19.08.2012
Coca - Cola Straßenlauf auf dem Einsiedlerhof


Jubiläum beim FCK. Zum 30. Mal schickt ein gut gelaunter Sprecher das traditionell große Teilnehmerfeld in den Wald um Kaiserslautern bzw. den Einsiedlerhof.  Leider liegt für Jenny und mich kein gutes Omen in der Luft für die heutige Veranstaltung.

Nach zwei Kilometern liege ich zwar absolut im Soll, fühle mich aber durch die leichte Schwüle nicht in der Lage meine angepeilten 49 Minuten anzugehen. Darum entscheide ich mich auf Jenny zu warten. Vielmehr möchte ich sie bei ihrem Plan unterstützen, die 10 Kilometer endlich unter 60 Minuten zu laufen.

Leider sieht auch sie nach der kurzen Distanz schon sehr gestresst aus. Man merkt sofort, dass auch bei ihr wenig geht. Darum machen wir es auch kurz und belassen es bei dieser kurzen Beschreibung. Die Strecke vom Einsiedlerhof  ist ja unlängst bekannt. Auch die Orga ist nach 30 Jahren mehr als eingespielt. Jedem, der  eine Bestzeit laufen will, legen wir diesen Lauf ans Herz. Nicht umsonst sind jedes Jahr so viele Läufer bereits um 9 Uhr morgens am Start.

In diesem Jahr waren es 438 Frauen und Männer, die das Ziel in der Weilerbacher Straße erreichen. Wir erreichen mit viel Frust nach 1:02:49 Minuten ebenfalls das Ziel. Dies ist zwar für Jenny Jahresbestzeit doch lassen sich sechs Wochen Vorbereitung auf <60 Minuten nicht einfach so streichen.

Spätestens nachdem mir auf der Heimfahrt einfällt, dass dies ein weiterer Lauf zum Laufladen – Cup war, können wir wieder lachen. Dies bedeutet nämlich, dass ich blöder Weise viele Punkte hab liegen lassen. Somit geht es in der 2012er Wertung nur noch um die goldene Ananas. Die goldene Ananas bedeutet bei der Cupwertung aber immer noch ein schönes Laufshirt, welches jeder Läufer bekommt, der mindestens an sechs Läufen teilgenommen hat.

Niederlagen wie bei Jenny oder Blödheit (wie bei mir wegen der Cupwertung) gehören zum Sport dazu. Wichtig ist nur, nach ein paar Tagen neu zu planen und wieder neue Ziele anzugehen. Dies werden wir tun. Spätestens in Karlsruhe soll eine schöne Zeit für uns beide beim Halbmarathon rausspringen. Bis dahin machen wir erst mal 14 Tage Urlaub, um gut erholt in die weitere Saison durchzustarten.

Wettbewerbe:
5 & 10 Kilometer

Start/Ziel:
Weilerbacher Straße auf dem Einsiedlerhof

Strecke
Asphaltierte Wendepunktstrecke durch den Wald.

Verpflegung:
Wasser, Tee, Schwämme

Wertungen:
5er Jahreswertung und Mannschaftswertung

Auszeichnungen:
Sachpreise, Geldpreise und Urkunden

Startgeld:
10 Km: 5€
5 Km: 3€

Zuschauer:
Ganz wenige im Start- / Zielbereich

Duschen:
Auf dem Werksgelände von Coca – Cola. Dort findet auch die Siegerehrung statt.


Internet:
www.fck-running.de


Sonstiges:
Eine der flachsten Strecken der Region. In diesem Jahr gehört der Lauf zur Laufladen – Cup - Wertung.

13.07.2012
5. Mittelpunktlauf Habach

Zum 5. Mal laden die Habacher zu ihrem Mittelpunkt an den Sportplatz des SV Habach ein. Erstaunlicherweise erfreut sich die Laufabteilung des SVH über ein großes und vor allem starkes Teilnehmerfeld in jedem Jahr. Obwohl es nur ein 5 Kilometerlauf ist, stehen heute über 300 Läufer am Start.  Der Veranstalter lockt mit einer Mannschaftswertung bzw. mit einer anschließenden Party, die ihresgleichen sucht. Wobei die Habacher für letzteres ohnehin bekannt sind.

