14. Laufsaison 2019        
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07.04.2019
Freiburg Marathon


2015


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16.03.2019
22. Nanstein Berglauf

Nur noch drei Wochen, dann ist endlich Marathontag in Freiburg. Zurzeit bin ich wirklich „on fire“ was den Freiburg Marathon angeht. Bisher habe ich noch für keinen Lauf so ausgiebig trainiert. Wie gut, dass dieses Wochenende ein regeneratives Wochenende ist. Am vergangenen Wochenende stand ein langer Lauf an und am nächsten folgt nun der letzte lange Lauf vor Freiburg. Aus diesem Grund kann ich mit Jenny zusammen einen ihrer Laufrechnungen angehen und im Idealfall begleichen.

Seit Jahren möchte sie beim Nanstein Berglauf durchlaufen. Es geht also nicht um Bestzeiten oder sonst etwas. Zumal dies bei ihrem Trainingszustand unmöglich ist. Die Kraft ist wieder da. Leider fehlt noch die Grundlagenausdauer. Das Bezwingen der eigentlichen drei Hügel am Nanstein ist durch die ausreichende Kraft durchaus realistisch. Zumal als Belohnung die Cubo-Sauna, direkt neben dem Schulzentrum,  winkt.

Doch zuerst wartet die Arbeit auf uns. Gestartet wird oberhalb des Schulzentrums. Durch die Pfalzmeisterschaften gibt es in diesem Jahr ein stolzes Teilnehmerfeld von über 300 Läufer/innen. Ein solch großes Feld ist selbst in den Bergregionen nicht immer selbstverständlich. Gleichzeitig hat man in der Pfalz richtige Hochkaräter am Start, die sogar auf nationaler Ebene bereits geglänzt haben.

Nach dem Start geht es direkt in den Wald. Die ersten zwei Kilometer sind relativ unspektakulär. Sie dienen eher dazu das Feld aufzuteilen. Spätestens als wir oberhalb des Waldstadions vom FV Kindsbach vorbeilaufen heißt es sich richtig einzuteilen. Eine Etage höher sieht man im Wald schon die schnelleren Läufer/innen laufen. Wir haben bis dahin noch etwas Kraft einzuteilen, was meiner Jenny doch recht gut gelingt. Wir sind guten Mutes um danach gleich wieder den Berg hinab zu laufen. Man hat bis zur Burg Nanstein nicht wirklich viele Höhenmeter Unterschied, weshalb man eher eine große Schleife läuft, die über drei Buckel und immer wieder hinab ins Tal führt.

Der 2. Buckel ist dann einer der Berge, die Jenny das Leben immer schwer gemacht haben. Es geht nach einem breiten Wald weg über einen wie man heute sagen würde Trailpfad. Relativ steil laufen wir den Berg hinauf, auf der linken Seite geht es steil hinunter. Ich laufe vor Jenny und versuche ihr zuzureden. Sichtlich schwerer fällt ihr dieser Abschnitt. Der Wald um die Burg Nanstein ist voller Felsen. Kurz vor dem Ende des Anstieges geht es noch einmal um einen großen Felsen, bis wir die obere Ebene erreichen. Auch dieser Anstieg ist geschafft.

Der 2. Abstieg ist wesentlich kürzer als der Erste. Dafür ist es steiler bzw. tückisch. Man muss sich schon gut konzentrieren um nicht auf einer Wurzel oder vom Sturm zu Boden geworfenen Ast zu stolpern. In den letzten Tagen war es sehr unangenehm in unseren Breitengraden. Zwar stürmt es immer noch leicht, doch kommen wir heute mit einem blauen Auge davon.

Dann ist es nach knapp einem Kilometer Bergablaufen soweit. Das Finale steht an. Es geht den Schlossberg hinauf. Vier Serpentinen gilt es zu überwinden. Vor einer Woche haben wir das Einlaufen in den Schlossberg geübt. Vom steilen Ablaufen aus dem Wald geht es in einer scharfen Linkskurve direkt in den steilen Berg hinein. Jenny gelingt es hier sehr gut in den Rhythmus mit kleinen Schritten zu kommen, doch merkt man ihr die fehlende Grundlagenausdauer an. Von Serpentine zu Serpentine kämpft sie sich nun. Der Saft ist leer, doch mit ganz viel Willenskraft schafft sie auch den letzten Anstieg ohne gehen zu müssen. Leider weit weg von der Bestzeit, doch sind die 54 Minuten relativ. Die Blockade jedenfalls ist gelöst. Im nächsten Jahr eine gesunde Vorbereitung, dann könnte sogar wieder eine Bestzeit drin sein.

Da es so kalt ist laufen wir auf direktem Weg der Sauna entgegen und lassen es uns den Rest des Tages gut gehen…


Vor dem Start

Kurz vor Kilometer 2 sieht man oben schon die schnelleren Läufer/innen

Da wo eben noch die schnellen Läufer/innen waren

Im Hintergrund sieht man die Aire Base von Ramstein

Die Aire Base

Felsig ist es um im Wald um die Burg Nanstein

Viel Holz wurde im Frühjahr geschlagen

Zum erstenmal oben für heute

1. Abstieg für heute

Der gefürchtete 2. Anstieg
 


#374
7km / 0:54:56 Min.

 


 



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