erlaube mir den Spaß mich beim Nachbarn für das Anspritzen zu beschweren. Er stapft als Antwort kräftig in das Watt und fragt, ob es so besser sei. Ich bejahe dies und wische mir das von ihm angespritzte Watt aus dem Gesicht. So sind die Leute hier. Hart aber herzlich.

Das Watt ist schwer zu beschreiben. Es ist so, als würde man über einen überfluteten Waldweg laufen. Bei Kilometer 6 folgt dann ein ganz tiefer, morastiger Abschnitt. Dieser ist wirklich hart zu belaufen. Ich versuche eine Technik aus kurzen, schnellen Schritten. Das klappt recht gut. Ist aber sehr anstrengend. Am wichtigsten ist jedoch, dass man NICHT in andere Fußlatschen tritt, das bringt unserer Meinung gar nichts. So freue mich auf den Wendepunkt. Mit etwas Rückenwind und festerem Boden kann ich den Rückweg wieder in einem 6:00er Schnitt laufen. Die letzten zwei Kilometer sogar wieder unter 6 Minuten/Kilometer. Die letzten 300 Meter verlaufen dann wieder auf Strandboden. Unglaublich, wie schnell dieser Lauf vorbeiging. Vor dem Ziel pushen dann die Zuschauer ein letztes Mal.

Die Zielzeit liegt gut unter einer Stunde, was mich sehr zufriedenstellt. Der Lauf erfordert viel Kraft und genau das liegt mir. Jenny kommt nach 1:14 Std. ins Ziel, was für diese Strecke noch immer eine tolle Zeit ist. Zumal sie nicht die Streckenerfahrung hat, um den besten Weg zu finden. Zur Belohnung geht es heute mit den Friesencross-Finisher-Shirts ins Pfannkuchenhaus. Neben diesem Shirt, bekommt jeder einen leichten Hauch von Fischduft mit auf die Heimreise. Unser Badezimmer im Hotel riecht zumindest kräftig danach. Schade, dass es solche Läufe nicht bei uns geben kann.

Nachher

Gehört auch zum Friesencross

Jenny ist bereits am Strand

Leider kein gutes Licht für Bilder aber so sieht das aus im Watt

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15.07.16
Wattwanderung zur Vogelinsel Minsener Oog


Kalt ist es für diese Jahrezeit und ein starker Wind geht noch immer. Wir sind trotzdem gespannt auf die Wanderung. Diese geht rund 5 Stunden von Schillig zur einsamen Vogelinsel. Nur ein paar Wanderer kommen hier hin und natürlich die Vogelwarte. Zwei davon treffen wir vor der Insel, denn auf die Insel darf man zu dieser Jahreszeit nicht. Auf der ganzen Insel brüten verschiedenste Vogelarten, deshalb ist das Betreten verboten. Ansonsten erklärt Wattführer Gehrke alles zum Naturschutz im Nationalpark Wattenmeer.



So sieht es heir bei Niedrigwasser aus.

Im Hintergrund die Nordsee

Man darf keine Angst vor nassen Füßen haben

Sogar die gibt es hier

Südzipfel der Vogelinsel(Im Hintergrund das Festland von Hooksiel)

Er hat alles im Blick

und er im Watt

Abschied von der Insel(Im Hintergrund die Vogelinsel)

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14.07.16
Nordseewetter


Heute Regen, Wind und 13° Grad. Wir mögen es. Nur leider gibt es an solchen Tag, auf der Fahrt zu den Seehundbänken nicht viel zu sehen. Dies liegt am Wind, der das Wasser auf die Sanbänke spült. Ist dies der Fall, dann können die Schiffe nicht nahe genug an die Tiere heranfahren. Wir nehmen es wie es kommt. Bei dem Wellengang haben wir trotzdem Spaß und ein Seehund taucht sogar direkt vor unserem Schiff auf. Leider hatte ich in dem Moment keine Kamera mehr zur Hand. Ansonsten gab es am Morgen noch einen kleinen Lauf auf der Stranpromenade.



Jenny im Wind


Die schlechte Aufnahme liegt nicht an meinem Gesicht, sondern am Regen auf der Kamera


Leuchtturm im Nebel. Man muss schon ganz genau schaun.


Hier sieht man den Wellengang besser


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13.07.16
Heute nur ein Faulenzertag


Friesentherme und ein Abstecher nach Jever standen auf dem Plan. Deshalb kaum Fotos gemacht:


Wie das Land, so das Jever

Ebenfalls vor der bekannten Brauerei

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12.07.16
Inselbesuch auf Spiekeroog


Hafen vom Neuharlingersiel

Die Dünen von Spiekeroog

Wann kommt die Flut?

...

Jenny genießt es

Der Himmel über der Insel
Tja und schon geht es wieder zurück

Spiekeroog

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11.07.16
Urlaubslauf auf dem Deich und ein Besuch vom Horumersiel(mit Hafen)


Start direkt am Ortsausgang bzw. an unserem Hotel(Hotel Deichgraf)

Irgendwie echt friesisch auf dem Deich

Hier geht ein schöner Wind

VOOOOOORSICHT!!!!

Hinter dem Deich liegt die Nordsee

Immer mit der Ruhe

Endlich an der Spitze laufen

Horumersieler Yacht Club


Nicht schlecht hier

Noch ein kleines Stück nach hinten.....ja, noch ein Stück......Immer weiter...

10.07.16
Ankunft in Ostfriesland(Tag am Meer)




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09.07.2016
9. Mittelpunktlauf in Habach

Wo ist der Mittelpunkt des Saarlandes? Da streiten sich die Gelehrten... Der geographische Mittelpunkt ist auf jeden Fall in Habach. Das steht fest und der größte 5 Kilometerlauf im Saarland ist ebenfalls in Habach. Warum das so ist, hat sicher viele Gründe. Einer davon ist der, dass in der Habacher Sportwoche  regelrecht die Post abgeht. Gerade beim Mittelpunktlauf ist das Gedränge um das Waldparkstadion groß. Das Gute daran ist, man trifft alle paar Meter Bekannte, Freunde und natürlich die Läufer/innen, die bei jeder Veranstaltung am Start sind.

Vom Lauftreff Hirzweiler sind auch Einige gekommen, um die 5 Kilometer in Angriff zu nehmen. Da die Strecke nicht ganz einfach ist und man in Habach mit 550 Teilnehmer/innen wieder einen neuen Teilnehmerrekord feiern kann, heißt es höllisch aufpassen. Die Strecke ist gerade um den Sportplatz sehr schmal. Nach wenigen hundert Metern geht es dann gleich steil abfallend den Berg hinunter, was es nicht wirklich leichter macht. Vielleicht sollte man die Strecke hier in entgegengesetzter Richtung laufen. Dann nämlich hätte man die breite Hauptstraße durch den Ort vor sich und das Feld würde sich besser verteilen.  Insgesamt ist die Strecke sehr abwechslungsreich. Neben Wald- und Wiesenstücken wechseln sich kleinere Pfade bzw. Streckenabschnitte auf der Straße ab. Hin und wieder gibt es Punkte, an denen man von gut gelaunten Habacherinnen und Habachern angefeuert wird. Gerade auf dem Schlussstück trägt man die Läufer/innen unter kräftigem Applaus ins Ziel.