Habach streitet sich mit dem Lebacher Ortsteil Falscheid ohnehin um den Titel “Mittelpunkt des Saarlandes“. Für Jenny und mich liegt der Saarländische Mittelpunkt sowieso in Wemmetsweiler. Um genau zu sein, in der Bildstockstraße. Doch dies ist eine andere Geschichte. Da die besagten “offiziellen“ Mittelpunktläufer bei unserem Osterlauf eine der drei größten Gruppen waren, fühlen wir uns verpflichtet auch bei ihnen als Einzelstarter mitzuwirken.

(Wasserschlacht von Habach)

Auch wenn wir es locker angehen wollen, zwingt uns die Strecke doch schon ziemlich früh an unsere Grenzen zu gehen, denn ganz so schlecht soll die Zeit ja auch nicht auf den Urkunden aussehen. An die Grenzen müssen wir gehen weil die kurze Strecke doch den einen oder anderen Anstieg aufzuweisen hat. Bis etwa Kilometer vier laufen wir also überwiegend durch die Wälder um Habach auf stark welligem Untergrund. Vor dem Haus Hubwald (Betreutes Wohnen) drehen wir eine Ehrenrunde, um dann auf der Großwaldstraße / L301 durch Habach hindurch zum Ziel am Sportplatz zu laufen. Trotz sehr starkem Regen feuern wie jedes Jahr die Habacher kräftig an.

Nach 31 Minuten für Jenny und 26 Minuten auf meiner Uhr suchen wir schnellst möglich die Duschen auf. Der Sommer 2012 lässt einen ziemlich rasch auskühlen. Auch lassen wir die große “AFTER-RUN-PARTY“ ausfallen. Wobei wir im Nachhinein laut fachmännischem Urteil einiges verpasst hätten. So bleibt uns wohl nichts anderes übrig als im nächsten Jahr wieder zu kommen um selbst zu testen ob die Habacher wirklich so trinkfest sind. Dann aber mit eigenem Fribi-Mayer-Team.

 

Wettbewerbe:
5 Kilometer

Start/Ziel:
Sportplatz Habach

Strecke
5 Kilometer Waldlauf

Verpflegung:
Wasser & Tee

Wertungen:
Teamwertung(Mix, Frauen, Männer)

Auszeichnungen:
Sachpreise, Geldpreise und Urkunden

Startgeld:
5€

Zuschauer:
Beim durchlaufen von Habach und am Sportplatz (Trotz starkem Regen herrscht eine gute Stimmung bei den Zuschauern)

Duschen:
Clubheim und Tennisheim


Internet:
www.sv-habach.de


Sonstiges:
Kleiner Ort mit großem Teilnehmerfeld. Gute Stimmung im Zielbereich.

06.07.2012
29. Lebacher Stadtlauf

Momentan hab ich keine gute Form. Leider auch einige Kilo zu viel auf den Rippen. Mit einer 25er Zeit für die 5 Kilometer muss ich mich leider erstmal zufrieden geben. Bis Kaiserlautern in drei Wochen ist noch viel Arbeit um wenigstens in die Nähe meiner 10 Kilometer – Bestzeit zu kommen.

Zur heutigen Strecke kann ich sagen, dass sie nicht ganz einfach zu laufen ist, wenn man eine Bestzeit raus hauen möchte. Möglich ist dies in Lebach allemal. Aber ein ganz kleiner Buckel macht den Läufern bei vier Runden das Leben schwer. Also gilt es sich gut einzuteilen. Dann klappt es auch mit der Bestzeit. Aber Achtung alle Altersklassen sind hier hervorragend besetzt.

Am besten nimmt man den Lauf nicht ganz so bierernst. Dieses Motto mache ich mir dann auch bewusst und freue mich meinen Astralkörper wieder bewegt zu haben.

Die Streckenbeschreibung fällt relativ kurz aus. Die 10 Kilometerläufer biegen nach zwei Stadionrunden auf die eigentliche Strecke, die in einer großen Schleife um das Stadion bzw. Schulgelände von Lebach führt. Danach geht es erneut auf die Stadionrunde usw. Nach vier Runden ist es vollbracht und der Lebacher Volkslauf gilt als gefinisht. Hinter dem kleinen Buckel bei ca. Kilometer 1,5 folgt ein kleines Wäldchen. Ansonsten verlaufen die restlichen Kilometer auf den Straßen von Lebach.

