31.12.2011
30. Silvesterlauf von Werl nach Soest


Zum Saisonfinale haben wir uns wie bereits 2010 den 30.Silvesterlauf von Werl nach Soest ausgesucht. Bereits einen Tag zuvor beziehen wir unser Quartier in Dortmund. Nach Abholung der Startunterlagen in Werl besichtigen wir die kleine aber feine Laufmesse. Anschließend geht’s wie im Vorjahr zum Abendessen in den historischen Stadtkern von Werl.

Am Lauftag selbst ist es im Gegensatz zu 2010 mit 4° Grad relativ warm. Nur der Wind lässt die ganze Geschichte etwas kühler erscheinen und pünktlich zum Start beginnt es auch noch zu regnen. Nachdem sich die 3500 Teilnehmer in Bewegung gesetzt haben, quetschten wir uns durch die schmalen Straßen von Werl bis zum Stadtausgang durch. Hier laufen wir dann auf die berühmte B1. Auf dieser Bundesstraße liegen die Orte Westönnen, Mawicke, Ostönnen und Ampen, ehe es zum finalen Einlauf in die Partnerstadt Soest geht. Jeder einzelne Starter, der diese Orte passiert wird von unzähligen Zuschauern gefeiert und abgeklatscht. Kaum ein Lauf ist so kurzweilig wie der Silvesterlauf hier am Rande des Ruhrgebiets. Trotz welliger und nicht ganz leichter Strecke überquere ich in Soest die Ziellinie mit knapp einer Stunde und siebzehn Minuten. Diese Zeit ist mehr als in Ordnung für mich. Auch Jenny kommt mit leichter Verzögerung gut gelaunt in Soest an. Am Marktplatz herrscht eine regelrechte Hexenkesselstimmung. Die Zuschauer geben wirklich alles und sind bereits in bester Silvesterlaune.
 
Im Ziel nehmen wir unsere verdienten Finisher - Medaillen in Empfang und stärken uns mit Wasser bzw. Tee. Den Silvesterabend werden wir dann in gewohnter Atmosphäre beim Inder in Dortmund ausklingen lassen. Auch wenn es vorerst der letzte Zielleinlauf in Soest ist, kommen wir mit Sicherheit wieder zurück.
Wettbewerb:
Schülerläufe, Jedermannslauf, Skater, Walker, Wanderer und der Hauptlauf über 15 Kilometer
Start/Ziel:
Stadthalle Werl. Das Ziel befindet sich auf dem Marktplatz in Soest.
Strecke:
Leicht welliger Straßenlauf über die B1 eins von Werl nach Soest.
Verpflegung:
Mehrere Getränkestationen auf der Strecke und im Ziel. Super organisiert. Wer es mag, wird unterwegs auch von den Zuscherhauern(Bier oder der Jahreszeit entsprechend mit Glühwein) versorgt. Ansonsten gibt es Wasser, Tee und Schokolade etc.
Wertungen:
5er Altersklassenwertung.
Auszeichnungen:
Preisgelder, Sachpreise, Pokale, Urkunden und für jeden Läufer gibt es eine Medaille. Diese Medaillen werden jedes Jahr mit neuen Motiven der beiden Städte geprägt.
Startgeld:
Bei rechtzeitiger Meldung beträgt das Startgeld 13€ für den Hauptlauf.
Zuschauer:
Super Stimmung im Startort und vor allem im Zielort Soest. Zwischen den beiden Städten läuft man auf der B1. Die Strecke an sich wäre recht eintönig, wenn es da nicht die verschiedenen Vororte gäbe. Hier herrscht Volksfestcharakter und man wird ununterbrochen von den vielen Zuschauern angefeuert.
Internet:
www.silvesterlauf.com
Besonderes:
Stimmung in den einzelnen Orten zwischen Werl und Soest. Tolle individuelle Medaillen bei einer hervorragenden Organisation.

 
 
 
 
Und so war das 2011:
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24.12.2011
10.Heiligabendlauf in Nohfelden / Neubrücke


 

Ein ganz besonderer Lauf ist für uns der Heiligabendlauf der Familie Feller / Helfreich in Nohfelden / Neubrücke geworden. Pünktlich zu den bevorstehenden Festtagen ist Jenny rechtzeitig fit geworden. Nach vielen Rückschlägen in der Saison 2011 geht sie heute wieder ohne Probleme mit mir an den Start.

 

Am Bärenfels angekommen werden wir bereits gut gelaunt vom Feller – Team in der Autobahnunterführung erwartet. Nach kurzem Aufwärmen und eher herbstlichen Temperaturen zu Weihnachten werden wir von Robert Feller auf die Strecke geschickt. Auf dieser herrscht bereits reger Gegenverkehr durch die früher gestarteten Marathonis. In jenem Marathonfeld befinden sich alljährlich zur Weihnachtszeit viele prominente Läufer aus der Ultraszene. Dies ist schon auf dem Parkplatz deutlich sichtbar. Die Karossen der Läufer sind mit vielen Plakaten von weltweit ausgetragenen Ultraläufen geschmückt. Auch nehmen diese Läufer zur Weihnachtszeit gerne eine weite Anreise in Kauf, was man an den Nummerschildern  erkennen  kann.

 

Die Strecke ist durch die Niederschläge der vergangenen Woche sehr weich und matschig. Also genau nach meinem Geschmack. Sobald man nach Kilometer drei den höchsten Punkt des Laufes erreicht hat, kann man es so richtig krachen lassen und sich nach allen Regeln der Kunst einsauen. Bis Kilometer sieben gelingt mir das auch bestens. Ab dann werden die Beine doch etwas müde. Freundlicherweise nimmt mich Hubertus von den Lauftreff- Freunden Marpingen zum Endspurt an die Leine und gibt mir sogar den Vortritt an der Ziellinie. Vielen Dank für das Weihnachtsgeschenk Hubertus  ;O)

 

Zu guter letzt laufe ich Jenny entgegen, um ihr auch die letzten Kilometer zu erleichtern. Doch zu meinem erstaunen komme ich nicht sehr weit. Nach wenigen hundert Metern biegt sie bereits um die Ecke und wird mit einer tollen 58er Zeit belohnt. Bei der heutigen schweren Strecke und der langen Pause kann ich nur den Hut ziehen. Für mich selbst stehen 44 Minuten auf der Uhr. Mit dem 80. Platz liege ich dann auch genau in der Mitte des Feldes. So kann es weiter gehen, denn die Saison ist noch nicht ganz beendet. An Silvester fahren wir wie schon in 2010 nach Werl. Mal sehen, was dann noch drin ist auf den 15 Kilometern zwischen besagtem Werl und der Nachbarstadt Soest.

 

Wettbewerb:

Hauptlauf 8,5 Km, Marathon, Schülerlauf 2Km

Start/Ziel:

Autobahnunterführung

Strecke:

Anspruchsvolle Waldstrecke. Hauptlauf 8,5Km. 5 Runden für den Marathon.

Verpflegung:

Gebäck, Tee, Wasser, Kuchen einfach alles was das Herz zur Weihnachtszeit begehrt.

Wertungen:

5er Altersklassenwertung.

Auszeichnungen:

Sachpreise und Urkunden bzw. Lebkuchenbär.

Startgeld:

1€ Schüler, 5€ Hauptlauf, Marathon 30€

Zuschauer:

So gut wie keine. Trotzdem tolle Stimmung im Läuferfeld. Es macht Lust auf die bevorstehenden Festtage.

Internet:

www.baerenfelslauf.de

Besonderes:
Siegerehrung im Movietown(Kino)

10.12.2011
Nachtwächterlauf in Ottweiler die Zweite



Nachdem der Nachwächterlauf in 2010 Eis und Schnee zum Opfer viel, wurde der Lauf erst im Frühjahr nachgeholt. Bei der zweiten Auflage in 2011 sind Nick, ich und einige FriBi´s am Start. Zur Unterstützung steht auch noch unser Mayer-Clan-Fan-Club an der Strecke. Da Jenny ausnahmsweise nicht mitläuft, begnügen sich mein Patenkind und ich mit einer obligatorischen Aufwärmrunde und kurzem Dehnprogramm (einmal rechtes Bein und einmal linkes Bein heben ;-)).

Das Wetter ist im Gegensatz zum Vorjahr, mit knapp über 0°C geradezu perfekt. Auf die Strecke werden wir mit einem lauten Knall vom alten Stadtturm geschickt. Hierbei müssen wir in diesem Jahr aber etwas länger warten. Die Jedermannsläufer werden gemeinsam mit den Zehnern auf die Strecke geschickt. Hierdurch herrscht dichtes Gedränge. Auch braucht das Feld viel länger um sich zu entzerren. Aus diesem Grund fehlen rund eine halbe Minute in der Endabrechnung. 

Im Vergleich zu meinem ersten Start in Ottweiler, empfinde ich die Stimmung als nochmals verbessert. Auch gibt es mehr Fackeln zu sehen und am Sportplatz des SV Ottweiler ist mit vielen Lichtern und Musik für stete Abwechslung gesorgt. Wenn da nicht der blöde Anstieg in der Illinger Straße wäre. In den ersten beiden Runden komme ich noch bestens durch. Jedes Mal hole ich mir meinen verdienten Applaus vom Fanclub im Startbereich ab und lasse mich feiern. Spätestens in der vierten und damit letzten Runde machen aber die Beine am besagten Anstieg zu. Als ich den Buckel endlich überwunden habe bin ich doch ziemlich erleichtert. Mit letzter Kraft nehme ich die kurze aber steile Passage bis hinunter ins Ziel. Hier bleibt die Uhr dann bei 50:33 Minuten stehen. Abzüglich der halben Minute im Startblock freue ich mich über eine gute 50er Zeit. Nick ist der fünf Kilometerlauf á zwei Runden heute doch sichtlich schwerer gefallen. Nach kurzem Duschen in der Seminarsporthalle wenden wir uns den leiblichen Genüssen beim „letzten Ritter“ in der historischen Altstadt von Ottweiler zu. 

Apropos Duschen. In der Dusche treffe ich noch Michel vom FriBi – Lauftreff. Letzte Woche hab ich auf der jährlichen Mitgliederversammlung den Mund wohl etwas zu voll genommen. In unserer Bestenliste stand ich zu diesem Zeitpunkt noch deutlich vor meinem Lauffreund. Darauf habe ich auch mehrfach in der Versammlung aufmerksam gemacht. Man muss ja nicht erwähnen, dass Michel die Laufsaison 2011 komplett verschlafen hat. Er hat im Oktober bemerkt, dass es schon wieder so weit ist und die Saison schon wieder fast vorbei ist. Nach meiner Hetzerei ließ er es sich nicht nehmen und trat den weiten Weg nach Ottweiler an, um meine Bestzeit von 2011 locker und aus dem Stand zu überspringen. So ist das mit den Alten eben. Man sollte lieber warten, bis das Jahr komplett vorbei ist und dann nörgeln. Mit über 40 Volksläufen und fast 2500 Trainingskilometern komme ich nicht annähernd an seine 44 Minuten heran. Mein Kollege aus dem Lauftreff hat bis dato drei Läufe und mit Sicherheit keine 1000 Trainingskilometer. So ungerecht kann also ein Läuferleben sein. Wie dem auch sei, ich gönne es ihm. 2012 bin ich ganz sicher schneller. ;O)

 

Wettbewerb:

Hauptlauf 10 Km, Jedermannslauf 5 Km

Start/Ziel:

In der hirstorischen Altstadt von Ottweiler auf dem Rathausplatz

Strecke:

Straßenlauf der durch Fackeln ausgeleuchtet wird. 

Wertungen:

5er Altersklassenwertung.

Auszeichnungen:

Sachpreise und Urkunden.

Startgeld:

5€ HauptlaufZuschauer:
Tolle Stimmung in der Altstadt und am Sportplatz. Auch an der Wende wird mit Musik und einer Samba – Gruppe für viel Abwechslung gesorgt.

Internet
www.tvo-leichtathletik.de

13.11.11
23. Int. Martinslauf
 
Die Tage sind wieder kürzer und es geht stramm auf Weihnachten zu. Spätestens beim Martinslauf wird es einem wieder bewusst. Auch baut die Aktivität der FriBi - Läufer Richtung Jahresende stark ab. Darum haben sich nur Petra und ich auf den langen Weg nach Losheim gemacht, um uns die traditionelle Martinsbrezel abzuholen.
 