Ich selbst laufe die letzten Kilometer zusammen mit Bernhard. Jenny kommt noch in 30 Minuten ins Ziel, was sie zufrieden stimmt. Auch Elisabeth, Benedikt und Erwin kommen gesund am Waldparkstadion an. Nach einem gemütlichen Ausklang auf dem Sportfest lassen wir in diesem Jahr die After-Run-Party aus, um uns auf den bevorstehenden Ostfrieslandurlaub einzustimmen. Dort wartet dann der Friesen-Cross auf uns. Ein 10 Kilometerlauf durch das Wattenmeer. Wir sind sehr gespannt darauf.


Nach dem Lauf

Vor dem Lauf

03.07.2016
35. Int. Volkslauf in Kirkel

Leider gibt es nicht mehr viele klassische Volksläufe, die komplett im Wald gelaufen werden. Einer davon findet heute in Kirkel statt. Nick und ich wollen uns diesen nicht entgehen lassen. Deshalb geht es am frühen Sonntagmorgen nach Kirkel. Erschwerend kommt hinzu, dass die Nationalmannschaft gestern gegen die Italiener nachsitzen musste. Wir freuen uns noch immer über den verdienten Sieg, der erst im Elfmeterschießen zugunsten der Deutschen ausfiel. So dauert es nicht lange bis wir in Kirkel ankommen. Von Müdigkeit ist ebenfalls nicht mehr viel zu spüren.

Gut so, denn die Strecke durch den Kirkeler Wald hat es in sich. Vom alten Turnplatz geht es los in Richtung Niederwürzbach. Die Strecke ist leicht erklärt. Auf einem welligen Waldboden, der nicht immer ganz leicht zu laufen ist, geht es auf dem Hinweg immer leicht bergab. Das heißt, für den Rückweg Kräfte sparen.  Die Wasserstelle befindet sich am Bornbach. Kurz danach folgt ein kleiner, aufgestauter Teich. Dies ist zugleich der Wendepunkt. Hier wird es für alle hart, denn der angekündigte Anstieg wartet. Für Nick und mich läuft es recht gut. Im Ziel am Turnplatz steht für Nick eine 52 und für mich eine 54er Zeit.

Der Volkslauf in Kirkel gehört zu einem der ältesten im Saarland. In den 80er Jahren gab es fast nur Waldläufe. Schade, dass man davon abging und die Läufer/innen so gut wir gar nicht mehr an solchen Läufen teilnehmen. Mit knapp unter 150 Teilnehmer/innen hat man in Kirkel noch viiiiel Platz für weitere Gäste. Zumal das Burgfest sehr gut organisiert ist. Alle Abteilungen des TV präsentieren sich an diesemTag auf ihre eigene Art. Es gibt Feldhandballspiele, den Volkslauf, Schachturniere und vieles mehr. Man merkt aber auch hier, dass der Sport im Verein nicht mehr so angenommen wird wie früher. Unterhält man sich mit älteren Läufern/innen, dann kommen diese schnell ins Schwärmen, wenn sie von früher erzählen, was da in Kirkel alles los war... Mal sehen, was die Zukunft bringt.

Wie auch immer….Wir laufen weiter…



Vor dem Start

Zieleinlauf

An der Wasserstelle

Km6

Ebenfalls km6

10.06.2016
Abendvolkslauf in Frankenstein

Auch mit einem stolzen Kampfgewicht wie ich es an den Tag lege, fühlt man sich an manchen Lauftagen leicht wie eine Feder. Genau so war es am vergangenen Mittwoch, als ich an der Bergenhalde in Göttelborn trainiert habe. Leichten Fußes springe ich über ein breites Rinnsal, welches nach dem vielen Regen der vergangenen Tage die Halde hinunter fließt. Tja, und dann merkt man, dass man(n) nicht mehr zarte 25 Jahre jung ist. Im linken Knie verspüre ich ein leichtes Knacken und im gleichen Moment kann ich nicht mehr auftreten. Zuerst dachte ich an der Halde übernachten zu müssen. Nach und nach erholte sich aber die Knieverdrehung. Meine Serie beim Laufladen-Cup ist aber gerissen, denn ein Start in Frankenstein ist zu früh. Mir bleibt nur die Fahrrad-Betreuung für Jenny. Interessant zu sehen, wie das so ist. Bei anderen Läufen sollte man so etwas jedoch nicht machen, da man z.B. bei Straßenläufen andere Läufer behindern würde. Außerdem ist die Fahrrad-Begleitung z.B. bei Meisterschaften oder anderen Läufen komplett untersagt.

So warte ich als bei Kilometer 4 im Wald auf Jenny. Bis dahin sollte sich das 160 Teilnehmer starke Feld gelichtet haben. Zumal es bis dahin von Frankenstein aus nur den Berg hinauf geht. Ja, die Strecke hat es so schon in sich. Gestartet wird an der B37. Früher war der Start noch auf der B37, durch die hohen Auflagen der Gemeinde musste man diesen Streckenteil leider streichen. Trotzdem sind es am Ende harte 15 Kilometer Streckenlänge durch den Pfälzer Wald.

Jenny nutzt den Lauf um etwas Kraft für den Sommer aufzubauen. In Kaiserslautern möchte sie im Juli auf 10km schauen was so geht. Somit teilt sie sich die Kraft bis zu meinem Standpunkt clever ein. Von hier aus geht es sehr wellig auf Waldboden weiter. Das Wetter ist heute übrigens überraschend gut. Knapp 20°C sind auf dem trockenen Waldboden sehr angenehm. Jenny legt jetzt etwas zu, um bei Kilometer 8 den Schwung mitzunehmen. Dort geht es etwa einen Kilometer steil bergab und wie das so ist, geht es auf der anderen Seite wieder hoch. Hier heißt es nicht zuviel Zeit zu verlieren, denn spätestens am Gipfel geht es auf den 3. Streckenabschnitt. Bei diesem geht es überwiegend bergab zurück nach Frankenstein und dort will Jenny testen, ob das Tempotraining der vergangenen Wochen angeschlagen hat.

Die Strecke mit dem Fahrrad zu betrachten ist für mich eine ganz neue Erfahrung. Man entdeckt viel, was man beim eigenen Laufen hier noch nie gesehen hat. Der Pfälzer Wald wartet an jeder Ecke mit schönen Ausblicken für seine Gäste. Am besten gefällt mir die Waldlichtung an der Verpflegungsstelle. Es hat was hier zu laufen, man sollte öfter die paar Kilometer auf sich nehmen, um hier die Gegend zu erkunden... Denke ich noch so bei mir und schon flitzt Jenny los. Wir hatten ja vereinbart, dass sie ab Kilometer 11 Gas gibt und das macht sie jetzt auch. Bis ins Ziel hält Jenny einen Schnitt von knapp über 5:00 Minuten pro Kilometer. Das ist wirklich stark und sollte in Kaiserslautern für eine gute Zeit unter einer Stunde reichen.

Insgesamt ein schöner Lauf. Leider ist der Laufbereich beim TV Frankenstein nicht mehr so groß wie in der Vergangenheit. Wenig Werbung wird nicht zu mehr Teilnehmer/innen führen. Der Laufladen-Cup wird nicht jedes Jahr Station in Frankenstein, unterhalb der Burgruine Diemanstein machen. Wir hoffen, dass die 30. Auflage nicht die letzte war.


