
21. Laufsaison 2025
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26.04.26 Heimspiel mit Überlänge: Mein Doppelpack beim Globus Marathon Der Globus Marathon in St. Wendel ist für uns als Lauf-Club natürlich ein absolutes Heimspiel. Diesmal startete ich allerdings im „Single-Modus“, da meine bessere Hälfte Jenny erst am Mittag zur moralischen Unterstützung dazustieß. Der Plan für den Tag: Einmal 10 Kilometer zum Wachwerden und am Mittag noch der 5er als Zugabe. Man gönnt sich ja sonst nichts! Pünktlich um 9 Uhr ging es bei Kaiserwetter los. Mein Vorhaben, für Dennis den Tempomacher zu spielen, hatte sich eigentlich schon vor Wochen erledigt. Dennis kam Anfang des Jahres in unseren Einsteigerkurs und hat seitdem eine Entwicklung hingelegt, die mich fast ein bisschen sprachlos macht. Nach vier Monaten Training muss ich mittlerweile eher froh sein, dass er überhaupt noch mit mir zusammen an der Startlinie stehen will, ohne mich mitleidig anzulächeln. Zum Glück war Daniela dabei. Als erfahrene Läuferin gab sie das Tempo vor, was ihr aber nach nicht mal zwei Kilometern schon zu gemütlich wurde. Dennis hängte sich kurzerhand an ihre Fersen und die beiden rauschten davon, während ich meine eigene Standortbestimmung suchte. Meine Beine sortierten sich irgendwo zwischen 5:30 und 5:37 Minuten pro Kilometer ein. Bis zum Wendepunkt in Urweiler lief es wie geschmiert, danach Richtung Bliesen wurde es an den kleinen „Buckeln“ der Strecke doch etwas zäher. Bei exakt 10 Kilometern blieb die Uhr bei 56:30 Minuten stehen – Saisonbestzeit! Eigentlich ein Grund zum Feiern, wäre da nicht die kreative Streckenführung der Organisatoren gewesen. Die 100 Meter „Bonus“, die die Strecke zu lang war, kosteten mich die 56er-Zeit. Dank der genialen Stimmung in der Bahnhofstraße rettete ich mich aber mit einer Punktlandung nach genau 56:59 Minuten ins Ziel. Die Zeit bis zum zweiten Start verging wie im Flug. In St. Wendel trifft man an jeder Ecke bekannte Gesichter, man quatscht, lacht und fachsimpelt. Schließlich zog ich mich mit Katja und Jenny in ein Café zurück, um der prallen Mittagssonne zu entfliehen. Wir waren so vertieft in unsere Gespräche, dass wir vor lauter „Schwätzen“ fast den Start des 5-Kilometer-Laufs verpasst hätten. Mit leicht verbogenen Beinen und einer gewissen Grundspannung schleppte ich mich erneut an die Linie. Doch Überraschung: Der Motor sprang sofort wieder an! Mit einem Schnitt von knapp unter 6 Minuten pro Kilometer rollte es erstaunlich locker. Dass die 5-Kilometer-Strecke am Ende eher ein 5,5-Kilometer-Ausflug war, nahm ich mit Humor – in St. Wendel bekommt man eben einfach mehr für sein Startgeld. Mit 32:48 Minuten auf der Uhr und zwei gefinishten Läufen in den Knochen war ich am Ende mehr als zufrieden. Ein toller Tag mit einer super Truppe vom LC. Hier die Fotos von unserem Kurzurlaub in Pleisweiler bei Bad Bergzabern:
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