In Laufschuhen ums Saarland

Mit diesem Buch möchten wir die Erlebnisse schildern, die wir bei unserer Reise um das Saarland hatten. Im Wechsel der Jahreszeiten konnten wir die unterschiedlichen Landschaften der Grenzregion hautnah miterleben.

Gleichzeitig möchten wir auch Andere motivieren, die Laufschuhe zu schnüren, das Fahrrad aus dem Keller zu nehmen oder einfach mal die Wanderstiefel auszupacken um unser herrliches Bundesland selbst zu erkunden. Es gibt Vieles zu entdecken. Die Belohnung liegt in der saarländischen Lebensart. Überall, ob im Bliesgau, im Nordsaarland oder im Warndtwald gibt es herrliche Einkehrmöglichkeiten.

Ganz nach dem Motto:
“Hauptsach gudd gess“

Vielleicht lässt sich der Eine oder Andere durch unser kleines Werk anstecken. Dann wünschen wir viel Spaß beim Nachlaufen und freuen uns auf Rückmeldungen.


6,50 €

- 93 Seiten - 49 Bilder - 24 Geschichten -

Das Taschenbuch bekommt ihr direkt bei uns. Einfach eine Mail an thorstenmayer80@aol.com oder bei den Volksläufen ansprechen. Wir freuen uns ebenfalls über eure Meinungen.
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Auszüge aus dem Taschenbuch

Kapitel: Frauen sind gefährlich
17. Etappe: Hemmersdorf nach Ittersdorf 10,4 Kilometer
20.07.2012

Ab diesem Punkt der Strecke trennen sich vorerst die Wege von meiner besseren Hälfte und mir. Da wir ein unterschiedliches Tempo am Berg bevorzugen, haben wir uns darauf verständigt, bei längeren Anstiegen oben auf den jeweils anderen zu warten. Im heutigen Fall bin ich bei den steileren Anstiegen zum warten auserkoren. Neben dem Feldweg liegen große Weizen- , Hafer- und Kornfelder. Auch die unterschiedlichen bunten Blumenarten sind genau wie bei den letzten Etappen schön anzusehen. Nach etwa 2 Kilometern durchlaufe ich den kleinen Ort Rammelfangen. Hier ist es wieder etwas flacher.

Bis zum Haus Scheidberg werde ich aber erst mal alleine weiterlaufen um dort auf Jenny zu warten. Kurz hinter dem Ort überhole ich am Berg noch zwei Walkerinnen und warte am Schloss Scheidberg wie besprochen auf meinen Schatz. Bevor Jenny bei Kilometer 7 am höchsten Punkt der Strecke ankommt, sehe ich die beiden Walkerinnen wieder. Auf die Frage ob ich schon schlapp mache, erkläre ich kurz die Absprache zwischen Jenny und mir. Die beiden Damen geben mir mit einem süffisanten und vor allem auch emanzipierten Statement zu verstehen, dass ich als Kavalier doch meiner Freundin entgegenlaufen sollte, sprich den Anstieg erneut zu bewältigen. Jenny freut sich im Anschluss so sehr über die Frauenkooperation, dass sie den beiden beim späteren Überholen vor dem Ort Kerlingen noch die Erlaubnis gibt, mich mit ihren Stöcken zu vermöbeln.

Gott sei Dank entkomme ich dieser bösen Verschwörung mit einem kurzen Zwischensprint

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Einige Fotos unserer Laufreise

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Der Himmer über dem Moseltal bei Nennig
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Jenny bei den Steinen an der Grenze
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Herbstlaub im Bliesgau
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Waldstück bei Mettlach


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