
21. Laufsaison 2025
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09. & 10.05.26 39. Schluchseelauf 2.0 Unser 13. Jubiläum im „Suppenküchen-Klima“ Der Schluchseelauf ist für Jenny und mich nicht einfach nur irgendein Wettkampf im Terminkalender. Er ist ganz persönlich unser Lauf – doch dazu später mehr. Dass die Veranstaltung nach der Pause im letzten Jahr unter neuer Regie der LG Hohenfels als „Schluchseelauf 2.0“ zurückkehrte, war für uns natürlich Grund genug, wieder in den Schwarzwald zu reisen. Mein „Aufwärmprogramm“ mit Hindernissen Den Anfang machte ich bereits am Samstag beim neu eingeführten 4,7 km Fun- und Firmenlauf. Die Strecke führte uns direkt durch den Ortskern von Schluchsee und zu Beginn durch den kleinen Park am Wiesengrund. Was auf dem Papier nach einem entspannten „Aufwärmen“ aussah, entpuppte sich als echtes Brett: Die Strecke besticht durch kleine, aber richtig giftige Anstiege, die sofort in die Beine gehen. Erschwerend kam hinzu, dass Petrus kurz vor dem Start die Schleusen öffnete. Ein einstündiger Platzregen verwandelte die Luft in eine regelrechte Suppenküche. Spätestens nach zwei Kilometern war mir klar: Heute ist kein schnelles Laufen möglich – hier geht es nur noch um das Ankommen im „Dampfbad“. Mit meinen 25:41 Minuten war ich unter diesen Bedingungen zufrieden. Der Kopf war nun frei für den großen Tag am Sonntag. 18,4 Kilometer und ein ganz besonderes Foto Am Sonntagmorgen ging es dann endlich gemeinsam mit Jenny los. Da für den Hauptlauf über 3.000 Läuferinnen und Läufer angekündigt waren, hatten wir ehrlicherweise etwas Sorge, überhaupt noch einen Parkplatz zu ergattern. Sicher ist sicher: Also standen wir bereits vor 8 Uhr auf dem ersten Parkplatz in der Nähe der Sporthalle und frühstückten erst einmal gemütlich im Auto. Die Startzeit war erst für 10:15 Uhr angesetzt. Während wir also fröhlich in unserem fahrbaren Frühstückszimmer saßen, mussten wir schmunzelnd feststellen, dass wir uns das frühe Aufstehen auch hätten sparen können: Selbst um 9:30 Uhr waren in Hallennähe noch Parkplätze frei. Aber gut, so hatten wir zumindest keinen Stress! Dann ging es auf die klassischen 18,4 km einmal rund um den größten Stausee des Schwarzwalds. Wir hatten uns vorgenommen, die Runde in einem gleichmäßigen Tempo zu genießen, was uns mit einer Finisher-Zeit von 2:16:44 Std. auch super gelungen ist. Dabei stellten wir fest: Bei all unseren bisherigen Teilnahmen hatten wir noch nie so gutes Laufwetter wie in diesem Jahr! Ein kurzer Stopp bei Kilometer 13 musste trotzdem sein. Der Grund ist ganz einfach: Wir haben auf den Tag genau vor 13 Jahren am Schluchsee geheiratet und sind damals wie heute beim Schluchseelauf gestartet. Ein kurzes Erinnerungsfoto an der Markierung war also Pflicht. Wir erinnerten uns dabei zurück an 2013: Einen Tag nach der Hochzeit liefen wir bei strömendem Regen und Eiseskälte um den See – da war das heutige Wetter fast schon ein Geschenk. Die Fotografin am Streckenrand schüttelte beim Knipsen nur schmunzelnd den Kopf und meinte trocken: „Was man als Läufer halt so macht...“ – Recht hat sie! Unser Fazit: Ein lachendes und ein weinendes Auge Insgesamt war dieses Wochenende ein echtes Geschenk. Wir hatten tolle Gastgeber in Breitnau, einer wirklich herrlichen Ecke im Schwarzwald, und konnten einen Lauf um den für uns schönsten Stausee mit unzähligen Erinnerungen genießen. Dennoch wird uns der Schluchseelauf so schnell wohl nicht mehr sehen. Auch wenn die Organisation grundsätzlich klasse ist und wir einen Start in ferner Zukunft niemals ganz ausschließen würden: Das Preis-Leistungs-Verhältnis steht für uns leider in keinem gesunden Kontrast mehr zum Erlebnis. Das ist extrem schade für diesen wunderschönen Landschaftslauf, aber für uns passt es aktuell einfach nicht mehr zusammen. Dann suchen wir uns lieber einen kleineren Lauf im Schwarzwald. Trotzdem nehmen wir die schönen Momente mit und freuen uns über ein emotionales Jubiläums-Wochenende!
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