Losheim ist keine einfache Strecke. Nach dem Start geht es hinauf bis zum Stausee bzw. dem steilen Anstieg am Brauhaus. Ab dieser Stelle läuft man den Berg wieder hinunter zum Start- Zielbereich. Eigentlich ganz einfach. Jedoch handelt es sich um eine 5 Kilometerrunde die, also zweimal bewältigt werden muss.
 
Auch wenn ich grundsätzlich wenig auf Zeiten gebe, ist diese Strecke meine jährliche „Standortbestimmung“. Vor drei Jahren habe ich hier meinen ersten Volkslauf bestritten. In einer Zeit von 50:42 Minuten komme ich in diesem Jahr so gut wie noch nie durch. Hoffen wir, dass es noch einige Jahre so weiter geht und ich jedes Jahr meine Bestzeit hier weiter ausbauen kann. Vielleicht kann ich dann auch irgendwann mit den Profi- Triathleten Justus und Petzold mithalten, die heute unter den drei Ersten platziert sind.
 
Nachdem auch Petra halbwegs zufrieden im Zielbereich angekommen ist, lassen wir es uns in der Dr. Röder Halle gut gehen. Die Urkunden lassen sich sofort über einen Touchscreen- Monitor ausdrucken. Auch für das leibliche Wohl ist in Losheim immer bestens gesorgt. Die Strecke ist vielleicht nicht ganz die attraktivste, jedoch macht sich der veranstaltende TV-Losheim jedes Jahr aufs neue Gedanken wie man auch das hintere Teilnehmerfeld bei Laune halten kann. So werden grundsätzlich die letztplatzierten geehrt bzw. wie schon am Anfang erwähnt, gibt es für jeden Läufer eine traditionelle Martinsbrezel. Vorausgesetzt, man lässt seine Startnummer nicht im Auto liegen, wie es mir dieses Jahr passiert ist. Muss ich halt 2012 wieder zur Standortbestimmung kommen. Insgesamt bleibt zu sagen, dass in Losheim einfach die Mischung passt.
 
Wettbewerb:
Hauptlauf 10Km, Jedermannslauf 5Km, Schülerlauf
Start/Ziel:
Dr. Röder Halle
Strecke:
Straßenlauf. 5Km – Runde an der Seepromenade vorbei.
Wertungen:
5er Altersklassenwertung.
Auszeichnungen:
Sachpreise und Urkunden. Jede Menge Sachpreise auch für das hintere Feld.
Startgeld:
4€ Hauptlauf
Zuschauer:
Im Start- / Zielbereicht 
Internet
www.tv-losheim.de
 
27.11.11
23. Weihnachtsmarktlauf in Landstuhl
 
Spätestens heute beginnt dann wirklich die Vorweihnachtszeit. Am 1. Advent steht natürlich ganz dick der Weihnachtsmarktlauf von Landstuhl auf dem Terminkalender. Dieser Lauf führt nach einer kurzen Einführungsrunde über den Andreas- Markt. Am Zielbanner warten jede Menge gut gelaunte Weihnachtsmarktbesucher auf das Feld des Schülerlaufes und vor allem dem Hauptlauf, der über 7,6 Kilometer führt. Beim Schülerlauf ging Nick für die FriBi´s an den Start und machte seine Sache gewohnt routiniert ;O)
 
Für mich bleibt die Garmin in diesem Jahr bei 35:43 Min stehen. Leider geht heut ein eiskalter Wind, was einen Besuch des wirklich schönen Weihnachtsmarktes in diesem Jahr nicht möglich macht. Wir machen uns gleich auf dem Heimweg um den 1. Advent nach kurzem Aufwärmen auf dem heimischen Weihnachtsmarkt in Wemmetsweiler ausklingen zu lassen.
 
Den Lauf in Landstuhl kann man genau wie den Berglauf im Frühjahr, (auch von der LLG – Landstuhl veranstaltet) jedem Läufer empfehlen. Es ist zwar ein gutes Stück zum Start und der Sickingensporthalle, wo sich auch die Duschen befinden, doch kann man diese Strecke auch zum auslaufen nutzen. Die ganze Organisation hat natürlich nach so vielen Jahren der Veranstaltungserfahrung höchstes Niveau.
 
Wettbewerb:
Hauptlauf 7,6Km, Schülerlauf
Start/Ziel:
Sickingensporthalle
Strecke:
Straßenlauf
Wertungen:
5er Altersklassenwertung.
Auszeichnungen:
Sachpreise und Urkunden.
Startgeld:
6€ Hauptlauf, Schülerlauf 4€
Zuschauer:
Auf dem Weihnachtsmarkt. Gute Stimmung in diesem Bereich. 
Internet

www.llg-landstuhl.de

05.11.2011
Fackellauf in Rodenbach
 
Mit dem Fackellauf in Rodenbach endet auch die Laufladen-Cup- Saison 2012 für mich. Der Fackellauf (über insgesamt 7 Kilometer) beginnt an der Sporthalle in Rodenbach und verläuft nach etwa 1,5 Kilometern über einen breiten, asphaltierten Feldweg und wieder zurück zur Halle in der Ortsmitte. In Rodenbach selbst und vor allem im Start- / Zielbereich ist die Stimmung der Zuschauer prächtig. Außerhalb des Ortes sind die Läufer unter sich. Da alle 50m auf beiden Seiten der Straße Fackeln aufgestellt sind, ist die relativ anspruchsvolle Strecke ziemlich kurzweilig. Die Kilometerschilder werden ebenfalls mit entsprechenden Fackeln ausgeleuchtet. Auch das Wetter spielt heute wieder mit. Bei herbstlich milden 10° C und klarem Himmel wird die Strecke vom Mondlicht ausgeleuchtet. Nach etwa 36 Minuten (laut meiner Garmin) komme ich wieder im Ziel an. Alles in allem ein lockerer Lauf, der viel Spaß gemacht hat. Somit endet die Laufserie in Rodenbach für mich mit dem zweiten Platz in der Altersklasse M30. Die besten Platzierungen erhält man eben immer dann, wenn sonst niemand mehr aus der gleichen AK dabei ist . Da man hierfür sechs Wertungsläufe benötigt, die teilweise in der tiefsten Pfalz ausgetragen wurden, sehe ich das ganze auch gelassen und freue mich über diese Platzierung.
 
Zum Laufladen-Cup selbst ist zu sagen, dass die Idee super ist. Man kann sich jedes Jahr aus zehn Veranstaltungen die sechs aussuchen, die einem am meisten interessieren. Diese zehn Veranstaltungen variieren von Jahr zu Jahr. So kommt keine Langeweile auf. Auch wenn ich bis zu diesem Jahr noch keine komplette Wertung erringen konnte, so bin ich doch schon bei vielen Läufen, die in den Vorjahren zum Laufladen – Cup gehörten, an den Start gegangen. Von daher glaube ich auch beurteilen zu können, dass in diesem Jahr bei einigen Läufen an der Orga noch nachzubessern ist. Selbst traditionelle Läufe haben da meiner Meinung nach Schwächen gezeigt. Trotzdem hat diese Saison viel Spaß gemach und ich freue mich jetzt schon auf die Siegerehrung in Kaiserslautern, Anfang 2012. Sobald sechs Wertungen in meine Jahresplanung passen, bin ich gerne wieder am Start des Laufladen – Cups. 2012 werde ich jedoch den Berglauf – Cup der Pfalz unter meine Laufschuhe nehmen.
 
Hier noch mal meine Ergebnisse von 2012:
06.05. Höheinöd (10Km) 52:16 Min
27.05. Mölschbach (10Km) 51:06 Min
11.06. Kusel (8,6Km) 42:06 Min
07.08. Heltersberg (10Km) 52:09 Min
28.08. Kirchheim (10Km) 52:10 Min
05.11. Rodenbach (7 Km)
 
Macht 55,6 Kilometer Spaß am Laufen. Die beiden schönsten Läufe sind mit Sicherheit Mölschbach und der Weinstraßenlauf von Bockenheim nach Kirchheim. Wobei die schwache Orga von Mölschbach zu einem weiteren Besuch des Wildschweinlaufes eher abraten.
 

(Der zehnte und letzte Lauf zur Serie wird im übrigen am 31.12. beim Silvesterlauf in Kottweiler-Schwanden ausgetragen.) 

29.10.2011
21. Lemberg – Berglauf in Duchroth bzw. Oberhausen / Nahe

Wer die perfekte Orga sucht, sollte unbedingt einmal zum TuS Duchroth ins Naheland reisen.Auch wenn die Anfahrt relativ weit ist, lohnt sich eine Teilnahme allemal.Natürlich muss man dies in Relation setzen. Denn die Teilnehmerzahl ist mit 90 Startern eher gering und die Strecke verläuft bei ca. 300 Höhenmetern über eine eher kurze Distanz von 6,5 Kilometern. Vielleicht macht gerade dieser kleine Rahmen den Unterschied. Die leidenschaftliche Orga des Laufes spürt man bereits bei der Anmeldung und zieht sich über den ganzen Lauf bis hin zur Siegerehrung durch. Doch dazu später mehr.

Der Lemberg selbst ist ein Berg zwischen den Orten Niederhausen, Oberhausen und Feilbingert. Mit 422 Metern ist er damit die höchste Erhebung im Naheland. In jenem Oberhausen haben wir uns heut morgen bei der Familie Weck einquartiert. Dieser Winzerhof muss man genauso weiterempfehlen wie den Berglauf. Von Anfang an wird man dort mit offenen Armen empfangen.

Der Startschuss ertönt zum 21. Mal an der Lore im Ortskern von Oberhausen und verläuft auf den ersten 2,5 Kilometer recht human an der Nahe oder wie der Winzer Weck sagt, an der Nooh entlang. Ab hier hat es die Strecke aber in sich. Sie geht steil ansteigend hinauf bis zur Lemberghütte. Nur die letzten 800 Meter sind wieder flach.

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Durch die geringe Teilnehmerzahl ist das Gesamtfeld doch recht verteilt und nur hier und da kommt einem ein Läufer entgegen der sich etwas übernommen hat. Da ich mir mein Tempo heut bestens einteilen konnte, laufe ich auch konstant bis zum Schluss durch. Im Zielbereich empfangen mich unsere Begleiter Tina und Christian mit einem Blitzlichtgewitter. Nachdem auch Jenny im Ziel angekommen ist, genießen wir die Aussicht bei bestem Herbstwetter von der Lemberghütte aus. Ich bin mir sicher, dass wir noch die eine oder andere Flasche Wein beim Winzer Weck in Oberhausen genießen werden heute Abend.

Die Siegerehrung und die Duschen befinden sich zwei Kilometer entfernt vom Ziel in der Turnhalle des TuS Duchroth. Nach kurzer Anfahrt dorthin, hängen schon die Ergebnislisten aus. Trotz manueller Zeitnahme gibt es keine Verzögerung in der Auswertung und nach dem Duschen wird sofort die Siegerehrung mit einer kleinen Tombola durchgezogen. Jeder Finisher erhält ein Los und wir auf die Bühne gerufen. Nach Ehrung und Preisausgabe, nehmen wir uns ausreichend Zeit um die Kuchentheke in Angriff zu nehmen.

Auch unter der Voraussetzung, dass ich mich wiederhole. Der kurze Ausflug ins Naheland ist jedem wärmstens ans Herz zu legen. Perfekte Orga, super Unterkunft, herzliche Ur-Einwohner so soll es sein. Wir kommen wieder!

Wettbewerb: Hauptlauf 6,5 Kilometer / ca. 300 Höhenmeter
Start/Ziel: Start an der Lore in Oberhausen. Das Ziel ist an der Lemberghütte.
Strecke:
Überwiegend Wald. Teilweise durch den Wingert.
Wertungen: Klasseneinteilung nach DLO
Auszeichnungen: Pokale und Sachpreise für die ersten sechs des Gesamtlaufes. Urkunde für jeden Teilnehmer mit kleiner Tombola bei der Siegerehrung (Preise für jeden Läufer) 
Startgeld: 4,50€ (Jugend 3,50€) 
Zuschauer: Vereinzelt an der Lemberghütte. 
Internet: http://www.leichtathletik-tusduchroth.de/

31.10.2011

7. Halloween – Lauf der LG Reimsbach - Oppen

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Zwei Tage nach dem Lauf in Duchroth geht es in Oppen weiter. Hier gibt es einen Lauf der ganz besonderen Art, den Halloween – Lauf. Überwiegend gehen hier Kinder in verschieden Alterklassen an den Start. Nachdem 2010 nur Nick über die Schülerstrecke gestartet war, wollen wir in diesem Jahr zu dritt den Jedermannslauf in Angriff nehmen.

