01.06.2019
13. Illinger Citylauf

Rundkurse im Ort sind überhaupt nicht mein Ding, da man aber die Läufe vor der Haustür unterstützen sollte, nehme ich zumindest den Jedermannslauf der LLG Wustweiler durch die Illinger City in Angriff. Außerdem sind die LLG ein sympathischer Verein. Die Strecke ist nicht so ganz einfach. Am Eiscafe wartet ein knackiger Stich auf die Läufe, welchen man, wie ich zweimal, oder beim Hauptlauf viermal bezwingen muss. Zudem ist die Strecke mit 5,25 Kilometern Länge keine runde Sache, was meine Motivation ebenfalls trübt. Positiv ist jedoch, dass man viele bekannte Läufer/innen trifft, weshalb ich gern ein wenig früher in den Nachbarort fahre.

Orientieren kann man sich durch die krumme Distanz nur an seinen eigenen Vorjahresergebnissen. Für mich steht zweimal eine 28er Zeit. Somit sollte es heute wenigstens eine 27 sein. Leider meldet sich heute der 1. Sommertag mit 28°C an. Die Sonne ist nicht mehr so ganz mein Ding, muss ich feststellen. Spätestens auf der zweiten Runde gehe ich völlig ein. Weshalb ich mit einer erneut undankbaren 28er Zeit zufrieden sein muss. Immerhin bin ich nicht langsamer geworden. In den nächsten 3 Wochen steht so oder so nicht ganz so viel auf dem Plan, da auf uns die Nordseeinsel Baltrum wartet, auf der wir unseren diesjährigen Sommerurlaub ganz ohne Wettkämpfe verbringen möchten.

Der Illinger Citylauf ist übrigens der älteste Volkslauf im Saarland. Am 22.6.1975 wurde der 1. Saarland Volkslauf in Wustweiler selbst veranstaltet. Seit 2007 hat man sich für den Rundkurs in Illingen entschieden. Im Burgpark hat man dort ein sehr schönes Ambiente gefunden. Dort ist der zentrale Punkt des Laufes. Neben dem Start-/ Zielbereich werden die Siegerehrung und die Party nach dem Lauf veranstaltet. Eine große Zahl an freiwilligen Helfern garantiert Jahr für Jahr einen perfekten Ablauf. Dies ist heute nicht mehr selbstverständlich. Betrachtet man, dass neben dem großen Aufwand am Tag noch die Vorbereitungen mit Genehmigungen, Logistik, Werbung und vieles mehr dazu gehört.

Umso ärgerlicher finde ich deshalb den Spruch des Tages. Als ich nach dem Lauf  an meinem Auto stand, ging ein Vater mit seiner kleinen Tochter vorbei. Diese fragte weshalb der Ortskern gesperrt sei. Der Vater meinte nur abwertend, dass der Bürgermeister der Meinung ist, für eine Handvoll Läufer den ganzen Ort über Stunden lahm legen zu müssen. Problem des Vaters war, er musste seine Einkäufe 100m weiter tragen. Armes Deutschland sag ich da nur! Es ist kein Wunder, dass wir immer mehr in die Bewegungslosigkeit verfallen, wenn die Eltern solche Meinungen vermitteln, statt die Kinder und sich selbst zur Bewegung zu animieren.

Nun freuen wir uns auf den anstehenden Urlaub, weshalb wir uns etwas später beim Laufen sehen. Bis dahin bleibt in Bewegung…


Die Mauer von Illingen;O)

Bergab sieht es auch nicht besser aus

Am Sonntag gab es dann eine kleine Radtour zum Hoferkopf

Jenny auf Höhe Itzenplitzer Grube

Tolle Weitsicht vom Hoferkopf in Richtung Kraftwerk Weiher


#378
5,25km / 0:28:28 Min.

12.05.2019
35. Schluchseelauf

Nach unserer Hochzeit am Schluchsee 2013 und der Teilnahme 2017 starten wir in diesem Jahr zum dritten Mal beim größten Lauf im Hochschwarzwald. Jährlich kommen ca. 3.500 Teilnehmer/innen, die nicht nur aus dem Südwesten Deutschlands kommen. Auch aus Frankreich, der Schweiz und teilweise aus Norddeutschland kommen die Läufer/innen an den Stausee unterhalb des Feldbergs.

Wir reisen bereits am Freitagmorgen an, um unsere Lieblingssauna im Menzenschwandertal zu besuchen. Nach der Sauna treffen wir in der Tannenmühle Birgit und Dieter, die ebenfalls den Schluchseelauf rocken möchten. Leider ist Dieter noch nicht ganz fit und startet vorsorglich noch nicht bei den 18,4 Kilometern um den Schluchsee. Die Tannenmühle ist ein herrliches Restaurant in Grafenhausen, wo wir 2013 bereits unser Hochzeitsessen hatten. Auch in diesem Jahr werden wir nicht enttäuscht und erleben mit den beiden einen schönen Abend in angenehmer Atmosphäre. Gleichzeitig steigt die Vorfreude auf den Lauf am Sonntag.

Zwei Tage später ist es dann endlich soweit. Von unserem Quartier in Faulenfürst aus sind es nur wenige Kilometer zur Schluchseehalle. Dort befindet sich der Startbereich. Das Ziel liegt unterhalb der Halle. Mit etwas Glück gelingt es uns, einen Parkplatz in Nähe des Startes zu finde. Am Veranstaltungstag platzt der Ort aus allen Nähten. An diesem Tag sind mehr Läufer/innen da, die Parkplätze suchen als das es Einwohner gibt. In diesem Jahr werden es wieder über 3.000 sein.