Vor dem Start

Noch immer auf dem ersten langen Anstieg

Stetig bergauf

Blick in das Tal nach Frankenstein hintuner

Die ersten Läufer knap vor Kilometer 3

Noch wenige Meter und Jenny hat endlich ein flaches Teilstück vor sich

Lange Geraden im Wald

Die Wege werden wilder

Noch sieh sie gut aus bei Kilometer 7

Herrliche Waldwiese an der Getränkestelle

Müde sind die Läuferinnen und Läufer

Vor der Villa Denis. Noch etwa 400 Meter bis ins Ziel. An dieser Stelle befindet sich übrigens das Ziel des Uni-Villa-Laufes, welcher alle zwei Jahre veranstaltet wird.

Die letzten 3 Kilometer gehen zwar nur bergab, trotzdem tut es weh.

Bis zum Schluss gerade bleiben...

15.05.2016
26. Momarter Volkslauf "Rund um die Eiche" am Pfingstsonntag

Immer auf der Suche nach ganz kleinen Volksläufen verschlägt es uns gelegentlich an bis dahin für uns unbekannte Orte. Am liebsten nutzen wir diese Möglichkeit an  unseren Geburtstagen. Dieses Mal war ich selbst an der Reihe. Wo früher Saufen und abfeiern angesagt war, steht heute ein regeneratives Wochenende mit dem bereits erwähnten Volkslauf an.

Die Wahl fiel für das Wochenende auf den schönen Odenwald. Quartier sollte der Ort Hesseneck sein und er stellte sich als sehr idyllische Gegend heraus. Als Volkslauf wählten wir den 26. Volkslauf „Rund um die Eiche“ in Momart.  Momart selbst zählt laut Wikipedia 384 Einwohner/innen. Der Ort liegt oberhalb von Bad König. Wer das nicht kennt, dem sei noch Michelstadt ans Herz gelegt. Am meisten zu erzählen hat wohl die alte Traubeneiche von Momart. Diese ist bereits über 400 Jahre alt und steht oberhalb auf den Feldern von Momart. Direkt neben dem Sportheim der TSG 1896 Momart.

Die TSG veranstaltet den heutigen Volkslauf. Auf einem kleinen Bolzplatz findet nach dem Lauf noch ein Hobbyfußballturnier statt. Mit durchschnittlich 100 Teilnehmer/innen war man in der Vergangenheit recht zufrieden, was die Veranstaltung selbst angeht. In diesem Jahr sind es nur noch 90. Vermutlich ist das windige Mai-Wetter mit gerade mal 5°C Grad am frühen Sonntagmorgen nicht wirklich attraktiv für die Läufer/innen. Jenny sieht am Start ebenfalls sehr gefröstelt aus. Wir hoffen auf wärme, wenn der Start endlich los geht.

Lustigerweise treffen wir vor dem Start noch unseren Freund Dieter vom 1. FC Kaiserslautern. Er wohnt seit einiger Zeit in der Gegend um Mannheim und ist vom Rheinland über das Saarland, in der Pfalz bis hier nach Hessen an jedem Wochenende unterwegs. Mittlerweile hat er in seinem stolzen Läuferalter schon über 6.000 Volksläufe absolviert. Er freut sich ebenfalls sehr über das Wiedersehen, was das Warten in der Kälte am Start sehr kurzweilig macht.

Dann geht es auch schon los. Natürlich laufen wir nicht um die alte Eiche selbst. Mit ihren nicht ganz 5 Metern Stammdurchmesser sieht sie zwar gewaltig aus, doch wäre diese Strecke für das überschaubare Feld nicht wirklich geeignet…

Der erste Kilometer Richtung Wald verläuft über einen herrlichen asphaltierten Feldweg. Schon hier ist die Strecke leicht ansteigend. Im Wald angekommen laufen wir auf geschottertem Waldboden. Es läuft gut bei mir, trotz langen Trainingsläufen in den Beinen. Auch merke ich die Anstiege noch nicht.    

Bis zur Verpflegungsstelle laufen wir leicht wellig bergan. Trotz dem fiesen Wetter gefällt mir der dichte Wald um Momart sehr gut. Dies ist genau meine Vorstellung von einem Waldlauf. Hinter der Getränkestelle laufen wir erstmal ein Stück steil bergab in den Wald hinein. Dieser Teil ist eher als Trail zu bezeichnen und man muss sehr aufpassen, dass man nicht hängen bleibt. Trotz Bergablaufens verliert man hier schon viel Zeit. Irgendwann kommt man wieder auf den Hauptweg. Etwa bei Kilometer 5,5 ist man am tiefsten Punkt. Jetzt merke ich das Training der letzten Wochen und arbeite mich den Berg wieder hinauf. Ab Kilometer 7 ist man wieder auf dem ersten Teilstück angelangt. Von da an geht es logischer Weise wieder wellig aber eher bergablaufend zurück Richtung Waldausgang. Von dort ist es wie schon am Anfang knapp über ein Kilometer auf Asphaltboden. Zwar kann ich hier wieder sehr zügig laufen, doch bin ich froh gleich im Ziel zu sein, da einem hier wieder der kalte Wind entgegen schlägt.

Hinter der Eiche stoppe ich auf meiner Uhr 53 Minuten ab. Damit kann ich sehr gut leben. Jenny braucht mit 66 Minuten etwas länger als üblich. Die Kälte um diese Jahreszeit hat ihr sehr zu schaffen gemacht. Trotzdem ist dies eine gute Zeit auf der schweren Strecke. Zwar standen heute noch einige andere Dinge auf dem Urlaubsplan, doch entscheiden wir uns sehr schnell nach der Verabschiedung von unserem Freund Dieter für die Sauna in Bad König. Schon merkwürdig, dass man im Mai noch sokalte Tage hat. Insgesamt war es aber eine schöne Zeit im hessischen Odenwald. Wir kommen auf jeden Fall zurück.


Vor dem Start (Im Hintergrund die alte Eiche)


400 Jahre hat sie auf dem Buckel


Jenny vor der Landschaft um Bad König


Auf dem letzten Kilometer


Die letzten 200 Meter bis zum Ziel an der alten Eiche


Am Eutersee in Hesseneck (Odenwald)

01.05.2016
4. Lemberger Laufspass

Lemberg gibt es als Metropole in der Ukraine. Lemberg gibt es auch als französische Gemeinde an der Mosel in Frankreich. Es gibt auch den Lemberg, welchen wir schon beim Berglauf in Duchroth bezwungen haben. Es gibt aber auch ein Lemberg bei Pirmasens und dorthin hat es Bernhard, Nick, Manni und mich heute verschlagen. Grund der Pfalzreise ist mal wieder der Laufladen-Cup der Südwestpfalz.