Zur besseren Darstellung haben wir Manni als Fotografen engagiert. Die Strecke verläuft auf einem Rundkurs durch die Siedlung am Sportplatz des SSV Oppen. Alle Anwohner geben sich größte Mühe, die Strecke in eine gruselige Halloween- Atmosphäre zu verwandeln. Auch hat man das Gefühl, dass der ganze Ort diese Veranstaltung lebt und auch im Anschluss kräftig durchfeiert.

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Die sechs Runden vergehen wir im Flug. An jeder Ecke wird man eingeladen zum mittrinken. Auch werden alle Läufer bis zum Schluss ordentlich angefeuert. Sobald ich meine Kamera rausnehme um ein Foto zu schießen, gibt es einen auf den Deckel. Nur keine Zeit verlieren! Also doch nicht nur Spaß. Wie dem auch sei. Nach knapp einer halben Stunde erreichen wir das Ziel am Sportplatz. Hier wird noch das eine oder andere Getränk zugeführt um den  Wasserhaushalt ins Lot zu bringen, und dann wohl gestärkt und zufrieden die Fahrt nach Wemmetsweiler angetreten.

Wettbewerb: Jedermannslauf und Schülerläufe über verschiedene Distanzen. 
Start/Ziel: Am Sportplatz des SSV Oppen.
Strecke: Fast flacher Rundkurs durch eine ca. 900m lange Siedlung am Sportplatz. Zum größten Teil sind die Vorgärten in Halloween- Atmosphäre geschmückt. 
Wertungen: Klasseneinteilung nach DLO 
Auszeichnungen: Urkunden und Medaillen für die Schülerläufe.  
Startgeld: 4,00€ (Jugend 2,50€) 
Zuschauer: Auf der kompletten Strecke. Super Stimmung und Halloweenfeeling.  
Internet: http://www.lg-reimsbach-oppen.de/
Bilder_2010_und_2011

22.10.2011

6.Benin-Benefiz-Lauf der LLG Wustweiler

 

Laufen für den Guten Zweck und das direkt vor unserer Haustür in Hirzweiler. Zum sechsten Mal veranstaltet die LLG Wustweiler diesen Lauf mit der Arbeitsgemeinschaft – Benin. Hierbei geht es im groben darum, die Kinder in Benin bei ihrem Schulalltag zu unterstützen. Weitere Partner der LLG sind der TV Illingen und die LG Saar 70.

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Dies unterstützen mit Bärbel, Petra, Jenny, Ulla, Andrea, Bernd, Jörg, Felix, Nick, Siggi und mir auch viele FriBi´s. Die Veranstaltung macht schon am Start an einen lockeren und gemütlichen Eindruck. Von der übliche Nervosität eines Starterfeldes ist nichts zu spüren. Da alle Einnahmen gespendet werden, gibt es auch keine Preise und jeder läuft somit für sich oder sein Gruppe. Gerade dies macht in meinen Augen den Lauf aus. Zu dieser tollen Aktion spielt auch das schöne Herbstwetter mit. Ein strahlend blauer Himmel bei angenehmen Temperaturen bietet die perfekte Basis.

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Nach dem Startschuss geht es etwa 400 Meter durch Hirzweiler. Vom Sportplatz des SV Hirzweiler verläuft der Benin – Lauf bis Kilometer 1,5 stramm bergauf. Ab dem Waldhof geht es im Wechselspiel mal bergauf und mal bergab, über wiesen und durch kleinere Wäldchen bis zum Wechselpunkt nach Urexweiler. Unterwegs befindet sich noch der Wechselpunkt für die Jedermannsläufer, die ebenfalls mit dem Hauptfeld gestartet sind. Normalerweise finde ich Wechselpunktstrecken langweilig. Heute gibt es jedoch viel zu sehen und das Beobachten der anderen Läufer macht den ganzen Lauf recht kurzweilig.

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Ich kenne die Strecke sehr gut, da viele meiner Trainingsläufe von Hüttigweiler nach Urexweiler führen. Aus diesem Grund merke ich auch recht früh, dass heute nicht viel zu holen ist und nehme an Tempo raus. Im Ziel komme ich mit etwas über 52 Minuten an. Die eigentlichen Helden sind heut Jenny und vor allem Toni vom Lauftreff. Jenny konnte nach länger Krankheits- und Verletzungspause endlich wieder schmerzfrei durchlaufen. Bei Toni waren es nach zwei Jahren Verletzungspause die ersten fünf Wettkampfkilometer. Glückwunsch zum gelungenen Comeback. Auch Nick nahm die fünf Kilometer unter die Laufschuhe und kam in guten 33 Minuten mit Toni im Ziel an der Dorfwaldhalle an.

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Alles in allem ein schöner Volkslauf mit caritativem Hintergrund. Schade, dass nur etwa 80 Läufer beim Hauptlauf gestartet sind.

 

Wettbewerb:

Hauptlauf 10Km, Jetermannlauf 5Km, Walking 5Km, Schülerlauf 2Km, Bambinilauf

 

Start/Ziel:

Dorfwaldhalle in Hirzweiler

 

Strecke:

Wendepunktstrecke von Hirzweiler nach Urexweiler. 90% Asphalt (Wald und Wiesen)

 

Wertungen:

Klasseneinteilung nach DLO

 

Auszeichnungen:
Urkunden für alle Teilnehmer

 16.10.2011
5. Schaumberglauf
 
 Der Schaumberglauf startet am Sportplatz des TSV Sotzweiler und endet nach offiziellen 9,2
Kilometern und 570 Höhenmetern am Schaumbergturm in Tholey.

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Diese Strecke verläuft überwiegend auf Wald- und Wiesenwegen und wird nur an der Mühle
zwischen Sotzweiler und Bergweiler von einer Landstraße unterbrochen. Nach kurzer
Einführungsrunde durch Sotzweiler geht es gleich den ersten strammen Hügel hinauf. Ab dem
Wortsegel, einer großen Skulptur, die man auch von der A8 aus gut sehen kann, wird die
Strecke wieder etwas flacher.
 
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Ab der Mühle beginnt dann der Schaumberglauf so richtig. Konnte man vorher noch etwas Zeit rauslaufen, heißt es ab hier rein nach Gefühl zu laufen. Bis zum Turm sind es noch drei richtig steile Anstiege. Den ersten nimmt man von jener Mühle bis hinauf zur Blasiuskapelle. Den zweiten heftigen Anstieg erwartet das Läuferfeld an den Serpentinen bei Kilometer 8.  Wer dann noch Kraft hat, wird spätestens beim Schlussanstieg vor dem Schaumbergturm in die Knie gezwungen.

 

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Für mich endet in diesem Jahr die wilde Fahrt nach 57:41 Minuten unter der Baustelle des Schaumbergturmes. Selten hab ich mich so auf Jennys Smart gefreut. Ich nehme den privaten Rücktransport gerne an und lasse mich in Sotzweiler mit dem diesjährigen Finisher-Shirt belohnen.

 

Leider ist es für einen Veranstalter nicht ganz so leicht einen Berglaufcup, die erste saarländische Berglaufmeisterschaft und gleichzeitig die eigentliche Berglauf- Veranstaltung auszuwerten. Von daher muss man sich in diesem Jahr etwas mehr Zeit für die Siegerehrung nehmen. Bei gemischten Salaten und feinen Kuchen lässt es sich trotzdem noch gut in der Heldenrechhalle verweilen.

 

Nächste Woche heißt es dann in Hirzweiler für den guten Zweck zu laufen.

 

Wettbewerb:

Nur Hauptlauf 9,2Km / 570Hm

 

Start/Ziel:

Sportplatz Sotzweiler / Schaumbergturm(Mit Rücktransport)

 

Strecke:

Wald und Wiese(Teilweise Asphalt)

 

Wertungen:

Klasseneinteilung nach DLO

Berglaufcup und Saarlandmeisterschaften

 

Auszeichnungen:

Sachpreise und Urkunden. Finisher-Shirt im Startgeld enthalten

 

Startgeld:

6€(Jugend 3€)

 

Zuschauer:

Kaum. Nur am Start in Sotzweiler und ein paar Wenige am Turm

 

Internet

www.tus-tholey.de

Ergebnisse Saalrandmeisterschaft
Bitte anklicken 

08.11.2011

14. Litermont - Berglauf

 

 

Endlich ist sie da, die kleine aber feine Berglaufsaison im Saarland. Sie beginnt eigentlich  schon im Sommer an der Cloef , aber die Hauptsaison ist für mich im Oktober mit dem Litermont- und dem Schaumberglauf. Diese wird zum ersten Mal mit einem Berglaufcup gekrönt.

 

Deshalb stehe ich auch heute am Fuße des besagten Litermonts und warte auf den Startschuss vom Spartenleiter des TV-Nalbach. Er schickt uns dann auch nach einer kleinen Ansprache auf die Reise. Die Wetterbedingungen sind mit 10°C nahezu perfekt.

 

Bei Kilometer 1 ist der erste Anstieg geschafft und man kann sich auf den Hauptanstieg bei etwa Kilometer 3,3 zu konzentrieren. Hier geht es 500 bis 600 Meter steil bergauf. Nur die wenigsten können diesen Abschnitt im Laufschritt bewältigen. Danach geht es leicht ansteigend weiter bis Kilometerpunkt 5,2. Von nun an gilt es auf flach bis abfallender Strecke Zeit gutzumachen, um etwa einen Kilometer vor dem Ziel den letzten Berg in Angriff zu nehmen. Ein Serpentinenweg führt vom Hauptwanderweg ab, quer durch den Wald bis hinauf zum Litermontkreuz. Teilweise ist es so steil, dass man abbrechen möchte. Doch die vereinzelten Streckenposten rufen einem aufmunternd zu und so ist auch dieser Teil für jeden der (gerade mal) 85 Teilnehmer zu meistern.

 

Am Gipfel warten ein Kamerateam des SR und mein persönliches Fotografenteam, bestehend aus Nick und Manni..

 

Ich bin froh heute gut durchgekommen zu sein. Die Strecke wurde auch leicht verändert. So kommt man nun auf 8,3 Kilometer. Bis zu den offiziell angegebenen 9 Kilometern sind es dann nur noch 700 Meter. Die Veranstaltung macht von Anfang bis Ende einen sehr routinierten Eindruck. Jeder der gern an Landschaftsläufen teilnimmt, sollte hier an den Start gehen.

 

Gleiches gilt natürlich für den Tholeyer Schaumberglauf nächste Woche. Vielleicht verirren sich ja dann auch ein paar Läufer, die an diesem Sonntag lieber beim Westspangenlauf an der Autobahn entlang gelaufen sind. Der TuS Tholey veranstaltet im Übrigen die erste Saarländische Berglaufmeisterschaft und der Berglaufcup Sieger 2011 wird ebenfalls gekrönt. Bei den Herren steht dieser Titel bereits nach dem Litermontlauf fest. Es ist Sammy Schu vom LTF Marpingen. Bei den Frauen ist hier noch alles offen. Hoffentlich werden im nächsten Jahr alle drei Bergläufe gewertet, dann ist auch Spannung bis zum letzten Lauf garantiert.

 

Wettbewerb:

Nur Hauptlauf 9Km / 350HM (Lt.Garmin 8,3Km)

 

Start/Ziel:

Am alten Forsthaus(Unterhalb Tennisanlage) / Am Litermontkreuz

 

Strecke:

Komplett über Waldwege

 

Wertungen:

Klasseneinteilung nach DLO

 

Auszeichnungen:

Sachpreise für die ersten Drei und Urkunden

 

Startgeld:

5€

 

Zuschauer:

Vereinzelt am der Strecke im Wald und am Ziel. Trotzdem gute Anfeuerung.

 

Internet

www.tv-nalbach.de

02.11.2011

4.Heggestorzelauf in Heckendalheim

Endlich sind wir richtige Heggestorzer

 

Die ganze Woche ging ich davon aus, dass es sich heute um einen Spaßlauf handelt. Auf der Homepage war dies auch nicht wirklich auszumachen. Im recht überschaubaren Starterfeld, in dem sich auch die Jedermannsläufer befinden, warten Petra, Uwe und ich auf den Startschuss. Nach leichter Verspätung informieren uns die Veranstalter über den 1. Heggestorzer-Crosslauf, der heute hier durchgeführt wird. Also doch ein Wettkampf. Da wir als FriBi´s für unsere Flexibilität bekannt sind, kann uns dies nicht schocken und wir gehen den Lauf voller Ehrgeiz an. Von Spaß kann keine Rede mehr sein.

