
21. Laufsaison 2025
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13.9.26 Eigentlich ging es heute mit Jenny, Jenny und Sabrina nur zum 10. Ramstein-Miesenbacher Seewooglauf des LT Olympia Ramstein. Präsenz zeigen bei unseren Freunden vom LT Olympia, ein bisschen quatschen, ein bisschen laufen – und dann wieder nach Hause. So zumindest der ursprüngliche Plan.
Allerdings hatte ich in dieser Woche schon ein ganz gutes Gefühl und dachte mir: Mal schauen, was da heute so geht. Schließlich sind seit meinem Radunfall inzwischen sieben Wochen vergangen. Sieben Wochen mit einer längeren Laufpause, aber inzwischen fühle ich mich wieder ganz ordentlich. Also konnte man ja mal schauen, ob die Beine das ähnlich sehen. Gleich zu Beginn richtig zur SacheVom Start auf dem Schulgelände ging es direkt richtig zur Sache. Nach wenigen Metern wartete bereits ein ziemlich steiler Anstieg. Nach diesem ersten Stück waren gerade einmal rund 20 Läufer vor mir – unter ihnen auch Sabrina. Oben angekommen war ich überraschend wenig außer Atem und konnte den ersten Kilometer deutlich unter sechs Minuten laufen. Sabrina, die ebenfalls noch nicht so richtig in Form ist, lief mir jedenfalls nicht davon und blieb immer in Sichtweite. Der zweite Kilometer sollte mit 5:38 Minuten dann sogar mein schnellster Kilometer des Tages werden. Kurz darauf ging es an den namensgebenden Seewoog. Der schön angelegte See vor den Toren Ramsteins ist uns bestens bekannt, schließlich findet hier jeden Samstag der Seewoog parkrun statt. Für mich also keine völlig unbekannte Gegend. Bei Kilometer drei wartete Sabrina kurz auf mich, sodass wir den nächsten Kilometer gemeinsam und möglichst zügig in 5:52 Minuten absolvierten. Bis dahin hatten wir auf dem nicht ganz einfach zu laufenden Untergrund kontinuierlich Läuferinnen und Läufer eingesammelt und überholt. Dann kam der letzte Kilometer – und mit ihm noch einmal eine besondere Herausforderung: Zunächst wartete ein rund 400 Meter langer Schlussanstieg. Sabrina nahm diese Hürde im schnellen Gehen, während ich mich dafür entschied, bis ganz nach oben zu laufen. Trotzdem kamen wir oben praktisch gemeinsam an. Von dort verabschiedete sich Sabrina dann von mir, um am Ende den 3. Platz im Gesamteinlauf der Frauen zu sichern. Ich hingegen hatte nun die Aufgabe, irgendwie ins Ziel zu kommen. Je nach Betrachtungswinkel könnte man sagen, ich habe abgesichert oder mich ins Ziel gerettet. Eines steht allerdings fest: Eine Frau hätte ich auf den letzten Metern ganz sicher nicht mehr an mir vorbeigelassen. Schließlich sollte unsere schnelle Fun Runnerin als Dritte ins Ziel kommen!;O) Am Ende standen für mich 29:27 Minuten auf der Uhr. Nach der langen Pause und auf dieser nicht ganz einfachen Strecke bin ich damit absolut zufrieden. Vor sieben Wochen war an einen solchen Lauf jedenfalls noch nicht zu denken. Schon gar nicht an den 16. Platz im Gesamteinlauf. Auch unsere beiden Jennys machten heute gemeinsame Sache. Neben der Tatsache, dass beide den gleichen Vornamen tragen, verbindet sie noch etwas: Sie gehören auch derselben Altersklasse an. Und dort machten sie die Sache unter sich aus: Platz 1 und Platz 2 gingen an unsere beiden Jennys. Schon in der kommenden Woche stehen die 5-km-Saarlandmeisterschaften in Ottweiler auf dem Programm. Eigentlich ist es nach meiner langen Pause schon ein bisschen Quatsch, dort über 5 Kilometer anzutreten. Andererseits geht es eben auch darum, unseren Club zu repräsentieren – und ganz so schlecht stehen die Vorzeichen inzwischen nicht mehr. Nach dem heutigen Lauf bin ich jedenfalls gespannt, was in Ottweiler so geht. Viel erwarten werde ich nach sieben Wochen Laufpause sicherlich nicht. Aber vielleicht geht ja doch ein bisschen mehr, als ursprünglich gedacht. #595
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