Die äußeren Bedingungen bei nasskalten, windigen 9°C Grad sind nicht gerade prickelnd.  Trotzdem sind alle Läufer/innen vor dem Start, unterhalb der Lemberger Burgruine bestens gelaunt. Mit einem kurzen Knall aus der Startpistole geht es gleich auf die erste Runde um den Ruppertsfelsen. Zum beginnt sind die relativ schmalen Waldweg noch sehr tief und morastig. Für meinen Geschmack gibt es nichts Schöneres als  Matsch, der einem  um die Ohren fliegt. Zu diesem Zeitpunkt hab ich noch Kraft genug, doch sollte sich das schon nach wenigen Kilometern ändern. Irgendwie steckt mir noch mein langer Lauf unter der Woche in den Beinen. So kommt es, dass mich Nick bereits nach 3 Kilometern abhängt. Zuerst wollte er noch auf seinen alten Patenonkel Rücksicht nehmen. Doch dann hielt ihn nichts mehr und er entfernte sich in einem gleichmäßigen Laufschritt.

Wenn er nicht Fußball spielen würde, dann könnte er noch einiges an Zeit schneller laufen, denke ich so als endlich die Sonne durch den dichten Pfälzer Wald hindurch kommt. Beim Laufspass sind zwei Runden zu laufen. Nach der ersten Runde empfängt uns schon Manni als Fotograf am Streckenrand. Meine Uhr zeigt an, dass ich wohl schneller als vor zwei Jahren(55 Minuten) bin. Auch wenn die Beine müde sind, will ich diese Zeit doch wenigstens unterbieten, da ich in diesem Jahr wieder schneller bin als die vergangenen drei Jahre. Nach der zweiten Runde sollte ich dies auch mit einer 54er Zeit schaffen. Was bei mir nicht lief, lief bei Nick und Bernhard umso geschmeidiger. Sie warten bereits im Ziel mit der wohlverdienten Erfrischung in der Hand.

Dieser Lauf ist herzlich organisiert. Im Ziel erwarten einen verschiedenste Obstsorten, Getränke und alles, was man so benötigt. Bei der Siegerehrung in der kleinen Sporthalle gibt es allerlei zu gewinnen. Ob Tombola oder Preise bei der Siegerehrung. Trotzdem sollte man nicht zu verwöhnt sein. Die Strecke ist gerade bei nassem Wetter nicht leicht zu laufen. Wenn nicht gerade Cuplauf ist, dann sind auch nicht so viele Leute am Start. Außerdem sollte man Verständnis haben, wenn es mal nicht so schnell mit der Auswertung läuft. Die Pfälzer tun das so oder so. Sie sind da irgendwie gelassener. Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb wir so gern zu Volksläufen in die Pfalz fahren. Also immer mit der Ruhe und einfach mal ausprobieren…

15.04.2016
29. Int. Volkslauf Rund um den Ohmbachsee

Heute haben Nick und ich die Gunst der Stunde genutzt. Da wir familienbedingt das Wochenende in der Pfalz einiges zu erledigen haben, sind wir kurzfristig am Freitagabend zum traditionellen Volkslauf “Rund um den Ohmbachsee“.

Für Nick bedeutet die 29. Auflage des Klassikers seine erste Teilnahme an einem 10 Kilometerlauf überhaupt. Von Nervosität war kaum etwas zu spüren. Entweder ist er ein guter Schauspieler oder eben doch ein echter Mayer. Warten wir mal ab, was dabei rauskommt. Erfreulicherweise waren mit Bernhard, Margit, Elisabeth und Erwin noch weitere Teilnehmer/innen vom Lauftreff am Start. Dieser befindet sich direkt in Brücken, in der Dellstraße. Mit dem 10 Kilometer – Hauptlauf startet auch der Jedermannslauf. Bei um die 400 Teilnehmer/innen wird es eng in der Dellstraße, was meist zu einer kleinen aber nicht tragischen Verzögerung im hinteren Feld führt.

Die Strecke verläuft durch die bereits mehrfach erwähnte Dellstraße in die Wiesen um Brücken. Man durchläuft zwei, drei kleine Wäldchen immer in Richtung Ohmbachsee. Der Untergrund ist komplett asphaltiert. Bereits nach Kilometer 3 folgt der Ort Gries mit Ohmbachsee. Dieser wird einmal umrundet. Kurz vor der Umrundung wartet ein kleiner aber giftiger Anstiegt. Bis nach Brücken zurück wechseln sich kleine Buckel und Flachpassagen ab. Man kann sagen, für Bestzeitenjäger ist die Strecke eher nichts. Dafür kann man am Freitagabend einen der wenigen echten Volksläufe erleben. Im Anschluss wartet anstatt einer Siegerehrung eine Tombola für alle.

Mit dem Wetter hatten wir übrigens auch Glück. Vor dem Start schüttet es kurz aus allen Wolken. Danach hielten die teilweise dunklen Wolken dicht. Die eher kühlen 10°C Grad hielten Nick und mich zudem nicht von einem flotten Läufchen ab.  Im Gegenteil, diese Temperaturen sollten geradezu ideal sein, meine Uhr zeigt beim Zieleinlauf 51:04 Minuten. Gerade 4 Minuten später kommt Nick bei seinem Debüt über die Ziellinie. Vom Stolz auf die tolle Zeit angespornt,  nimmt er sich gleich für den Rest des Jahres die Teilnahme am Laufladen-Cup vor. Hierzu fehlen ihm nach dem Freitagabend noch vier weitere Läufe der Serie. Ich bin gespannt was dabei rauskommt…

 

 

02.04.2016
7. Rockie-Mountain-Berglauf

Der Rockie-Mountain-Berglauf wird im Verbund der Stadt Rockenhausen und dem Westpfalzklinkum gemeinsam veranstaltet. Cheforganisator ist der Chefarzt des Klinikum selbst. Dr. Hinze lässt es sich nicht nehmen, den Lauf zu organisieren und gleichzeitig mitzulaufen. Was soll er auch anderes auf seiner Hausstrecke machen als mitzulaufen? Zumal er als bekannter Ultraläufer noch sehr schnell unterwegs ist.

Jenny und ich sind zum ersten Mal beim Rockie-Mountain-Berglauf am Start. Da wir für unterschiedliche Läufe trainieren, laufen wir kurzerhand zusammen dem Donnersberg entgegen. Im Februar gibt es bereits einen Lauf am Donnersberg. Nicht viele Berge können von sich behaupten zwei Bergläufen im Jahr als Ziel zu dienen. Der Donnersberg tut dies und wartet schon sehnsüchtig auf die Zieleinläufer unterhalb des Ludwigturmes. Im Februar wartete dort noch Jenny auf mich, da sie leider krank war. Heute ist sie wieder fit und wir laufen im Stadtkern von Rockenhausen los. Die Strecke führt gleich ansteigend aus dem Ort heraus. Am Ende der Luitpoldstraße kommen wir auf die Landstraße in Richtung Hintersteinerhof. Die Kreisstraße 36 auf der wir uns befinden zieht sich moderat den Berg hinauf bis Kilometer 3. Erst dort wechselt der Untergrund und wir laufen zum ersten Mal für den heutigen Tag in den Wald hinein.

Bei milden aber windigen Temperaturen ist es recht crossig im Wald, da es die Tage zuvor noch geregnet hat. Nach etwa 7 Kilometern folgt die Kronbruchhütte, bei der sich auch die Verpflegungsstelle befindet.  Zwischen diesen beiden Kilometerpunkten ist die Strecke als eher flach zu bezeichnen. Nach den ersten 3 Kilometern eine gern genommene Erholungspause. Auch wenn sich die Beine noch locker anfühlen sind wir vorsichtig, denn der anschließende Anstieg zu Grohes Rondell wird es in sich haben. Wir teilen uns diesen in Lauf-/Gehabschnitten ein, sodass wir den etwa 1 Kilometer langen und steilen Abstieg optimal nutzen können.