 

Nach wenigen Kilometern verteilt sich das kleine Läuferfeld und ich kann mich voll und ganz auf die Strecke konzentrieren. Dies ist heute auch wirklich angesagt, denn die Strecke verläuft eigentlich nur auf Wurzelpfaden durch die Wälder und über die Wiesen von Heckendalheim. Die Landschaft erinnert mich stark an den Biosphärenlauf, der ganz in der Nähe zum Saisonanfang  ausgetragen wurde. Auch das Wetter ist ähnlich wie damals. Schon um 10 Uhr ist das Thermometer für Oktober bei herrlichem Sonnenschein mit über 20° C zu warm.

 

Alle Streckenabschnitte sind vorbildlich markiert. Wurzeln und Äste  kann man kaum übersehen. Im groben verläuft die 5,5 Kilometerrunde bis zur Hälfte bergab und von dort aus  wieder hoch zum Sportplatz des SV Heckendalheim. Hier wird auch die Zeitnahme  gemacht. Nach der ersten Runde schicken mich die Zuschauer und die Kommentatorin mit viel Beifall und gutem Zurufen auf die zweite Runde. Diese  wird  wie es zu erwarten war, recht schwer und ich schau mich erst mal nach eventuellen Verfolgern um. Da bei dem dünnen Teilnehmerfeld keine zu sehen sind, nehme ich etwas an Tempo raus und genieße die Hindernisse.

 

Nach jeder Strohballenmauer wird man von Fotografen abgelichtet und von vereinzelten Fußgängern angefeuert. Dies macht wirklich Spaß und ich kann den Lauf nur wärmstens weiter empfehlen. Ich wünsche den Veranstaltern, dass sie im nächsten Jahr mit vielen weiteren Startern belohnt werden.

 

Nachdem ich die letzte Strohmauer, etwa 1 Kilometer vor dem Sportplatz nehme, gelingt es mir an einen weiteren Laufkameraden der Heggestorzer aufzuschließen. Zumindest hat er ein solches Heggestorze-Shirt an. Leider ist er nicht mehr ganz so fit und ich laufe wieder allein weiter. Vor der Ziellinie geht es durch einen letzten Stapel mit Reifen, ehe es nach 1:08:33 Stunden geschafft ist...

 

Ein toller Lauf geht zu Ende. Zwei Plätze vor mir landet Uwe auf dem 9.Platz in der Gesamtwertung und auch Petra kommt wenig später als 7. Frau ins Ziel. Anscheinend haben wir FriBi´s zum Biosphärenreservoir einen guten Draht. Bei allen spontanen Starts in dieser Region wurden wir mit tollen Veranstaltungen und guten Plätzen belohnt.

 

Wettbewerb:

Hauptlauf über 11Km und ein Jedermannslauf über 5,5Km.Schüler und Bambinilauf am Vortag.

Start/Ziel:

Sportplatz SV Heckendalheim

Strecke:

5,5 Kilomter auf Wald und Wiesenwege mit Hindernissen wie Heuballen oder Reifen.

Wertungen:

Keine Altersklassenwertung.

Auszeichnungen:

Geldpreise für die ersten Drei und Urkunden.

Startgeld:

6€ Hauptlauf, 4€ Jedermannslauf.

Zuschauer:

Start-/Zielbereich auf dem Sportplatz. Unterwegs vereinzelte Spatziergänger. 

Internet

www.heggestorzelauf.de

25.10.2011

10. Saarwiesenlauf

 

Der 10.Saarwiesenlauf bildet heute den Abschluss des 1.Saarschleifen-Cups 2011. Zu dieser Cupwertung später mehr.

 

Unter dem Motto “Mach mit – lauf mit –hilf mit“, werden die Einnahmen des Laufes, der Elterninitiative krebskranker Kinder zur Verfügung gestellt. Auch aus diesem Grund hat sich die Freizeitorganisation der Fordwerke dazu entschlossen, ihre Standortmeisterschaften hier über die 5 und 10 Kilometerdistanz zu veranstalten. Dadurch ergab sich ein beachtliches Teilnehmerfeld in beiden Läufen von insgesamt 571 Läufern.

 

Die Strecke verläuft über zwei Runden durch die flachen Saarwiesen. Nach einer kurzen Schotterpassage laufen wir durch Wiesen und an mehreren Maisfeldern vorbei hinunter zur Saar. Ab hier verläuft die Strecke immer geradeaus bis zum Merziger Hafen. Von dort geht es unter der A8 hindurch zurück zur Zielgerade. Nach der ersten Runde bin ich mit knapp unter 25 Minuten auch noch ganz gut dabei. Leider gelingt es mir nicht in der zweiten Runde das Tempo zu halten und somit muss ich mich heute mit 51:29 Minuten zufrieden geben. Auf dieser flachen Strecke sollte doch eigentlich mehr drin sein. Trotzdem kann ich mit der Zeit gut leben, da es für dieses Jahr immer noch meine drittschnellste Zeit auf 10 Kilometer ist.

 

Viel Mühe geben sich die Ausrichter mit diesem Benefizlauf. Auch das Gelände der CEB bildet hier einen schönen Rahmen mit anschließenden Feier. Gerade aus diesem Grund passt der Abschluss einer Laufserie, wie den des Saarschleifen - Cup´s perfekt zu diesem Lauf.

 

Leider haben es die Organisatoren dieser Serie verpasst, ein repräsentatives Wertungssystem auf die Beine zu stellen. Das Ergebnis der vier Etappen spiegelt in keinesfalls das Leistungsverhältnis wider. Man muss dem Veranstalter zu Gute halten, dass Sie immer zu einer Stellungsnahme bereit waren. Im Vorfeld habe ich die Organisatoren dafür beglückwünscht, eine tolle Idee mit dem Allrounder-Cup ins Leben gerufen zu haben. Gleichzeitig habe ich sie darauf aufmerksam gemacht, dass ihr neues Punktesystem nicht wirklich aussagekräftig ist. Ein reines Punktesystem ist natürlich eine gute Idee, nur kann es nicht sein, dass man bestraft wird, wenn man bei allen Läufen startet und die, die aussetzen noch belohnt werden. Dies war hier der Fall und somit ist das Ergebnis im hinteren Feld extrem verfälscht. Nach dem Cloeflauf habe ich den Veranstalter wieder kontaktiert und es wurde mir die selbe Antwort gegeben wie im Frühjahr. Somit musste ich damit leben und kann für den Saarschleifen-Cup 2012 nur hoffen, dass sich was ändert.

 

Überblick zu den Teilnehmern im Vergleich zu 2010 ohne Saarschleifen-Cup.

 

Jahr

5er MZG

Berg Cloef

HM Merzig

Hilbringen

Gesamt

2011

271

213

754

295

1533

2010

70

102

879

230

1281

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Petra, Siggi, Nick und ich beim 2.Wertungslauf an der Cloef
 

17.09.2011
26.AOK Altstadtlauf in Ottweiler

Heute geht es kurzentschlossen nach Ottweiler zum 26.AOK Altstadtlauf. Da ich nicht so ganz fit bin und heut Nachmittag noch der FCK im Derby gegen die Mainzelmännchen sehen will, hab ich mich nur zum 7,5 Kilometerlauf angemeldet. Diese Strecke sollte reichen um pünktlich zum Anstoß wieder zurück zu sein.

 

Die 2,5 Kilometer lange Rundstrecke durch die Ottweiler Altstadt ist genauso langweilig wie im Jahr zuvor. Warum sollte sie dieses Jahr auch anders sein? Zumindest ist die Stimmung am Schlossplatz viel besser als 2010 und lässt schon eine gewisse Vorfreude auf den Nachtwächterlauf zu. Bei dem ist die Stimmung ja bekanntlich top. Auch die Orga gefällt mir dieses Jahr besser und mit 39:05 Minuten lande ich sogar auf dem 8.Platz der Gesamtwertung. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass die Mehrzahl der Läufer beim 10 Kilometer Hauptlauf gemeldet ist. Immerhin werden auf meiner Distanz 28 Sportsfreunde und Sportsfreundinnen gelistet.

 

Die Strecke des Altstadtlaufes ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache und wenn einem Rundstrecken nicht liegen, wird man hier keine große Freude finden. Dennoch spricht die Stimmung und die gute Organisation des Laufes für sich.

 

Da ich nicht zur Siegerehrung muss, bin ich auch rechtzeitig zu Hause und kann einen gelungenen Samstagmittag mit dem hochverdienten 3:1 des FCK abrunden. Ein Segen, dass ich kein ambitionierter Treppchenjäger bin. 

Ergebnislist
http://fribi-mayer.beepworld.de/files/2011_altstadtlauf2011.pdf
 

17.09.2011
26.AOK Altstadtlauf in Ottweiler

Heute geht es kurzentschlossen nach Ottweiler zum 26.AOK Altstadtlauf. Da ich nicht so ganz fit bin und heut Nachmittag noch der FCK im Derby gegen die Mainzelmännchen sehen will, hab ich mich nur zum 7,5 Kilometerlauf angemeldet. Diese Strecke sollte reichen um pünktlich zum Anstoß wieder zurück zu sein.

 

Die 2,5 Kilometer lange Rundstrecke durch die Ottweiler Altstadt ist genauso langweilig wie im Jahr zuvor. Warum sollte sie dieses Jahr auch anders sein? Zumindest ist die Stimmung am Schlossplatz viel besser als 2010 und lässt schon eine gewisse Vorfreude auf den Nachtwächterlauf zu. Bei dem ist die Stimmung ja bekanntlich top. Auch die Orga gefällt mir dieses Jahr besser und mit 39:05 Minuten lande ich sogar auf dem 8.Platz der Gesamtwertung. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass die Mehrzahl der Läufer beim 10 Kilometer Hauptlauf gemeldet ist. Immerhin werden auf meiner Distanz 28 Sportsfreunde und Sportsfreundinnen gelistet.

 

Die Strecke des Altstadtlaufes ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache und wenn einem Rundstrecken nicht liegen, wird man hier keine große Freude finden. Dennoch spricht die Stimmung und die gute Organisation des Laufes für sich.

 

Da ich nicht zur Siegerehrung muss, bin ich auch rechtzeitig zu Hause und kann einen gelungenen Samstagmittag mit dem hochverdienten 3:1 des FCK abrunden. Ein Segen, dass ich kein ambitionierter Treppchenjäger bin. 

Ergebnislist
http://fribi-mayer.beepworld.de/files/2011_altstadtlauf2011.pdf
 

04.09.2011
14. Saarschleife - Marathon
Eigentlich habe ich mir heut nichts vorgenommen. Nach dem ich hier im letzten Jahr 1:58 Std. gelaufen bin, wollte ich  nur unter dieser Zeit bleiben. Wegen meinem aktuellen Trainingszustand empfinde ich dies auch als kein größeres Problem.

 

Nur leider kommt es manchmal anders als man denkt. Bis Kilometer sieben, kurz hinter Mettlach läuft auch alles bestens. Ab hier geht mein Akku plötzlich und unerwartet gegen Null. Ich fühle mich irgendwie schlecht und meine Waden brennen. Eine Ausrede oder noch besser, eine Erklärung habe ich dafür nicht. Wie dem auch sei, ich bin froh das ich noch halbwegs vernünftig die Stadthalle in Merzig nach 2:13 Std. erreiche. Nach kurzem Erfrischen im Zielbereich düse ich ohne Umwege nach Hause. Die nächste Woche werde ich die Beine erst mal hochlegen und mich im Anschluss an das Regenerationsprogramm auf die Bergläufe im Oktober vorbereiten.

 

Nach drei Teilnahmen am Saarschleifen – Halbmarathon wird im nächsten Jahr mal pausiert. Die Orga und vor allem die landschaftliche Strecke sind wirklich spitze. Doch die Stunde, die man jedes Mal in Saarhausen vor dem Start rumhängt, ist auf Dauer recht nervig. Der Veranstalter möchte hierbei verhindern, dass die Marathonspitze und das startende Halbmarathonfeld zusammen treffen. Warum man deshalb die Busse nicht eine halbe Stunde später los schickt ist mir jedoch ein Rätsel. Grundsätzlich ist der Halbmarathon aber einer der schönsten in der Region und mit Sicherheit war dies auch nicht der letzte Start in Merzig.

