17. Laufsaison 2022        
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- WIR SEHEN UNS BEIM LAUFEN -

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15.10.2022
15. Benin Benefizlauf


Foto: LLG Wustweiler


                      Letzter Lauf                    

18.9.22

Deutsch-Französischer 5km Lauf

Der Deutsch- Französische 5km Lauf ist ein Rahmenwettbewerb der 10km-Straßenlaufmeisterschaften des DLV in Saarbrücken. Zum Jahresanfang durfte ich die Meisterschaftsstrecke und den 5km-Lauf vermessen. Da wollte ich es mir nicht nehmen lassen, beim Jedermannslauf zu starten.

Leider wurde der Lauf schwach angenommen, so dass am Ende nur 46 Läufer/innen teilnahmen. Für mich kam erschwerend hinzu, dass hier zu 95% nur schnelle Läufer/innen am Start waren. So bremste mich vor dem Start noch mein Statistiker-Freund Michael, ich solle nicht zu schnell anlaufen. Seine Worte klingelten mir noch in den Ohren, als ich nach 500m einen Schnitt von 4:45 Min. auf der Uhr hatte. Danach regulierte sich mein Tempo stetig von selbst. Man kann sich bei einem so schnellen kleinen Feld kaum zurückhalten.

Die Strecke selbst verlief auf einem Rundkurs in Altsaarbrücken. Das Ziel lag vor der Ludwigskirche, dem Wahrzeichen von Saarbrücken. Beim Zieleinlauf war schon klar, dass die Reise nach 26:33 Min. endet, womit ich aktuell zufrieden sein darf/muss. Der Zieleinlauf der Meisterschaftsstrecke hat schon was. Die LSG Sbr.-Sulzbachtal hat hier ganze Arbeit für ein professionelles Umfeld geschaffen. Zur Belohnung gab es noch eine sehr schöne Meisterschafts-Medaille für alle Finisher.

Nach dem Duschen schaue ich mir in aller Ruhe die 3 Meisterschaftläufe an. Irgendwie hat alles gepasst. Vom kühlen, sonnigen Wetter, bei nur leichtem Wind. Über die vielen Zuschauern an der Strecke und die lockere Art des Veranstalters. Man konnte wunderbar die Strecke queren, wenn keine Läufer/innen darauf waren, wodurch man die Rennen perfekt verfolgen konnte. Wenn man es clever anstellte, dann liefen die Athleten/innen 8 Mal an einem vorbei. Dies war ähnlich wie bei Crossmeisterschaften.

Nächste Woche steht dann der Nanstein Berglauf auf dem Plan, worüber ich mich schon sehr freue, denn diesen Berglauf habe ich bereits 10 Mal gelaufen. Also, wir sehen uns beim Laufen in der Pfalz….

#445
5km 0:26:33 Std.

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10.9.22

26. Rietburg Berglauf

Schön, dass er noch da ist, der Rietburg-Berglauf von Edenkoben. Vor Corona hatte er es schon schwer genug. Mit + - 200 Teilnehmer/innen war er einer der am schwächsten besuchten Bergläufe in der Pfalz. In diesem Jahr sind es gerade einmal 89 Läufer/innen, die sich auf den Weg vom Weinstraßen-Stadion in Edenkoben auf die 420 Höhenmeter hinauf zur Rietburg machen.

Für Jenny und mich ist es eine lange vermisste Tradition, mit Beginn des Herbstes in die Vorderpfalz zum Berglauf zu fahren. Im Anschluss genießen wir sehr gerne die italienische Küche von Annweiler. So soll es auch in diesem Jahr sein. Unsere Trainingsform ist jedoch auf einem katastrophalen Zustand, da wir das ganze Jahr nur im Lauftreff mit den Übergangsgruppen beschäftigt waren. Irgendwie haben wir das eigene Laufen aus den Augen verloren, was sich heute rechen solle.

Gerettet hat uns auf den ersten 6 Kilometern das Bergwandern. Bis dahin fühlte sich das Laufen am Berg sehr locker an. Überraschend, dass wir dies beide so empfanden. Kilometer 1 bis 6 verläuft von Edenkoben durch die Straßen des Weinortes, durch die Weinberge unterhalb der Rietburgbahn und dann über den Buckel der Sportschule.

Irgendwie hatten wir es nach der langen Pause auch nicht mehr auf dem Schirm, wie steil der Abschnitt zwischen Kilometer 6 und 7,4 ist. Dort lassen wir die restliche Zeit liegen um auf eine vernünftige Zeit kommen. Doch egal! Es war wichtig, ein gutes Laufgefühl zu finden. Bei 89 Teilnehmer/innen spielt die Platzierung zu dem keine Rolle, denn es fehlt das Gros der früheren Jahre.

Jenny lief am Ende mit einer Pfälzer Läuferin am Ziel an der Rietburg ein. Danach gönnten wir uns eine Talfahrt mit der Rietburgbahn bei strömendem Regen. Hierbei muss man wissen, dass die Rietburgbahn eine offene Sesselbahn ist. Als die Bahn gemütlich nach unten fuhr, genossen wir bei kaltem Regen den Wind im Rücken, der uns nun komplett auskühlte. Auf dem Hinweg hatten wir diesen noch als Gegenwind, was das Laufen nicht einfacher machte. Wir nahmen es mit Humor und liefen an unser Auto. Nach einer kalten Dusche, denn duschen sind dank Putin nun auf kalt geschaltet, ging es halb erfroren zum Lieblingsitaliener, der uns wieder auf Temperatur brachte.

Egal wie negativ oder ironisch diese Zeilen vielleicht wirken, es war schön wieder etwas Lauf-Alltag aus früheren Jahren zurück zu haben. Das Laufen ist nirgends so entspannt wie in der Pfalz, hier nimmt man alles eine Schippe weniger ernst als in den meisten anderen Regionen. Uns tut das sehr gut. Es entschleunigt vom Alltag.

Deshalb laufen wir sehr gerne in der Pfalz, egal wie gut oder schlecht die aktuelle Form ist. Also, wir sehen uns beim Laufen in der Pfalz…

 

#444
8,2km 1:00:08 Std.


 



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