Gestartet wird deshalb in 2 Wellen, zwischen denen 20 Minuten Pause liegen. Wir entscheiden uns trotz unseres langsamen Lauftempos für den 1. Block und schummeln uns dort hinein. Normalerweise machen wir so etwas nicht, aber Birgit und Dieter müssen heute noch zurück ins Saarland fahren. Jenny und ich gönnen uns noch einen Tag Erholung. Ich laufe heute mit Jenny, da dieser Lauf für uns eine schöne Erinnerung an unsere Hochzeit ist. Zudem ist sie alles andere als fit. Sie möchte ein ganz gemütliches Tempo anschlagen, um den Lauf zu finishen.  

Der Fohrenbühl ist ein Wald, wie man ihn sich im Schwarzwald vorstellt, dicht mit saftigem Grün. Der Waldboden ist dicht mit Moos bedeckt und die Sonne scheint bei kühlen 6°C schräg durch die kleinen Spalten der Tannenkronen. So macht das Laufen richtig Spaß. Nach ca. 1,5 km kommen wir bereits aus dem Wald heraus, um auf die B500 einzubiegen. Hier hat man direkt einen Weitblick über den kompletten Schluchsee. Am östlichen Ende wartet bereits die Staumauer auf uns. Über dem westlichen Ende steht hoch oben der schneebedeckte Feldberg.

Wir pendeln uns bei einem Schnitt von knapp unter 7 Minuten pro Kilometer ein. Nach kurzer Zeit fällt uns auf, dass weder vor noch hinter uns Läufer/innen sind. Bei einem Feld von über 3.000 schaffen wir es komplett allein zu laufen, denn auf den nächsten 10 Kilometern wird sich dies nicht ändern. Das muss uns erst einmal jemand nachmachen. Bis die 2. Welle an uns vorbei kommt, können wir die freie Fahrt genießen.

Nach 3,5 Kilometern laufen wir von der B500 ab und über die alte Staumauer des Sees. Der Staudamm und die unterirdischen Stollen dienen der Stromgewinnung. 1929 wurde sie errichtet, zwar ist die Mauer im Verhältnis zu anderen Staumauern nicht ganz so groß, doch ist das Überlaufen der Mauer immer wieder imposant. Hinter der Staumauer geht es noch wenige 100 Meter relativ steil bergab bis zur Eisenbreche im Ort Blasiwald. Dort steht dann die erste Verpflegungsstelle, von der an es stetig ansteigend auf den nächsten 3 Kilometern weitergeht. Meiner Meinung nach ist es für alle Wettkampfläufer/innen der wichtigste Abschnitt, da man sich bis dahin zurückhalten muss, um nicht alle Körner zu verschießen. Wenn man sich den Anstieg gut einteilt, dann kann man ab der Kühlhütte auf dem höchsten Punkt der Strecke richtig Zeit gutmachen. Danach geht es nämlich genauso lange den Berg wieder hinab. Der komplette Abschnitt bis zum Unterkrummenhof liegt wieder im dichten Wald, der heute sehr kühl ist. Erst vor dem Unterkrummenhof und somit am 2. Verpflegungspunkt kommt man bei Kilometer 9 aus dem Wald, wo sich wieder ein herrlicher Weitblick über den See ergibt.

Hier ist unsere Ruhe dann gestört. Von hinten kommen wie vorausgesehen die ersten Läufer der 2. Starterwelle angeschossen. Von vorne fallen  die einen oder anderen zurück. Schon lustig, wie gut man so etwas bzw. wie genau man so etwas einschätzen kann, wenn man bereits länger laufend unterwegs ist. Von hier geht es über den Seeweg weiter. Die Sonne ist wieder kräftiger und langsam kommt die Wärme wieder in unsere Knochen zurück. Die Schleife um den Ostzipfel des Sees zieht sich ein wenig, doch nach genau 12 Kilometern ist es geschafft. Jenny fühlt sich hervorragend. Das Finishen wird kein Problem werden. Überraschenderweise ist nach Kilometer 12,5 das Gegenteil der Fall, sie merkt nun schlagartig ihre mangelnde Vorbereitung! Na das kann ja heiter werden… Bis zum Ziel fehlen noch fast 6 Kilometer auf dem oberen Seeufer.

Die Läufer scheinen zu spüren, wenn andere Unterstützung brauchen. So fängt es auf diesem Streckenabschnitt an, dass uns ständig Läufer/innen beim Überholen zurufen, wie schön es sei, dass auch die Saarländer hier vertreten sind. Auf Jennys Trikot ist es groß zu lesen, woher wir kommen. Einige behaupten sogar aus unserer Heimat zu kommen, haben aber einen schwarzwälder Dialekt. Tatsächlich sind relativ viele von unseren Landsleuten am Start. Auf dem nun sehr schmalen Fußweg kommen wir dem Ort Schluchsee Stück für Stück näher. Spätestens ab dem Campingplatz kommt die Gewissheit zurück, wir werden heute das Minimalziel finishen erreichen.