28.08.2011
20.Weinstraßenlauf

Zum Vergrößern bitte Foto anklicken.

 

 Nach einer Stunde und sieben Minuten biegt dann auch meine bessere Hälfte um die eben erwähnte Gasse und Manni lässt den Finger auf dem Dauerfeuerknopf seiner neuen Spiegelreflexkamera stehen. Nach diesem Blitzlichtgewitter fliegt Jenny noch um zwei kurven in Kirchheim bis zum Ziel in der Ortsmitte. Auch sie wird mit ihrem Erinnerungsglas und drei Kilo Zucker empfangen. In voller Vorfreude darauf, dass sie mir mit dem erkämpften Zucker einen schönen Käsekuchen backen wird, stärken wir uns auf dem Festplatz, wo gestern noch das verregnete Weinfest stattgefunden hat und fahren im Anschluss in den Pfälzer Wald zum Backofenfest nach Speckenbach.

 

Ein tolles Wochenende mit sehr vielen feinen Genüssen endet dann leider auch. Am nächsten Wochenende findet dann der Saarschleifenmarathon in Merzig statt. Hierbei kommt natürlich nur die halbe Distanz in Frage. 

 

Zum Vergrößern bitte Foto anklicken.

 

Zum 20.Weinstraßenlauf brechen wir bereits am Samstagmorgen inklusive Fanclub nach Kirchheim auf. Leider ist dieser Tag recht verregnet und die Kirmes in Bockenheim, sowie das kleine Weinfest in Kirchheim fallen mehr oder weniger ins Wasser. Da heißt es, das Beste aus der Situation zu machen, und so fahren wir kurzerhand nach Bad Dürkheim und lassen den Tag beim Grottenfest, dem Flohmarkt und guter Pfälzer Küche in der Waffenschmiede ausklingen. Bei unserem Gastgeber, einem Winzer aus Grünstadt, brennen bereits am frühen Samstagabend alle Lichter. Aus diesem Grund lässt sich nicht mal mehr eine Flasche Wein organisieren um den Abend abzurunden. Zu allem Übel treffen wir am anderen Morgen Manni und Moni von oben bis unten mit Mückenstichen durchsiebt am Frühstückstisch wieder.

 

Nach diesem gelungenen Start kann der Weinstraßenlauf kommen. Mit gut gestärktem Bauch nehmen wir in Kirchheim unsere Startnummern entgegen und fahren von dort aus, leicht verspätet, mit dem Zug nach Bockenheim. Die Organisation ist reibungslos. Die Verspätung geht natürlich auf die Kappe der Deutschen Bahn. Vom Bahnhof in Kirchheim sind es nur wenige hundert Meter bis zum Deutschen Weintor. Dieses spannt sich als Gebäudekomplex über die Straße und beherbergt die Touristeninformation und ein Restaurant, das genau über der Weinstraße liegt. Durch die Verspätung bleibt wenig Zeit. Ich verabschiede mich von Jenny und schon schickt uns der doppelte Startschuss auf die Reise. Zunächst geht es auf einer kleinen Runde entgegen der Richtung des Weinstraßenlaufs. Nach etwa 500 bis 600 Metern kommen wir zum Wendepunkt, der uns wieder zurück zum Start bringt. Am Weinstraßentor vorbei, geht es in Richtung Ortsmitte. Nachdem wir die Kirmes passierten, bei der wir gestern noch im Regen vorbeispaziert sind, verabschieden uns die leicht angeheiterten Kerwebuwe am Ortsausgang. Von hier an ist die Straße leicht ansteigend bis Kilometer 3,5, von wo wir rechtsabbiegend auf die alte Weinstraße gelangen.

 

An dieser Stelle ist die berüchtigte Wand von Asselheim (Steht zumindest so im Laufticker). Was zunächst bergab zu laufen war, muss natürlich auf der anderen Seite wieder steil hinauf  gelaufen werden. Und so kämpft jeder für sich mit der Straße bis hinauf nach Grünstadt. Von nun an laufen wir auf meist flachen Stücken durch die hiesige Fußgängerzone bis zum Ortsausgang. Hier laufen wir dann zum ersten Mal in die Weinberge, die sich bis hinunter nach Kirchheim ziehen. Trotz des Höhenunterschiedes der beiden Orte, mischt sich immer wieder der ein oder andere kurze, giftige Anstieg ins Streckenprofil.

 

Da heute auch der Erlebnistag “Deutsche Weinstraße“ stattfindet und die Weinstraße bis hinunter zum Südtor an der Französischen Grenze für Wanderer und Fußgänger für 8 Stunden freigegeben ist, sind um diese Zeit bereits viele Fahrradfahrer auf der Strecke und fahren den Läufern so gut sie können in die Parade. Dies ist auch der einzige Kritikpunkt an der ganzen Veranstaltung. Die komplette Durchführung macht einen routinierten Eindruck. Es ist an alles gedacht und im Ziel erwartet jeden Läufer ein schönes Weinglas, das an den heutigen Tag erinnern soll. Der Hauptsponsor lies es sich nicht nehmen, jeden Läufer mit drei Kilo seines besten Zuckers zu belohnen.

 

Bis zu diesem grandiosen Empfang und den damit verbundenen Gastgeschenken, trennen uns nur noch zwei Kilometer. Die Strecke geht im Zickzackkurs durch die Weinberge bis hinunter nach Kirchheim. Kurz vor dem Ziel steht auch schon Manni mit Fotoapparat bewaffnet in einer kleinen Gasse und wartet auf ein gutes Zielfoto seiner Schützlinge. Leider habe ist meinen Tank schon leer und  muss mich mehr oder weniger ins Ziel kämpfen. Die Uhr bleibt bei etwas mehr als 52 Minuten stehen. Somit lande ich nicht ganz im Mittelfeld. Für den heutigen Tag bin ich ziemlich zufrieden und bedauere es, dass Kirchheim soweit von Wemmetsweiler entfernt ist. Denn den Weinstraßenlauf kann ich nur wärmstens empfehlen. Die LLG-Wonnegau, der heutige Veranstalter hat mit der Sommerlaufserie auch eine eigene Cupwertung. Diese beginnt mit dem Residenzlauf in Kirchheimbolanden, dem heutigen Weinstraßenlauf und endet mit dem Panoramalauf in Kriegsheim. Vielleicht ergibt sich in den nächsten Jahren auch mal die Teilnahme an dieser Wertung. Heute war für mich jedenfalls, die 5. Teilnahme zur Laufladencupserie 2011. Da meine Konkurrenz mit Abwesenheit glänzte, ist mir der zweite Platz bereits sicher. Hierzu fehlt mir nur noch die Teilnahme beim Fackellauf in Rodenbach. Bis dahin sind aber noch fast zwei Monate Zeit.

14.08.2011
4. Dorfgemeinschaftslauf

Nach 2009 versuche ich mich zum zweiten Mal am Dorfgemeinschaftslauf in Klarenthal. Genau wie vor zwei Jahren ist der Dorfplatz mit einer kleinen Kirmes und jede Menge Getränke bzw. Essensständen bestens vorbereitet. Vor dem Start ist es hier recht ruhig und das Teilnehmerfeld ist auch eher überschaubar. Der Zustand des Festplatzes, auf dem das Dorfgemeinschaftsfest stattfindet, lässt vermuten, dass gestern Abend hier die Luzi abgegangen ist. Auch einige junge Jedermannsläufer aus Klarenthal machen heut Morgen einen bleichen Eindruck. Genau wie 2009, müssen 6 Runden absolviert werden. Die ersten beiden Runden verlaufen auch noch relativ human. Nach jeder Runde gilt es einen kleinen aber giftigen Anstieg zu bezwingen. Ab der dritten Runde kommt teilweise auch die Sonne raus, was bei knapp über 20° doch sehr unangenehm ist. Aus diesem Grund gehe ich es auch eher gemächlich an und hebe mir meine Kraft für die letzte Runde auf. Mit dem 29. Platz in der Gesamtwertung und dem dritten Platz in der AK kann ich nach knapp unter 55 Minuten recht gut leben. Damit bin ich etwa 3 Minuten schneller als vor zwei Jahren. Auch wenn es kaum Konkurrenz für den Platz auf dem Treppchen gab, muss die Strecke ja auch erstmal bezwungen werden. Deshalb halte ich es wie Achim Achilles: Nie schnell aber immer gut gelaunt !!! Im Gegensatz zu ihm bin ich sogar noch motiviert dabei und freue mich jetzt schon auf den nächsten Start in Klarenthal

07.08.2011
7. Udo-Bölts-Lauf

Zum vierten Mal in dieser Saison und ausnahmsweise allein, fahre ich heute auf der A6 in Richtung Pfalz. In Heltersberg wird beim ehemaligen Radprofi Udo Bölts der 7.Udo-Bölts-Lauf ausgetragen. Dies ist für mich gleichzeitig der vierte Start beim Laufladencup der Westpfalz. Insgesamt sind bei dieser Wertung sechs Läufe zu absolvieren. Neben diesem Lauf bietet sich noch ein Besuch des Lindeparkfestes in Heltersberg an. Leider habe ich an diesem Sonntag wenig Zeit  und werde nach dem Wettkampf gleich wieder zurück ins schönste Bundesland der Welt fahren. Die heutige Strecke verläuft parallel zur L499 in Richtung Johanniskreuz. Ab dem Wendepunkt läuft man auf jener Landstraße dann wieder zurück nach Helterberg. Auch wenn der Pfälzer Wald eine schöne Umgebung bildet, so wirkt die Wendepunktstrecke doch recht eintönig und auf dem Rückweg wird mir erst richtig bewusst, wie sehr es doch teilweise bergauf ging auf den ersten fünf Kilometern. Der Rückweg verläuft dann logischerweise meist bergab. Von daher sind die 52:09 Minuten auch vollkommen in Ordnung. Die Orga des TuS 06 Helterberg lässt keinen Platz zum meckern. Auch die Stimmung im Ort und auf der Strecke ergibt ihr Übriges. Alles in allem ein schöner Lauf. Durch die Entfernung bietet sich aber eher keine Wiederholung an und Wendepunktstrecken haben wir ja selbst im Saarland. Der fünfte Lauf zum Laufladencup wird bereits Ende August beim Weinstraßenlauf in Bockenheim ausgetragen. Den Abschluss bildet für mich im November der Fackellauf in Rodenbach, auf den ich auch sehr gespannt bin. Bleibt zu hoffen, dass die herbstlichen Temperaturen sich langsam legen und wir noch den einen oder anderen Sommerlauf erleben dürfen. Wenn es so weiter geht, können wir die Berglaufsaison anstatt im Oktober im nächsten Jahr schon im Juli austragen. 

24.07.2011
29.Coca-Cola Straßenlauf

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Zwei bis dreimal im Jahr geht es zur Bestzeiten - Jagd. Am besten funktioniert die Jagd im Wald zwischen dem Einsiedlerhof und Kindsbach bei Kaiserslautern. Aus diesem Grund stehen wir an diesem Sonntagmorgen auch bereits um 6:00 Uhr auf und fahren in die Pfalz. Für Jenny war es im Vorfeld klar, dass sie ihre Bestzeit nicht erreichen kann, da sie 3 Tage zuvor im Training bereits an die Halbmarathondistanz herangegangen ist. Bei kühlen Temperaturen und Regen kommt sie nach rund 62 Minuten gut gelaunt ins Ziel. Dort erwartete ich sie bereits mit einer warmen Jacke. Zuvor blieb meine Garmin bei 49:47 Minuten stehen. Damit habe ich meine Bestzeit vom Vorjahr um knappe 10 Sekunden verfehlt. Nach den vielen Läufen in 14 Tagen Urlaub kann ich aber mit der Zeit sehr gut leben.

 
Die Strecke vom Einsiedlerhof ist absolut bestzeitentauglich. Dies bestätigt nicht nur die Spitzenzeit vom Triathlon Vizeweltmeister Steffen Justus (29:59 Min). Auch viele andere Hobbyläufer konnten ihre Zeiten teilweise deutlich unterbieten. Damit ist auch alles zur Strecke gesagt. Viele landschaftliche Reize sind an der Autobahn und den langgezogenen Waldstücken nicht zu erwarten. Die Orga selbst ist nach 29 Jahren Coca-Cola Straßenlauf nahezu perfekt und wirklich zu empfehlen, wenn man an seine 10 Kilometer-Grenzen gehen möchte. 

