13. Laufsaison 2018        
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30.09.2018
12. Birkendorfer Büdchenlauf

Egal, wer welche Strecke wählte – alle hatten riesigen Spaß.
Foto express.de


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09.09.2018
13. Pfälzerwald Marathon

Es ist geschafft. Die Hitzeperiode ist vorbei und wir sind wieder gesund. Nach hartnäckiger Erkrankung sind wir wieder auf dem Damm. Von daher kommt ein kleiner Formcheck gerade recht. Normalerweise ist das an diesem Wochenende der Rietburg-Berglauf in Edenkoben. Leider hatte unser Verein bei der Ausrichtung des Kommunenlaufes in Lebach nicht genügend Helfer, weshalb wir den Berglauf nach 5 Jahren in Folge kurzerhand streichen mussten. Da Jenny von uns beiden als Letzte fit geworden ist und von daher noch nicht so ganz weiß, wo sie steht, fahre ich allein nach Pirmasens zum 13. Pfälzerwald-Marathon.

Wir sind diesen bereits 2013 gelaufen. Damals bin ich hier ganz übel eingegangen. In diesem Jahr kann ich allerdings mal ganz entspannt an den Lauf gehen, da ich das ganze Jahr schon nichts verrissen habe und es seit langem nicht mehr auf die Reihe bekommen habe einen Halbmarathon überhaupt zu finishen. Von daher ist dies das Ziel für den Läuferkopf. So kommt es, dass ich pünktlich um 11 Uhr mit den anderen Teilnehmer/innen am Exerzierplatz im Zentrum von Pirmasens bei herrlichem Sonnenschein und ca. 20° Grad starte.

Vor dem Start konnte ich noch mit dem einen oder anderen saarländischen Läufer/in quatschen. Jedoch ist es erstaunlich, dass so gut wie keine Saarländer/innen nach Pirmasens kommen. Dabei sind es gerade mal 25 Kilometer von der Landesgrenze bis hierhin. Die Strecke selbst ist ein absoluter Hammer für Waldlaufliebhaber. Zwar geht es zuerst gute 3 Kilometer durch die Stadt den Berg hinunter bis man über einen kleinen Parkplatz in den dunklen Pfälzerwald einläuft. Hier ist es nicht nur dunkel, sondern es trotz Sonnenschein relativ frisch im Wald. Zunächst geht es wellig bis zur 1. Verpflegungsstelle am PSV-Sportplatz. Ich schnappe einen Becher und laufe ganz langsam weiter. Genauso habe ich mich bereits zuvor den Berg hinunter gebremst, denn es soll wirklich nur eine Art Trainingslauf werden. Einfach für den Kopf finishen.

Hinter dem PSV Platz geht es  auf einem kleinen Waldpfad  steil den Berg  hinauf. Viele gehen auf diesem langgezogenen Teilabschnitt. Es motiviert richtig, wenn man sich an dieser Stelle locker fühlt und den Berg hochlaufen kann. Dann geht es wieder eher wellig weiter bis zum 2. VP am Forsthaus Beckhofen. Hier wird auch der Lauf „Rund um den Arius“ veranstaltet, welchen ich ebenfalls als schönen Landschaftslauf im Spätherbst empfehlen kann. Am Forsthaus ist die Hölle los. Ein DJ sorgt für ordentlich Stimmung. Diese gibt den richtigen Push um weiter durch  den herrlichen Wald zu laufen. Teilweise wird er sogar lichter. Dadurch spürt man, wie stark die Herbstsonne noch ist. Oder mit anderen Worten, es wird mir langsam zu warm.

Der nächste VP folgt nach überqueren der B10 am Hombrunnerhof. Von dort an beginnt der schwierigste Teil des Halbmarathons. Es geht stetig bergauf bis nach Pirmasens. Die Sonne macht mir auf den Lichtungen richtig zu schaffen, zudem werden die Beine spätestens ab Kilometer 14 schwerer und schwerer. Ich schleppe mich nun durch den Wald um beim VP 4 am Tierheim erstmals richtig durchzutanken. Wäre es ein Wettkampflauf für mich, dann hätte ich den größten Fehler gemacht, den man überhaupt machen kann. Ich trinke mindestens 1,5 Liter Wasser nach, da ich ein unglaubliches Durstgefühl habe. Wenn man so etwas macht und dann im Wettkampftempo weiterläuft, dann dauert es nicht sehr lange, bis man sich übergeben muss. Bei mir ist es heute was anderes. Zwar ist die Erkältung im Normalbereich auskuriert, doch glaube ich noch etwas Nachwirkungen zu haben. Der Körper ist ständig am ausgleichen, weshalb ich viel mehr schwitze als normal.

Nach dem Tierheim geht es nochmals stramm hinauf bis Münchweiler. Bis zurück zur Messehalle sind es noch 3,4 Kilometer. Es geht nun ständig durch Siedlungen, kleine Waldabschnitte und eine kleine Pferdewiesen. Diese Bereiche liegen nun wieder voll in der Sonne, was es für mich nicht leichter macht. Ich vertrage sie nicht mehr so gut wie früher. Doch genug gejammert. Ich realisiere, dass ich wieder längere Strecken laufen kann bzw. weiß ich nun, dass es gleich geschafft ist. 600 Meter vor der Messehalle geht es nochmals steil den Berg hinauf, bis wir an die Einfahrt zur Messehalle kommen. Diese fällt auf 50 Meter steil ab in die Halle hinein. Man hört von außen schon die tolle Stimmung. Leider geht der Einlauf etwas schnell. Man fliegt an den Cheerleadern vorbei ins Ziel. Als Belohnung gibt es eine schöne Medaille und super viele landschaftliche Eindrücke vom herrlichen Pfälzerwald. Der Pfälzerwald ist übrigens ein riesiges Waldgebiet mit sehr vielen schönen Volksläufen. Aber auch zum Wandern bietet er sehr viele Möglichkeiten. Es muss ja nicht gerade ein Halbmarathon sein. Von daher, einfach mal hinfahren. Es ist nicht weit.

Eigentlich steht nun eine kleine Laufpause bis zu unserem Herbsturlaub an, aber warten wir mal ab. Irgendwie habe ich ein gutes Gefühl und viele Ideen was man im September noch machen könnte ;O).


Mit Nicole und Andreas vor dem Start

Wenige Kilometer vor dem Ziel


#359
21,095km / 2:15:34 Min.


 



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