21. Laufsaison 2025        
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2019


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14. & 15.03.26
28. Nanstein Berglauf & 34. Naheland-Lauf

Manchmal läuft alles nach Plan, obwohl man vielleicht im Vorfeld skeptisch ist. Skepsis war angebracht, ob der Saisoneinstieg von Jenny gelingt, denn die letzten Wochen waren trainingstechnisch nur so halb gut. Deshalb gingen wir den Nanstein Berglauf gemeinsam an. Es ist einer unserer Lieblingsläufe in der erweiterten Region, wenn man so will. Der Lauf ist leicht erklärt. Er hat grob gesagt 3 Anstiege und 2 Bergabpassagen. Vor 14 Tagen sind wir die Strecke schon einmal abgelaufen. Der Lauf selbst hat nur knapp 300 Höhenmeter, bei einer Streckenlänge von 7,1km. Es ist somit ein eher schneller Berglauf.

Vom Start weg lief Jenny sehr konstant. Man merkte schon beim ersten Anstieg, dass heute was geht. Obwohl der Boden eher tief war nach dem Regen in dieser Woche. Hinzu kommt ein Kälteeinbruch. Wir haben ja noch immer erst Mitte März. Der Landstuhler Wald hielt zumindest den Wind etwas ab. Bergab konnte Jenny ein richtig schnelles Tempo anschlagen, was mich sogar auf Distanz brachte, ich wollte für den Sonntag, an dem ich noch einen 10er laufen will, nicht schon unter 5:00 Min./km laufen. Bergauf konnte ich dann wieder auflaufen, um Jenny etwas zu ziehen. Dies gelang so gut, dass wir nach 53:00 Minuten die beste Zeit seit über 11 Jahren beim Nanstein Berglauf erzielten. Auf dieser Form scheint in diesem Jahr noch einiges möglich zu sein.

Nun musste ich nachziehen, obwohl wir den Erfolg bei einem schönen Abendessen im „Journal“ bereits am Samstagabend feierten.

Am frühen Sonntagmorgen machte ich mich auf den Weg nach Bad Kreuznach. Beim Naheland-Lauf wollte ich sehen wo ich stehe. Waren es im Dezember doch nur noch eine hohe 57 über 10km. Der Ausgang war komplett offen, denn ein wirkliches Tempotraining war noch nicht möglich.

In Bad Kreuznach angekommen musste ich mich erst einmal durch den Stau kämpfen und einen Parkplatz finden. Im Salinental war verkehrstechnisch echt Chaos angesagt. Was unter anderem an einem sehr hohen Teilnehmerfeld lag. Obwohl das Salinental, eine große Parkanlage in Bad Kreuznach, wirklich groß ist, gab es gefühlt kaum Parkplätze. Am Ende parkte ich in einem verbotenen Parkbereich, was mir zumindest vom Kopf her die Einstellung gab heute schnell laufen zu müssen. Je kürzer ich dort parke, desto geringer das Risiko.


Ebenfalls am Start war Jürgen, unser Dauerstarter im Verein. Seine immer positiv gestimmte Art steckte wieder an und ließ den Anfahrtsstress vergessen. Selbst die überfüllten Lauffelder, die gerade auf den ersten beiden Kilometern das Laufen erschwerten, waren mir egal. Viel mehr fand ich die Landschaft um Bad Kreuznach erstaunlich. Die Felsenlandschaft wechselt sich mit dem Flußlauf der Nahe ab. Im eigentlichen Park befinden sich gigantische Gradierwerke, die ein gesundes Meeresklima erzeugen sollen. Wenn man so will läuft man permanent durch Meeresluft.

Zumindest wurde meine Luft nicht weniger. Selbst der 2 Rundenkurs empfand ich durch die Parkanlage sehr kurzweilig. Alle Kilometerabschnitte konnte ich zwischen 5:30 Min./km bis 5:45 Min./km durchziehen. Im Vergleich zum Dezember also eine gute Verbesserung. Am Ende blieb eine Nettolaufzeit von 56:48 Minuten. Eine Zeit, auf die sich aufbauen lässt. So 2 bis 3 Minuten könnte ich mich bis in den Sommer noch verbessern. So zumindest der Plan, welcher für Jenny und mich an diesem Wochenende aufging. 

#573
7,1km: 0:53:03 Std. / 300 Höhenmeter
#574
10km: 0:56:48 Std. / 35 Höhenmeter


 



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