Unten angekommen beginnt der eigentliche Berglauf. Bis auf den Donnersberg sind es ab Kilometer 9 noch 3 Kilometer. Erst ganz oben folgt ein letztes Teilstück über Asphalt zum Ziel unterhalb des Ludwigturmes. Schwierig ist der Anstieg bis dahin ebenfalls wegen den steinigen Trail-Passagen. Wir kommen zum Glück unbeschadet oben an und lassen es ins Ziel ausrollen. Da wir uns nicht entscheiden können wer als erstes über den Zielstrich springt, bleibt die Uhr bei exakt 1:44 Std. stehen. Wir sind schon ganz schön dämlich. Eine Sekunde früher drüber gesprungen und wir hätten eine 1:43 erreicht. Im Prinzip ist es auch egal ob 44 oder 43.

Als nette Randnotiz sei erwähnt, dass Dr. Hinze alle Teilnehmer, die nach ihm ins Ziel gekommen sind, mit Handschlag begrüßt und sich nach ihrem Befinden erkundigt. Da er als gesamt 7. angekommen ist, hat er alle Hände voll zu tun, die Finisher zu beglückwünschen.

Ein schöner landschaftlicher Berglauf. Toll, dass die Pfalz so ein Berglaufpotenzial besitzt im Gegensatz zum Saarland. Ich hoffe, dass sich bei uns auch noch viel mehr Läuferinnen und Läufer für die Laufart Berglauf begeistern werden. Die Läufe sind übrigens schon da, man muss nur zugreifen. Also lasst es euch nicht nehmen bei den saarländischen Läufen an den Start zu gehen!


Vor dem Start am Marktplatz

Raus aus Rockenhausen

Kilometer 3 (Fast ist der erste Anstieg geschafft)

Im Hintergrund wartet schon der Wald

Neuer Untergrund

Kleine Siedlung auf dem Weg

Der große Sendemast liegt im Nebel auf dem Donnersberg

Nach dem Lauf im Februar schon wieder am Ludwigsturm

Sieht zufrieden aus aber kalt ist es trotzdem noch
(Ist ja auch der höchste Berg der Pfalz)

12.03.2016
19. Nanstein-Berglauf

2. Berglauf des Jahres und gleichzeitig der vorletzte für das Frühjahr 2016. Heute sind wir aber im Gegensatz zum Donnersberg zu zweit am Start. Der Lauf in Landstuhl ist seit Jahren eine feste Größe in unserem Laufkalender. Für mich ist es bereits der 7 Nanstein-Berglauf. Bis einschließlich 2010 sind wir noch auf der alten Strecke, durch das Bärenloch bei Kindsbach, am Bärenloch Weiher vorbei gelaufen. Aufgrund von Naturschutzbestimmungen ist dies leider nicht mehr möglich.

Die kürzere Strecke von knapp 7 Kilometern hat aber an ihrem Reiz nicht viel verloren. Der Wald um die Burg Nanstein hat seinen ganz eigenen Charme. Obwohl  man mit Kaiserslautern und der Air Base von Ramstein in unmittelbare Nähe wohl eher weniger schöne Naturerlebnisse vermutet. Kommen wir zum Lauf. Trotz herrlichem Sonnenschein ist es im Wald sehr frisch. Der Start befindet sich oberhalb des Schulzentrums. Bei den Temperaturen ist es erfreulich, dass es nach wenigen hundert Metern gleich den Berg hinauf geht. Bis Kindsbach geht es wellig, aber stetig hinauf. Kurz vor Kindsbach wird der Anstieg steiler und zieht sich in Richtung Burg hinauf.

Man sollte sich gut einteilen, denn es sind insgesamt zwei steilere Teilstücke, denen immer eine längere Bergabpassage folgt. Auf diesen Stücken benötigt man noch Kraft um Zeit rauszulaufen. Zeit, die man benötigt. um am Schlussanstieg ein langsames und gleichmäßiges Tempo zu finden. Jenny und ich scheinen uns gut eingeteilt zu haben, da wir beide im Ziel unsere zweitbeste Zeit am Nanstein auf der Uhr stehen haben. Ich selbst bin nur wenige Sekunden langsamer als 2011 und dies war mein stärkstes Laufjahr bisher. Da bin ich mal gespannt, was im Sommer so auf der Straße geht. Der Zieleinlauf auf der Burg ist übrigens immer ein stimmungsvoller und sehr schöner Einlauf. Da auf der Strecke kaum Zuschauer sind, pushen die wenigen auf der Burg umso mehr. Das Ziel liegt dann im schönen alten Burghof. 

Jetzt folgt noch der Rockie-Mountain- Berglauf von Rockenhausen im April. Danach machen wir eine kleine Berglaufpause bis zum Mahlberglauf im August. Übrigens, nach dem heutigen Lauf lassen wir den Samstagabend in der CUBO-Sauna von Landstuhl ausklingen. Die herrliche Atmosphäre lassen die Strapazen und die Kälte vom Laufen schnell vergessen. Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Start in Landstuhl. In diesem Sinne LIFE IS RUNNING…   





06.03.2016
23. Eisenberger Stadtlauf

Der erste Lauf zum Laufladen-Cup der Südwestpfalz steht heute in Eisenberg an. Stadtlauf? Eisenberg? Naja, so richtig städtisch kommt das Ganze nicht rüber… Aber lassen wir uns mal überraschen. Jenny steht nicht unbedingt auf Stadtläufe, von daher bin ich heute allein unterwegs in die Pfalz bzw. in den Donnersbergkreis.

Den Laufladen-Cup möchte ich in diesem Jahr komplett durchziehen. Das ergibt folgenden Terminplan:

5.3. 23. Eisenberger Stadtlauf

15.4. 29. VL Rund um den Ohmbachsee

1.5. Lemberger Laufspass

10.6. Abendvolkslauf Frankenstein

31.7. 34. Straßenlauf Kaiserslautern

21.8. 45. Holzland-VL in Schopp

23.10. 8. Ohmbachsee Halbmarathon

27.11. 28. Weihnachtsmarktlauf Landstuhl

10.12. 24. Weihnachtsmarktlauf Offenbach-Hundheim

Der Start befindet sich auf dem Marktplatz in der Stadtmitte. Die Duschen und die Veranstaltungshalle befinden sich ein paar hundert Meter weiter in verschiedenen Gebäuden. Leider sind nicht ganz so viele Läufer/innen am Start. Bei 6°C Grad ist es recht frisch. Zum Laufen aber ideal. Den leichten Wind bemerkt man kaum.

Leider mache ich heute wieder einen Anfängerfehler. Dieses Mal habe ich zwar nicht meine Laufuhr  vergessen, aber ich laufe vom Start weg viel zu schnell los. Nach dem ersten Drittel zeigt die Uhr eine Zielzeit von 48 Minuten an. So ist das manchmal und von da an ist mir klar, dass es nicht mehr lange dauert, bis der Saft aus den Beinen raus ist.