Trotz der eigentlich eintönigen vier Runden ist der Stadtlauf mit Sicherheit eine Teilnahme wert! Nächste Woche geht es dann zum Besuch des Saarland Mittelpunktlaufes in Habach. Die Habacher waren eines der größten Teilnehmer Teams bei unserm Osterlauf. Allein daher sind wir verpflichtet, dem Lauf einen Besuch abzustatten. Dann aber eher locker und wieder mit Jenny zusammen. Wir sind bereits auf die Waldstrecke im Herzen des Saarlandes gespannt.

Wettbewerbe:
10 Kilometer, 5 Kilometer + 2 Kilometer Schülerlauf

Start/Ziel:
 Laufbahn im Stadion Lebach

Strecke
2,4 Kilometerrunde in unmittelbarer Nähe des Stadions

Verpflegung:
Wasser & Tee

Wertungen:
Fünf - Jahreswertung

Auszeichnungen:
Sachpreise und Urkunden

Startgeld:
5€(Hauptlauf), 4€(Schüler)
Jedermannslauf 4€

Zuschauer:
Relativ viele Zuschauer im Zielbereich

Duschen:
Großsporthalle direkt am Sportplatz


Internet:
www.tv-kirkel.de


Sonstiges:
Komplette Veranstaltung auf engem Raum. Somit kurze Wege.

 

 

Langes Laufwochenende
(Dillinger Firmenlauf, Volkslauf Sickinger Höhe, Kirkler Volkslauf)

Das lange Laufwochenende beginnt mit dem Firmenlauf in Dillingen am Donnerstagabend. Durch einen Zugausfall in Völklingen und der damit verbundenen Verspätung kommen wir erst kurz vor dem eigentlichen Start in Dillingen an. Dies bedeutet ein Startplatz in mitten der 15000 Läufer/innen. Auf dem 5 Kilometer- Rundkurs ist somit an Bestzeiten nicht zu denken. Spätestens nach 500 Metern verliert man ohnehin durch das ständige Anlaufen und wieder Abbremsen die Lust am Laufen. Auf den restlichen 4,5 Kilometern konzentriere ich mich deshalb auf die Läufer in meiner Nähe, um nicht zu stolpern oder andere umzurennen.

 

Eigentlich wollte ich ja in den nächsten Wochen eine Wettkampfpause einlegen, doch durch den Spaßlauf heute ist mein Ehrgeiz doch zu groß und ich nehme mir noch während des Firmenlaufes vor, am übernächsten Wochenende den 5 Kilometerlauf von Lebach in Angriff zu nehmen. Einmal im Jahr möchte auch ich als Schwergewichtsläufer wissen, was wirklich über diese Distanz geht.

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Nachdem alle Leismannfrauen / Männer im Ziel sind, vermiesen uns ausgerechnet die Italiener die Restlaune mit einem 2:1 Sieg gegen Deutschland. Leider spielen die Jungs vom Stiefel keinen klassischen Catenaccio mehr, so dass die Niederlage zähneknirschend in Ordnung geht.

 

Trotz all den negativen Ereignisse lassen wir uns die Laune am Feiern nicht nehmen und frönen getreu dem Firmenlauf Motto “Feiern mit Kollegen“.

 

Am nächsten Tag geht es leicht verkatert auf die Osterlaufstrecke, die heute für ein lockeres Trainingsläufchen herhalten muss. Die Strecke ist mir selten solange vorgekommen. ;O) Da es bis Ostern noch ne Weile hin ist, mache ich mir auch wenig Gedanken über die eigentliche Strecke. Trotz des Magnesiummangels sind die Beine relativ locker. Mal abwarten, wie es morgen wird.

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Zum 40. Jubiläum des Sickingerhöh Volkslauf fahre ich am Samstag, den 30.06. mit Jenny nach Hermersberg. Dies liegt irgendwo zwischen Landstuhl und Pirmasens. Nachdem meine bessere Hälfte beim Beilsteinlauf im Mai aussetzen musste, fehlt ihr eine Wertung beim Laufladencup. Dies gibt mir die Möglichkeit, Jenny bei heißen 28° Grad zu begleiten. Was das ganze erschwert, ist die Gewissheit, dass es auf der kompletten Strecke kaum Schatten gibt. Von daher ist die Zeit heute zweitrangig. Zudem ist es eine relativ hügelige Strecke, die nur wenig bestzeitentauglich ist.