Am Ortseingang wartet noch ein echter Brocken. Ca. 200 Meter geht es steil hinauf um am Ende den Anstieg zur Seepromenade hinab zu laufen. Dort stehen über die lange Promenade beim heute sonnigen Wetter sehr viele Zuschauer, die kräftig anfeuern. Ein Highlight für uns ist der Bahnhof Schluchsee, da wir genau an dieser Stelle geheiratet haben. Das Obergeschoss des Bahnhofs ist für diese Anlässe sehr schön renoviert worden.

Nach unter 2:20 Stunden laufen wir durch die Unterführung in das Ziel an der Schluchseehalle ein. Auch dort sind überraschend viele Zuschauer vor Ort. Sie geben jedem das Gefühl, ein Sieger zu sein. Bis zur/zum letzten Zieleinläufer/in wird abgewartet um jeden Einzelnen abzufeiern. Das macht den Schluchseelauf aus. Nach einem alkoholfreien Tannenzäpfli  geht es zurück zum Auto, da auf 900 Höhenmeter ein verdammt kalter Wind weht. Birgit und Dieter warten bereits in der Pension auf unsere Rückkehr. Die liebe Birgit ist mal ganz nebenbei eine 1:44 auf dieser schwierigen Strecke gelaufen.  Respekt vor dieser Leistung! Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Schluchseelauf und hoffen noch viele schöne Momente mit so guten Freunden erleben zu dürfen. Bis dahin sehen wir uns beim Laufen...



Schluchsee 2019

Feldberg

Startfeld beim 10er

Vor dem Start

Kilometer 1

Hinter dem Unterkrummenhof
Staumauer

Am Zollhüsli

Höhe Aha

Im Ziel

Die Dritte am vom Schluchsee


#377
18,2km / 2:19:43 Min.

05.05.2019
13. Globus-Marathon

Um viertel vor acht fahre ich bei herrlichem Sonnenschein und nur 2°C nach St. Wendel. Beim Globus-Marathon möchte ich über die 10 Kilometer mal ganz leicht antesten. Ich weiß überhaupt nicht, wo ich stehe. Das ganze Jahr war einfach verkorkst. Krank, verletzt, krank, verletzt im ständigen  Wechsel.

Der Marathon  in St. Wendel baut Jahr für Jahr ab. Von einst fast 3.000 Teilnehmer/innen sind in diesem Jahr über alle Distanzen nur knapp über 1.000 übrig. Man könnte meinen, es sei so gewollt. Die Voraussetzungen in der Stadt selbst mit dem großen Start-/ Zielbereich würden locker ein großes Teilnehmerfeld hergeben. Normalerweise kritisiere ich an dieser Stelle ungern, doch ist es einfach schade wie man an so einem Standort die Veranstaltung runter wirtschaftet.  

Nun ja, den 10er, den es seit dem Jubiläumslauf vor 3 Jahren gibt, bin ich bisher noch nicht gelaufen. Zunächst geht es bei toller Atmosphäre am Schlossplatz in der Bahnhofstraße los. Dann Richtung Urweiler zum Wendepunkt. Danach geht es in Richtung Bliesen zum 2. Wendepunkt, dazwischen ist noch die Halb- bzw. Marathonweiche auf die Bahntrasse, welche wir beim 10er quasi rechtsliegen lassen. Bis zur Streckenhälfte läuft es richtig gut, doch dann habe ich einen heftigen Einbruch. Irgendwie ist das Jahr verhext. Trotzdem komme ich auf dem letzten Kilometer noch halbwegs in Schwung. In der Bahnhofstraße Richtung Ziel läuft es sowieso wieder von selbst, da dort die meisten Zuschauer stehen. Am Ende habe ich 53 Minuten auf der Uhr. Das ist ok. Bis Zum Jahresende sollen da im Idealfall noch 3 Minuten runter. Schauen wir mal. In nächster Zeit machen nur kurze Distanzen Sinn, von daher trainiere ich nun etwas gezielter.

Nächste Woche fahren wir dann zum Schluchsee, worauf ich mich sehr freue. Einer meiner Lieblingsläufe. Bleibt zu hoffen, dass St. Wendel bald wieder die Kurve bekommt. Vielleicht sollte man einfach mal in der Läuferszene nachfragen. Es gibt genug einfache Verbesserungsmöglichkeiten. Mal davon abgesehen, dass es so gut wie keine Werbung gab. Mit Mainz und Heilbronn am gleichen Wochenende sollte man da schon mal investieren. Es ärgert mich, wenn so eine gute Veranstaltung wegen der schlechten Planung irgendwann nicht mehr stattfindet, da kein Interesse der Läufer/innen besteht. Jedenfalls sind 1.000 Teilnehmer/innen viel zu wenig.


Vor dem Start


#376
10km / 0:53:08 Min.

22.04.2019
27. Int. Osterlauf

Am 25.04.2011 waren wir zum letzten Mal bei einem Osterlauf(Grevenmacher/Luxemburg) am Start. Seit diesem Tag haben wir selbst 7 Osterläufe am Itzenplitzer Weiher veranstaltet. So viel Spaß die Organisation dieser Läufe auch gemacht hat, ist die Vorfreude auf ein eigenes Osterfest nach 8 Jahren groß. Aus diesem Grund fahren wir mit einem Teil des Osterlauf-Teams in die Vulkaneifel. Am Ostermontag nehmen wir dann auf dem Rückweg noch den Osterlauf in Leudersdorf mit.