Die ersten 4 Kilometer verlaufen kurvenreich durch die Stadt. Danach kommt man an Start und Ziel vorbei, ehe es auf einer langgezogenen Straße hinaus in ein Industriegebiet geht.  Diese Schleife steigt lange an. Im Industriegebiet kommt noch ein kleines Waldstück. Auf diesem geht es kurzzeitig über schlammige Waldwege. Hier fehlt mir dann auch die Kraft um eine gute Zeit zu erzielen. Mit etwas mehr Gelassenheit beim Start wäre dies sicher drin gewesen. Am Ende des Waldstückes geht es über die Landstraße zurück in die Stadt. Dort wartet eine 52er Endzeit auf mich. Bis zum Sommer ist noch Zeit um diese zu verbessern. Spätestens in Kaiserslautern soll es wieder  unter 50 Minuten gehen.

Der Stadtlauf in Eisenberg ist Geschmacksache. Mir liegt die Strecke nicht so ganz. Sie ist auch nicht einfach zu laufen. Am besten einfach mal ausprobieren. Der Veranstalter freut sich über jedes neue Gesicht in der Pfalz.

27.02.2016
24. Donnersberglauf

Heute ist der Start in die Berglaufsaison 2016. Auf dem Plan stehen folgende Läufe:

27.2. 24. Donnersberglauf in Steinbach am Donnersberg
5.3. 19. Nanstein Berglauf in Landstuhl
2.4. Rockie-Mountain-Lauf in Rockenhausen
5.8. 17. Malberglauf in Hausen/Wied
10.9. Rietburg-Berglauf in Edenkoben
3.10. Berglauf Bekond
8.10. 18. Litermont Berglauf
22.10. 4. Hoxberg-Berglauf in Lebach
12.11. 33. Potzberglauf in Gimsbach
19.11. 25. Kalmit Berglauf in Maikammer

Bei 10 Bergläufen ist die Priorität der Saison 2016 nicht schwer zu erraten. Der Donnersberg ist für mich schon gleich einer der interessantesten Läufe. Interessant deshalb, weil er leicht einzuschätzen ist aber trotzdem einen eigenen Reiz hat. Die Strecke verläuft komplett auf Asphalt. Von daher muss man sich schon mal nicht auf den Untergrund konzentrieren. Außerdem hat er bis in den Ort Dannenfels eine gleichmäßige und humane Steigung. In Dannenfels geht es dann richtig zur Sache. Sehr steil verlaufen die letzten drei Kilometer den Berg hinauf bis ins  Ziel unterhalb des Ludwigturmes. Bis dahin sind harte 418 Höhenmeter auf 7,2 Kilometer zu bewältigen. Gerade diese 7,2 Kilometer machen die Strecke so kurzweilig bzw. kann man auf dieser Distanz ein gleichmäßiges Tempo durchziehen.

So viel zur Theorie. Die Praxis sieht anders aus. Zunächst mal gibt es , die man selbst nach so vielen Jahren der Praxis macht und die beginnen damit, dass ich meine Laufuhr vergessen habe. Wie kann man diese vergessen? Bei Rückfragen einfach melden, ich kann es erklären. Ja und dann kommt noch das Wetter hinzu. Herrscht beim Start in Steinbach herrlicher Sonnenschein, bei 5°C Grad, so schlägt einem spätestens hinter Dannenfels im schattigen Wald kühle Luft entgegen. Dazu liegt hinter der ersten Spitzkehre das  erste Weiß im Wald. Die Straße ist perfekt geräumt und somit gut zu belaufen, doch wird es von Höhenmeter zu Höhenmeter kälter. Auf dem Donnersberg selbst warten Temperaturen von deutlich unter 0°C Grad auf uns.

Jenny, die aufgrund von Krankheit heute lieber noch pausiert muss,wird mit eisigen Füßen auf mich warten. Im Ziel bin ich wenige Sekunden schneller als im Vorjahr. Die Frage ob ich gut über den Winter gekommen bin stellt sich somit nicht, denn ich hab den gleichen Stand wie im Frühjahr 2015. Daran lässt sich also arbeiten. Der Hauptberglauf 2016 wird für mich der Mahlberglauf sein. Den sind wir noch nicht gelaufen und dort will ich mal sehen was geht. Vielleicht kann ich bis dahin noch etwas an meiner Form arbeiten. Mal sehen, was alle noch kommt...

13.02.2016
8. Zitronenkrämerlauf in Bekond

Viiiiiiel Regen haben wir im Februar 2016 und es ist kühl, doch eine Nichtteilnahme am 8. Zitronenkrämerlauf kommt für mich nicht in Frage. Über die Moselhänge, durch die Weinberge und wieder zurück über das Zitronenkrämerkreut führt die heutige Strecke. Im letzten Jahr liefen wir auf der anderen Moselseite. Damals hieß  der Lauf noch Rudensmännchenlauf. Die Erklärung für den anderen Namen ist ganz einfach. Die eigentliche Zirtonenkrämerstrecke war wegen einer Treibjagt gesperrt. Kurzerhand hat der Veranstalter eine neue Strecke mit neuem Namen aus dem Boden gestampft.

Zurück zur alten Strecke heißt aber auch eine etwas schwerere Strecke, denn die 12 Kilometer haben es bei dem nassen Wetter wirklich in sich. Bis Kilometer vier verläuft sie noch durch die Wiesen, Wälder und Weinberge südöstlich von Bekond. Es geht stetig bergab. Bei Kilometer 4,5 wartet dann der erste Hammer. Meine Beine sind unglaublich schwer von dem Grundlagenausdauertraining und den 20 km von Rheinzabern. Von daher ist eh nicht mehr als ein Trainingslauf drin. An diesem Streckenpunkt hat der Lauf 1,5 lange und vor allem steile Kilometer für uns parat.  

Oben angekommen haben wir erst die Hälfte hinter uns gebracht. Ich bin am Anschlag, freue mich aber über die Verpflegungsstelle am Zitronenkrämkreuz. Nach einer kurzen Erfrischung geht es dann weiter. Das Kreuz steht zu Ehren eines italienischen Zitronenkrämers  aus Lenno am Comer See, der auf seiner Reise nach Trier an dieser Stelle erschlagen wurde. Heute gibt es hier einen Premiumwanderweg. Bei gutem Wetter wäre dies mit Sicherheit eine tolle Sache. Heute ist es einfach ungemütlich.

Hinter dem Kreuz geht es auf der zweiten Streckenhälfte überwiegend durch den Wald von Bekond. Die Strecke bleibt weiterhin sehr anspruchsvoll. Genau das macht den Reiz aus. Ich ärgere mich etwas, dass ich heute keinen Dampf in den Beinen habe. Gerade hier ist es teilweise durch den Matsch richtig crossig. So macht laufen Spaß, auch wenn heutzutage Viele das Gegenteil behaupten und glauben, der Crosslauf gehört zum alten Eisen. Man kann sich meiner Meinung nach kaum besser auf eine lange Laufsaison einstimmen als bei Crossläufen oder Läufen mit Crosscharakter wie hier in Bekond.