16.07.2011
8.Bärenfels Ultrail

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16.07.2011 im Twingo-Express geht es mit Petra, Chris und Klaus zum 8.Bärenfels- Ultratrail. Gott sei Dank haben wir uns dort nur zu einer Runde durch das Bärenfelsgebiet der Familie angemeldet. Denn die Sitten und Gebräuche sind hier etwas rauer als im heimischen Wemmetsweiler. Eine Runde entspricht in etwa der Halbmarathondistanz, bei 700 Höhenmetern pro Runde. Ganz hartgesottener Lauffreunde absolvieren gleich zwei oder sogar drei Runden. Die Läufer kommen zu dieser eigentlich familiären Veranstaltung aus ganz Deutschland. Einzelne Exoten sind sogar aus England, Frankreich, Belgien, Spanien und den USA angereist. Das Pärchen aus Amerika ist wirklich über den großen Teich gekommen und nicht wie üblich in der Pfalz auf der Airbase in Ramstein stationiert.

 

Nach der Anmeldung entdecke ich Dieter aus Mülheim an der Ruhr, der bereits beim Biosphärenlauf vor zwei Monaten im Saarland war. Anscheinend hat es ihm hier gut gefallen und wir werden auch bei diesem Lauf ein gutes Stück der Strecke zusammen laufen.

 

Nach dem Startschuss laufe ich die ersten zwei Kilometer jedoch allein. Zunächst bleibt das Teilnehmerfeld zusammen und es geht auf gut befestigten Wegen stetig Bergauf. Nach dem wir an der Bärenhöhle vorbei kommen, verläuft die Strecke über Treppenstufen bis hinauf zum Bärenfelsen. Dieser liegt mit 509 Höhenmeter gute 170 Meter über dem Start / Zielbereich. Nach kurzer Stärkung an der ersten Verpflegungsstelle geht es laut Streckenprofil überwiegend bergab bis zur zweiten Wasserstelle. Der Schein trügt allerdings. Im Großen und Ganzen geht es ständig im Wechsel, hoch und runter auf sehr kleinen verwurzelten Pfaden. Hier und da muss man über Bäume Springen, kleine Brücken überqueren, auf denen nur eine Person Platz findet. Über Wiesen geht es durch Brennesselfelder hinunter ehe man am Ende der Wiesen wieder irgendwo in ein Dickicht einbiegen muss. Hier wird dem Trailfan alles geboten, was er sich wünscht. Für mich ist es der extremste Lauf dieser Art und obwohl ich jetzt zum größten Teil alleine laufe, macht es riesig Spaß die steilen Rampen hinab bzw. mehr oder weniger hinauf zu hecheln. Wenn ich den Lauf mit dem Halbmarathon vom Jahresanfang in Saarbrücken vergleiche, bei dem ich meine Bestzeit aufstellen konnte, vergeht die Zeit hier wie im Flug und das ganze erscheint mir extrem kurzweilig. Obwohl ich am Ende weit über eine halbe Stunde länger brauchen werde als in Saarbrücken. An allen Verpflegungsständen ist mit Wasser, Iso, Malzbier, Keksen usw. bestens vorgesorgt. Bei Kilometer 16 treffe ich noch FriBi-Uwe, der sich für den heutigen Tag einiges vorgenommen hat. Ich weiß nicht genau, was er heute morgen in seinem Kaffee hatte. Aber nachdem er bereits vier Marathons in diesem Jahr erfolgreich absolviert hat, möchte er alle drei Runden laufen und somit zum nächsten Ultraläufer der FriBi´s werden. Ich drücke ihm bei seinem Vorhaben natürlich die Daumen, ehe er sich allein auf die nächsten Kilometer macht. Ich kann ihm von hier an nicht mehr folgen. Meine Beine werden langsam aber sicher immer schwerer. Die wechselnden Auf- und Abstiege gehen doch ziemlich bei. Während ich noch so überlege, ob es normal ist einen Marathon, geschweige denn einen Ultralauf auf so einer Strecke zu absolvieren nähert sich mir das Ziel. Auf den letzten zwei Kilometern muss ich noch ziemlich auf die Zähne beißen. Viel wichtiger ist es aber die Konzentration bis zum Schluss aufrecht zu halten. Im Steinbruch bei Kilometer 11 ist mir bereits ein Missgeschick passiert. Dort übersah ich einen kleinen Ast und musste mich mit einer perfekten Judorolle abfangen. Zum Glück ist außer ein paar Schrammen nicht viel passiert. Bin ja ein harter Hund. Zu Hause darf ich das aber nicht erzählen, sonst bin ich das Gespött des FriBi-Mayer-Teams.   :O)

 

Nach 2:25 Stunden stolpere ich sehr zufrieden aus der letzten Hecke und überquere die Ziellinie. Hier wartet bereits Dieter, der mich bei Kilometer 15 wieder überholte und von dort an ziemlich konstant ins Ziel lief. Nach reichlicher Wasserzufuhr heißt es auf den Rest des Twingo-Expresses zu warten. Unser Fahrer Klaus war wie zu erwarten erheblich früher im Ziel und durfte sich mit dem Sieg seiner Altersklasse feiern lassen. Petra und Chris sollten am Ende mit Platz zwei in ihren AK ausgezeichnet werden. Mit Rang fünf in der Königsalterklasse M30 konnte ich auch sehr gut leben . Den nächsten Lauf am Bärenfels werden wir an Weihnachten bei gewohnt kühleren Temperaturen bestreiten.

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Zur Strecke:

Ein richtiger Trailfan wird am Bärenfels seine wahre Freude finden. Wie im Bericht bereits erwähnt, bleiben keine Wünsche hierfür offen. Wohingegen der reine Straßenläufer besser einen großen Bogen um die Veranstaltung machen sollte. Für meinen Geschmack wird man wohl kaum einen ähnlichen Lauf dieser Art in unserer Region finden. Nicht umsonst reisen Ultraläufer aus ganz Deutschland an. Bei allen Veranstaltungen der Familie Feller lautet das Motto nicht umsonst: Ein Lauf von Läufern für Läufer. Dem ist nichts hinzuzufügen.

10.07.2011
4. Parkhauslauf in Hamm Westfahlen

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Auf der Fahrt in den wohlverdienten Hollandurlaub machen wir heute einen kurzen Pitstop im Parkhaus des Alleecenters von Hamm / Westfahlen. Auf einem 1,6 Kilometer langen Rundkurs veranstaltet das 

ansássige Kaufhaus bereits den 4.Parkhauslauf. Auf dem Oberdeck wird bei wunderbarem Láuferwetter neben Schúler-, Jedermann- und Hauptlauf noch ein ausgiebiges Rahmenprogramm geboten. Clown Púpi, der schon fúr den WDR(Sendung mit der Maus) tátig war, unterhált die Kinder wáhrend die Eltern ihre Runden drehen kónnen.

 

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Leicht verspátet geht es fúr Jenny und mich um 12:45 Uhr auf die Strecke. Nach einer halben Runde úber das Oberdeck laufen wir eine Runde durch die Parkhausspindel, auf der sonst die Centerbesucher mit ihren Autos zum Parkhausausgang fahren. Im unteren Parkhausdeck laufen wir eine komplette Runde bis zurúck zur Spindel. Ab hier wird die Spindel wieder abwárts gelaufen bis zum Ausgang. Von dort geht es dann wieder ganz hinauf zum Oberdeck im  vierten Stock.  Vom Ende der Spindel aus sind es noch etwa 300 Meter bis zum Start/Zielbeich. úberraschenderweise empfinde die erste Runde als gar nicht so intensiv wie von vielen Láufern im Vorfeld angekúndigt. Spátestens nach der dritten Runde werd ich jedoch eines besseren belehrt und mir wird klar, was die Wiederholungstáter mit schweren Beinen gemeint haben. Spátestens jetzt freu ich mich auf die anschliessende und vorallem kostenlose Pastaparty, die es im Anschluss geben wird. Nach sechs Runden ist es dann auch mit 47:50 Minuten endlich geschafft und ich gónne mir noch schnell ein bis zwei Becher Wasser. Ehe ich mich auf den Weg mache, um Jenny an der Spindel vor ihrem letzten Anstieg abzufangen und zu motivieren. Dies war jedoch nicht mehr von nóten, da sie mit 58:48 Minuten deutlich unter ihrem selbst gesteckten Ziel lag. Dafúr wurde sie auch mit dem dritten Platz in der AK belohnt.

 

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Alles in allem hat sich der Abstecher ins Ruhrgebiet wirklich gelohnt. Von jetzt an heisst es eine Woche ausspannen und dann gehts ab zum Bárenfelstrail der Familie Feller.

 

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Marion Flada & Frank Pachura von www.laufen-in-dortmund.de
Frank hat mit "Laufend durchs Revier" und "Laufend unterwegs" seine Laufgeschichten rund ums Ruhrgebiet in zwei Taschenbüchern zusammen gefasst.
Hierzu alles unter:
 www.frankpachura.de 

02.07.2011
Cloeflauf Kombiwertung
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Nach dem Berglauf in Hinzweiler vom vergangen Wochenende ging es für Nick, Petra und mich heute zur zweiten Cloef Mountain Challenge. Bei der Anmeldung trafen wir Robin mit seinem alten Herrn Siggi. Somit sind auch heute wieder fünf FriBi´s am Start. Dieses Jahr wird zum ersten Mal eine Kombi- bzw. Superkombiwertung angeboten. Wir entscheiden uns  für die einfache Kombiwertung(Berglauf + Jedermannslauf). Außerdem ist dies der erste Wertungslauf zur saarländischen Berglauf- Meisterschaft. Um das ganze noch komplizierter zu machen, ist dies auch der zweite Lauf zum Saarschleifencup. Dieser begann bereits im Frühjahr mit dem Prolog in Merzig beim 5 Kilometer Citylauf des LV Merzig. Trotz all der Wertungssysteme muss die Strecke trotzdem noch gelaufen werden und die hat es heute wirklich in sich. Nach etwa 1,6 Kilometer flacher Strecke am Saarufer geht es sofort in den Berg hinein. Insgesamt gibt es drei größere Anstiege, die es zusammen auf ca. 390 Höhenmeter bringen. Es geht überwiegend durch den Wald bis hinauf zur Cloef. Nach dem Aussichtspunkt (das Wahrzeichen des Saarlandes) sind es noch knapp 1,5 Kilometer bis zum Zieleinlauf am Cloef- Atrium. Hier wird den Läufern auch in diesem Jahr wieder ein warmer Empfang bereitet. Mit 49:25 auf leicht verkürzter Strecke bin ich doch recht zufrieden. In der Zwischenzeit hat auch Nick seinen ersten Wettkampf, den Schülerlauf mit Erfolg hinter sich gebracht. Am Ende des Tages wird er hierfür mit dem dritten Platz und der Bronzemedaille für seine Mühen belohnt. Trotz dieses Erfolges lässt er es sich nicht nehmen, uns beim 5 Kilometer Jedermannslauf zu begleiten. Diesen kann er auf sehr hügeliger Strecke dann noch in einer guten Zeit von 36 Minuten beenden. Für mich endet der Jedermannslauf in 27:50 Minuten auf dem 15.Platz der Cloef Kombiwertung. Beide Läufe kann ich nur jedem empfehlen einmal selbst in Angriff zu nehmen. Nicht nur die landschaftlich reizvollen  Strecken machen diesen Lauf zu was Besonderem, auch die Orga und das Ambiente geben ihr Übriges. Mit der Idee einer Kombiwertung und den bereits erwähnten Wertungsläufen konnten die Veranstalter ihre Teilnehmerzahlen gegenüber dem vergangenen Jahr deutlich steigern. Ich jedenfalls freue mich jetzt schon darauf, im bunten Herbst  den Berglaufpokal mit dem Litermont- und dem Schaumberglauf fortzusetzen. Den dritten Wertungslauf zum Saarschleifencup bestreiten wir dann übrigens im September beim Saarschleifen- Halbmarathon. Dann hoffentlich wieder mit Jenny, die sich eine verdiente Pause vom Laufzirkus gönnt.

 

16.06. & 17.06.2011
Firmenlauf und Mitternachtslauf

 Das Wochenende beginnt bereits am Donnerstagabend mit den Arbeitskollegen in Dillingen. Hier findet der 7.Wochenspiegel Firmenlauf statt. Nachdem wir im letzten Jahr noch drei Teams an den Start bringen konnten, waren es in diem Jahr immerhin noch zwei Mannschaften + zwei Einzelstarter. Zum Firmenlauf braucht man nicht viel zu sagen. Top Orga aber wenig Platz zum laufen. Deshalb liegt die Hauptkonzentration eher auf der anschließenden Feier. Mit exakt der gleichen Zeit von 2010(25:03) bin ich somit auch relativ zufrieden.