Dies ist ein sehr kleiner Osterlauf in ländlicher Umgebung. Eigentlich genau unser Ding. Leider läuft es auch heute nicht ganz rund. Vor dem Start treffen wir noch Bernhard und Ulla. Zudem sind viele bekannte Läufer/innen aus der Moselregion am Start, die ebenfalls den Weg nach Leudersdorf gefunden haben. Dies ist doch etwas erstaunlich, da selbst für die Leute aus Trier die Anreise recht weit ist.

Mit knapp über 20°C ist es eigentlich durch den Wind ganz angenehm zu laufen. Der Lauf selbst wird jedoch zum größten Teil in praller Sonne stattfinden, was man schnell beim Rundgang durch den kleinen Ort feststellen kann. Der Lauf  geht über 2 Runden á 5,4 Kilometer. Nach dem Start am Bürgerhaus geht es wenige 100 Meter durch die Kölner Straße, bis man in die Felder um Leudersdorf einbiegt. Genau hier bemerke ich mein heutiges Problem und es geht weiter mit Jammern. Ich bekomme keine Luft, die Pollenzeit 2019 ist also bei mir angekommen, fast hätte ich sie schon vergessen.

Die Laufstrecke bietet lange Geraden durch die Wiesen und Pferdeweiden. Erst nach knapp über 2 Kilometer endet der Anstieg. Von hier an folgen schattig 1,5 Kilometer Waldwege, was unglaublich angenehm ist. Man ist die Sonne nach dem Winter noch nicht gewohnt. Der Wald selbst bildet in der Mitte die Grenze zwischen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfahlen. Am Waldende geht es wieder in die sonnenbeschienenen Felder zwischen Leudersdorf und Üxheim. Zum Schluss wartet 800 Meter vor dem Ziel ein knackiger Anstieg. Dort merke ich, dass überhaupt nichts mehr geht. Ich lasse es auslaufen bis ins Ziel, um danach noch mit Jenny die letzte Runde soweit wie möglich mitlaufen zu können. Nach exakt 30 Minuten beende ich die Eifel-Runde, welche ein typisches Eifelprofil parat hatte.

Meine Vorahnung, dass es besser ist  auf den Jedermannslauf umzumelden, hat sich bestätigt. Selbst die Runde mit Jenny konnte ich nicht mehr ganz beenden. Jenny musste sich sehr quälen und schaffte diesen harten, von uns unterschätzen Lauf, souverän. Für sie kann der Schluchseelauf im Mai kommen, die Form ist ok. Ich muss da etwas zurückhaltender trainieren. Irgendwie hat mein Körper derzeit viele Baustellen. Warten wir einfach mal ab, was das Laufjahr 2019 noch so bringt.

Leider behalten wir den Osterlauf von Leudersdorf nicht in ganz so guter  Erinnerung. Es wäre schon schön, wenn man mehr von der Landschaft belaufen könnte. Die Wege würden sicher einen größeren Waldanteil hergeben, dann hätte man auch keinen Rundenlauf. Die Örtlichkeiten selbst geben nach unserer Meinung kein größeres Starterfeld her. Mit den 337 Teilnehmer/innen in allen Wettbewerben war der Ort schon mehr als ausgelastet. Dir grundsätzliche Orga war ansonsten sehr routiniert. Man hat mir der Feuerwehr, dem Fußballverein usw. viele Unterstützer. So etwas findet man nur noch auf dem Land, was eine tolle Sache ist. Im nächsten Jahr schauen wir mal, wo es uns an Ostern hin verschlägt…. Langeoog, Paderborn, Öpfingen, Mühlhausen, Köln….wer weiß. Vielleicht organisiert ja auch ein anderer saarländischer Verein wieder einen Osterlauf. Wir sehen uns jedenfalls beim Laufen.


Sehr viel Sonne für April

Sie kann noch lachen nach der ersten Runde

So sieht es in der Eifel aus

Ca. 1,5-2km gehen durch den Wald.

Er sieht nicht mehr so gut aus

Ob das etwas größere Eis am Vortag schuld ist?!?!?

Ausflug über Ostern(Schalkenmeerener Maar im Hintergrund)

Cochem ist an Ostern sehr überlaufen



#375
5,4km / 0:30:04 Min.

07.04.2019
Freiburg Marathon

Am 21. Januar begann meine Vorbereitung auf den Freiburg Marathon. Monat 1 und 2 liefen perfekt. Alle Leistungsumfänge haben gepasst, doch dann kam der letzte Monat. Leider ging da alles schief was schief laufen kann. In der Regenerationswoche vor dem Marathon war ich mehr damit beschäftigt muskuläre Probleme und Gelenkschmerzen in den Griff zu bekommen, als mich auf den Wettkampf mental vorzubereiten. Am Samstag vor dem Lauf habe ich dann vorsorglich auf den Halbmarathon runtergemeldet.

Gegen 10:25 Uhr stehe ich am Sonntag denn bei Kilometer 7 auf dem Bordstein. Auf der einen Seite läuft das Feld an mir vorbei, auf der anderen Seite kommen bereits die schnellen Jungs von der Halbmarathon-Spitze entgegen. Was ist passiert? Bis Kilometer 5 läuft es sehr gut. Ab dann beginnen die Waden zuzugehen. Das Fußgelenk schmerzt auch. Nun heißt es langsam zu Ende laufen oder rausgehen. Ich entscheide mich schweren Herzen für das Aussteigen. Ich hätte zwar langsam durchlaufen können, doch wollte ich keine größere Verletzung riskieren. Zudem hätte ich dann die nächsten 2 bis 3 Wochen nicht anständig laufen können. Ich jogge langsam zurück zum Start-/Ziel-Bereich auf dem Messegelände.