Im Gegensatz zu den sonstigen Läufen, die zum Laufladencup gehören, haben sich heute nur Rund 130 Läufer auf dem Sportplatz in Hermersberg eingefunden. Anscheinend sind bei den Temperaturen nur die ganz harten am Start. Aus diesem Grund lassen wir uns auch nicht dadurch verunsichern, dass wir von Beginn an den Besenwagen (RTW) eskortiert haben. 

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Nach einer dreiviertel Sportplatzrunde laufen wir durch das angrenzende Wohngebiet in Richtung Ortsausgang. Parallel zur L473 führt die Strecke noch etwa 800 Meter bis zur Autobahnunterführung der A62. Hinter dieser zieht sich ein asphaltierter Weg hinauf zum Ort Weselberg. Bevor wir diesen erreichen biegt der Volkslauf auf eine 1 Kilometer lange Panoramastrecke bis zum Wende- / Verpflegungspunkt. Die Aussicht von der Sickingerhöhe hat es wirklich in sich. Jedoch bleibt für Jenny und mich wenig Zeit diese zu genießen.

Denn um den Anschluss an das Feld nicht zu verlieren, heißt es intensiv abkühlen und einen kräftigen Schluck zu trinken. Nach der Wende laufen wir in konstantem Tempo durch die Felder zwischen Weselberg und Hermersberg auf welligem Parcours zurück zum Start- / Zielbereich. Kurz vor diesem haben wir auch wieder Kontakt zu den anderen Läufern und können aufschließen bzw. sogar noch einen der Läufer vor uns überholen. Bei den heutigen Temperaturen ist eine Zeit von 67 Minuten wirklich beachtlich. Die eine oder andere Läuferin musste den Lauf sogar abbrechen. Aber besser so, als sich zu übernehmen in dieser Hitze.

Bleibt zu sagen, dass der Sickingerhöh- Volkslauf meiner Meinung nach weniger für Bestzeiten gemacht ist. Dafür ist es ein schöner Landschaftslauf mit einem gut gelaunten Teilnehmerfeld, das permanent die Mitläufer anfeuert. Jedenfalls sollte man mit heißen Temperaturen in baumloser Umgebung klar kommen, denn der Lauf findet traditionell in den wärmsten Monaten des Jahres statt.

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Pünktlich zum ersten Tag im Monat Juli lasse ich es mir nicht nehmen, eine Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen einzuschieben. Hierbei steht der Vereinslauf in Kirkel auf dem Plan. Vereinslauf bedeutet in Fribi – Sprache, der Verein lädt ein zu vier verschiedenen Läufen in einer Saison. Dieses Mal ist die Wahl der Vereinsführung auf den 31. Internationalen Volkslauf in Kirkel gefallen. Ein bekannter Lauf mit einem relativ kleinen Teilnehmerfeld. Dafür gibt es in 31 Jahren jede Menge Tradition und eine super Strecke wie ich mir hab sagen lassen.

Auf dem Weg nach Kirkel freue ich mich bereits auf den Lauf, denn die ganze Nacht und den ganzen morgen über regnet es in Strömen. Für mich gibt es nichts Schöneres als bei Regen durch den matschigen Wald zu laufen. Was für mich toll ist, scheint für andere ein Graus zu sein. Denn trotz Vereinslauf treffe ich nur drei weitere Vereinskameraden am Turnplatz in Kirkel. Neben Markus und Bärbel wird ein gut gelaunter Toni nach langer Verletzungspause sein Comeback geben.

Die Strecke des Kirkeler Volkslaufes führt genau wie gestern erstmal eine dreiviertelrunde um den Sportplatz. Dieser ist ansässig des Burgfestes geschmückt, leider sind  wegen des starken Regens kaum Zuschauer da . Uns  feuert nur Bärbel an. Nachdem wir die Laufbahn verlassen, geht es direkt in den herrlich, dichten Kirkeler Wald. Da es sich um eine Wendepunktstrecke handelt, kann man sich die Strapazen der Strecke leicht ausrechnen. Auf dem Hinweg ist es zwar leicht hügelig, doch sind die Abstiege um einiges länger als die Aufstiege. Auch sind die Wege wie schon erwähnt sehr verschlammt, was auch viel Kraft kostet.