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Am Freitag folgt nur kurze Zeit später der Mitternachtslauf in Glan-Münchweiler. Im letzten Jahr konnte Jenny hier ihren zweiten Lauf überhaupt finishen und wollte unbedingt erneut an den Start gehen. Der dritte FriBi-Mayer lässt sich trotz zunächst stürmischem Wetter nicht zweimal bitten und schließt sich uns bei der Fahrt in die Pfalz an. Dort angekommen lässt der Regen nach und die 2,1Km lange Runde präsentiert sich in bestem Zustand. Auch die Anwohner in den verschiedenen Straßen zeigen wieder gute Laune und feuern die Läufer wie immer bestens an. Nach der zweiten Runde beendet Nick mit einer tollen Zeit von 27:19 Minuten den Jedermannslauf als 15. Da die Strecke nicht ganz so einfach zu laufen ist und mir noch die 5Km von gestern in den Beinen stecken, laufe ich eher nach Gefühl und komme in knapp unter 45 Minuten ins Ziel. Nachdem ich im Vorjahr Jenny auf ihrer letzten Runde begleiten konnte, hatte ich in diesem Jahr nicht mal mehr die Möglichkeit sie zu überrunden. Mit einer Zeit von exakt 54 Minuten ist sie fast 7 Minuten schneller wie damals. Der Lauf in Glan-Münchweiler steht bereits jetzt auf unserem Terminplan für die neue Saison. Auch wenn es sich um einen Rundkurs handelt wird es einem zu keiner Zeit langweilig und die Veranstalter geben sich jede Mühe den Lauf optimal über die Bühne zu bringen.


11.06. & 12.06.2011
7.Kuseler Hutmacherlauf und Saarkohlenwald Lauf
Langes Laufwochenende in Kusel und Quierschied


 

Am Samstag geht es in Kusel auf neuer Strecke zum 7.Kuseler Hutmacherlauf. Die neue Volkslaufstrecke ist leider nicht mehr in das Hutmacherfest integriert. Dafür geht es auf der ehemaligen Bahntrasse in Richtung Thallichtenberg zum alten Bahnhof und wieder zurück. Obwohl es sich um eine Wendepunktstrecke handelt, empfinde ich die Veranstaltung als gelungen und alles andere als eintönig. Die ausrichtende LSC Kusel wurde durch die neue Strecke mit Sicherheit auch etwas entlastet was die Orga angeht. Mit einer Zeit von 42:06 Minuten war ich nach dem Biosphärenlauf in der vergangenen Woche auch sehr zufrieden. Dies war für mich die dritte Veranstaltung im Rahmen des Laufladencups 2011. Fehlen nur noch die Läufe in Heltersberg (7.8.), Bockenheim(28.8.) und Rodenbach (5.11.).

 

Das Highlight dieses Wochenendes sollte aus FriBi- Sicht aber der 2. Saarkohlenwald Lauf in Quierschied sein. Auf Jenny´s Hausstrecke lief ich mit ihr zusammen den gut profilierten Lauf. Zunächst ging aber Nick auf dem 5,2 Kilometer langen Kurs des Jedermannlaufs. Hier hatte er was die Platzierung angeht natürlich nur wenig Chancen. Mit einer beachtlichen Zeit von 34:09 Minuten kann er dann aber zurecht stolz auf sich sein. Im Anschluss lässt er es sich nicht nehmen, beim Schülerlauf über zwei Kilometer auch noch an den Start zu gehen. Vor dem Schülerlauf gehen Jenny und ich auf den 9,6 Kilometer langen Hauptlauf. In der Zeit von 1:02:13 Stunden wurde sie zweite Frau in ihrer Altersklasse. Wie viele Frauen in ihrer AK an den Start gingen tut ja hier nichts zur Sache ;O)
 


02.06. bis 05.06.2011
2.SR3 Biosphärenlauf
St.Ingbert - Niederwürzbach - Niedergailbach - Sitterwald

Zum Bericht bitte hier anklicken.

27.05. & 28.05.2011
Mölschbacher Wildsaulauf und Frauenlauf Saarbrücken

Zwei Läufe ein Wochenende

Das letzte Maiwochenende wurde für mich mit dem 10.Wildsaulauf in Mölschbach eingeläutet. Da wir einen sehr vollgestopften Terminplan haben und ich gerne die Laufladencup-Serie in diesem Jahr bestreiten möchte, blieb nur der Termin in Mölschbach um die insgesamt sechs Wertungsläufe der Serie zu erfüllen. Das schöne aber daran ist, dass der Wildsaulauf wie sein Name schon erahnen lässt, zu 100% auf Waldwegen durch den Pfälzerwald führt. Das Negative lässt auch nicht lange auf sich warten und spiegelt sich beim Blick in das Streckenprofil wider. Es geht vom Mölschbacher Sportplatz bis Kilometer fünf stetig bergauf und auf dem Rückweg folglich bergab. Die Strecke an sich ist wirklich empfehlenswert und bei ca. 240 Höhenmetern bin ich trotz leicht kürzerer Strecke(300m) mit 51:06 sehr zufrieden. Nach dem Lauf vor 14 Tagen in Höheinöd ist es der zweite Lauf in der Cupwertung. In Höheinöd konnte ich mit einer Zeit von 52:16 bereits 172 Punkte einfahren. Bei diesem Wertungssystem werden dem Erstplatzierten 300 Punkte gutgeschrieben. Alle weiteren Läufer bekommen ihre Punkte mit einem speziellen Punkteschlüssel errechnet an Hand der Differenzzeit zum Tagessieger. Der dritte Lauf des Laufladencups ist für mich am 11.06. in Kusel beim Hutmacherlauf. Leider muss man im Nachhinein sagen, dass die Orga des Laufes genau wie in Höheinöd zu wünschen übrig lässt. Beide Läufe haben ein interessantes Streckenprofil mit einem schönen Landschaftsbild zu bieten. Doch gab es bei beiden Siegerehrungen erhebliche Probleme mit der Zeitnahme. In Mölschbach ging dies so weit, dass man die Läufer teilweise befragte, welche Zeiten sie denn hatten. Für mich kommt ein Besuch in Mölschbach und Höheinöd nicht mehr in Frage. Bis heute sind auch noch keine Ergebnisse und Urkunden im Internet. Auf Anfrage per E-Mail gab es auch keine Antwort. Schade wegen der Atmosphäre und der tollen Strecke...

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Am Samstag den 28.05. ging es für die FriBi-Frauen dann in Saarbrücken bei der ebenfalls 10. Veranstaltung des Frauenlaufes zur Sache. Den zahlreich erschienenen FriBi-Männern blieben aus diskriminierenden Gründen nur die Zuschauerrolle oder „Hilfsarbeiterjobs“. Nach toller Leistung wurden die beiden Hartmann Schwestern dritte und fünft Platzierte im Gesamteinlauf. Petra und Jenny konnten mit sehr guten Zeiten ihre selbstbesteckten Ziele auch erreichen. Meine bessere Hälfte kratzte mit Ihren 1:00:24 sogar schon an der Einstundenschallmauer. Wenn sie weiter so ehrgeizig bei der Sache ist, wird diese noch 2011 fallen! Rundum war es eine gelungene Veranstaltung die top organisiert über die Bühne ging.

 

Im Bolais ließen wir es uns im Anschluss gut gehen. Nach ausgiebigem feiern der beiden Topplatzierten wurde noch lange über die kommende Woche und den Biosphärenlauf diskutiert. Hierbei handelt es sich um einen Etappenlauf, der an vier Tagen von Donnerstag bis Sonntag über das verlängerte Vatertagswochenende in St.Ingbert, Niederwürzbach, Niedergailbach und Rilchingen ausgetragen wird. Einige FriBi´s sind hierzu schon vorangemeldet. Deshalb bin ich mir jetzt schon sicher, dass wir dort viel Spaß haben werden und der Eine oder Andere auch noch bei Einzeletappen an den Start gehen wird. Für mich stellt sich aus all dem Gespräch und der Vorfreude die Frage, wie man solch einen intensiven Lauf angeht. In einer Woche werden wir alle schlauer sein........

 

01.05.2011
Globus Marathon in St. Wendel

1.FriBi-Staffel beim 5.WND-Marathon

Bei herrlichem Wetter liefen wir am Tag der Arbeit in der 1.FriBi-Mixed-Staffel. Mit dabei sind außer Jenny und mir noch Petra und Jörg vom Lauftreff. Zu Beginn habe ich die Ehre unsere Staffel auf die Strecke zu bringen, in Oberlinxweiler löst mich die bereits nervös tibbelnde Petra ab. Nur wenige Sekunden später ist von ihr nur noch ein Kondensstreifen am Horizont sichtbar und es bleibt mir nur wenig Zeit Jenny, die hier bereits auf die letzte Staffelbandübergabe wartet, auf ihren Einsatz vorzubereiten.Die Zeit vergeht wie bereits erwähnt im Flug
. Kurz darauf sehen wir schon Jörg aus Richtung Niederlinxweiler angeflogen kommen, um  Jenny auf die Strecke zu schicken. Jörg seinerseits wurde kurze Zeit zuvor in St.Wendel von seiner besseren Hälfte Petra auf die Reise geschickt. Da ich Jenny mit dem schweren Rucksack nicht folgen kann, lege ich die restlichen Meter bis ins Ziel allein zurück um sie mit den Anderen zu empfangen. Jeder hat heute sein Bestes gegeben und wir werden mit einem tollen 8.Platz in der Gesamtwertung belohnt. Anschließend lassen wir den gelungenen Tag in der Stadt mit unserem Fanclub(Manni & Moni) ausklingen. 

 

25.04.2011
33. Ousterlaf in Grevenmacher (LUX)

Vom Fanblock auf die Strecke

Nachdem mich Jenny 2009 und 2010 als Fan zum Osterlauf begleitet hat, startete sie in diesem Jahr zum ersten Mal selbst in Grevenmacher. Leider war es für April und vor allem für Ostern sehr warm und eine Bestzeit war bei keinem von uns beiden zu erwarten. 

Für unsere Debütantin stoppte die Meisterchipuhr bei 01:06:17 und bei mir waren es im Ziel 00:51:38 Minuten.  

Bleibt zu hoffen, dass es in St.Wendel nächste Woche nicht ganz so warm wird. Dort starten wir dann mit Petra und Jörg vom Lauftreff in der 1.FriBi-Staffel beim Globus-Marathon.

08.04. & 10.04.2011
24.Int.Ohmbachsee & 2.Haldenlauf

Aller guten Dinge sind Zwei

Und deshalb ging es am Freitagabend anstatt zum Auslaufen in den Wald, nach Brücken zum 24. Lauf Rund um den Ohmbachsee. Da am Sonntag bereits der Haldenlauf vor unserer Haustür ausgetragen wird, musste die 5 Kilomterstrecke herhalten. Hier schafft Jenny ihre neue Bestzeit in 30:44 Minuten. Für mich reichten 24:51 Minuten für den 8 Gesamtplatz. Nick erzielte mit 4:49 Minuten ebenfalls eine neue Bestzeit über die 1 Kilometer- Schülerstrecke. Die Strecke verläuft überwiegend durch Wald und Wiesen, bis hin zum Ohmbachsee. Im nächsten Jahr ist der Lauf bereits vorgemerkt. Dann aber über die komplette Distanz beim Hauptlauf.