Nachdem ich geduscht habe, warte ich auf Jenny und Regina. Die beiden sind zusammen den 10er gelaufen. Gut gelaunt kommen sie über die Brücke zum Messegelände. In 1:06 Std. haben sie viel gequatscht und den Lauf für sich genossen. Es ist ein Jammer, dass Regina in der Schweiz und somit viele Kilometer von uns weg wohnt. Wenn wir sie alle halbe Jahre mal beim Laufen im Schwarzwald oder der Schweiz treffen, ist es als wäre man nie getrennt gewesen. Das macht eine Freundschaft aus. Außerdem ist sie die beste Regina überhaupt ;O)

War es nun ein verlorenes Wochenende? Eher nicht…wir hatten viel Zeit für uns, mit unserer Freundin Regina, Freiburg und der Region Breisgau. Auch wenn es nur ein Wochenende ist, so ist die Zeit in dieser Region immer etwas Besonderes für uns. Es muss nicht immer ein sportlicher Erfolg im Vordergrund stehen. Andere Erlebnisse sind mindestens genauso schön. Das macht unser Lieblingssport für uns aus. Ich gehe es nun etwas langesamer an. Erst einmal kürzere Läufe, danach wird man sehen, was die Form macht.

Also, wir sehen uns beim Laufen, egal ob auf der Königsdistanz Marathon oder beim 5 Kilometer-Lauf.


Vor der Halle 3

Am Freiburger Münster

Thorsten-Regina-Jenny

So sieht sie 2019 aus


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-km / -:--:-- Min.

16.03.2019
22. Nanstein Berglauf

Nur noch drei Wochen, dann ist endlich Marathontag in Freiburg. Zurzeit bin ich wirklich „on fire“ was den Freiburg Marathon angeht. Bisher habe ich noch für keinen Lauf so ausgiebig trainiert. Wie gut, dass dieses Wochenende ein regeneratives Wochenende ist. Am vergangenen Wochenende stand ein langer Lauf an und am nächsten folgt nun der letzte lange Lauf vor Freiburg. Aus diesem Grund kann ich mit Jenny zusammen einen ihrer Laufrechnungen angehen und im Idealfall begleichen.

Seit Jahren möchte sie beim Nanstein Berglauf durchlaufen. Es geht also nicht um Bestzeiten oder sonst etwas. Zumal dies bei ihrem Trainingszustand unmöglich ist. Die Kraft ist wieder da. Leider fehlt noch die Grundlagenausdauer. Das Bezwingen der eigentlichen drei Hügel am Nanstein ist durch die ausreichende Kraft durchaus realistisch. Zumal als Belohnung die Cubo-Sauna, direkt neben dem Schulzentrum,  winkt.

Doch zuerst wartet die Arbeit auf uns. Gestartet wird oberhalb des Schulzentrums. Durch die Pfalzmeisterschaften gibt es in diesem Jahr ein stolzes Teilnehmerfeld von über 300 Läufer/innen. Ein solch großes Feld ist selbst in den Bergregionen nicht immer selbstverständlich. Gleichzeitig hat man in der Pfalz richtige Hochkaräter am Start, die sogar auf nationaler Ebene bereits geglänzt haben.

Nach dem Start geht es direkt in den Wald. Die ersten zwei Kilometer sind relativ unspektakulär. Sie dienen eher dazu das Feld aufzuteilen. Spätestens als wir oberhalb des Waldstadions vom FV Kindsbach vorbeilaufen heißt es sich richtig einzuteilen. Eine Etage höher sieht man im Wald schon die schnelleren Läufer/innen laufen. Wir haben bis dahin noch etwas Kraft einzuteilen, was meiner Jenny doch recht gut gelingt. Wir sind guten Mutes um danach gleich wieder den Berg hinab zu laufen. Man hat bis zur Burg Nanstein nicht wirklich viele Höhenmeter Unterschied, weshalb man eher eine große Schleife läuft, die über drei Buckel und immer wieder hinab ins Tal führt.

Der 2. Buckel ist dann einer der Berge, die Jenny das Leben immer schwer gemacht haben. Es geht nach einem breiten Wald weg über einen wie man heute sagen würde Trailpfad. Relativ steil laufen wir den Berg hinauf, auf der linken Seite geht es steil hinunter. Ich laufe vor Jenny und versuche ihr zuzureden. Sichtlich schwerer fällt ihr dieser Abschnitt. Der Wald um die Burg Nanstein ist voller Felsen. Kurz vor dem Ende des Anstieges geht es noch einmal um einen großen Felsen, bis wir die obere Ebene erreichen. Auch dieser Anstieg ist geschafft.

Der 2. Abstieg ist wesentlich kürzer als der Erste. Dafür ist es steiler bzw. tückisch. Man muss sich schon gut konzentrieren um nicht auf einer Wurzel oder vom Sturm zu Boden geworfenen Ast zu stolpern. In den letzten Tagen war es sehr unangenehm in unseren Breitengraden. Zwar stürmt es immer noch leicht, doch kommen wir heute mit einem blauen Auge davon.