Für die letzten 800 Meter kommt man wieder auf den asphaltierten Feldweg vom Start zurück. Hier kann ich wieder erstaunlich flott laufen und wundere mich, weshalb ich die Kilometer zuvor keinen Saft mehr hatte. Man muss nicht alles verstehen und man muss auch nicht jeden Lauf am Limit laufen. Die wichtigsten Läufe des Jahres kommen eh erst im Sommer bzw. im nächsten Winter. So freue ich mich beim Zieleinlauf auf die verdiente Zitronenkrämer-Medaille, in Form einer stinknormalen Zitrone. Das hat was! Nach dem Lauf gibt es kleine Sachpreise für die Schnellsten des 6 bzw. 12 km-Laufes. Auch eine Tombola gehört zur liebevollen Organisation der Veranstaltung, wobei die Einnahmen komplett einem guten Zweck zur Verfügung gestellt werden. Alles in allem ein rundum gelungener Lauf.

 


Nach ca. 3 Kilometern
Eindrücke von der Strecke:

07.02.2016
34. Winterlaufserie Rheinzabern

Der erste Lauf der neuen Saison ist auch gleichzeitig unsere erste Wochenend-Lauftour 2016. Das heißt, wir sind dann mal weg, zumindest über das Faschingswochenende und unser Ziel heißt in diesem Jahr Rheinzabern. Ebenfalls auf Faschingsflucht mit dabei sind Manni & Moni. Somit sind wir zu viert unterwegs.

Der erste Stopp heißt Herxheim. Mit dem Autobahnmuseum und dem Fastnachtsumzug der Festungsstadt, tanken wir wenigstens etwas Faschingsluft. In Rheinzabern wartet dann ein ähnliches Bild. Der Ort ist bereits festlich geschmückt, jedoch folgt der Umzug erst in der folgenden Woche. An diesem Wochenende wartet der dritte Lauf zur 34. Winterlaufserie. Diese Serie geht noch zurück auf Dr. Ernst van Aaken. Der Laufdoktor aus Emmerich am Niederrhein, der 1984 verstarb, hatte die Idee, dass man eine Laufserie über die Wintermonate optimal in die Trainingsperioden zum Jahresanfang einbauen kann. Gerade von den Distanzen 10km, 15km und 20km versprach er sich eine optimale Ausgangssituation um z.B. einen Frühjahrsmarathon zu laufen.

Jenny und ich sehen den heutigen Lauf ebenfalls als Trainingslauf, doch soll er uns eher zu etwas Tempohärte bringen. Außerdem weiß Jenny überhaupt nicht wo sie steht, denn lange Läufe hat sie zum Jahresanfang kaum gemacht. So wird sie den Lauf erst mal locker angehen. Ich würde schon gern deutlich unter 1:50 Std. laufen. Am Start sind bei leicht windigem Wetter knapp 740 Gleichgesinnte. Mit 7°C Grad und leichtem Regen können wir nicht meckern. Viel Vorfreude herrscht vor unserem ersten Start im neuen Jahr.

Dann geht es mit einem lauten Knall auf der Jockgrimer Straße los. Der Start liegt an der Sporthalle vor dem Ort. Sobald wir in den Ort kommen, geht es links in ein Wohngebiet. Nach einem  leicht verwinkelten Stück kommen wir in die nächste lange Straße, die Rappengasse. Nachdem wir einen Bahnübergang überlaufen, geht es weiter vorbei am Stadion, bis wir am nächsten Ortsausgang von Rheinzabern sind. Von hier an läuft man durch ein Wald- und Wiesenstück nach Hatzenbühl. Von dort an geht es auf langgezogenen Straßenabschnitten zurück nach Rheinzabern, wo hinter einem Wohngebiet und einem Wendeabschnitt die zweite Runde auf die Teilnehmer/innen wartet.

Heute ist es sehr kurzweilig und die zweite Runde macht bei Jenny bzw. mir keine größeren Kopfprobleme. Genau wie bei mir, läuft auch Jenny ein ideales Rennen. Bei Jenny wäre mit 2:11 Std. vielleicht sogar mehr drin gewesen, denn sie ist schon sehr passiv (wie geplant) lo gelaufen. Das Jahr ist aber noch lange und vielleicht ist ja bei den anstehenden Halbmarathons noch eine weitere gute Zeit drin. Ich sehe dem ganzen sehr positiv entgegen, da ich mit 1:47 Str. mehr als gut leben kann.

Auf dem Rückweg fahren wir mit Manni & Moni noch zur Burg Bewartstein um danach im Salztrippler von  Rumbach noch vorzüglich zu speisen. Die nächsten Läufe warten nun in Bekond und am Donnersberg auf uns. Wir freuen uns drauf.


Umzug in Germaringen

Start des letzten Laufes zur Winterlaufserie 2015/16

Sieht noch gut aus nach 8km

Zieleinlauf

Gut angekommen


31.12.2015
34. Silvesterlauf Werl-Soest

1982 wurde der Silvesterlauf von Werl nach Soest zum ersten Mal ausgetragen. Von Anfang an ging es um einen sozialen Hintergrund. Die Polenhilfe aus besagtem Jahr war der Anlass für die erste Auflage des Silvesterlaufes. Bis heute wurden jedes Jahr unterschiedliche soziale Projekte unterstützt. Insgesamt kommt der Silvesterlauf auf eine Spendensumme von rund 1,3 Millionen Euro.

Nicht nur aus diesem Grund ist der Silvesterlauf eine Reise zum Jahreswechsel wert. Die Stimmung auf der 15 Kilometer langen Strecke zwischen den Städten Werl und Soest ist unglaublich. In 3er, 4er, 5er Reihen stehen die Zuschauer in Werl, Ostönnen, Westönnen, Ampen und auf dem Marktplatz im Zielort Soest. In Soest sind es bestimmt über 1.000 Zuschauer, die sich vor den Fachwerkhäusern im Zielbereich drängen.

In den vergangenen Jahren waren wir immer in Dortmund einquartiert. In diesem Jahr sind wir zum ersten Mal in einem Soester Hotel. Das bedeutet, dass wir vor dem Lauf mit dem Bus zum Startort fahren müssen. Dafür können wir nach dem Zieleinlauf direkt ins Hotel gehen, was bei den oft kalten Temperaturen sehr angenehm ist. In diesem Jahr brauchen wir uns mit dem Wetter jedoch keine Sorgen zu machen. Bei 8°C Grad ist es viel zu warm für Silvester. Während des Laufes ist sogar mit Sonnenschein zu rechnen, wobei es vor dem Start noch nicht danach aussieht.