Zum zweiten Mal veranstaltete die TG Landsweiler ihren Haldenlauf in Landsweiler-Reden. Dieses Mal  ein sehr gut organisierter Lauf. Nach den Schülerläufen musste man sich entscheiden, ob man bei der 5 bzw. 10 Kilometerstrecke an den Start gehen möchte. Man konnte auch zum ersten Mal über die Halde laufen, also ein Berglauf,wofür ich mich entschied. Jenny konnte leider nicht an den Start gehen. Nach guten 36:46 Minuten war das Rennen dann auch für mich zu Ende. Niggl war  heute auch wieder dabei und erreichte seine zweite Bestzeit innerhalb von 48 Stunden. Dieses Mal in 9:17 Minuten über 2 Kilometer. Der Haldenlauf ist auf den ersten drei Kilometern recht steil zu belaufen. Nachdem man auf der Halde angekommen ist, verläuft die Strecke flach über die Halde mit wunderbarer Aussicht über den Saarkohlewald. Am Ende der Halde geht es steil bergab bis zum neu angelegten Skater- und Läuferweg, der um die Halde und den Schlammweiher führt. Von hieran laufen die Volksläufer und Bergläufer gemeinsam ins Ziel. Einige Neuerungen für 2012 haben die Veranstalter schon angekündigt. Dann lassen wir uns mal überraschen und warten voller Vorfreude auf die dritte Austragung des Laufes.
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03.04.2011
Freiburg Halbmarathon

Gelungenes Halbmarathon- Debut von Jenny

Bei sommerlichen 22°C im Schatten, absolvierte Jenny Ihren ersten Halbmarathon in Freiburg mit Bravour. Da dies keiner besser beschreiben kann als unser Karl-Heinz(Webmaster der FriBi Funrunners), hier sein Bericht:

 Freiburger Halbmarathon
Jennifer Werth hat am 03.04.11 den ersten Halbmarathon ihrer Läuferinnenkarriere bestritten. Begleitet wurde sie dabei von Freund Thorsten Mayer, dem aber auf den letzten Metern wohl die Puste ausgegangen sein muss, wie wäre es sonst zu erklären, dass Jenny mit 2:38:37Std deutlich vor Thorsten lag, der für die 21Km immerhin 2:38:38Std benötigte .
Herzlichen Glückwunsch Jenny,
das war einfach klasse!!!

Da ich Jenny auf der Strecke moralisch unterstützen durfte, nutzte ich die Zeit um ein paar Bilder von der Strecke zu machen.

Zwei Promis am Start haben wir auch noch getroffen.
(Eine Freundin von Silvio & das Maskottchen des Gourmet Marathons in Saarbrücken) 

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19.03.2011
14. Nanstein Berglauf in Landstuhl

Die FriBi-Mayer´s starteten am Samstag bei allen Läufen in der Region

Heute konnte Jenny ihren zweiten Berglauf überhaupt, mit einer guten 51:39er Zeit beenden. Für mich war es der Dritte und bisher erfolgreichste Start in Landstuhl. Mit einer Zeit von 41:04 konnte ich über 100 Läufer hinter mir lassen. Zu den Siegern brauche ich nicht viel zu schreiben. Das sind in Landstuhl meistens die gleichen. Vielmehr sollte man die neue Strecke erwähnen. Nachdem die alte durch das Bärental vom Forstamt gesperrt wurde, verkürzte sich die Strecke um rund 500m. Die Höhenmeter blieben aber gleich. Das liegt daran, dass am Ende der Schlossberg angelaufen wird. Hier geht es knackige 600m hoch bis zur Burg Nanstein. Meiner Meinung nach macht dies den Reiz der neuen Strecke aus. Da auf der alten Strecke der Schlussanstieg recht kurz war. Landschaftlich ist der Lauf eh perfekt. Genauso wie die eingespielte Orga gibt es keinen Grund zu meckern. Laut Jenny fehlt nur das Wasser im Zielbereich. Dort wird traditionell Zitronentee ausgeschenkt.

Das dritte Mitglied der FriBi-Mayer´s lies es sich nicht nehmen, spontan beim Nachholtermin des Ottweiler Nachtwächterlauf zu starten. Hierbei muss man sagen, dass Nick noch keine drei Kilometer am Stück gelaufen ist. Nachdem wir versuchten, ihm sein Vorhaben auszureden, belehrte er uns mit einer unglaublichen 32:32er Zeit und dem Argument, dass wenigstens einer in Ottweiler laufen muss. Außerdem belegte er einen hervorragenden 61.Platz beim 91 Mann(Frauen)starken Feld. Was wäre da mit etwas Training drin gewesen.

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Profilstudium vorm 2.Berglauf der Karriere
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So perfekt läuft man nur ohne Training.
 


13.03.2011
6. Merziger Citalauf
1. Saarschleifen - Cup für Allrounder

Mit Jenny, Petra und mir startete heute die absolute "Allrounder" FriBi-Elite beim Prolog des 1.Saarschleifen-Cups in Merzig. Über Sinn und Unsinn lässt sich hier trefflich streiten. Wir sind der Meinung, dass man der Laufserie eine Chance geben sollte. Auch wenn das Wertungssystem für nicht ambitionierte Allrounder wie wir es sind, uninteressant ist. Jenny und Petra konnten auf der kurzen 5 Kilometerstrecke mit 31:00 Minuten und 28:51 Minuten ihre persönlichen Bestzeiten aufstellen. Für mich standen am Ende gute 24:48 Minuten auf der Tafel. Alles in allem ein sehr gut organisierter Lauf auf schneller Strecke.
Die Sieger sind
5Km
Dennis Zimmer 16:22
Gaby Duchstein 19:37
10Km
Justus Steffen 30:24
Rebecca Robisch 35:35
Am 02.07.2011 wird der zweite Wertungslauf bei der Cloef Mountain Challenge in Orscholz über 8,2Km und 387 Höhenmetern ausgetragen.

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Ich bin Freiburger
Bzw. wir sind Freiburger

Ähnlich wie beim Globus Marathon in St.Wendel die Bank1Saar, unterstützt beim Freiburg Marathon(03.04.) die AOK den Lauf. Hierbei sind Jenny und ich als Mitglieder des AOK-Running-Team gemeldet. Erfreulicherweise wurden uns bereits heute die Trikots zugeschickt.

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05.03.2011
23.Int.Fastnachtslauf in Wasserliesch
Bergauf, bergab zu Fasching

Da Jenny heute leider arbeiten musste und sowieso in der Vorbereitung für Freiburg ist, fuhren wir zu viert am Faschingssamstag an die Mosel. Mit Nick und mir befanden sich im Auto zwei aktive Läufer. Moni und Manni übernahmen den Fanblock-, Fahrer- und Fotografenjob. 


In Wasserliesch war bereits alles auf den Fastnachtslauf eingestellt. Der ganze Marktplatz wurde mit Luftschlangen und bepflanzten Laufschuhen dekoriert. Vor dem eigentlichen Hauptlauf wurde ein Jedermannslauf, ein Bambinilauf und ein Schülerlauf geboten. Bei letzterem konnte Nick seine Bestzeit über die 2 Kilomterdistanz auf stolze 11:03 Minuten verbessern. Wenn er jetzt noch die obligatorische Walkingpause auslässt, könnte er locker unter 10 Minuten bleiben. 

Im Anschluss an den Jedermannslauf folgte der Hauptlauf über zwei 5 Kilometerrunden. Nach dem Start geht es in Wasserliesch zuerst mal ein Kilometer relativ steil bergan. Oben angekommen zieht sich die Strecke auf eineinhalb Kilomter zurück in Richtung Mosel. Nach circa einem Kilometer am Fluss entlang geht es zurück zum Start-Zielbereich. Nach kurzer Megaphonanfeuerung von meinem Patenkind Nick, konnte ich die zweite Runde dann auch noch ganz vernünftig hinter mich bringen. Alles in allem bin ich mit 52:04 Minuten zufrieden.

Der Faschingslauf ist trotz langer Anfahrt sehr zu empfehlen. Alle Beteiligten geben sich sehr viel Mühe um eine entsprechende Faschingsatmosphäre zu präsentieren und der Lauf selbst ist bis ins Kleinste durchdacht. Mit insgesamt 300 Teilnehmern waren die Veranstalter sehr zufrieden.  Mit Sicherheit waren wir nicht zum letzten Mal hier.    

Bilder

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27.02.2011
4. Ferraro Gutsweiherlauf Neunkichen/Furpach
Erster 10er im neuen Jahr

Mit dem Gutsweiherlauf beginnt auch in diesem Jahr die klassische Volkslaufsaison im Saarland. Nachdem im letzten Jahr noch ein heftiger Sturm über die Läufer und Läuferinnen hinwegzog, hatten wir in diesem Jahr fast optimales Wetter. Die recht anspruchsvolle Strecke durch den Neunkircher Wald und um den Gutsweiher konnten Jenny in 1:05:08 Minuten und ich in 0:52:52 Minuten zurücklegen. Mit knapp 65 Minuten kommt Jenny ihrer Zielzeit von unter 60 Minuten immer näher. Wenn sie jetzt noch die Halbmarathon-Distanz in Freiburg meistert, dürfte diese Marke schon in 2011 fallen.
Die Sieger Florian Neuschwander(32:31) und Marion Jakobs(40:47) konnten sich anschließend mit neuen Streckenrekorden feiern lassen. 



20.02.2011
5.DAK Halbmarathon Saarbrücken
Hauptsache man(n) sieht beim Zielfoto noch gut aus

Nachdem mir auf der Hinfahrt eingefallen war, dass man zu einem Halbmarathon seine Garmin und wenn alles passt auch noch eine Flasche Iso mitnehmen sollte, konnte der Lauf selbst nur super werden. So ist es dann auch gekommen. Laut Vanman blieb die Uhr bei 1:52:16 stehen, was einen 5:19er Schnitt bedeutete. Alles in allem ein perfekter Lauf für mich. Vielleicht sollte ich öffter mal die Uhr zu Hause lassen. Der Lauf an sich empfand ich als optimal organisiert. Umständlich waren nur die Parkmöglichkeiten(für 6,90€ am Sonntag) und die mangelhafte Ausschilderung zum Parkhaus bzw. den Duschen. Dass die Strecke an der Saar recht eintönig wird, war mir im Vorfeld schon klar. Umso mehr freu ich mich auf die Waldläufe wenn die Saison richtig beginnt(wie z.B. nächste Woche beim Gutsweiherlauf in Neunkirchen/Furpach).

Die beiden Sieger liefen in folgender Zeit ins Ziel:
Tanja Hooß (LTF Marpingen) 1:26:42
Stefan Groß (TuS Deuz) 1:09:23

Ergebnisse

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06.02.2011
29.Winterlaufserie in Rheinzabern (3.Etappe)

Kurzentschlossen zur Winterlaufserie

Am Sonntag ging es für Jenny und mich einmal quer durch die Pfalz nach Rheinzabern. Hier wurde zum 29. Mal eine Winterlaufserie durchgeführt. Die ersten beiden Etappen wurden bereits am 9.Januar über 10 Kilometer bzw. am 6.Februar über 15 Kilometer ausgetragen. Den Abschluss dieser Serie bildet der heutige 20 Kilometerlauf auf einem flachen Rundkurs, den wir zweimal durchlaufen müssen. Leider fühlte sich Jenny an diesem Tag nicht gut. So entschied sie sich kurzerhand einen Trainingslauf durchzuführen. Bei mir lief es von Beginn an hervoragend. So dass am Ende eine 1:46:29 stand.

Die Sieger des Laufes heißen:

Matthias Müller (TSG Weinheim Team Exotenwald) in 1:07:15
Simone Maissenbacher (LSG Karlsruhe) in 1:15:44

Die Siege in der Gesamtwertung gingen an:
Luca Bongiovanni (Engelhorn Sports Team) 2:29:20
Eve Rauschenberg (Haßloch) 2:49:44

Nach kurzem Stopp beim Italiener in Anweiler am Trifels konnten wir einen alles in allem gelungenen Sonntag abschließen und nach einer weiteren Stunde die Pfalz und ihren schönen Pfälzerwald hinter uns lassen.  

Bilder



16.01.2011
35.Schmelzer Crosslauf
Saisonstart in Schmelz beim Crosslauf

Warum startet man eigentlich Sonntagsmorgens unter der saarländischen Laufelite beim Crosslauf? Ganz klar, weil es mittags im Brauhaus immer gutes Essen gibt(oder so ähnlich). Da wir zum ersten Mal bei einem Lauf dieser Art starteten, fuhren wir auch ohne große Erwartungen mit Fanclub und Nick im Gepäck nach Schmelz. So waren Niggl und ich auch recht chancenlos was die Platzierung angeht. Die Zeiten waren jedoch mit einem 6:01 Minuten Schnitt für Nick(2,3Km, ohne Training) und 5:46 Minuten pro Kilometer für mich auf der Langstrecke(9,2) mehr als ok. Zumal die Strecke logischerweise nicht ganz einfach zu laufen war. Jenny konnte mit dem 3.Platz in Ihrer Altersklasse zumindest die FriBi-Ehre retten und einen 6:45er Schnitt auf die 3,43Km laufen. Auch Ulla vom FriBi-Lauftreff konnte mit ihrem 3.Platz(AK55) im gleichen Lauf einen gelungenen Einstand beim Schmelzer Crosslauf feiern.

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