Dann ist es nach knapp einem Kilometer Bergablaufen soweit. Das Finale steht an. Es geht den Schlossberg hinauf. Vier Serpentinen gilt es zu überwinden. Vor einer Woche haben wir das Einlaufen in den Schlossberg geübt. Vom steilen Ablaufen aus dem Wald geht es in einer scharfen Linkskurve direkt in den steilen Berg hinein. Jenny gelingt es hier sehr gut in den Rhythmus mit kleinen Schritten zu kommen, doch merkt man ihr die fehlende Grundlagenausdauer an. Von Serpentine zu Serpentine kämpft sie sich nun. Der Saft ist leer, doch mit ganz viel Willenskraft schafft sie auch den letzten Anstieg ohne gehen zu müssen. Leider weit weg von der Bestzeit, doch sind die 54 Minuten relativ. Die Blockade jedenfalls ist gelöst. Im nächsten Jahr eine gesunde Vorbereitung, dann könnte sogar wieder eine Bestzeit drin sein.

Da es so kalt ist laufen wir auf direktem Weg der Sauna entgegen und lassen es uns den Rest des Tages gut gehen…


Vor dem Start

Kurz vor Kilometer 2 sieht man oben schon die schnelleren Läufer/innen

Da wo eben noch die schnellen Läufer/innen waren

Im Hintergrund sieht man die Aire Base von Ramstein

Die Aire Base

Felsig ist es um im Wald um die Burg Nanstein

Viel Holz wurde im Frühjahr geschlagen

Zum erstenmal oben für heute

1. Abstieg für heute

Der gefürchtete 2. Anstieg
 


#374
7km / 0:54:56 Min.

03.03.2019
34. Int. Auwald-Lauf

Abgesagt wegen Erkältung.


23.02.2019
27. Donnersberglauf

Steinbach am Donnersberg hat nicht einmal 800 Einwohner und ist wohl nur Wenigen bekannt. In der Läuferszene ist der Ort oder zumindest der 687 Meter hohe Donnersberg aber ein Begriff. Zum Saisonauftakt der Bergläufe lädt jedes Jahr der LC Donnerberg. Die Teilnehmer/innen kommen aus der Pfalz, dem Saarland und zu einem sehr großen Teil aus den anliegenden Regionen von Rheinhessen, den Rhein hinunter bis zur Vorderpfalz. So kommt ein erstaunliches Starterfeld von regelmäßig um die 400 Teilnehmer zustande. Da der Frühling weiterhin ernst macht, sind es auch in diesem Jahr wieder starke 417 Teilnehmer/innen am Ziel unter dem Donnersberg. In den Jahren zuvor hatten wir immer Schnee unterhalb des Ludwigturms. Selbst bei den Trainingsläufen der LC Donnersberg war der Turm ganz in weiß eingehüllt. Seit 14 Tagen sind jedoch selbst in dieser Region milde Temperaturen angesagt.

Beim Einlaufen sind wir trotz 10°C unsicher, ob lieber lang, lieber kurz, lieber noch was für drüber?!?!? Der Wind lässt einen direkt auskühlen, wenn man durch ungeschützte Bereiche läuft. Wir parken wie gewohnt auf dem kleinen Parkplatz vor Dannenfels. Von dort sind es knapp über 3 Kilometer bis zum Start in Steinbach. Im Startblock treffen wir gleich bekannte Gesichter. Man quatscht hier und da und plötzlich knallt es. Erschrecken braucht man sich nach dem Startschuss nicht, denn es geht behäbig los. Die kleinen Straßen am Bürgerhaus sind für so viele Läufer/innen nicht ausgelegt, weshalb man den ersten kurzen Stich zur Marienthaler Straße eher im gehen als laufend bewältigt. Die Ersten sind da schon lange aus dem Ort hinausgelaufen.

Am Ortsausgang merkt man, dass eigentlich noch Winterzeit ist. Die Sonne strahlt zwar so gut sie kann, doch ist der Wind ekelhaft kalt. So such ich meinen Berglauf-Rhythmus und bin erstaunt wie locker mir das heute fällt. Normalerweise bin ich hier direkt am Anschlag. In diesem Jahr nicht. Die ersten 4 Kilometer vergehen wie im Flug. Der Donnersberglauf beginnt sowieso erst in Dannenfels. Auf den letzten 3 Kilometern wartet auf uns ein Höhenunterschied von 300 Metern, flache Passagen gibt es hinter Dannenfels nicht mehr. Auf diesem Stück wird mir klar, dass ich beim 5. Start am Donnersberg meine Bestzeit laufen könnte. Das Marathontraining macht sich somit auch am Berg bemerkbar. Die Rampen sind in einem flüssigen Schritt gut zu bewältigen. Wenn man es wie ich in diesem Jahr mal schafft, einen gleichmäßigen Laufschritt zu finden, dann überholt man auf diesem Streckabschnitt noch sehr viele Läufer/innen, die sich schlecht eingeteilt haben. Dies beflügelt zudem ungemein.

Leider verschlafe ich ein wenig den Schlusssprint. Diesen hätte ich bereits bei Kilometer 6 einläuten müssen, was durchaus funktioniert hätte. Da ich erst auf den letzten 200 Metern die Beine in die Hand nehme, bleibt die Garmin tatsächlich bei 47:00,7 Min. stehen. Ich hoffe noch falsch abgedrückt zu haben, doch die Ergebnisliste zeigt am Abend exakt die gleiche Zeit. Jenny liegt zwar über ihrer persönlichen Donnersberg-Bestzeit, doch ist sie megastolz, denn sie ist zum ersten Mal komplett durchgelaufen! Nach ihrem schweren Start in 2019 war dies nicht zu erwarten. Somit ist ihre Generalprobe für den Nanstein Berglauf in wenigen Wochen geglückt. Diesen laufen wir dann zusammen. Für mich steht nun noch der Auwaldlauf am Rhein auf dem Plan. Danach heißt es lange Läufe bolzen für Freiburg.