In den einzelnen Ort werden wir Läufer unglaublich abgefeiert. Man kann sich das vorstellen wie bei einem Radrennen oder bei einem großen Karnevalsumzug, nur eben ohne Alkohol. Denke ich so bei mir, und im gleichen Moment zieht ein Läufer eine 03er Bierflasche auf EX von einem Zuschauer ab… Auch keine schlechte Leistung wie ich finde! Vielleicht sollte ich das mal versuchen. Dann läuft bei Kilometer 9,5 ein gebürtiger Saarländer auf mich auf. Er findet es lustig, dass er hier jemand aus seiner alten Heimat trifft und wirft mir jede Menge Wortfetzen wie Roschdworschd, Krumbeere usw. an den Kopf. Bei 4 Starts zuvor in Werl ist mir das noch nicht passiert. Ich freue mich und wir unterhalten uns für eine kurze Zeit. Er ist Schalke-Fan, lebt seit seinem 13. Lebensjahr im Pott. Außerdem kann er es nicht verstehen, wie ich als Saarländer den Roten Teufel die Daumen drücke. Tja, das können u.a. auf meiner Arbeitsstelle auch nur Wenige. Ich könnte es ja erklären, doch ist dies kein Thema für diesen Bericht. Nach der nächsten Getränkestelle verabschieden wir uns. Mein Tempo war für den jungen Kerl doch etwas zu langsam. So laufe ich wieder allein für mich und überlege, wo Jenny gerade so vorbei läuft. Doch was heißt alleine Laufen? Auf dieser Strecke ist man nie allein. Gerade im Hauptlauf sind es über 3.700 Teilnehmer/innen. Von daher ist der Silvesterlauf immer extrem kurzweilig.

Ein absolutes Highlight folgt dann kurz vor Schluss in Höhe der alten Stadtmauer. Von dort schießt man regelrecht in ein Nadelöhr. Die Strecke wird in der Jakobistraße immer enger. Man läuft den Berg hinab an herrlichen Fachwerkhäusern in Richtung Soester Marktplatz. Schon hier stehen auf beiden Seiten unzählige Zuschauer und feuern noch einmal richtig an. Wenige hundert Meter später folgt dann der Einlauf auf dem eigentlichen Marktplatz, auf dem noch viel mehr Zuschauer stehen. Diese Zuschauer sind immer da, ob es -10°C Grad sind oder wie heute 8°C Grad, bei tatsächlichem Sonnenschein. Ok, die Leute lassen es sich nicht nehmen, das eine oder andere Glas vor der bevorstehenden Silvesterparty zu leeren, doch wer will es ihnen übel nehmen. Wer so fleißig anfeuert, darf auch einen trinken.  In diesem Jahr brauche ich für die Strecke 1:20 Std. Jenny lässt nicht lange auf sich warten. Im Gegenteil, schon nach 1:33 Std. kommt sie auf dem Marktplatz, gut gelaunt ins Ziel gelaufen. Sie hat ihre persönliche Werl-Soest-Zeit um 5 Minuten nach unten schrauben können.  Eine ganz tolle Leistung und so recht können wir noch nicht glauben, dass eine lange Laufsaison zu Ende ist. Jetzt folgt eine lange Pause von einem Monat. Hier heißt es die Grundlagenausdauer mit langen Läufen auszubauen, denn das 1. Laufquartal wartet mit längeren Distanzen auf uns. Am meisten freuen wir uns auf den Duo-Marathon in Bockenheim. Jenny möchte außerdem die Halbmarathonstrecke von St. Wendel in Angriff nehmen. 

Jetzt heißt es aber zuerst das Jahr ausklingen lassen. Dies tun wir im urigen Brauhaus von Soest. Morgen machen wir dann auf dem Rückweg noch einen Zwischenstopp im Thermalbad von Bad Ems. So kann man es haben am Jahreswechsel. Allen anderen wünschen wir einen tollen Start ins neue Jahr. Wir sehen uns beim Volkslauf.


Vor dem Start

Im Startblock

3400 Teilnehmer/innen

1. Ortschaft nach Werl (Westönnen)

Auch 2015 warten etliche Zuschauer auf die Läufer/innen in Soest

Zieleinlauf auf dem Soester Markt

Tolle Stimmung

Sehr zufrieden mit dem Jahresabschluss

Jedes Jahr ein anderes Motiv

Silvesteressen im Brauhaus

Noch immer festlich geschmückte Altstadt von Werl
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24.12.2015
14. Heiligabendlauf

Traditionen muss man pflegen. 7-mal Heiligabendlauf, 7-mal Einläuten der Festtage. Für Jenny und mich ist das genau das, was wir uns unter einem traditionellen Start in die Weihnachtstage vorstellen. Am Morgen unserem Lieblingssport nachgehen und den Abend besinnlich mit der Familie verbringen.

Das Schöne am Heiligabendlauf ist die immer noch familiäre Organisation, die vielen bekannten Gesichter, die man zum Jahresausklang sieht und die vielen von fern angereisten Läufer/innen. Es ist fast nicht zu glauben, was die positiv verrückten für Entfernungen am Heiligabend auf sich nehmen, um einen Marathon zu laufen. In diesem Jahr sind es über 100 Marathonis, die bereits seit 8 Uhr auf der Strecke um den Bärenfels sind. Auch bei unserem 8,5 Kilometerlauf sind es beachtliche 160 Teilnehmer/innen.

Noch kurz zum Lauf: die ersten drei Kilometer gehen stetig hinauf in Richtung Bärenfels. Oben angekommen, wartet nur noch bei Kilometer 6 ein kleinerer Anstieg. Danach geht es bis ins Ziel unter der Autobahnunterführung den Berg wieder hinab. Insgesamt macht dies 200 Höhenmeter aus. Bei 5 Runden für die Marathonläufer/innen sind das 1.000 stramme Höhenmeter. Schön, dass wir nur 1/5 davon bewältigen müssen. Ok, für den abendlichen Schmaus sollten wir eigentlich auch mindestens 5 Runden in Angriff nehmen… Ein leichtes Auslaufen mit unserem Freund Dieter aus Mannheim muss in diesem Jahr aber ausreichen. Vielleicht macht ja die Zeitverbesserung zum Vorjahr von 2 Minuten noch was beim Kalorienverbrauch aus. Jenny konnte ihre Bärenfelsbestzeit sogar um 4 Minuten verbessern.

Das Schlechte an den positiven Laufzeiten ist nur, wenn die Form stimmt, dann müssen wir beim Silvesterlauf in Werl doch noch mal zum Jahresabschluss gasgeben. Danach folgt die Phase der Grundlagenausdauer bzw. der Winterpause. Im Januar steht kaum was auf unserem Laufplan. Deshalb werden wir die Zeit nutzen und gut an der Grundlagenausdauer trainieren, denn die nächste Laufsaison kommt bestimmt.

Da in Werl nur wenige Saarländer/innen sein werden, wünschen wir allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Jahresrückblick in Bildern 2015

Start in Bekond (Januar)

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Faschingswaldlauf im Februar (Jenny, Thorsten, Bernhard)
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März (Citylauf MZG, Berglauf in Landstuhl)
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Hartfüßler Trail im Mai (Jenny & die Habacher Mädels)

Berglauf am Geburtstag

Laufen in der Pfalz (UVL28duo)

Citylauf Lebach im Juni

Juli heißt Sommerulaub im Spreewald

Ein Lauf darf aber auch nicht fehlen (Teichlauf in Zeisholz)

Im August wurde die römische Weinstraße gestürmt

Maare-Mosel-Lauf hat was

Ab September geht es wieder in die Berge (Vom Regen im Ziel überrascht)

Oktober: Ziel unter dem Bismarkturm in Bad Dürkheim

Ein sehr schöner Lauf auf der schwäbischen Alb in Jungingen

An diesem Wochenende gab es noch einen Kurzurlaub im Schwarzwald mit Trainingslauf

Einer der schönsten Bergläuf(November - Maikammer)

Nachtwächterlauf im Dezember
Letzter Zieleinlauf 2015 in Werl


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