Zum Abschluss geht es ausgekühlt in die heiße Sauna nach Landstuhl. Was für ein erfolgreicher Tag. Wir sehen uns beim Laufen…


Dieses Jahr wird bei der Anmeldung renoviert

Durchgelaufen bis ins Ziel. Was für ein Erfolg...

Ob sie wohl zufrieden ist?

Beide sind sehr zufrieden mit dem heutigen Lauf

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24.02.19
Auslaufen am Sonntag

Hier noch Bilder vom Auslaufen am Sonntag. Bei herrlichem Frühlingswetter im Bildstock Wald. Über alte Bergmannspfad, vorbei an den vielen Waldweihern im heimischen Wald:

Kaiserwetter im Wald

Geishecker Weiher

Mein Lieblingsweiher am oberen Kirchendickbach

Ganz schön früh dran

Das alte Freibad von Heinitz. Zum Glück gibt es das Freibad noch. Ohne die Privatleistungen gäbe es dieses schon lange nicht mehr. Die nächste Saison kommt bald.

Alles was von der über 100 Jahre alten Grube noch existiert.

Heinitzer Weiher

Neunkircher Weiher

Einer der vielen Teich im Wald am Nusswäldchen. Hier laufe ich das ganze Jahr über vorbei. Im Sommer kann man leider nicht an die kleinen Teiche, denn sie wimmeln von Stechmücken.


#373
7km / 0:47:00 Min.

17.02.2019
13. DAK-Halbmarathon Saarbrücken

Spätester Start in eine Wettkampfsaison überhaupt. Da in dieser Woche das Wetter aufging und ich sowieso am Wochenende einen Lauf über 30 Kilometer machen wollte, lag die Überlegung nahe, mal wieder beim DAK-Halbmarathon in Saarbrücken teilzunehmen. Ein paar Kilometer einlaufen, ein paar Kilometer auslaufen, und schon ist man auf 30 Kilometer. Dazwischen natürlich nicht zu schnell laufen. Irgendwas zwischen 2:06 Std. und 2:10 Std. sollten die Beine nicht so zerstören. Meine Bestzeit über die Halbmarathon-Distanz konnte ich vor einigen Jahren auf der gleichen Strecke erzielen. Von daher war ich die ganze Woche auf den Lauf gespannt.

Wie von den Meteorologen versprochen wurde es wirklich ein sonniger Morgen. Wenn man sich nicht gerade im Schatten aufhält, kommen zudem die ersten Frühlingsgefühle auf. Unglaublich, zum gleichen Termin hatten wir hier schon -13°C. So freu ich mich mit rund 350 Gleichgesinnten auf den Startschuss vor der Europagalerie. Von hier aus laufen wir den ersten Kilometer durch die Fußgängerzone, über den St. Johanner Markt und von dort hinunter zur Saar. Auf den nächsten Kilometern geht es den Staaden hinauf und wieder hinunter. Insgesamt gibt es mit der Insel 3 Wendepunkte. Eigentlich finde ich diese Wendpunktstrecken langweilig, doch ist es mal was anderes, als die Leute immer nur die Saar hinunter zu prügeln, um am Ende wieder zurück zu laufen. Ein weiterer Vorteil: man kann das Rennen an der Spitze verfolgen. Es ist unglaublich, mit welchem Abstand Alexander Bock vom LC Rehlingen das Rennen bestimmt. Am Ende hat er 1:08:59 Std. auf der Uhr. Da würde ich doch mal glatt behaupten, dass er nun der drittschnellste Läufer alle Zeiten hinter Steffen Justus und Tobias Blum beim DAK-Halbmarathon ist. Steffen Justus hat aus der Saison 2008, eine sehr starke 1:06:30er Zeit stehen.

Nach dem Wendepunktlaufen überqueren wir nach 7 Kilometern die Saar. Von dort geht es nur noch geradeaus zum letzten Wendepunkt hinter der französischen Grenze. Hier fällt mir auf, dass ich sehr deutlich unter einer Zielzeit von 2 Stunden liege. Was nun? Durchlaufen und riskieren nicht auf 30 Kilometer auslaufen zu können, oder eine gute Zeit mitzunehmen. Ich entscheide mich für das erste. Ich muss eigentlich nur noch unter einem 6:00er Schnitt bleiben. So genieße ich das Wetter, beobachte die Mitläufer/innen, die bereits aus Frankreich entgegenkommen, doch dann trifft es mich wie ein Schlag, es sind doch 21,095 Kilometer beim Halbmarathon und nicht 20. Als Streckenvermesser darf mir so ein Rechenfehler eigentlich nicht passieren.

Beim nächsten Kilometerschild rechne ich erneut, es sind 35 Sekunden Rückstand auf unter 2 Stunden und nicht wie gedacht deutlich darunter . Das heißt, jetzt muss ich wirklich durchziehen. Hinter der Wende sind es noch ca. 8 Kilometer bis zum Ziel an der Kongresshalle. Dazwischen wartet noch ein kleiner Anstieg an der Westspange. Ich weiß nicht was es war, vielleicht das Wetter, vielleicht die gute Laune, am Ende waren es 1:59:38 Stunden im Ziel. Auch wenn ich weit entfernt von Bestzeiten bin. Es ist ein gutes Gefühl, die Form zeigt stark nach oben. Lange war ich zum aktuellen Saisonzeitpunkt nicht so locker drauf. 3-4 Minuten sind mit Sicherheit beim Halbmarathon drin, doch das ist nicht das Ziel. Ich hoffe für den Marathon im April nicht zu viele Körner verschossen zu haben. Nächste Woche folgt nun mein Lieblingsberglauf am Donnersberg in der Pfalz. Diesen sehe ich als Krafteinheit, ich freue mich sehr, dass dort auch Jenny in die Saison einsteigen wird. Danach folgen die langen Läufe für Freiburg. Also, wir sehen uns beim Laufen…   

         
Am Staden

Ostspange

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Was gibt es denn noch für Läufe in Deutschland
Heutiger Tipp

Glashauslauf
in Emsbüren
5 & 10 Kilometer

Lauf durch die Gewächshäuser von Emsflower
NDR-Bericht
Homepage


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#372
21,095km / 1:59:38 Min.

03.02.2019
Wasserstandsmeldung zur Marathonvorbereitung

Da die Vorbereitung auf den Freiburg Marathon Vorrang hat, sieht es in diesem Jahr sehr dürftig mit Wettkämpfen aus. Deshalb ein kleines Update zur Vorbereitung, welche für meine Begriffe sehr gut läuft. Alle Punkte des Trainingsplans wurden bisher eins zu eins abgearbeitet. Die langen Läufe wurden wie folgt erledigt:

1. Woche 1:30 Stunde, 2. Woche 1:45 Stunde, 3. Woche 1:30, 4. Woche 2 X 1:30 Stunden, 5. Woche 2:15 Stunden, 6. Woche 2:30 Stunden.

Den gestrigen Lauf über 2:30 Stunden musste ich ins Studio auf das Laufband verlegen, da alle Waldwege vereist waren. Selbst dieses Projekt verlief trotz erhöhter Intensität durch die Studioatmosphäre sehr gut, weshalb ich am nächsten Samstag meinen ersten Wettkampf in Rheinzabern absolvieren kann. Dort heißt es einen Soundcheck durchzuführen. Wie gut hört sich der Motor wirklich an und welche Zeit kann ich über 20 Kilometer aktuell laufen? Je nachdem werde ich meinen Trainingsplan für Freiburg anpassen müssen.

Zum Wochenausklang konnte ich dann heute mit meiner lieben Jenny noch im heimischen Wald etwas auslaufen. Hierzu ein paar Winterimpressionen aus Wemmetsweiler. Wir sehen uns beim Laufen oder noch besser, in Freiburg beim Marathon.

10.2.19: Das Training läuft weiterhin sehr gut. Dies ist aber auch der Grund, weshalb ich Rheinzabern gestrichen habe. Zum aktuellen Zeitpunkt wollte ich lieber etwas raus nehmen, um dann in der nächsten Woche, den ersten langen Lauf einzubauen. Der erste Wettkampf lässt also noch auf sich warten.




Die Wiesen unterhalb der Unner sind heute ganz in weiß

Die ersten Meter im Wald

Eichhörnchenplatz

Sogar die Sonne lässt sich blicken

Harte Bedingungen

Kurzer Straßenlauf

Letzter Bergsprint


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21.01.2019
Eiskalter Trainingslauf mit Sauna und ein paar Bildern

2019 gibt es bis Anfang April nur ganz wenige Wettkämpfe für uns. Von daher stellen wir heute ein paar Bilder vom Trainingslauf in Zweibrücken ein.  Zweibrücken bauen wir immer sehr gerne in unser Trainingsprogramm. In der Allee an der Reitbahn kann man wunderbar auf einer kleinen Runde von einem Kilometer und einer größeren Runde von 2 Kilometern laufen. So kann Jenny in ihrem Tempo wieder einsteigen und ich laufe einfach meine Runden, zwischendurch laufen wir dann ein, zwei Kilometer zusammen. Bei gutem Wetter kann man zudem lange bzw. flache Läufe machen. In allen Richtungen lassen sich diese Runden verlängern. Die Umgebung von Zweibrücken macht die langen Läufe recht kurzweilig. Man kann durch den Wald laufen, durch das Tal in Richtung Contwig, durch Schrebergärten oder einfach durch die Stadt. Auch heute ist das Laufen an eiskalter Luft absolut kurzweilig. Spätestens nach 1:30 Std. sind wir herrlich ausgekühlt, um uns im Anschluss in der Sauna neben dem Westpfalzstadion aufzuheizen. Bis zum Marathon im April steht zurzeit nur ein Halbmarathon und ein 10er auf dem Plan. Ich möchte endlich mal einen Marathon mit vernünftiger Vorbereitung angehen. Aus diesem Grund ist der aktuelle Laufplan 2019 auf unserer Homepage nur eine grobe Planung bis zum Freiburg Marathon.


Allee am Rosengarten bzw. an der Reitbahn von Zweibrücken

Rechts ist die Reitbahn

Auf der Seite am Rosengarten, dazwischen befindet sich der Schwarzbach

Eiskalt und ganz viel Sonne

Die Sonne tut beim Laufen gut. Wann kommt der Frühling?

Die Saison kann straten


 

 


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